Transferform des Mitarbeiters in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Familie


Seminararbeit, 2017

20 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1. Einführung

2. Deskriptive Statistik
2.1 Beschreibung des Datensatzes
2.2 Beschreibung der analysierten Variablen
2.3 Ergebnisse und Analyse

3. Induktive Statistik
3.1 Hypothesen
3.2 Eingesetzte statistische Verfahren und deren Ergebnisse

4. Diskussion

Literaturverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 - Boxplot des Merkmals Alter

Abbildung 2 - Boxplot des Merkmals Familienmitglieder

Abbildung 3 - QQ-Diagramm des Merkmals Alter

Abbildung 4 - QQ-Diagramm des Merkmals Familienmitglieder

Abbildung 5 - Auszug aus dem Statistikprogramm R zur linearen Regression

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 - Ergebnisse arithmetisches Mittel

Tabelle 2 - Ergebnisse Median

Tabelle 3 - Ergebnisse Quartile Delegierung weiblich

Tabelle 4 - Ergebnisse Quartile Delegierung männlich

Tabelle 5 - Ergebnisse Quartile Versetzung weiblich

Tabelle 6 - Ergebnisse Quartile Versetzung männlich

Tabelle 7 - Ergebnisse Modalwert

Tabelle 8 - Ergebnisse Standardabweichung Delegierung weiblich

Tabelle 9 - Ergebnisse Standardabweichung Delegierung männlich

Tabelle 10 - Ergebnisse Standardabweichung Versetzung weiblich

Tabelle 11 - Ergebnisse Standardabweichung Versetzung männlich

Tabelle 12 - Ergebnis Korrelationsanalyse

Tabelle 13 - Ergebnis Chi-Quadrat-Test

1. Einführung

Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Seine Geschäftsbeziehungen erstrecken sich nahezu auf alle Staaten der Erde. Die Umsetzung der weltweit angelegten Strategien erfordert mobile und international erfahrene Mitarbeiter, die bereit sind, auch außerhalb ihres jeweiligen Heimatlandes tätig zu werden. (BASF SE, 2017)

Der Begriff Transfer (aus dem Lateinischen transferre „hinüberbringen“) ist im deutschen Sprachgebrauch weitläufig bekannt. So verbindet man einen Transfer beispielsweise mit einer Bank-Überweisung (Geld-Transfer) oder einem Wechsel eines Sportlers zu einem anderen Verein.

Doch was hat ein Transfer mit einem weltweit agierenden Chemieunternehmen zu tun? Transfers spielen eine weitaus größere Rolle als man denkt, sodass ein sogenannter CoE Transfers, eine gesonderte Einheit im Bereich Human Resources, implementiert wurde.

Ein Transfer innerhalb des Unternehmens lehnt sich im weitesten Sinne an die Definition eines Spielerwechsels im Sport an. Im Sinne der Personalpolitik spricht man dann von einem Transfer, wenn ein bereits im Unternehmen tätiger Mitarbeiter zu einer anderen Gruppengesellschaft des gleichen Unternehmens transferiert wird. Wir unterscheiden hierbei Versetzungen von Delegierungen.

Bei einer Versetzung spricht man von einer dauerhaften Verlagerung der Tätigkeit an einen anderen Standort oder der Zuweisung eines neuen Aufgabengebietes (vgl. Betriebsverfassungsgesetz §95 Abs. 3).

Im Gegensatz dazu sind Delegierungen zeitlich befristete Entsendungen zu einer anderen Gruppengesellschaft. Hier wird das Fachwissen und die Erfahrung eines Mitarbeiters genutzt, um diese Kenntnisse auf andere Mitarbeiter zu übertragen. Gemäß der oben genannten Strategie besteht bei einer Delegierung neben der Know- how Übertragung auch das Ziel der persönlichen Weiterentwicklung des jeweiligen Mitarbeiters, was einen Karrieresprung in Aussicht stellt.

Im folgenden Kapitel wird der gewählte Datensatz näher beschrieben, wobei insbesondere die für die Bearbeitung der in Kapitel 3 formulierten Fragestellungen verwendeten nominal und metrisch skalierten Variablen genauer erläutert werden.

2. Deskriptive Statistik

2.1 Beschreibung des Datensatzes

Die in dieser Hausarbeit verwendeten Daten wurden aus einer Access-Datenbank namens Tramis exportiert. Tramis enthält alle Personaltransfers weltweit des Unternehmens und wird exklusiv von Mitarbeitern der HR-Einheit Transfers bearbeitet. Durch die bestehende Schnittstelle zu SAP werden personenbezogene Daten über die eindeutig zuordenbare Personalnummer jedes Mitarbeiters in die Tramis-Datensätze übertragen. Zu diesen Daten zählen unter anderem der vollständige Vor- und Zuname, das Geburtsdatum, der Eintritt in das Unternehmen, der Familienstand sowie die Anzahl der Kinder, falls Kinder vorhanden sind.

Aufgrund der Vertraulichkeit der Daten wurden die Namen und Geburtsdaten der Familienangehörigen, die zuletzt gültige Privatadresse sowie Angaben zum persönlichen Job Grade (bei außertariflichen Mitarbeitern) bzw. zum Tarifentgelt (bei tariflichen Mitarbeitern) aus dem Daten-Export entfernt.

