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Einfluss und Möglichkeiten der Digitalisierung auf und für die öffentliche Verwaltung

Title: Einfluss und Möglichkeiten der Digitalisierung auf und  für die öffentliche Verwaltung

Scientific Essay , 2018 , 48 Pages

Autor:in: Dieter Wessels (Author)

Politics - Basics and General
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Die Herangehensweise an das Thema der Digitalisierung und der öffentlichen Verwaltung mit seinen Einflüssen und Möglichkeiten ist so unterschiedlich, wie es Argumente zur Digitalisierung gibt. In der Vorliegenden Arbeit soll nicht das grundsätzliche „Für und Wider“ der Digitalisierung thematisiert werden, sondern die Fragestellung, welchen Einfluss und welche Möglichkeiten die Digitalisierung für die öffentliche Verwaltung schafft und auf sie hat.

„Die Digitalisierung kann die deutsche Verwaltung ähnlich grundlegend verändern wie die Stein-Hardenberg’schen Reformen vor rund 200 Jahren“, so sieht es die BostonConsultGroup (BCG) in ihrer breit angelegten Studie zum Weg Deutschlands in die Digitalisierung.

Auf der einen Seite steht die öffentliche Verwaltung und dem gegenüber die Bürger oder juristischen Personen, die im gesetzlichen Auftrag verwaltet werden und die die öffentliche Verwaltung in Anspruch nehmen (müssen). Die Akzeptanz und das gegenseitige Vertrauen in diesem dualen System bilden den Kern von Einfluss und Möglichkeiten der Digitalisierung in und für die öffentliche Verwaltung in ihrer Umsetzung und setzen gleichzeitig die Grenzen für Erfolg oder Misserfolg für die Transmission einer zukünftigen „digitalen Verwaltung“

Zur Vereinfachung der Analyse des Themas sind die Akteure und ihre Partikularinteressen zu identifizieren und gegenüberzustellen. Dazu muss berücksichtigt werden, dass bei einer sich neu entwickelnden Technologie sich auch interessierte Gruppen nach ihren Individualinteressen im politischen Raum für ihre Belange und Sichtweise Gehör verschaffen wollen und, in einer offenen Gesellschaft, auch sollen und somit als Akteur Einfluss auf andere Akteure nehmen.

Unzweifelhaft hat die Politik die Zeichen der „digitalen Zeit“ später als die Wirtschaft erkannt. Waren hier die ökonomischen Vorteile zunächst für den Anwender offensichtlich und für die Nutzer bequem, muss bei der öffentlichen Verwaltung berücksichtigt werden, dass zunächst der politische Wille über alle Bereiche in der Legislative und Exekutive zusammengeführt werden muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchungsfrage und Ziel der Arbeit mit Begründung der gewählten Randbedingungen

2.1 Erwartete Zielsetzung aus der Analyse und der Weg zur Lösungsfindung

2.2 Welche einschränkenden oder verhindernde Probleme lassen sich ermitteln?

2.3 Thesen zur Einsicht von Änderungsbedarf

3 Beteiligte Akteure und deren Partikularinteressen

3.1 Öffentliche Verwaltung

3.1.1 Politische Steuerung

3.1.2 Ebenen und Einheiten der öffentlichen Verwaltung

3.2 Betroffene Bürger und deren Erwartungshaltung

3.3 Parameter zum Einfluss der Digitalisierung auf die Verwaltung

3.4 Parameter zu den Möglichkeiten der Digitalisierung für die Verwaltung

4 Der Staat als Impulsgeber oder reagierender Akteur auf Neuerungen mit Alternativen der Anpassungen

4.1 Zentrale oder dezentrale Lösung

4.2 Vertrauensbildende Massnahmen und Festlegung der Bestimmungshoheit über Daten in der öffentlichen Verwaltung

5 Darstellung der Erkenntnisse

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss und die Gestaltungsmöglichkeiten der Digitalisierung innerhalb der öffentlichen Verwaltung in Deutschland, wobei der Fokus insbesondere auf der Interaktion zwischen staatlichem Handeln und den Erwartungen der Bürger sowie der notwendigen Etablierung von Vertrauen und Datenschutz liegt.

  • Analyse der Interessenkonflikte zwischen staatlichen Akteuren und Bürgern.
  • Untersuchung des föderalen Systems als Einflussfaktor auf die Digitalisierung.
  • Herausarbeitung von Parametern für effiziente E-Government-Lösungen.
  • Diskussion über Datensicherheit, Transparenz und die Rolle des Staates als Gestalter des digitalen Wandels.

Auszug aus dem Buch

Parameter zu den Möglichkeiten der Digitalisierung für die Verwaltung

Am Montag, den 19. Februar 2018 um 22.55 Uhr strahlte der Fernsehsender ARD eine Recherche über den Einsatz von Microsoft-Software in öffentlichen Verwaltungen in Europa mit dem Titel „Das Microsoft-Dilemma, Europa als Software-Kolonie“ aus. Neben den belegten Aussagen, „dass die Software des Konzerns angreifbar für Hacker und Spione macht, verstößt die Beschaffung gegen das europäische Vergaberecht, blockiert den technischen Fortschritt und kommt Europa teuer zu stehen“. Es wurde bekannt gegeben, dass das französische Verteidigungsministerium ca. 200 Euro pro Jahr und Arbeitsplatz als Lizenzgebühren zu zahlen hat.

