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Fortune favors the bold (and the italicized). Effects of disfluency on educational outcomes

Titre: Fortune favors the bold (and the italicized). Effects of disfluency on educational outcomes

Dossier / Travail , 2013 , 11 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Katrin Gehlhaar (Auteur)

Pédagogie - Psychologie pédagogique
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Ein zentraler Bestandteil der Lehr- und Lernforschung ist die Untersuchung, wie effektiver Unterricht mit anhaltenden Lernerfolgen aussehen sollte. Während sich die instruktionsorientierte Sichtweise hierbei auf den Lehrer fokussiert und versucht Lehrerverhalten zu optimieren, beschäftigt sich die konstruktionsorientierte Sichtweise vermehrt mit der Frage, wie das Lernen an sich optimiert werden kann und wodurch sich Expertentum beim Lernen kennzeichnet. Beiden Sichtweisen gemeinsam ist jedoch die Frage, wie durch sinnvoll ausgewählte Unterrichtsmaterialen und entsprechende hierdurch angeregte Lernprozesse das Lernergebnis optimiert werden kann. Im Rahmen dieser Hausarbeit werde ich durch die Darstellung einer Studie näher auf die Frage eingehen, inwieweit die Erhöhung der Schwierigkeit des Lernmaterials einen Einfluss auf den Lernerfolg hat.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2.1. Hintergrund

2.2 Methoden und Ergebnisse Studie 1

2.3 Methoden und Ergebnisse Studie 2

2.4 Schlussfolgerungen

3) Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das wissenschaftliche Konzept der kognitiven Schwierigkeit (Disfluency) und dessen gezielten Einsatz zur Steigerung des langfristigen Lernerfolgs im Bildungskontext.

  • Effekte der kognitiven Schwierigkeit auf die Lernleistung
  • Unterscheidung zwischen objektiver und subjektiver Schwierigkeitserhöhung
  • Analyse experimenteller Studien zur Lesbarkeit von Lernmaterialien
  • Bedeutung der Informationsverarbeitung für das Langzeitgedächtnis
  • Praktische Implementierbarkeit von Interventionsmaßnahmen in Schulen

Auszug aus dem Buch

2.1. Hintergrund

Wie Book, Byers und Freemann 1983 in einer Studie zeigen konnten, besteht die weit verbreitete Auffassung, dass Unterricht dann eine hohe Effektivität aufweist, wenn ein Lehrer viel Erfahrung und einen guten Instinkt mitbringt. Das Fachwissen eines Lehrers hat zwar durchaus einen signifikanten Effekt auf die Schülerleistung (Krauss et al., 2004), das instinktgeleitete Lehrerverhalten kann sich hingegen sogar negativ auswirken und widerlegt somit die häufige Annahme einer grundsätzlich positiven Auswirkung (Bjork, 1994).

Ähnlich verhält es sich auch mit Annahmen über den Effekt, den eine Reduzierung von kognitiver Anstrengung mit sich bringt. Sowohl unter Lehrern als auch unter Forschern findet man häufig die Annahme, dass es grundsätzlich positiv ist, wenn ein Schüler weniger Lernaufwand und geringere kognitive Anstrengung für eine Aufgabe erbringen muss (Sweller, & Chandler, 1994). Hierbei wird allerdings außer Acht gelassen, dass leichteres Lernen zwar zunächst einmal positiv erscheinen mag, der Schüler aber gegebenenfalls nicht in der Lage ist, das gelernte Material zu einem späteren Zeitpunkt abzurufen (Diemand-Yauman, C., Oppenheimer, D. M. & Vaughan, E. B., 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die instruktions- und konstruktionsorientierten Sichtweisen in der Lehr- und Lernforschung und stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss erhöhter Materialschwierigkeit auf den Lernerfolg vor.

2.1. Hintergrund: Dieses Kapitel hinterfragt die Annahme, dass Lernprozesse primär durch reduzierte kognitive Anstrengung optimiert werden und zeigt auf, dass Schwierigkeitserhöhungen zu tieferer Informationsverarbeitung führen können.

