Rückversicherung vs. Katastrophenanleihe. Transfer von Katastrophenrisiken für Erstversicherer

Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken


Hausarbeit, 2018
31 Seiten, Note: 1.7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Katastrophen
2.1 Katastrophenereignisse und deren Entwicklung
2.2 Auswirkungen auf die Versicherungsbranche

3 Klassischer Risikotransfer mittels Rückversicherung
3.1 Grundlagen und Modelle der Rückversicherung
3.2 Atomisierung von Risiken durch Rückversicherung

4 Alternativer Risikotransfer mittels Katastrophenanleihen
4.1 Grundlagen von Katastrophenanleihen
4.2 Anleihespezifische Merkmale
4.3 Trigger-Events und Bewertung von Katastrophenanleihen

5 Analyse von Rückversicherung und Katastrophenanleihe
5.1 SWOT-Analyse zur Rückversicherung
5.2 SWOT-Analyse zu Katastrophenanleihen
5.3 Vergleich zwischen Rückversicherung und Katastrophenanleihe

6 Fazit

Anhang und Anlagen

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 : Anzahl der weltweiten Katastrophenereignisse von 1970-2016

Abbildung 2: Gesamte und versicherte Schäden 1980 - 2016 in Mrd. USD

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Rückzahlungsstaffelung des Nominalwertes eines Cat-Bonds

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Die Veränderung des Klimas auf der Erde ist eines der Themen des 21. Jahrhunderts. Der Klimawandel schreitet immer weiter voran und die entstandenen Schäden durch Kata­Strophenereignisse steigen ebenfalls kontinuierlich.[1] Das Wetter ist somit nicht nur ein Umweltthema. Es ist auch ein signifikanter Faktor, der die Weltwirtschaft direkt oder indirekt beeinflusst.[2] Zugleich entstand in der Versicherungsbranche eine Diskussion über die Kapitalbasis von Versicherungsunternehmen. Sind Versicherer im Falle eines Großereignisses zahlungsfähig? Soll das Risiko auf den Kapitalmarkt übertragen oder eine klassische Rückversicherung abgeschlossen werden?[3] Vor diesem Hintergrund be­leuchtet diese Arbeit in den folgenden beiden Kapiteln zum einen die Entwicklung und die Auswirkungen von Katastrophenereignissen auf die Versicherungsbranche sowie zum anderen die klassische und die alternative Methode für den Transfer von Katastro­phenrisiken. Es soll durch eine im fünften Kapitel durchgeführte SWOT-Analyse der bei­den Methoden sowie durch eine Gegenüberstellung der Erkenntnisse deduktiv die Frage geklärt werden, ob eine der beiden Varianten für einen Erstversicherer vorteilhafter ist oder ob die Entscheidung für welche Variante dieser sich entscheidet indifferent ist und von welchen Faktoren dies abhängig ist.

2 Katastrophen

2.1 Katastrophenereignisse und deren Entwicklung

Das Wort Katastrophe kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet ״Um- kehr“ oder ״Wendung“. Es stand in der Antike für eine ״entscheidende Wendung, zum negativen, als Schlusshandlung im Drama“.[4] Der Begriff als solches ist in der Literatur nicht exakt abgegrenzt, man kann ihn jedoch als unvorhersehbares, seltenes und unregel­mäßig auftretendes Ereignis mit hohem Schadenspotential sowie mit Auswirkungen auf weite Bevölkerungsteile charakterisieren.[5] Die Versicherungswirtschaft stuft Katastro­phen als low frequency-/ high severity-Risiken ein. Dies bedeutet, dass Katastrophen eine geringe Eintrittswahrscheinlichkeit haben (low frequency), dafür aber eine hohe Scha­denssumme aufweisen (high severity).[6]

Gemäß ihrer Ursache unterscheidet die Literatur zwischen zwei grundlegenden Arten von Katastrophen. Zum einen gibt es sogenannte Man-Made Katastrophen, welche durch menschliches Wirken verursacht werden, Z.B. Terroranschläge oder Kriegsereignisse. Zum anderen gibt es Naturkatastrophen, bei denen das Einwirken der verschiedenen Na­turkräfte die Ursache darstellt.[7] Die Munich Re unterteilt die einzelnen Naturkatstrophen in die folgenden Ereignisgruppen:[8]

Geophysikalisch (Erdbeben, Tsunami, vulkanische Aktivität)

Meteorologisch (Tropischer Sturm, außertropischer Sturm, lokaler Sturm) Hydrologisch (Überschwemmungen, Massenbewegung)

Klimatologisch (Extremtemperaturen, Dürre, Waldbrand).

