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Ökonomischer und ökologischer Vergleich der konventionellen und unkonventionellen Urangewinnungsmethoden

Title: Ökonomischer und ökologischer Vergleich der konventionellen und unkonventionellen Urangewinnungsmethoden

Seminar Paper , 2015 , 20 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sebastian Roth (Author)

Engineering - Mining Engineering
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Diese Arbeit behandelt im Schwerpunkt den ökonomischen sowie ökologischen Vergleich der konventionellen und unkonventionellen Urangewinnungsmethoden. Inhaltlich soll im Verlauf der Arbeit erörtert und dargelegt werden, welche unkonventionellen Urangewinnungsmethoden bekannt und technisch realisierbar sind. Anschließend sollen die Gewinnungsmethoden anhand von wirtschaftlichen Faktoren auf ihre Rentabilität geprüft, sowie die ökologischen Folgen der verschiedenen Gewinnungsmethoden evaluiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Gang durch die Arbeit

2 AKTUELLER WELTWEITER URANBEDARF

3 URANGEWINNUNGSMETHODEN

3.1 Konventionelle Urangewinnung

3.1.1 Uran als Nebenmineral

3.2 Unkonventionelle Urangewinnung

3.2.1 Urangewinnung aus Meerwasser

3.2.2 Urangewinnung aus Phosphatlagerstätten

3.2.3 Urangewinnung aus Schwarzschiefer

3.2.4 Urangewinnung aus Kohleasche

4 VERGLEICH DER VORGESTELLTEN METHODEN

4.1 Ökonomischer Vergleich

4.2 Ökologischer Vergleich

4.2.1 Uranbergbau

4.2.2 In-Situ-Leaching-Verfahren (ISL)

4.2.3 Unkonventionelle Methoden

5 AUSWERTUNG DES VERGLEICHS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich das Ziel, einen umfassenden ökonomischen und ökologischen Vergleich zwischen konventionellen und unkonventionellen Urangewinnungsmethoden durchzuführen, um deren technische Realisierbarkeit, Rentabilität und Umweltfolgen zu bewerten.

  • Analyse des aktuellen globalen Uranbedarfs und der verfügbaren Ressourcen.
  • Untersuchung konventioneller Gewinnungsverfahren wie Tagebau, Untertagebau und In-Situ-Leaching.
  • Evaluierung unkonventioneller Quellen wie Meerwasser, Phosphatlagerstätten, Schwarzschiefer und Kohleasche.
  • Ökonomische Gegenüberstellung basierend auf Investitions- und Betriebskosten.
  • Ökologische Folgenabschätzung unter besonderer Berücksichtigung von radioaktiven Abfällen und Umweltschäden.

Auszug aus dem Buch

3.1 Konventionelle Urangewinnung

Grundsätzlich gibt es vier verschiedene konventionelle Urangewinnungsmethoden mit folgenden Anteilen: Tagebau 27,3%; Untertagebau 32,0%; Lösungsbergbau 27,2% und Uran als Nebenprodukt 8,9%. Die größten Uranerzvorkommen der Erde befinden sich in Kanada, Russland, Kasachstan, Australien, USA, Südamerika sowie Namibia und Niger. Die Konzentration von Uran in der Erdkruste beträgt 2 bis 3 ppm. Uran kann in den meisten magmatischen, metamorphen sowie sedimentären Prozessen angereichert und umverteilt werden. Bei Uranerzlagerstätten gibt es sieben verschiedene Typen, wobei drei davon besonders wichtig sind, nämlich die Diskordanzlagerstätten, die Konglomeratlagerstätten, sowie die in Sandsteinen vorkommenden Lagerstätten. Konventionell wird Uran in diesen Lagerstätten im Tiefbau, im Tagebau sowie im sogenannten Lösungsbergbau gewonnen. Das Verfahren zur Exploration, Gewinnung und Förderung ist dabei dasselbe, wie bei den üblichen nichtregenerativen Energieressourcen wie Braun oder Steinkohle.

