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Digitale Währungen als Alternative zu herkömmlichen Währungen?

Analyse der Chancen und Risiken

Title: Digitale Währungen als Alternative zu herkömmlichen Währungen?

Term Paper , 2018 , 27 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sebastian Mielke (Author), Carina Dirksen (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob Kryptowährungen bereits heute dazu in der Lage wären, das bestehende Zahlungssystem zu ersetzen. Hierzu werden die herkömmlichen Währungen dem Bitcoin unter den Aspekten Fraud & Geldfälschung, Volatilität, Geldmenge & Inflation und Akzeptanz & Nutzbarkeit gegenüber gestellt.

James Dimon, der Chef der amerikanischen Großbank JP-Morgan, bezeichnete die bekannteste Kryptowährung Bitcoins im September 2017 auf einer Investorenkonferenz in New York als Betrug. Hierbei bezieht er sich einerseits auf die missbräuchliche Verwendung, andererseits auf die Nutzung der Währung als Spekulationsobjekt. Der dahinterstehenden Blockchain-Technologie hingegen steht er positiv gegenüber. Sie sei zwar noch nicht ausgereift, jedoch grundsätzlich von großem Interesse für den Bankensektor.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung (Mielke/Dirksen)

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Herkömmliche Währungen (Dirksen)

2.2 Digitale Währungen (Mielke)

3 Analyse der Chancen und Risiken von digitalen Währungen im Vergleich zu herkömmlichen Währungen

3.1 Volatilität der Wechselkurse (Mielke)

3.2 Fraud und Geldfälschung (Dirksen)

3.3 Geldmenge und Inflation (Dirksen)

3.4 Akzeptanz und Nutzbarkeit (Mielke)

4 Kritische Gegenüberstellung der Währungen (Mielke/Dirksen)

5 Fazit (Mielke/Dirksen)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht, inwieweit digitale Währungen unter Berücksichtigung ihres aktuellen Entwicklungsstandes und der bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen eine marktfähige Alternative zu herkömmlichen Währungen darstellen können. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die mögliche Koexistenz oder das Verdrängungspotenzial von Bitcoins gegenüber dem etablierten Währungssystem.

  • Vergleich der Volatilität von Bitcoins gegenüber herkömmlichen Währungen
  • Analyse von Risiken wie Betrug und Geldfälschung in dezentralen Systemen
  • Bewertung der Auswirkungen von Geldmengenbegrenzungen auf Inflationsszenarien
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Akzeptanz und der praktischen Nutzbarkeit im Alltag

Auszug aus dem Buch

3.1 Volatilität der Wechselkurse (Mielke)

Die Volatilitätskennziffer beschreibt die Schwankungsbreite eines Kurses und wird in Prozent ausgewiesen. Sie zeigt die prozentuale Schwankung um den Mittelwert eines Kursverlaufs in einer vorher definierten Zeitspanne an. Bezogen auf die Investition in unterschiedliche Assets, soll sie Aufschluss darüber geben, wie viel Risiko eine Kapitalanlage impliziert.24

Für die Volatilität des Wechselkurses beschränkt sich die Betrachtung der Arbeit auf die historische Volatilität. Als Betrachtungszeitraum werden sowohl drei als auch zwölf Monate gewählt.

Die Volatilität des Wechselkurses zwischen herkömmlichen Währungen und Kryptowährungen wird indirekt durch den Kursverlauf des Indexzertifikats mit der WKN:VN5MJG dargestellt, da zu dem Basiswert (BTC/US-Dollar) auf den frei zugänglichen Finanzportalen keine Daten zur Volatilität abrufbar sind. Die historischen Kurse für ein Jahr sind nur von den Handelsplätzen einzelner Bitcoin-Anbieter verfügbar und spiegeln dementsprechend nicht das gesamte Handelsvolumen wider. Der Kurs auf den unterschiedlichen Portalen weicht ebenfalls minimal von dem offiziellen Wechselkurs BTC/USD ab. Dementsprechend hätte eine Eigenberechnung der Volatilität über Excel ebenfalls zu Abweichungen geführt, sodass das Zertifikat zu Grunde gelegt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung (Mielke/Dirksen): Diese Einleitung führt in die Thematik der Kryptowährungen ein und definiert Bitcoins als primäres Untersuchungsobjekt sowie den Euro-Raum als Vergleichsbasis.