Betrachtet man die Entwicklung der Katastrophenereignisse von 1970 bis 2016 ist ein Anstieg der Ereignisse zu erkennen (siehe Abbildung 1 : Anzahl der weltweiten Katastro­phenereignisse von 1970 - 2016). 1975 waren es noch ca. 50 schwere Naturkatastrophen weltweit. 2016 verzeichnete die Swiss Re bereits 191 Naturkatastrophen, das entspricht knapp einer Vervierfachung der Ereignisse innerhalb von 41 Jahren.[9] Interessant dabei ist, dass diese Entwicklung hauptsächlich auf den Anstieg der meteorologischen sowie hydrologischen Ereignisse zurückzuführen ist.[10] Dieser Trend ist sowohl in der Sigma

Datenbank[11] der Swiss Re, als auch in der NatCatSERVICE Datenbank[12] der Munich Re, zu erkennen[13].

Abbildung 1: Anzahl der weltweiten Katastrophenereignisse von 1970 - 2016

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Swiss Re (2017). s. 3.

Zu erklären ist dieser Anstieg unter anderem durch die Entwicklung der globalen Durch­Schnittstemperatur aufgrund des weltweiten steigenden C02-Ausstoßes, welcher sich von 1970 bis 2016 von ca. 16,5 Milliarden Tonnen auf 34,8 Milliarden Tonnen mehr als ver­doppelt hat.[14]

2.2 Auswirkungen auf die Versicherungsbranche

Die in Kapitel 2.1 betrachtete Entwicklung der Katastrophenereignisse hat zudem große Auswirkungen auf die Versicherungsbranche. Ein Blick auf die Historie der Höhe der Gesamtschäden im Vergleich zu den davon versicherten Schäden zeigt, dass die Gesamt­schaden einem zunehmenden Trend folgen, das Verhältnis zu den davon versicherten Schäden jedoch nicht gleichmäßig steigt (siehe Abbildung 2: Gesamte und versicherte Schäden 1980 - 2016 m Mrd. USD).

Abbildung 2: Gesamte und versicherte Schäden 1980 - 2016 in Mrd. USD

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Munich Re. (2017). s. 56.

Es stellt sich somit die Frage, ob Versicherer zukünftig in der Lage sind, die zu erwarten­den Versicherungssummen und das damit verbundene Risiko zu tragen. Hierzu ist die Berechnung des Schadenspotentials eines Ereignisses wichtig. Für die Ermittlung der Wahrscheinlichkeit des gesamten Schadenpotentials werden bei der Risikokalkulation ei­nes Versicherers die Parameter der relativen Schadenshäufigkeit sowie der Schadenshöhe berücksichtigt.[15] Bei der Kalkulation von Katastrophenrisiken wird zudem noch der Pos­sible Maximum Loss berechnet.[16] Nach allen Berechnungen bleibt jedoch immer ein ver­sicherungstechnisches Restrisiko übrig.[17]