Die Exploration beginnt in der Regel mit großräumigen Untersuchungen (spektrometrische Befliegungen sowie geochemische Beprobungen) als auch elektromagnetische, gravimetrische und magnetische Vermessungen des potentiellen Abbaugebiets. Aufschlussbohrungen zur lithrochemischen Beprobung als auch der Bestimmung des Erzgehaltes folgen anschließend.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung des ökonomischen und ökologischen Vergleichs von Urangewinnungsmethoden und erläutert den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2 AKTUELLER WELTWEITER URANBEDARF: Analysiert den steigenden globalen Uranbedarf infolge zunehmender Industrialisierung und den Ausbau der Kernenergie trotz einzelner Atomausstiegsbeschlüsse.

3 URANGEWINNUNGSMETHODEN: Detaillierte Vorstellung sowohl der etablierten konventionellen Abbaumethoden als auch alternativer, derzeit wirtschaftlich unrentabler Ansätze zur Urangewinnung.

4 VERGLEICH DER VORGESTELLTEN METHODEN: Führt eine direkte ökonomische und ökologische Gegenüberstellung der verschiedenen Gewinnungsverfahren anhand von Kostenstrukturen und Umweltgefährdungspotenzialen durch.

5 AUSWERTUNG DES VERGLEICHS: Zieht ein Fazit über die Zukunftsfähigkeit unkonventioneller Methoden und konstatiert die Notwendigkeit weiterer Forschung aufgrund langfristig steigender Uranpreise.

Schlüsselwörter

Urangewinnung, Kernenergie, Konventioneller Bergbau, Unkonventionelle Methoden, In-Situ-Leaching, Uranpreis, Umweltgefährdung, Rohstoffmanagement, Energiebedarf, Yellowcake, Lagerstätten, Radioaktivität, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht verschiedene Methoden zur Gewinnung von Uran, insbesondere im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit und ihre Auswirkungen auf die Umwelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind konventionelle Abbauverfahren wie Tage- und Untertagebau sowie unkonventionelle Ansätze wie die Gewinnung aus Meerwasser, Phosphaten, Schwarzschiefer und Kohleasche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Evaluierung der Rentabilität und der ökologischen Folgen, um aufzuzeigen, welche Methoden zukünftig bei steigendem Uranbedarf eine Rolle spielen könnten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und Datenanalyse, die bestehende Studien, Berichte und Preisdaten auswertet, um eine vergleichende Einschätzung zu treffen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Methoden und den anschließenden detaillierten ökonomischen sowie ökologischen Vergleich der gewonnenen Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Urangewinnung, Kernenergie, In-Situ-Leaching, Uranpreis, Rohstoffmanagement und Umweltbelastung.

Warum wird die Urangewinnung aus Kohleasche im Vergleich zu anderen Methoden hervorgehoben?

Die Gewinnung aus Kohleasche wird als ökonomisch am sinnvollsten unter den unkonventionellen Verfahren eingestuft, da sie bereits technologische Ansätze zur industriellen Nutzung bietet.

Welche ökologischen Hauptgefahren gehen vom In-Situ-Leaching (ISL) aus?

Die größte Gefahr besteht in der Kontamination des Grundwassers durch die eingesetzten Lösungsmittel sowie der langfristigen Gefährdung durch im Boden verbleibende Rückstände.

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Details

Title
Ökonomischer und ökologischer Vergleich der konventionellen und unkonventionellen Urangewinnungsmethoden
College
Technical University of Clausthal  (Institut für Bergbau)
Grade
2,0
Author
Sebastian Roth (Author)
Publication Year
2015
Pages
20
Catalog Number
V428150
ISBN (eBook)
9783668728424
ISBN (Book)
9783668728431
Language
German
Tags
Uran Urangewinnung konventionelle Urangewinnung unkonventionelle Urangewinnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Roth (Author), 2015, Ökonomischer und ökologischer Vergleich der konventionellen und unkonventionellen Urangewinnungsmethoden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428150
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