Ziel der Bachelorarbeit ist es, anhand einer deduktiven Vorgehensweise, ein Marketingkonzept für eine neue Eventlocation, die eine erfolgreiche Vermarktung und konsequente Etablierung auf dem Eventmarkt mittels langfristig orientierter Instrumentarien anstrebt, zu entwickeln. Dieses Konzept wird anschließend am Beispiel einer Eventlocation der X GmbH praktisch angewandt, um ausführlichen zu zeigen, wie die Konzeption in der Praxis umgesetzt werden kann.
Zu Beginn der Ausarbeitung wird die Verfasserin im zweiten Kapitel einen Überblick über relevante theoretische und begriffliche Grundlagen bezüglich des Marketings und der Eventbranche geben und dabei eine thematische Abgrenzung vornehmen. Im darauffolgenden Kapitel werden der grundlegende Aufbau eines Marketingkonzepts und die Darstellung möglicher Bestandteile aufgezeigt. Mit Abschluss dieses Kapitels sind notwendige Grundlagen geschaffen worden, um im dritten Kapitel ein Marketingkonzept für eine neue Eventlocation zu entwickeln.
Im vierten Gliederungspunkt stellt die Autorin die X GmbH vor, um im folgenden Kapitel ein Marketingkonzept für dessen Eventlocation zu erarbeiten, welches sich an dem entwickelten Marketingkonzept orientiert. Dieses ist als Handlungsempfehlung zur weiteren Verarbeitung zu verstehen und soll der X GmbH Anregungen für eine erfolgreiche Positionierung auf dem Eventlocationmarkt geben. Nach Fertigstellung des Marketingkonzepts folgt im letzten Gliederungspunkt ein Fazit mit einem Rückblick auf die Arbeit.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Abgrenzung und Begriffsbestimmungen
2.2 Das Marketingkonzept und seine Bestandteile
3 Entwicklung eines Marketingkonzepts für eine neue Eventlocation
3.1 Situationsanalyse
3.2 Marketingziele
3.3 Marketingstrategie
3.4 Marketingmix
3.4.1 Leistungspolitik
3.4.2 Preispolitik
3.4.3 Distributionspolitik
3.4.4 Kommunikationspolitik
3.4.5 Personalpolitik
3.4.6 Prozesspolitik
3.4.7 Ausstattungspolitik
4 Vorstellung der GmbH
4.1 Entstehung und Aufgaben
4.2 Gegenstand der Marketingkonzeption
5 Erstellung eines Marketingkonzepts für den Hochzeitspavillon im
5.1 Situationsanalyse
5.1.1 Unternehmensanalyse
5.1.2 Umfeldanalyse
5.1.3 SWOT-Analyse
5.1.4 Zielgruppenanalyse
5.1.5 Konkurrenzanalyse
5.2 Marketingziele
5.3 Marketingstrategie
5.4 Marketingmix
5.4.1 Leistungspolitik
5.4.2 Preispolitik
5.4.3 Distributionspolitik
5.4.4 Kommunikationspolitik
5.4.5 Personalpolitik
5.4.6 Prozesspolitik
5.4.7 Ausstattungspolitik
5.5 Zusammenfassung
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, ein Marketingkonzept für eine neue Eventlocation zu entwickeln, um eine erfolgreiche Vermarktung und langfristige Etablierung am Eventmarkt zu gewährleisten, wobei dieses Konzept anhand eines praktischen Beispiels validiert wird.
- Grundlagen des Event- und Dienstleistungsmarketing
- Strukturierung und Bestandteile eines Marketingkonzepts
- Methoden der Situationsanalyse (SWOT, Zielgruppen, Konkurrenz)
- Operative Marketinginstrumente im Eventbereich (Marketingmix)
- Praktische Anwendung der Konzeption auf einen konkreten Hochzeitspavillon
Auszug aus dem Buch
3.4 Marketingmix
Anhand der festgelegten Marketingstrategien lässt sich anschließend ein individueller Dienstleistungsmarketingmix für die Vermarktung einer Veranstaltungsstätte erstellen. Dieser besteht grundsätzlich aus den klassischen 4 P’s: 1) Product (Leistungspolitik), 2) Price (Preispolitk), 3) Promotion (Kommunikationspolitik), 4) Place (Distributionspolitik). Zusätzlich ist in der Literatur z.T. eine Erweiterung um folgende drei P’s zu finden: 5) Personell (Personalpolitik), 6) Process (Prozesspolitik), 7) Physical Facilities (Ausstattungspolitik).