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Versicherungswirtschaft im Bereich der Versiehe- rung von Katastrophenrisiken vor einer Problematik steht. Die beschriebenen Parameter erhöhen sich ständig und somit erhöht sich auch der maximal mögliche Verlust und das zu tragende Risiko eines Versicherers. Im Jahr 2011 wurde das mögliche Ausmaß einer Naturkatastrophe für die Versicherungswirtschaft deutlich. Das Erdbeben in Japan verur­sachte Sachschäden in Höhe von insgesamt ca. 20 Milliarden US Dollar.[18] Die davon versicherten Schäden beliefen sich laut Swiss Re auf 4,9 Milliarden US Dollar. Die Scha den-Kosten-Quote der Swiss Re im Rückversicherungsgeschäft lag in diesem Jahr bei­spielsweise bei 163,7 Prozent.[19] Der kritische Schwellenwert, an dem ein versicherungs­technischer Verlust entsteht, hegt bei 100 Prozent.[20] Für kleinere und lokal agierende Versicherungsgesellschaften stellt die Aufnahme von Katastrophenrisiken häufig ein ho­hes Risiko einer Insolvenz dar. Es ist also sorgfältig zu prüfen, ob ein Risiko auch versi­cherbar ist und die entsprechenden Kriterien hierfür erfüllt sind (siehe Anhang II: Krite­rien der Versicherbarkeit von Risiken). Ist einem Versicherer das Risiko dennoch zu hoch, hat er drei Möglichkeiten: auf das Angebot solcher Verträge verzichten, den Risi­koaufschlag deutlich erhöhen, um die Combined Ratio zu verbessern oder das Risiko auf einen Rückversicherer, den Kapitalmarkt oder Dritte übertragen.

3 Klassischer Risikotransfer mittels Rückversicherung

3.1 Grundlagen und Modelle der Rückversicherung

Unter klassischem Risikotransfer versteht man die Übertragung von Risiken auf den Ver­sicherungsmarkt. Hierzu zählt unter anderem die Rückversicherung oder auch Zession. Diese ist gemäß § 779 Abs. 1 HGB als die Versicherung der vom Versicherer übernom­menen Gefahr definiert. Hierbei überträgt der Versicherer (Zedent) ein Teil- bzw. Ge­samtrisiko auf einen Anbieter einer Rückversicherung (Zessionär) und zahlt diesem eine Versicherungsprämie. Die klassischen Rückversicherungsmodelle lassen sich grundsätz- lieh in proportional und nicht proportional, fakultativ und obligatorisch sowie kollektiv und individuell einteilen.[21] Für die weitere Vorgehensweise dieser Arbeit reicht jedoch die Betrachtung der proportionalen und nicht proportionalen Modelle aus.

Bei der proportionalen Rückversicherung wird die Risikosumme in einem festgelegten Verhältnis zwischen Zedent und Zessionär aufgeteilt. Der Zessionär beteiligt sich dabei für die gesamte Laufzeit des Kontraktes in einem festgelegten Verhältnis an allen Beiträ­gen und Leistungen, die der Zedent zu leisten hat oder erhält.[22] Ausprägungen der pro­portionalen Rückversicherung sind die Quoten- (Quota Share) und die Summenexzeden­tenrückversicherung (surplus). Beide Instrumente sind jedoch für die Absicherung von Katastrophenrisiken nur bedingt geeignet.[23] Zum einem ist der Zedent bei der Quota Share Variante zu jeder Zeit mit einer Quote an den Schadenleistungen beteiligt und somit nicht im Stande die Katastrophenrisiken adäquat auszugleichen. Zum anderen ist er bei der surplus Alternative quotai an Überschäden beteiligt. Da die Schäden aus Katastrophe­nereignissen schwierig kalkulierbar sind und oft extreme Schadenssummen hervorrufen können, ist das Risiko für diese Alternative der Rückversicherung zu groß.[24] Der Einsatz der proportionalen Rückversicherung hegt somit eher in Bereichen mit überwiegend Mit­tel- bis Kleinschäden, wie Z.B. bei Haftpflichtversicherungen.[25] Die nicht proportionale Rückversicherung beteiligt den Zessionär an Schäden, die den Selbstbehalt (Priorität) des Zedenten übersteigen, jedoch nicht die maximale Haftungsstrecke (Layer) des Zessionärs erreichen. Jeglicher Schadenanteil, der die festgelegte Priorität übersteigt, ist vom Zessi- onar in vollem Umfang zu übernehmen. Der Anteil, der den Layer überschreitet, wird wiederum vom Zedenten getragen.[26]

