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Möglichkeiten und Grenzen von Elternbildung am Beispiel des STEEP-Programms

Titre: Möglichkeiten und Grenzen von Elternbildung am Beispiel des STEEP-Programms

Dossier / Travail , 2015 , 16 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lou Hennicke (Auteur)

Travail Social
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Um Eltern in ihrer Erziehungstätigkeit zu unterstützen, gibt es inzwischen ein breites Angebot an Elternkursen, beispielsweise „Starke Eltern – starke Kinder“, „Triple P“ oder der „Erziehungsführerschein“, wobei nicht jeder Kurs für alle Eltern gleich geeignet ist. Das zweite Kapitel soll sich mit grundlegenden Aspekten von Elternkursen beschäftigen, z.B. welche Ziele sie haben und welche Themen bearbeitet werden, wobei die Schwerpunkte bei einzelnen Kursen unterschiedlich gesetzt sind.
Eine weitere Möglichkeit der Elternbildung stellt die Elternberatung dar, welche ebenfalls im zweiten Kapitel dieser Arbeit kurz beschrieben wird.
Im dritten Kapitel wird das STEEP-Programm, welches als eine Kombination von Elternkurs und Elternberatung bezeichnet werden kann, beschrieben. Dazu gehören Ursprung, Zielgruppe, Ablauf sowie Inhalte und Grundsätze. Anschließend werden die Grenzen dieses Programms dargestellt.
Abschließend beschäftigt sich diese Arbeit mit der Frage, inwiefern die dargestellte Elternbildungsangebote tatsächlich zu einer Verbesserung der Erziehungskompetenzen beitragen bzw. ob dies mit solchen Programm überhaupt möglich ist und wie dies noch weiter verbessert werden können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Über die Notwenigkeit von Elternkursen

Struktureller Wandel von Familie

Bedeutung von Erziehung

Beispiele für Formen der Elternbildung

Elternberatung

Elternkurse

Vorstellung des STEEPTM-Programms

Ursprung & Zielgruppe

Grundsätze & Ziele

Kurzdarstellung Dauer & Ablauf

Grenzen des STEEPTM-Programms

Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der Elternbildung unter besonderer Berücksichtigung des STEEP-Programms, um aufzuzeigen, wie unterstützende Angebote zur Verbesserung von Erziehungskompetenzen beitragen können.

  • Struktureller Wandel von Familienmodellen und deren Auswirkungen auf die Erziehungsaufgabe
  • Veränderungen der Bedeutung von Erziehung im historischen und gesellschaftlichen Kontext
  • Vergleich verschiedener Formen der Elternbildung wie Elternberatung und strukturierte Elternkurse
  • Detaillierte Analyse des STEEP-Programms hinsichtlich Ursprung, Zielsetzung und methodischer Umsetzung
  • Kritische Reflexion der Potenziale und Grenzen professioneller Elternbildungsangebote

Auszug aus dem Buch

Vorstellung des STEEPTM-Programms

Die Abkürzung „STEEPTM“ steht für „Steps Toward Effective, Enjoyable Partenting“ – Schritte hin zu einer effektiven, Freude bereitenden Elternschaft und ist ein beziehungsorientes Programm für Mütter mit belastenden Lebensumständen. Es werden Informationen zur kindlichen Entwicklung vermittelt und die Mütter erhalten Unterstützung bei ihrer Erziehungsaufgabe und Lebensgestaltung im Rahmen von Hausbesuchen und Gruppentreffen mit anderen Müttern. (vgl. Erickson, Egeland 2014, S. 441)

