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Verletzungsprophylaxe im Nachwuchs-Eishockey auf analytischer Basis des Verletzungsmechanismus

Titel: Verletzungsprophylaxe im Nachwuchs-Eishockey auf analytischer Basis des Verletzungsmechanismus

Studienarbeit , 2018 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Daniel Simm (Autor:in)

Sport - Sportmedizin, Therapie, Ernährung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Studienarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Schwerpunkte der Verletzungsprophylaxe im Eishockey zu erarbeiten um möglichst schon im Nachwuchsbereich intervenieren zu können und damit dem Verletzungsrisiko im Nachwuchs- sowie im späteren Karriereverlauf auch im Herrenbereich entgegen zu wirken. Dies ist jedoch eng Verbunden mit der quantitativen Erfassung und Analyse des Verletzungsgeschehens.

Nur mit einer hinsichtlich der Verletzungen unstrittigen Faktenlage können Maßnahmen formuliert und umgesetzt werden. Deshalb wird im ersten Teil dieser Arbeit die Verletzungshäufigkeit, die Verletzungsverteilung auf die verschiedenen Körperregionen und Gewebestrukturen sowie den Verletzungsmechanismus eingegangen und auf dieser Basis, im zweiten Teil, ein Leitfaden für verletzungspräventive Maßnahmen erarbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Verletzungshäufigkeit im Herrenbereich

3. Verletzungsverteilung und Ausfallzeiten

3.1 Kopfverletzungen

3.2 Untere Extremitäten

3.3 Obere Extremitäten

4. Verletzungsmechanismen & Verletzungshergang

4.1 High-speed Low-mass injury

4.2 Low-speed High-mass injury

4.3 Kopf

4.4 Untere Extremitäten

4.5 Obere Extremitäten

5. Prävention

6. Fazit – Leitfaden für den Nachwuchsbereich zur Verletzungsprophylaxe

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erarbeitung von Schwerpunkten der Verletzungsprophylaxe im Eishockey, um bereits im Nachwuchsbereich präventiv gegen Verletzungsrisiken vorzugehen und die körperliche Unversehrtheit der Athleten langfristig zu sichern.

  • Analyse der Verletzungshäufigkeit und -verteilung im Eishockey.
  • Untersuchung der physiologischen und mechanischen Verletzungsursachen.
  • Bedeutung von Athletiktraining und funktioneller Stabilisierung.
  • Entwicklung eines Leitfadens für Trainer im Nachwuchsbereich.
  • Bewertung präventiver Maßnahmen unter Berücksichtigung von Trainingssteuerung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Kopfverletzungen

Kopfverletzungen sind im Eishockey nach Abbildung 2 die zweithäufigsten auftretenden Verletzungen, in Abbildung 1 und 4 stellen ebendiese sogar den ersten Platz in der Häufigkeit der Verletzungsverteilung.

Die häufigsten Verletzungen des Kopfes, stellen im Eishockey Schädel-Hirn-Traumata sowie orale Verletzungen, wie der Lippen oder der Zähne dar. Rattai und Levin (2018) untersuchten dazu in einem 15-jährigem Zeitraum (2001 – 2016) Verletzungen im Eishockey in der kanadischen Provinz Alberta. Gemeldet wurden dabei 12 433 Verletzungen, wobei 16% den Mundraum betrafen. Die meisten dieser Verletzungen entstanden dabei durch Kollisionen von Puck oder Schläger mit dem Gesicht des Spielers (Low-mass High-speed injury). Diese Art der Verletzung hält den Spieler in den meisten Fällen wenige Tage vom Spielgeschehen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der persönlichen Motivation des Autors und Einordnung des Eishockeys als verletzungsträchtigen Kontaktsport mit der Notwendigkeit einer präventiven Strategie.

2. Verletzungshäufigkeit im Herrenbereich: Analyse epidemiologischer Daten aus den Profi-Ligen, die aufzeigen, dass Verletzungen im Wettkampf häufiger als im Training auftreten.

3. Verletzungsverteilung und Ausfallzeiten: Detaillierte Betrachtung der verletzungsanfälligen Körperregionen mit Fokus auf Kopf, Knie und Schulter sowie deren Auswirkung auf die Ausfallzeiten.

4. Verletzungsmechanismen & Verletzungshergang: Systematische Aufschlüsselung der biomechanischen Ursachen, unterteilt in High-speed- und Low-speed-Verletzungsmuster.

5. Prävention: Diskussion präventiver Strategien, von technischer Ausrüstung über Regeländerungen bis hin zu funktionellem Athletiktraining.

6. Fazit – Leitfaden für den Nachwuchsbereich zur Verletzungsprophylaxe: Zusammenfassende Handlungsempfehlungen für Nachwuchstrainer zur ganzjährigen Trainingsplanung und zur Förderung einer stabilen körperlichen Konstitution.

Schlüsselwörter

Eishockey, Verletzungsprophylaxe, Nachwuchsleistungssport, Verletzungsmechanismus, Athletiktraining, Prävention, Schädel-Hirn-Trauma, funktionelles Training, Sportverletzungen, Sportwissenschaft, Trainingssteuerung, Ausfallzeiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Verletzungsmustern im Eishockey und leitet daraus präventive Maßnahmen ab, um insbesondere im Nachwuchsbereich die Gesundheit der Spieler zu schützen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die epidemiologische Auswertung von Verletzungen, die biomechanischen Verletzungsmechanismen sowie die Entwicklung von effektiven präventiven Trainingsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Verletzungsgeschehen zu schaffen, um Trainern einen praktischen Leitfaden für eine verletzungsschonende und leistungsoptimierende Trainingsgestaltung im Nachwuchs-Eishockey an die Hand zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse bestehender sportwissenschaftlicher Studien und epidemiologischer Daten zum Verletzungsgeschehen im Eishockey.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Häufigkeit und Verteilung von Verletzungen, differenziert zwischen verschiedenen Körperregionen und untersucht die zugrunde liegenden Mechanismen wie Kollisionen oder biomechanische Belastungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Verletzungsprophylaxe, Eishockey, Athletiktraining und Verletzungsmechanismen geprägt.

Warum ist das Off-Ice-Training besonders wichtig für Nachwuchsspieler?

Das Off-Ice-Training ist entscheidend, um durch ganzheitliche Stabilisierung und Kräftigung Defizite auszugleichen und den Körper auf die hohen physischen Anforderungen des Eishockeys vorzubereiten.

Welche Rolle spielen Kopfverletzungen bei Eishockeyspielern?

Kopfverletzungen treten sehr häufig auf, insbesondere als Schädel-Hirn-Traumata durch Kollisionen mit Pucks, Schlägern oder bei Körperchecks, und erfordern eine hohe Aufmerksamkeit in der Prävention.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verletzungsprophylaxe im Nachwuchs-Eishockey auf analytischer Basis des Verletzungsmechanismus
Hochschule
Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport (vormals H:G Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst)  (Sport und angewandte Trainingswissenschaft)
Veranstaltung
Prävention, Regeneration & Rehabilitation
Note
2,3
Autor
Daniel Simm (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V428658
ISBN (eBook)
9783668730700
ISBN (Buch)
9783668730717
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eishockey Verletzungsprophylaxe prehab injury Icehockey Verletzungs Analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Simm (Autor:in), 2018, Verletzungsprophylaxe im Nachwuchs-Eishockey auf analytischer Basis des Verletzungsmechanismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428658
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Leseprobe aus  18  Seiten
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