Die nicht proportionale Rückversicherung unterteilt sich zudem in eine Schadenexze- dente- und in eine Jahresüberschäden-Rückversicherung.[27] Die Schadenexzedente-Rück- Versicherung kann entweder einzelschadenexzedent (per Risk XL) oder kumulschaden- exzedent (Cat XL) erfolgen. D.h. entweder werden einzelne Großschäden oder mehrere Schäden, die durch ein Ereignis entstanden sind und die Priorität übersteigen übernom- men.[28] Die Jahresüberschäden-Rückversicherung (stop loss) läuft i.d.R. zwölf Monate und deckt die Schäden ab, die innerhalb des Zeitraums kumuliert die Priorität überschrei­ten aber nicht den Layer. Die nicht-proportionalen Rückversicherungsmodelle sind im Gegensatz zu den proportionalen für die Absicherung von Naturschäden, wie Z.B. Sturm­und Hagelschäden oder Erdbeben geeignet, da dort die Schadenquoten und die Schaden­summen enorm schwanken und es dem Zedenten somit möglich ist, sich adäquat abzusi- ehern.[29] Der Zedent streut somit sein Risiko und erhöht seine Zeichnungskapazitäten und der Zessionär schützt ihn zugleich vor möglichen Verlusten sowie einer Zahlungsunfä- higkeit.[30] Dadurch ist der Zedent in der Lage, sich gegen die volatilen Schadenverläufe bei Katastrophenereignissen und die damit einhergehende Schwierigkeit der Kalkulation des Erwartungswertes der Schadenhöhe dieser Ereignisse abzusichern.

3.2 Atomisierung von Risiken durch Rückversicherung

Man spricht von einer sogenannten Atomisierung, wenn das zu Beginn große Risiko in viele kleine tragbare Risiken unter diversen Versicherern aufgeteilt wird (siehe Anhang III: Atomisierung von Risiken durch Retrozession).[31] Durch die Atomisierung können also auch große versicherungstechnische Risiken aus Katastrophenereignissen sinnvoll in tragbare kleinere Risiken aufgeteilt und somit gestreut werden. Es besteht jedoch weiter­hin ein Forderungsausfallrisiko für alle Beteiligten. D.h. das Risiko besteht ״primär in der Gefahr des vollständigen oder partiellen Ausfalles der Gegenpartei und dem damit ver­bundenen Zahlungsausfall.“[32] Um dieses Risiko zu minimieren, gehen Rückversicherer wie Z.B. die Hannover Re in der Praxis wie folgt vor: Nachdem sie das Geschäft von einem Zedenten übernommen haben, bleibt ein Teil davon im Selbstbehalt. Ein anderer Teil des Geschäftes wird jedoch retrozediert. Das Forderungsausfallrisiko in der Rück­Versicherung ist für die Hannover Re ebenfalls von Bedeutung und sie unterziehen ihre

Retrozessionäre einer ständigen Bonitätsprüfung. Dadurch soll das Risiko eines Zah­lungsausfalls des Retrozessionärs möglichst minimiert werden.[33] Somit lässt sich festhal­ten, dass eine der Hauptfunktionen der Rückversicherung die Atomisierung und somit die Reduktion bzw. die Teilung des versicherungstechnischen Risikos ist.

4 Alternativer Risikotransfer mittels Katastrophenanleihen

4.1 Grundlagen von Katastrophenanleihen

Unter dem Begriff alternativer Risikotransfer (ART) versteht man die Übertragung eines versicherungstechnischen Risikos auf den Kapitalmarkt.[34] Als Risikoträger kommen so­mit alle Kapitalmarktteilnehmer in Frage. Dies können unter anderem Hedge-Fonds, Ban­ken und Kapitalgesellschaften sein. Der Ansatz des alternativen Risikotransfers verbindet somit die klassischen Ansätze der Versicherungsbranche mit neuartigen Produkten des Kapitalmarkts, um neuen Risiken gerecht zu werden.[35] Aus dieser Kombination heraus sind die sog. Katastrophenanleihen entstanden. Sie gehören zur Kategorie der insurance linked securities (ILS) und ähneln somit einer klassischen Anleihe. In der Literatur wer­den Katastrophenanleihen häufig als Act of God Bonds oder Cat-Bonds bezeichnet.[36] Sie dienen als innovative Möglichkeit zur Erhöhung der Versicherungskapazität, insbeson­dere für low frequency-/ high severity-Risiken, da dort nur bedingt über ausreichende Rückversicherungskapazität verfügt werden kann.[37] Die Verzinsungs- und Rückzah­lungsmechanismen der Anleihe sind an ein ex ante definiertes Trigger-Event gekoppelt.[38]