2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert das Wesen von herkömmlichen Währungen und deren Funktionen sowie die technologische Entstehung und das Transaktionsprinzip von Bitcoins.

3 Analyse der Chancen und Risiken von digitalen Währungen im Vergleich zu herkömmlichen Währungen: Hier erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der beiden Währungssysteme hinsichtlich Volatilität, Kriminalitätsrisiken, geldpolitischer Steuerung und praktischer Nutzbarkeit.

4 Kritische Gegenüberstellung der Währungen (Mielke/Dirksen): Dieses Kapitel fasst die Analyseergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der Währungen anhand definierter Soll-Zustände im direkten Vergleich.

5 Fazit (Mielke/Dirksen): Das Fazit stellt fest, dass ein rein auf Kryptowährungen basierendes Währungssystem derzeit nicht marktfähig ist, erkennt aber das erhebliche Zukunftspotenzial der digitalen Währungen an.

Schlüsselwörter

Digitale Währungen, Bitcoins, Blockchain, Volatilität, Wechselkurse, Geldpolitik, Inflation, Deflation, Finanzstabilität, Peer-to-Peer, Kryptografie, Zahlungsmittel, Anonymität, Regulierung, Finanzintermediäre

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, ob digitale Währungen wie Bitcoins eine ernstzunehmende Alternative zum herkömmlichen Geldsystem des Euro-Raums darstellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die Bereiche Wertschwankung (Volatilität), Sicherheit vor Kriminalität, Geldmengensteuerung und die praktische Akzeptanz im Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Bitcoins das bestehende Währungssystem ersetzen können oder ob eine Koexistenz unter den gegebenen Rahmenbedingungen möglich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für den Vergleich gewählt?

Die Autoren nutzen eine kriteriengestützte Analyse, bei der ein definierter Soll-Zustand für ein funktionierendes Währungssystem den Ist-Zuständen von Euro und Bitcoins gegenübergestellt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Analyse der Volatilität, Betrugspotenzialen, den Auswirkungen der Geldmengenbegrenzung auf Inflation und Deflation sowie der gesellschaftlichen Nutzbarkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Blockchain, Volatilität, Geldpolitik, Kryptowährungen und Finanzstabilität geprägt.

Warum wird speziell der Bitcoin als Untersuchungsobjekt herangezogen?

Aufgrund seiner Marktkapitalisierung und der längsten Bestandsdauer unter den Kryptowährungen fungiert der Bitcoin als wichtigste und repräsentativste Vergleichsgröße.

Welche Rolle spielt die Volatilität bei der Bewertung der Alltagstauglichkeit?

Die hohe Volatilität des Bitcoins wird als gravierendes Hindernis für die Alltagstauglichkeit identifiziert, da sie das Risiko bei der Rechnungsstellung und Preisgestaltung für Unternehmen signifikant erhöht.

Wie bewerten die Autoren die Rolle der Zentralbanken bei Kryptowährungen?

Die Autoren betonen, dass eine zentrale Steuerung, wie sie die EZB beim Euro ausübt, bei Bitcoins aufgrund der dezentralen Struktur fehlt, was in Krisenzeiten zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Problemen führen kann.

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Details

Title
Digitale Währungen als Alternative zu herkömmlichen Währungen?
Subtitle
Analyse der Chancen und Risiken
College
University of Applied Sciences Essen  (FOM Münster)
Grade
2,0
Authors
Sebastian Mielke (Author), Carina Dirksen (Author)
Publication Year
2018
Pages
27
Catalog Number
V429403
ISBN (eBook)
9783668733831
ISBN (Book)
9783668733848
Language
German
Tags
Kryptowährungen Bitcoins Euro Währungen Zahlungssystem Ethereum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Mielke (Author), Carina Dirksen (Author), 2018, Digitale Währungen als Alternative zu herkömmlichen Währungen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429403
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