Der Begriff Transfer (aus dem Lateinischen transferre „hinüberbringen“) ist im deutschen Sprachgebrauch weitläufig bekannt. So verbindet man einen Transfer beispielsweise mit einer Bank-Überweisung (Geld-Transfer) oder einem Wechsel eines Sportlers zu einem anderen Verein.
Doch was hat ein Transfer mit einem weltweit agierenden Chemieunternehmen zu tun? Transfers spielen eine weitaus größere Rolle als man denkt, sodass ein sogenannter Center of Expertise Transfers, eine gesonderte Einheit im Bereich Human Resources, implementiert wurde.
Ein Transfer innerhalb des Unternehmens lehnt sich im weitesten Sinne an die Definition eines Spielerwechsels im Sport an. Im Sinne der Personalpolitik spricht man dann von einem Transfer, wenn ein bereits im Unternehmen tätiger Mitarbeiter zu einer anderen Gruppengesellschaft des gleichen Unternehmens transferiert wird. Wir unterscheiden hierbei Versetzungen von Delegierungen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
2. Deskriptive Statistik
2.1 Beschreibung des Datensatzes
2.2 Beschreibung der analysierten Variablen
2.3 Ergebnisse und Analyse
3. Induktive Statistik
3.1 Hypothesen
3.2 Eingesetzte statistische Verfahren und deren Ergebnisse
4. Diskussion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Abhängigkeit der Transferform von Mitarbeitern eines weltweit agierenden Chemieunternehmens in Bezug auf deren Geschlecht, Alter und familiäre Situation, um statistische Muster in der Personalentsendung und -versetzung zu identifizieren.
- Analyse von Personaltransfers (Delegierungen und Versetzungen)
- Einfluss demografischer Faktoren auf Transferentscheidungen
- Deskriptive statistische Auswertung von Mitarbeiterdaten
- Induktive Prüfung von Hypothesen mittels Chi-Quadrat-Test und linearer Regression
- Einsatz der Statistiksoftware R zur Datenanalyse
Auszug aus dem Buch
1. Einführung
Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Seine Geschäftsbeziehungen erstrecken sich nahezu auf alle Staaten der Erde. Die Umsetzung der weltweit angelegten Strategien erfordert mobile und international erfahrene Mitarbeiter, die bereit sind, auch außerhalb ihres jeweiligen Heimatlandes tätig zu werden. (BASF SE, 2017)
Der Begriff Transfer (aus dem Lateinischen transferre „hinüberbringen“) ist im deutschen Sprachgebrauch weitläufig bekannt. So verbindet man einen Transfer beispielsweise mit einer Bank-Überweisung (Geld-Transfer) oder einem Wechsel eines Sportlers zu einem anderen Verein.
Doch was hat ein Transfer mit einem weltweit agierenden Chemieunternehmen zu tun? Transfers spielen eine weitaus größere Rolle als man denkt, sodass ein sogenannter CoE Transfers, eine gesonderte Einheit im Bereich Human Resources, implementiert wurde.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz von Personaltransfers für ein weltweit agierendes Chemieunternehmen und definiert die grundlegenden Begriffe der Versetzung und Delegierung.
2. Deskriptive Statistik: Hier wird der verwendete Datensatz beschrieben, die relevanten Variablen skaliert und eine detaillierte Analyse der Lage- und Streuungsmaße durchgeführt.
3. Induktive Statistik: In diesem Teil werden Hypothesen zur Abhängigkeit der Transferform aufgestellt und mithilfe statistischer Verfahren wie dem Chi-Quadrat-Test und linearer Regression geprüft.
4. Diskussion: Das abschließende Kapitel interpretiert die Ergebnisse der statistischen Analysen und setzt diese in den Kontext der personalwirtschaftlichen Strategie des Unternehmens.
Schlüsselwörter
Personaltransfer, BASF, Delegierung, Versetzung, Deskriptive Statistik, Induktive Statistik, Korrelationsanalyse, Chi-Quadrat-Test, Lineare Regression, Statistiksoftware R, Personalmanagement, demografische Faktoren, Mitarbeiterdaten, HR-Strategie, Datenerhebung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die statistischen Zusammenhänge bei Personaltransfers innerhalb eines großen Chemiekonzerns unter Berücksichtigung von Alter, Geschlecht und Familie der Mitarbeiter.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Analyse von Versetzungen und Delegierungen sowie die statistische Auswertung demografischer Merkmale im HR-Kontext.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob die Wahl der Transferform statistisch signifikant von Faktoren wie dem Geschlecht oder dem Alter der Mitarbeiter abhängt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden Methoden der deskriptiven Statistik (Lagemaße, Streuung) sowie der induktiven Statistik (Chi-Quadrat-Test, lineare Regression) mittels R angewendet.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Datenbeschreibung, die explorative Datenanalyse und die anschließende mathematische Hypothesenprüfung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Begriffe wie Personaltransfer, Statistiksoftware R, Hypothesenprüfung und Demografie beschreiben den methodischen und inhaltlichen Kern der Arbeit.
Welche Rolle spielt die Software R in der Arbeit?
R dient als zentrales Werkzeug für die Datenverarbeitung, die Erstellung grafischer Auswertungen wie Boxplots und QQ-Diagramme sowie für die komplexen statistischen Tests.
Zu welcher Schlussfolgerung kommt der Autor bezüglich des Geschlechts?
Die Analyse zeigt, dass zwischen der Transferform und dem Geschlecht nur ein minimaler Zusammenhang besteht, wobei jedoch insgesamt mehr Männer als Frauen transferiert werden.
- Quote paper
- Nils Deißler (Author), 2017, Transferform des Mitarbeiters in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Familie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/426750