Bei ca. 4,7 Mio beschäftigten im öffentlichen Dienst in Deutschland und der Annahme, dass nur der Hälfte davon ein Arbeitsplatz mit Microsoft-lizensierter Software zur Verfügung steht, bedeutet das hochgerechnet Lizenzgebühren von annähernd einer halbe Milliarden Euro je Jahr an Microsoft. Das Geld liesse sich einsparen.

In der Stadt München wurde unter dem Synonym LiMux eine Open-Surce-Variante von Linux adaptiert und über Jahrzehnte sehr erfolgreich in der Verwaltung der Stadt angewandt. Es ist bekannt, dass die grössten Digital-Firmen der Welt (ausser Microsoft) wie „amazon“, Facebook, PayPal u.v.a. ausschliesslich auf Open-Surce Software mit offenen Quellcodes setzen, für die keinerlei Lizenzgebühren anfallen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit umreißt die Fragestellung nach dem Einfluss und den Möglichkeiten der Digitalisierung für die öffentliche Verwaltung, ohne eine allgemeine Debatte über das Für und Wider zu führen.

2 Untersuchungsfrage und Ziel der Arbeit mit Begründung der gewählten Randbedingungen: Es werden das Ziel der Untersuchung definiert, die Rahmenbedingungen abgesteckt sowie die methodische Herangehensweise zur Analyse der Digitalisierungsprozesse erläutert.

3 Beteiligte Akteure und deren Partikularinteressen: Dieses Kapitel identifiziert die öffentliche Verwaltung und die Bürger als zentrale Akteure und untersucht deren spezifische Interessenlagen sowie die Einflussfaktoren der Digitalisierung.

4 Der Staat als Impulsgeber oder reagierender Akteur auf Neuerungen mit Alternativen der Anpassungen: Der Staat wird in seiner Rolle als zentraler Gestalter analysiert, wobei Konzepte wie die zentrale vs. dezentrale Lösung sowie vertrauensbildende Maßnahmen in Bezug auf Datensicherheit diskutiert werden.

5 Darstellung der Erkenntnisse: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Beobachtungen zusammen, wobei betont wird, dass der digitale Wandel eine externe Kontrollinstanz und ein verändertes Selbstverständnis der Verwaltung als Dienstleister erfordert.

6 Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Arbeit werden rekapituliert, wobei die Notwendigkeit einer bürgernahen, transparenten und rechtssicheren Digitalisierungsstrategie im Fokus steht.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, öffentliche Verwaltung, E-Government, Bürgerkonto, Datenschutz, Föderalismus, IT-Sicherheit, Prozessoptimierung, Partikularinteressen, Verwaltungsmodernisierung, Datensouveränität, Digitale Agenda, Software-Standardisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert den Einfluss und die Gestaltungsmöglichkeiten der Digitalisierung in der deutschen öffentlichen Verwaltung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die föderale Struktur der Verwaltung, der Datenschutz, die Akzeptanz durch den Bürger sowie das Einsparpotenzial durch moderne IT-Lösungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Mit welchen Maßnahmen lässt sich ein effizienter Nutzen durch die Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung erreichen, wobei die Akzeptanz durch den Bürger eine gleichwertige Zielgröße darstellt?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein objektivierter Ansatz verfolgt, der die Akteure isoliert betrachtet und ihre Interessenlagen gegenüberstellt, um daraus Lösungsansätze im Sinne des Gemeinwohls abzuleiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Akteure, politische Steuerungsebenen, Parameter für Digitalisierungserfolge und diskutiert Lösungsmodelle für eine kohärente Verwaltungsdigitalisierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Digitalisierung, öffentliche Verwaltung, Bürgerorientierung, E-Government, Datenschutz und föderale Struktur.

Warum spielt das "Bürgerkonto" eine so wichtige Rolle?

Es dient als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bürger und soll durch Transparenz und Teilhabe an der eigenen Datenverarbeitung das notwendige Vertrauen in staatliche digitale Prozesse schaffen.

Welche Rolle spielt das föderale System bei der Digitalisierung?

Das föderale System wird als wesentlicher behindernder Faktor identifiziert, da es oft zu Insellösungen, mangelnder Interoperabilität und Redundanzen in der IT-Landschaft führt.

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Details

Title
Einfluss und Möglichkeiten der Digitalisierung auf und für die öffentliche Verwaltung
College
Technical University of Clausthal
Author
Dieter Wessels (Author)
Publication Year
2018
Pages
48
Catalog Number
V429200
ISBN (eBook)
9783668735118
ISBN (Book)
9783668735125
Language
German
Tags
einfluss möglichkeiten digitalisierung verwaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dieter Wessels (Author), 2018, Einfluss und Möglichkeiten der Digitalisierung auf und für die öffentliche Verwaltung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429200
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