Dies ist jedoch stark umstritten. So sind beispielsweise Meffert und Bruhn der Meinung, dass die Prozess- und Ausstattungspolitik gegen die ursprüngliche Marketingdefinition, lediglich Maßnahmen zur Verhaltensbeeinflussung des Kunden in den Marketingmix einfließen zu lassen, verstoßen. Jedoch befürworten sie, ausschließlich die Personalpolitik einzubinden, denn das Personal steht immer im direkten Kundenkontakt, um die Dienstleistung zu erbringen. Somit werden die Mitarbeiter auch als Verteter der eigentlichen Dienstleistung angesehen, was schlussendlich direkten Einfluss auf das Verhalten der Kunden hat. Diese Ansicht wird vermehrt in der Literatur vertreten, sodass häufig nur von den 5 P’s gesprochen wird.
Die Verfasserin ist jedoch der Meinung, dass auch die Ausstattungs- und Prozesspolitik eine entscheidende Rolle bei der Vermarktung von Eventlocations spielen. Gerade die Ausstattung, wie zum Beispiel die Wartezone für den Kunden, Beratungsräume, die Verfügbarkeit von Personal, Arbeitsplatzausstattungen der Mitarbeiter und natürlich die allgemeine Ausstattung der Veranstaltungsstätte an sich (Technik, etc.), stellt für den Kunden eine erste Berührung mit der Dienstleistung dar. Ist diese erste Kontaktaufnahme aufgrund mangelnder beziehungsweise schlechter Ausstattung nicht befriedigend, beeinflusst dies sehr wohl das Verhalten eines Kunden, indem er eine andere Location für die Durchführung seines Events sucht, da er mit dieser Eventlocation unzufrieden ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung etabliert die Eventbranche als bedeutenden Wirtschaftszweig und erläutert die Notwendigkeit professionellen Marketings zur Differenzierung im kompetitiven Marktumfeld.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe des Marketings und der Eventbranche und stellt die grundlegenden Bestandteile eines Marketingkonzepts dar.
3 Entwicklung eines Marketingkonzepts für eine neue Eventlocation: Hier wird der konzeptionelle Ansatz zur Erstellung eines Marketingplans erläutert, unterteilt in Analyse, Zielsetzung, Strategieentwicklung und den Marketingmix.
4 Vorstellung der GmbH: Die Vorstellung des Unternehmens dient als Basis für das anschließende Praxisbeispiel, wobei der Schwerpunkt auf den spezifischen Anforderungen des Rosariums liegt.
5 Erstellung eines Marketingkonzepts für den Hochzeitspavillon im: Das Kernkapitel wendet die zuvor erarbeiteten Marketinginstrumente konkret auf das Projekt Hochzeitspavillon an, von der Situationsanalyse bis zum detaillierten 8-P-Marketingmix.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht, dass die erfolgreiche Etablierung einer Eventlocation einen permanenten, zielgerichteten Prozess darstellt.
Schlüsselwörter
Eventmarketing, Eventlocation, Marketingkonzept, Dienstleistungsmarketing, Marketingmix, Hochzeitspavillon, Zielgruppenanalyse, Konkurrenzanalyse, SWOT-Analyse, Unternehmensanalyse, Veranstaltungsmanagement, Kommunikationspolitik, Preisstrategie, Kundenbindung, Vermarktung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Entwicklung eines professionellen Marketingkonzepts für eine neue Eventlocation, um diese erfolgreich am Markt zu etablieren und langfristig zu positionieren.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Eventmarketings, die Bestandteile einer Marketingkonzeption sowie die praktische Anwendung dieser Instrumente auf den speziellen Fall einer Hochzeitslocation.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist die Ableitung eines schlüssigen Marketingkonzepts für eine neue Eventlocation, das anschließend am Praxisbeispiel eines Hochzeitspavillons angewandt wird.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer deduktiven Vorgehensweise, bei der aus allgemeinen Marketinggrundlagen ein spezifisches, praxisorientiertes Konzept für Veranstaltungsstätten abgeleitet wird.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der Marketinggrundlagen (Situationsanalyse, Ziele, Strategie, Mix) und die anschließende praktische Umsetzung auf das spezifische Objekt des Hochzeitspavillons.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Eventmarketing, Eventlocation, Marketingkonzept, Dienstleistungsmarketing, Hochzeitsorganisation und strategische Marktpositionierung.
Warum ist eine spezielle "Preisdifferenzierung" für Hochzeitslocations relevant?
Da Hochzeiten meist einmalige Ereignisse sind und keine klassischen Stammkunden existieren, ermöglicht die zeitliche Preisdifferenzierung (z.B. nach Saison) eine Steuerung der Nachfrage in weniger frequentierten Monaten.
Welche Rolle spielt die "Ausstattungspolitik" bei der Vermarktung von Eventlocations?
Sie spielt eine entscheidende Rolle, da der erste optische Eindruck der Location (externe Anlage, Inneneinrichtung) für den Kunden direkt mit der Qualität der Dienstleistung assoziiert wird und somit die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2016, Herausforderungen, Möglichkeiten und Grenzen für die Etablierung und Vermarktung einer neuen Eventlocation. Kritische Analyse und Entwicklung eines Marketingkonzepts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428203