4.2 Anleihespezifische Merkmale

Die Merkmale einer Katastrophenanleihe sind grundlegend aus denen der klassischen Anleihe bekannt. Einige Merkmale weisen jedoch zusätzliche versicherungstechnische Komponenten auf, welche im Folgenden beschrieben werden.

Das Emissionsvolumen ist an die Bewertung des zu versichernden Risikos gekoppelt und es entspricht zugleich der Haftungssumme des Investors.[39] Tritt ein Katastrophenereignis ein, so kann dies zum Totalverlust des Cat-Bonds führen. Da ein Risiko meist nicht allein über ein Instrument abgesichert wird, sondern über mehrere, sind die Zahlungen bei Er­eigniseintritt nicht die einzige Einnahmequelle. Bei der Ermittlung des Emissionsvolu­mens ist dies zu berücksichtigen. Um die Planungssicherheit des Emittenten zu erhöhen, spielt die Laufzeit eine große Rolle. Diese umfasst bei Katastrophenanleihen i.d.R. eine sog. Risk-Period. Diese gibt den Zeitraum an, in dem es durch ein Trigger-Event zu einer Minderung oder gar zum Ausfall der Zins- oder Zahlungsversprechen kommen kann. Die Risk-Period muss nicht gleich der Laufzeit der Anleihe entsprechen und der Investor trägt somit nur in dieser Zeit das Risiko.[40] Diese Periode kann bei saisonalen Katastrophen zur Erhöhung oder Minderung des Risikos führen. Deutlich wird dies bei einer Risk-Period für Sturmschäden im zweiten Halbjahr. Dies ist mit einem deutlich höheren Risiko ver­bunden als eine Risk-Period im ersten Halbjahr, da dort Z.B. Hurricanes auftreten.[41] Auch bei der Gestaltung der Rück- und Zinszahlungsmodi gibt es verschiedene relevante an das Trigger-Event gekoppelte Gestaltungsmöglichkeiten. Soll die Rückzahlung des Nominal­betrages am Ende der Laufzeit unbedingt vollständig erfolgen, spricht man von einem Principal-Protected-Bond. Hierbei ist häufig die Zinszahlung diejenige Komponente, die von einem definierten Trigger-Event abhängig ist.[42] Erfolgt die Rückzahlung hingegen

[...]


[1] Vgl. Munich Re, Naturkatastrophen, 2017, s. 56.

[2] Vgl. http://www.smartasset.co1n/mortgage/5-ways-the-weather-affects-the-economy, Zugriff am 08.05.2018.

[3] Vgl. Cuimnins, D. J., Doherty, N. A., & Lo, A., Measuring Capacity, 2002, s. 557 ff.

[4] Vgl. http://www.duden.de/n0de/676514/view, Zugriff 08.05.2018.

[5] Vgl. Dong, w., Shah, H., Wong, F., Pricing, 1996, s. 202.

[6] Vgl. Romeike, F., Finke, R., Erfolgsfaktor, 2003, s. 252.

[7] Vgl. Kuck, A., Abgrenzung, 2000, s. 9 ff.

[8] Vgl. Munich Re, Naturkatastrophen, 2017, s. 54 f.

[9] Vgl. Swiss Re, SIGMA, 2017, s. 3.

[10] Vgl. Munich Re, Naturkatstrophen, 2017, s. 56.

[11] Erfasst nur Ereignisse, deren Schäden bestimmte Schwellenwerte übersteigen (siehe Anhang I: Schwel­lenwerte für Katastrophenereignisse der Sigma Datenbank).