Grundlage für die Entwicklung des STEEPTM-Programms waren die Ergebnisse des Minnesota-Eltern-Kind-Projekts, welches 1975 von den Professoren Byron Egeland und Amos Deinard begonnen wurde, später unter Beteiligung von Prof. Alan Sroufe. Ziel war es, herauszufinden, welche Faktoren sich positiv und welche negativ auf die Entwicklung eines Kindes auswirken, insbesondere wenn es unter schwierigen Bedingungen aufwächst. Die bei der Studie untersuchten 267 Frauen waren zum ersten Mal schwanger, lebten in Armut und waren mit daraus resultierenden Problemen konfrontiert. Außerdem waren „[v]iele der Frauen [...] allein stehend, als ihre Kinder geboren wurden, und einige waren noch im Teenageralter. Eine höhere Schulbildung war die Ausnahme [...]. Bei einem relativ hohen Prozentsatz gab es Erfahrungen mit Suchtproblemen, häuslicher Gewalt und Missbrauch oder Vernachlässigung in der eigenen Kindheit.“ (Erickson, Egeland 2014, S. 27) Die Frauen wurden vom zweiten Drittel der Schwangerschaft begleitet, die Untersuchungen laufen bis heute. Aus den Ergebnissen dieser Längsschnittstudie wurde das STEEPTM-Programm entwickelt. (vgl. Erickson, Egeland 2014, S. 27ff)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmenden Herausforderungen an die Elternrolle und führt in die Thematik der Elternbildungsangebote und das spezifische STEEP-Programm ein.

Über die Notwenigkeit von Elternkursen: Dieses Kapitel erläutert den strukturellen Wandel von Familie und die sich verändernde Bedeutung von Erziehung als Gründe für den gestiegenen Unterstützungsbedarf.

Beispiele für Formen der Elternbildung: Hier werden Elternberatung und Elternkurse als zentrale Instrumente der professionellen Unterstützung für Eltern beschrieben.

Vorstellung des STEEPTM-Programms: Dieses Hauptkapitel widmet sich dem STEEP-Programm, seiner Entstehungsgeschichte, Zielgruppe, methodischen Grundsätzen sowie den Grenzen des Ansatzes.

Fazit: Das Fazit fasst die Rolle der Elternbildung zusammen und diskutiert den weiteren Bedarf an flexiblen, niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten über die frühe Kindheit hinaus.

Schlüsselwörter

Elternbildung, STEEP-Programm, Erziehungsberatung, Elternkurse, Familienwandel, Erziehungskompetenz, Bindungsorientierung, Prävention, Eltern-Kind-Beziehung, Kindesentwicklung, Niedrigschwelligkeit, Unterstützungssysteme, Hausbesuche, Sozialpädagogik, Lebensumstände.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Elternbildung und untersucht, wie verschiedene Unterstützungsangebote Eltern bei der Bewältigung ihrer Erziehungsaufgaben helfen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen den strukturellen Wandel der Familie, die veränderte Bedeutung von Erziehung, klassische Methoden wie Elternberatung und -kurse sowie das spezifische Programm STEEP.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Eltern durch professionelle Bildungsangebote gestärkt werden können, um Erziehungskompetenzen zu verbessern und Unsicherheiten abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Studien und Evaluationsberichte zum Thema Elternbildung und dem STEEP-Programm.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Elternkursen und -beratung sowie eine detaillierte Vorstellung und kritische Analyse des STEEP-Programms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Elternbildung, Erziehungskompetenz, Bindung, STEEP-Programm, Familienmodelle und Prävention.

Warum wird im STEEP-Programm schon vor der Geburt angesetzt?

Durch den frühen Beginn bereits im letzten Trimester der Schwangerschaft sollen Eltern bei der Entwicklung realistischer Erwartungen unterstützt und frühzeitig bindungsfördernde Interaktionen aufgebaut werden.

Welche Grenzen weist das STEEP-Programm auf?

Das Programm ist unter anderem nicht für Menschen mit diagnostizierter Psychose geeignet und durch seine Auswahlkriterien auf eine spezifische Zielgruppe konzentriert, was den Zugang für andere Familien erschweren kann.

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Résumé des informations

Titre
Möglichkeiten und Grenzen von Elternbildung am Beispiel des STEEP-Programms
Université
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Note
1,0
Auteur
Lou Hennicke (Auteur)
Année de publication
2015
Pages
16
N° de catalogue
V428752
ISBN (ebook)
9783668725850
ISBN (Livre)
9783668725867
Langue
allemand
mots-clé
Elternbildung STEEP
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lou Hennicke (Auteur), 2015, Möglichkeiten und Grenzen von Elternbildung am Beispiel des STEEP-Programms, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/428752
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Extrait de  16  pages
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