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Risikomanagement im Einkauf. Welche Methoden des Risikomanagements sollen im strategischen Einkauf eingesetzt werden?

Title: Risikomanagement im Einkauf. Welche Methoden des Risikomanagements sollen im strategischen Einkauf eingesetzt werden?

Project Report , 2018 , 25 Pages , Grade: 2,2

Autor:in: Sükriye Helvaci (Author)

Business economics - General
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Vor dem Hintergrund eines komplexen Umfeldes sind Unternehmen vielen Risiken ausgesetzt. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, sich systematisch mit Risiken auseinanderzusetzten. Ein effektives Risikomanagement ist zwingend erforderlich, um Wettbewerbschancen nutzen zu können. Risikomanagement ist nicht nur wichtig, sondern sogar vom Gesetzgeber 1998 im Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) vorgeschrieben. Auch die steigende Anzahl von Insolvenzen und die Globalisierung der Märkte zeigen, welche wirtschaftlichen Risiken sie im Risikomanagement haben. Um die Zielsetzungen der Beschaffung nicht zu gefährden, sollten Unternehmen ein erfolgreiches Risikomanagement betreiben z.B. um den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern. Deshalb ist Risikomanagement ein wichtiger Beitrag des Unternehmens. Je früher die Risiken im Einkauf erkannt werden, desto schneller können die Einkäufer, die Risiken mit entsprechenden Maßnahmen regulieren. Ohne Risikomanagement im Einkauf kann es zu Qualitätsprobleme, Lieferantenausfälle, Rohstoffpreiserhöhungen und zu vielen Unternehmenszusammenbrüchen kommen. Für ein wirkungsvolles Risikomanagement ist es erforderlich, dass sich Unternehmen bestimmte Methoden bedienen, die ihnen bei der Umsetzung eines modernen Risikomanagement Unterstützung bieten.

Ziel dieser Projektarbeit ist es, zu analysieren, welche Methoden des Risikomanagements im strategischen Einkauf eingesetzt werden sollten. Um dieses Ziel zu erreichen werden zunächst in Kapitel 2 die Kernelemente, wie Aufgaben und Ziele des strategischen Einkaufs vermittelt. Darauf aufbauend wird in Kapitel 3, das Risikomanagement mit den wesentlichen Kernelementen untersucht. Hierzu erfolgt zunächst eine Erläuterung der Ziele und Aufgaben. Im zweiten Teilkapitel werden die Methoden des Risikomanagements beschrieben. Hier wird der Risikomanagement-Prozess erläutert und in seine einzelnen Phasen Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung und Risikoüberwachung zerlegt und näher betrachtet, Im nächsten Teilkapitel wird die Wirkung des Risikomanagements im strategischen Einkauf beschrieben. Schließlich folgt im letzten Teilkapitel eine Analyse der Methoden für den strategischen Einkauf. Das 4. Kapitel befasst sich mit einem Fallbeispiel in der Praxis. Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse und mit einem abschließenden Fazit.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2. Strategischer Einkauf

2.1 Kernelemente strategischer Einkauf

3. Das Risikomanagement

3.1 Kernelemente im Risikomanagement

3.2 Methoden und Instrumente im Risikomanagement

3.2.1 Risikoidentifizierung

3.2.2 Risikobewertung

3.2.3 Risikosteuerung

3.2.4 Risikoüberwachung

3.3 Wirkung strategischer Einkauf im Risikomanagement

3.4 Methodenanalyse und Instrumente für den strategischen Einkauf

4. Fallbeispiel

4.1 Autozulieferer Hella GmbH

5. Schluss

5.1 Zusammenfassung

5.2 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Projektarbeit verfolgt das Ziel, Methoden des Risikomanagements zu analysieren, die gezielt im strategischen Einkauf eingesetzt werden können, um Unternehmen vor unvorhersehbaren Krisen zu schützen und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Grundlagen des strategischen Einkaufs und dessen Bedeutung im Unternehmen.
  • Systematik des Risikomanagement-Prozesses (Identifizierung, Bewertung, Steuerung, Überwachung).
  • Einsatz spezifischer Analyse-Instrumente wie PDCA-Zyklus, Risk-Map und ABC-Analyse.
  • Analyse der Auswirkungen von Risiken auf Lieferketten und Geschäftsergebnisse.
  • Praktische Anwendung anhand des Fallbeispiels der Hella GmbH.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Risikoidentifizierung

Die Risikoidentifizierung ist die erste Stufe des RM-Prozesses, auch Risikoanalyse genannt. Um überhaupt Maßnahmen zur Risikominimierung treffen zu können, müssen zuerst alle vorhandenen Risiken erfasst werden. Bei der Risikoidentifizierung werden alle Risiken zuerst identifiziert und anschließend systematisiert. Ein nicht identifiziertes Risiko kann ein Unternehmen in eine Krisensituation stürzen. Sie bildet die Grundlage für den sinnvollen und effektiven Umgang mit Risiken. Die Risikoidentifizierung wird als wichtigste Phase bezeichnet, da die identifizierten Risiken in den Risikomanagement Prozess eintreten und mit geeigneten Maßnahmen gesteuert werden können. Für die Risikoidentifizierung müssen mehrere Instrumente ausgewählt werden, da ein Instrument alleine nicht alle möglichen Risiken identifizieren kann.

