Die Arbeit soll zum allgemeinen Verständnis bezüglich Demenzkranker beitragen. Der erste Teil hat zum Ziel einen Überblick über die wichtigsten Gebiete der Demenz zu geben. Dabei wird zunächst der Begriff „Demenz“ definiert. Es sollen folgende Aspekte des gesamten Krankheitsbildes beleuchtet werden: Als erstes werden die Formen dargestellt. Danach die Stadien und die Symptome. Erarbeitet werden sowohl die Perspektiven der Patienten, als auch die der Angehörigen. Wie fühlen sich die Angehörigen? Bekommen sie ausreichend Hilfe und Unterstützung? Wie gehen sie mit der Krankheit eines Familienmitgliedes um? Um diese Fragen besser verstehen zu können, wird ein Fragebogen in der Arbeit ebenfalls aufgezeigt.
Im zweiten Teil der Arbeit folgt die spezielle Stellung des Ethikrates, vor allem im Hinblick auf die Selbstbestimmung des Patienten. Was heißt überhaupt Selbstbestimmung und wie kann man diese bei den Patienten so lange wie möglich aufrecht erhalten? Analysiert wird auch die Bedeutung der Krankheit in unserer Gesellschaft. Welche Möglichkeiten gibt es, um Demenzkranken ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu ermöglichen? Auf all diese Fragen und Themen möchte ich während meiner Arbeit eingehen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Grundsätzliches zum Thema „Demenz“
- Begriffserklärung
- Prävalenz und Formen der Demenz
- Stadien der Demenz
- Symptome
- Frühes und mittleres Stadium
- Fortgeschrittene Demenz
- Endstadium
- Risikofaktoren
- Die Betroffenheit der Angehörigen
- Unterstützung der Angehörigen
- Erfahrungsbericht einer Angehörigen
- Fragebogen einer Angehörigen
- Selbstbestimmung im Hinblick auf den deutschen Ethikrat
- Deutscher Ethikrat
- Begriffserklärung „Selbstbestimmung“
- Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung
- Gesetzliche Betreuung Demenzkranker
- Verbesserung der Situation Demenzkranker
- Gesellschaft
- Nationaler Aktionsplan Demenz
- Demenzkranke in Haus- und Wohngemeinschaften
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis für die Erkrankung „Demenz“ zu schaffen. Sie beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Krankheitsbildes, von der Definition des Begriffs über Prävalenz und Formen, Stadien und Symptome bis hin zur Betroffenheit der Angehörigen. Besonderes Augenmerk wird auf die Selbstbestimmung von Demenzkranken gelegt, wobei die Position des deutschen Ethikrates im Vordergrund steht. Schließlich werden Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Demenzkranken und deren Angehörigen aufgezeigt.
- Definition und Abgrenzung des Begriffs „Demenz“
- Prävalenz und Formen der Demenz
- Betroffenheit und Unterstützung der Angehörigen
- Selbstbestimmung im Kontext von Demenz
- Gesellschaftliche und politische Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Demenzkranken
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in das Thema „Demenz“ ein und schildert die persönliche Motivation der Autorin für die Bearbeitung des Themas. Kapitel 2 bietet grundlegende Informationen über die Demenzerkrankung, einschließlich Definition, Prävalenz, Formen und Stadien. Kapitel 3 behandelt die verschiedenen Symptome, die im Verlauf einer Demenzerkrankung auftreten können. Kapitel 4 befasst sich mit den Risikofaktoren, die mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Demenz verbunden sind. Kapitel 5 beleuchtet die Belastung und den Umgang mit Demenzkranken aus der Perspektive der Angehörigen. Kapitel 6 analysiert die Rolle des deutschen Ethikrates im Hinblick auf die Selbstbestimmung von Demenzkranken.
Schlüsselwörter
Die Arbeit fokussiert auf die zentralen Themenfelder Demenz, Selbstbestimmung, Angehörigenbetreuung, Ethik und Gesellschaft. Neben den verschiedenen Formen der Demenz und ihren Symptomen werden wichtige Konzepte wie das Selbstbestimmungsrecht, der Nationaler Aktionsplan Demenz, die Bedeutung von Haus- und Wohngemeinschaften und die Herausforderungen für das soziale Umfeld von Demenzkranken behandelt.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die typischen Symptome einer Demenz?
Symptome variieren je nach Stadium: Sie reichen von anfänglicher Vergesslichkeit über Orientierungslosigkeit bis hin zum vollständigen Verlust der Selbstständigkeit im Endstadium.
Wie können Angehörige unterstützt werden?
Angehörige benötigen sowohl emotionale Unterstützung als auch praktische Hilfe durch Beratungsstellen, Pflegeversicherungen und Selbsthilfegruppen.
Was sagt der Ethikrat zur Selbstbestimmung bei Demenz?
Der Deutsche Ethikrat betont, dass die Selbstbestimmung der Patienten so lange wie möglich gewahrt bleiben muss, auch wenn die Urteilsfähigkeit abnimmt.
Was ist der „Nationale Aktionsplan Demenz“?
Es ist eine politische Initiative zur Verbesserung der Lebenssituation von Demenzkranken und zur Förderung einer demenzfreundlichen Gesellschaft.
Welche Wohnformen eignen sich für Demenzkranke?
Neben der häuslichen Pflege werden Wohngemeinschaften und spezialisierte Hausgemeinschaften immer wichtiger, um ein würdevolles Leben zu ermöglichen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2015, Demenz. Ein Überblick über Krankheitsbild und Perspektiven für Patienten und Angehörige, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430861