[12] Erfasst jegliche Ereignisse, bei denen es zu Personen- und Sachschäden kommt.

[13] Vgl. http://www.municl1re.con1/de/reinsurance/business/non-life/natcatservice/index.htn11, Zugriff am 17.04.2018; http://www.institute.swissre.con1/researcl1/overview/, Zugriff am 17.04.2018.

[14] Vgl. http://www.statista.com/statistik/daten/studie/37187/umfrage/der-weltweite-co2-ausstoss-seit- 1751/, Zugriff am 18.04.2018.

[15] Vgl. Famy, D., Versichemngsbetriebslelire, 2011, s. 29.

[16] Vgl. ebd., s. 38 f.

[17] Vgl. ebd. s. 78.

[18] Vgl. Guha-Sapi, D., et al.. Annual Disaster, 2016, s. 36.

[19] Vgl. http://www.fr.de/wirtschaft/swiss-re-stuerzt-tief-in-die-roten-zahlen-a-914750, Zugriff am 03.04.2018.

[20] Vgl. R+V Versicherung AG, Geschäftsbericht 2017, s. 82.

[21] Vgl. Kuck, A., Abgrenzung, 2000, s. 37.

[22] Vgl. Schulenburg, J., Versicherungsökonomik, 2005, s. 170.

[23] Vgl. Nguyen, T., Grenzen, 2007, s. 233 f.

[24] Vgl Punkt 2.1 und Punkt 2.2.

[25] Vgl. Gerathewohl, K., Rückversicherung, 1976, s. 102 f.

[26] Vgl. Laudage, B., Rückversicherungskonzepte, 2009, s. 11.

[27] Vgl. Nguyen, T., Grenzen, 2007, s. 175.

[28] Vgl. Strube, M., Risikotransfer, 2001, s. 22.

[29] Vgl. Nguyen, T., Grenzen, 2007, s. 185.

[30] Vgl. Häuter, V.N. & Jones, G., Managing Risk, 2017, s. 1; Kuck, A., Abgrenzung, 2000, s. 35 f.

[31] Vgl. Schwepcke, A., Rückversicherung, 2004, s. 15.

[32] Hannover Re, Lagebericht, 2017, s. 97.

[33] Vgl. Hannover Re, Lagebericht, 2017, s. 97.

[34] Vgl. Kuck, A., Abgrenzung, 2000, s. 58.

[35] Vgl ebd., s. 58 ff.

[36] Vgl. Becker, H.A. & Bracht, A., Finanzinnovation, 1999, s. 40.

[37] Vgl. Anders, s., Einsatzmöglichkeiten, 2005, s. 36.

[38] Vgl. Loubergé, H., Kellzei, E. & Gilli, M., Diversify Risk 1999, s. 130; Becker, H.A. & Bracht, A., Fi­nanzinnovation, 1999, s. 43.

[39] Vgl. Zhu, M., Securitization, 2009, s. 28.

[40] Vgl. ebd., s. 28; Liebwein, p.. Fonnen, 2009, s. 465; Nguyen, Grenzen, T., 2007, s. 245.

[41] Vgl. http://www.nl1c.noaa.gov/data/tcr/, Zugriff am 11.05.2018.

[42] Vgl. Nguyen, T., Grenzen, 2007, s. 244 f.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten

Details

Titel
Rückversicherung vs. Katastrophenanleihe. Transfer von Katastrophenrisiken für Erstversicherer
Untertitel
Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Veranstaltung
Finanzen
Note
1.7
Autor
Jahr
2018
Seiten
31
Katalognummer
V426593
ISBN (eBook)
9783668721814
ISBN (Buch)
9783668721821
Dateigröße
885 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Risiko, Risikotransfer, Rückversicherung, Katastrophenanleihen, Anleihen, Cat Bonds, Kapitalmarkt, Management, Hausarbeit, FOM, Alternative, Risk, Transfer
Arbeit zitieren
Patrick Hohmann (Autor), 2018, Rückversicherung vs. Katastrophenanleihe. Transfer von Katastrophenrisiken für Erstversicherer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426593

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