Zur Risikoidentifizierung können verschiedene Instrumente eingesetzt werden: Standardisierte Befragung, Befragung mithilfe eines Risikofragebogens oder Ausarbeitung einer Mindmap durch Mitarbeiter. Standardisierte Befragung ist für fast alle Unternehmen relevant aber der Nachteil ist es, dass es nicht alle Risiken aufdecken kann, insbesondere bei Unternehmen spezifischen Risiken.

Delphi- Methode: Befragungsverfahren mit Feedbackrunden wird z.B. für neue Ideen verwendet. Die Delphi-Methode wird anonym durchgeführt und das Feedback wird ebenfalls anonym an Teilnehmer weitergeleitet. Sie ermöglicht eine bessere Abschätzung der Risiken.

Brainstorming: Diese Methode wird im Team durchgeführt. Es wird im Team über Probleme gesprochen und nach Lösungen gesucht.

Analogiemethode: Die Analogiemethode ist eine Vergleichsanalyse. Anhand der Analogiemethode wird versucht, von Vergleichen zu ähnlichen Problemstellungen eine Lösung zu finden und der entdeckten Lösung auf die aktuelle Situation zu übertragen.

SWOT- Analyse: Die SWOT-Analyse ist für ein Unternehmen eine der hilfreichsten Methode, um Chancen und Risiken im Geschäftsmodell zu identifizieren. Sie stellt Stärken Schwächen, Chancen und Risiken gegenüber. Ziel ist es, Maßnahmen zur Verringerung von Risiken, bzw. zur Optimierung der Chancen unter Berücksichtigung der eigenen Stärken und Schwächen, herauszufinden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Risikomanagements im Einkauf vor dem Hintergrund eines komplexen wirtschaftlichen Umfelds.

2. Strategischer Einkauf: Definiert den strategischen Einkauf als zentrale Funktion für die langfristige Materialversorgung und Wettbewerbsfähigkeit.

3. Das Risikomanagement: Erläutert die theoretischen Grundlagen des Risikomanagements und die verschiedenen Phasen des Risikoprozesses.

4. Fallbeispiel: Illustriert anhand der Hella GmbH die gravierenden Folgen von Lieferantenausfällen und die Notwendigkeit von Multiple Sourcing.

5. Schluss: Fasst die methodischen Ansätze zusammen und betont die Notwendigkeit eines aktiven Risikomanagements für den Unternehmenserfolg.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Strategischer Einkauf, Risikoidentifizierung, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikoüberwachung, PDCA-Prinzip, Risk-Map, ABC-Analyse, Lieferantenrisiko, Multiple Sourcing, Krisenprävention, SWOT-Analyse, Lieferantenausfall.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration von Risikomanagement-Methoden in den strategischen Einkauf, um Unternehmen gegen wirtschaftliche und logistische Risiken abzusichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Definition des strategischen Einkaufs, die Phasen des Risikomanagements und der gezielte Einsatz analytischer Instrumente zur Risikominimierung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Methoden zu identifizieren, die den Einkauf dabei unterstützen, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu steuern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse sowie eine fallstudienbasierte Analyse am Beispiel eines Automobilzulieferers, um theoretische Konzepte auf die Praxis anzuwenden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Risikomanagement-Prozess (Identifizierung bis Überwachung) detailliert beschrieben und Methoden wie die ABC-Analyse oder die SWOT-Analyse auf den Einkauf angewendet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Risikomanagement, strategischer Einkauf, Lieferantenrisiko, Risikobewertung und operative Absicherungsmethoden.

Wie hilft das Fallbeispiel bei der Argumentation?

Das Fallbeispiel der Hella GmbH verdeutlicht, dass Risiken wie Lieferantenausfälle enorme finanzielle Schäden verursachen können und belegt die Dringlichkeit proaktiver Strategien.

Warum ist das PDCA-Prinzip für den Einkauf relevant?

Das PDCA-Prinzip dient als systematischer Regelkreis, der den Einkauf dabei unterstützt, Risiken kontinuierlich zu minimieren und Verbesserungspotenziale im Prozess zu erschließen.

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Details

Title
Risikomanagement im Einkauf. Welche Methoden des Risikomanagements sollen im strategischen Einkauf eingesetzt werden?
College
University of Applied Sciences Ravensburg-Weingarten
Grade
2,2
Author
Sükriye Helvaci (Author)
Publication Year
2018
Pages
25
Catalog Number
V426444
ISBN (eBook)
9783668708518
ISBN (Book)
9783668708525
Language
German
Tags
risikomanagement einkauf welche methoden risikomanagements
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sükriye Helvaci (Author), 2018, Risikomanagement im Einkauf. Welche Methoden des Risikomanagements sollen im strategischen Einkauf eingesetzt werden?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426444
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