Zur Vereinfachung der Datenanalyse wurden folgende Datensätze aus der Datenmatrix entfernt:

- die Transferform Personalüberlassung, da weiterhin ein aktives Arbeitsverhältnis mit der Heimatgesellschaft besteht und die Person aufgrund von vertraglichen Regelungen zur Heimatgesellschaft zurückkehren muss
- Transfers mit dem Status Active werden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht berücksichtigt
- Transfers mit dem Status Cancelled werden nicht berücksichtigt, da diese Transfers nicht stattgefunden haben
- Datensätze mit unklarem Familienstand
- Datensätze mit unklarer Anzahl an Kindern
- Datensätze mit bereits verkauften Gruppengesellschaften wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt
- Datensätze mit Joint Ventures wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt
- Datensätze mit unbekannter Anrede

Des Weiteren wurde das Geburtsdatum in der Form TT.MM.JJJJ in eine reelle Zahl umgewandelt und als ganzzahligen Wert in Form eines Alters angegeben.

Somit beläuft sich die Grundgesamtheit der bereinigten Daten auf 𝑛𝑛 = 1674 Datensätze, welche mit Hilfe der Statistiksoftware R ausgewertet werden.

2.2 Beschreibung der analysierten Variablen

Die in dieser Hausarbeit verwendeten Datensätze sind wie folgt skaliert:

- Nominal skaliert: Geschlecht des transfierten Mitarbeiters
- Nominal skaliert: Transferform (Delegierung oder Versetzung)
- Metrisch skaliert: Anzahl der Familienangehörigen
- Metrisch skaliert: Alter des transferierten Mitarbeiters

Nominal skalierte Daten dienen lediglich der Klassifikation und Identifikation von Untersuchungsobjekten. Die Analyse dieser Daten beschränkt sich daher nur auf die Anzahl der Merkmalsausprägungen.

Bei metrisch skalierten Datensätzen unterscheidet man zwischen der Intervall- und Verhältnisskala. Die in dieser Hausarbeit verwendeten Daten schließen sich der Verhältnisskala an. Die Verhältnisskala ist eine Skala, auf der Ausprägungen bezüglich Verschiedenheit, Rangordnung und Abstand bewertbar sind und auch ein Verhältnis von Ausprägungen sinnvoll interpretiert werden kann. Im Gegensatz zur Intervallskala existiert bei der Verhältnisskala ein absoluter Nullpunkt. (Quatember, 2011)

2.3 Ergebnisse und Analyse

Mithilfe der Lage- und Streuungsmaße der deskriptiven Statistik wird ein

„Durchschnittstransferierter“ herausgearbeitet, sodass die Fragestellung nach dem Durchschnittsalter sowie der durchschnittlichen Familiengröße pro Geschlecht beantwortet wird.

- Lagemaße
- Arithmetisches Mittel

Das arithmetische Mittel 𝑥𝑥̅, auch Durchschnitt- oder Mittelwert genannt, gibt den Durchschnitt einer Verteilung an und errechnet sich, indem man die Summe aus allen Merkmalsausprägungen bildet und durch deren Anzahl n dividiert. Das arithmetische Mittel ist nicht robust gegen Ausreißerwerte der Datenmatrix und wird daher häufig zur Schätzung herangezogen. (Rasch, Friese, Hofmann, & Naumann, 2014)

Tabelle 1 - Ergebnisse arithmetisches Mittel

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Median

Der Median 𝑥𝑥(0,5) ist der Wert, der Daten einer geordneten Urliste in zwei gleich große Hälften teilt. Es liegen also genauso viele Messwerte über wie unter dem Median. Im Gegensatz zum arithmetischen Mittel ist der Median gegen Ausreißerwerte robust. (Rasch, Friese, Hofmann, & Naumann, 2014)

Tabelle 2 - Ergebnisse Median

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Quantile

Quantile sind die Werte, die eine Verteilung in bestimmte Segmente aufteilt. Die in der Statistik am häufigsten verwendeten Quantile sind die Quartile. Quartile teilen einen geordneten Datensatz genau in vier gleiche Teile. Das 25-%-Quartil ist beispielsweise der Wert, für den gilt, dass 25% aller Werte der Grundgesamtheit kleiner sind als dieser Wert. Außerdem lässt sich der IQR, Interquartilsabstand, bestimmen. Der IQR lässt sich aus der Differenz des 75-%-Quartils und des 25-%-Quartils bestimmen und umfasst somit 50% der Verteilung. (Oestreich & Romberg, 2009)

Tabelle 3 - Ergebnisse Quartile Delegierung weiblich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 5 - Ergebnisse Quartile Versetzung weiblich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 6 - Ergebnisse Quartile Versetzung männlich

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Um Quantile graphisch darstellen zu können, wird oftmals der sogenannte Box- Whisker-Plot, auch Boxplot genannt, herangezogen. Der Boxplot macht mehrere Charakteristika des Datenmaterials überschaubar und aussagekräftiger. (Oestreich & Romberg, 2009) Wie in den Abbildungen 1 und 2 zu sehen ist, zeigt der Boxplot Ausreißerwerte.

Abbildung 1 - Boxplot des Merkmals Alter

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 - Boxplot des Merkmals Familienmitglieder

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten

Details

Titel
Transferform des Mitarbeiters in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Familie
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,0
Autor
Jahr
2017
Seiten
20
Katalognummer
V426750
ISBN (eBook)
9783668710245
ISBN (Buch)
9783668710252
Dateigröße
609 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transferform, Personal, Entsendung, Delegierung, Versetzung, Alter, Geschlecht, Familie
Arbeit zitieren
Nils Deißler (Autor:in), 2017, Transferform des Mitarbeiters in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Familie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426750

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