2.2 Methoden und Ergebnisse Studie 1: Diese Sektion präsentiert eine Laborstudie mit 28 Teilnehmern, in der durch die Verwendung schwerer lesbarer Schriftarten eine signifikante Verbesserung der Erinnerungsleistung nachgewiesen wurde.

2.3 Methoden und Ergebnisse Studie 2: Das Kapitel beschreibt ein Feldexperiment an einer High-School, das die Laborergebnisse unter realen Bedingungen validiert und die Effekte auf die Schülerleistung analysiert.

2.4 Schlussfolgerungen: Hier werden die Ergebnisse synthetisiert und die Hypothese einer u-förmigen Kurve zwischen Schriftdeutlichkeit und Lerneffekt diskutiert.

3) Kritische Würdigung: Der Autor reflektiert die praktische Umsetzbarkeit, methodische Grenzen der Studien sowie notwendige zukünftige Forschungsansätze, insbesondere hinsichtlich unterschiedlicher Schülertypen.

Schlüsselwörter

kognitive Schwierigkeit, Disfluency, Lernerfolg, Langzeitgedächtnis, Informationsverarbeitung, Unterrichtsqualität, Schriftarten, Feldexperiment, pädagogische Psychologie, Lernaufwand, kognitive Anstrengung, Interventionsmaßnahmen, Lehrerausbildung, Motivation, Gedächtnisleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht, wie eine gezielte Erhöhung der Schwierigkeit von Lernmaterialien – beispielsweise durch schwerer lesbare Schriftarten – zu einer tieferen Informationsverarbeitung und somit zu besseren Lernergebnissen führen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit behandelt die Lehr- und Lernforschung, die Rolle kognitiver Prozesse beim Lernen, den Einfluss von Schriftarten auf das Gedächtnis sowie die praktische Umsetzbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse im schulischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Hypothese zu stützen, dass eine subjektive Erhöhung des Schwierigkeitsgrads Lernende dazu anregt, systematischere Denkstrategien anzuwenden, was den Abruf des Gelernten verbessert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit analysiert zwei empirische Studien von Diemand-Yauman et al. (2010), bestehend aus einem kontrollierten Laborexperiment und einem Feldexperiment an einer Schule, und unterzieht diese einer kritischen fachwissenschaftlichen Bewertung.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Schwierigkeitserhöhung, die detaillierte Darstellung der experimentellen Studienergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Generalisierbarkeit und der pädagogischen Relevanz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Begriffen gehören kognitive Schwierigkeit (Disfluency), tiefe Informationsverarbeitung, Langzeitgedächtnis, Lernmaterial-Manipulation und pädagogische Interventionsstrategien.

Warum wird die Verwendung von schwer lesbaren Schriftarten als positiv bewertet?

Die Studie deutet darauf hin, dass die erhöhte Anstrengung beim Entziffern der Schrift (z.B. Comic Sans MS oder Bodoni MT in grau) die Lernenden dazu bringt, sich intensiver mit dem Inhalt auseinanderzusetzen, anstatt auf oberflächliche Heuristiken zu vertrauen.

Welche Bedenken äußert die Autorin hinsichtlich der Umsetzung in der Schule?

Die Autorin gibt zu bedenken, dass eine schwerere Lesbarkeit den Zeitaufwand beim Lernen erhöhen kann, was bei Lehrern aufgrund von Zeitmangel möglicherweise auf Akzeptanzprobleme stoßen könnte, selbst wenn der Lerneffekt langfristig höher ist.

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Résumé des informations

Titre
Fortune favors the bold (and the italicized). Effects of disfluency on educational outcomes
Note
1,3
Auteur
Katrin Gehlhaar (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
11
N° de catalogue
V429587
ISBN (ebook)
9783668732476
ISBN (Livre)
9783668732483
Langue
allemand
mots-clé
Fortune Bild Italia Effects Disfluency Education
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katrin Gehlhaar (Auteur), 2013, Fortune favors the bold (and the italicized). Effects of disfluency on educational outcomes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/429587
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