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Demenz. Ein Überblick über Krankheitsbild und Perspektiven für Patienten und Angehörige

Título: Demenz. Ein Überblick über Krankheitsbild und Perspektiven für Patienten und Angehörige

Trabajo Escrito , 2015 , 22 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Sociología - Vejez
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Die Arbeit soll zum allgemeinen Verständnis bezüglich Demenzkranker beitragen. Der erste Teil hat zum Ziel einen Überblick über die wichtigsten Gebiete der Demenz zu geben. Dabei wird zunächst der Begriff „Demenz“ definiert. Es sollen folgende Aspekte des gesamten Krankheitsbildes beleuchtet werden: Als erstes werden die Formen dargestellt. Danach die Stadien und die Symptome. Erarbeitet werden sowohl die Perspektiven der Patienten, als auch die der Angehörigen. Wie fühlen sich die Angehörigen? Bekommen sie ausreichend Hilfe und Unterstützung? Wie gehen sie mit der Krankheit eines Familienmitgliedes um? Um diese Fragen besser verstehen zu können, wird ein Fragebogen in der Arbeit ebenfalls aufgezeigt.

Im zweiten Teil der Arbeit folgt die spezielle Stellung des Ethikrates, vor allem im Hinblick auf die Selbstbestimmung des Patienten. Was heißt überhaupt Selbstbestimmung und wie kann man diese bei den Patienten so lange wie möglich aufrecht erhalten? Analysiert wird auch die Bedeutung der Krankheit in unserer Gesellschaft. Welche Möglichkeiten gibt es, um Demenzkranken ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu ermöglichen? Auf all diese Fragen und Themen möchte ich während meiner Arbeit eingehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundsätzliches zum Thema „Demenz“

2.1 Begriffserklärung

2.2 Prävalenz und Formen der Demenz

2.3 Stadien der Demenz

3 Symptome

3.1 Frühes und mittleres Stadium

3.2 Fortgeschrittene Demenz

3.3 Endstadium

4 Risikofaktoren

5 Die Betroffenheit der Angehörigen

5.1 Unterstützung der Angehörigen

5.2 Erfahrungsbericht einer Angehörigen

5.3 Fragebogen einer Angehörigen

6 Selbstbestimmung im Hinblick auf den deutschen Ethikrat

6.1 Ethikrat

6.2 Begriffserklärung „Selbstbestimmung“

6.3 Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung

6.4 Gesetzliche Betreuung Demenzkranker

7 Verbesserung der Situation Demenzkranker

7.1 Gesellschaft

7.2 Nationaler Aktionsplan Demenz

7.3 Demenzkranke in Haus- und Wohngemeinschaften

11 Anhang

11.1 Internetseiten

11.2 Erfahrungsbericht einer Angehörigen

11.3 Fragebogen einer Angehörigen

11.4 Zeitungsartikel

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Krankheitsbild Demenz mit einem besonderen Fokus auf die Wahrung der Selbstbestimmung der Betroffenen. Dabei wird analysiert, welche Auswirkungen die Erkrankung auf die Patienten sowie deren pflegende Angehörige hat und welche ethischen sowie gesellschaftlichen Rahmenbedingungen notwendig sind, um ein würdevolles Leben trotz Demenz zu ermöglichen.

  • Medizinische und symptomatische Grundlagen der Demenz
  • Psychische und soziale Belastungssituation pflegender Angehöriger
  • Ethische Definition und Aufrechterhaltung der Selbstbestimmung
  • Rolle des deutschen Ethikrats und gesetzliche Betreuungskonzepte
  • Verbesserungsmöglichkeiten für die Lebenssituation von Demenzkranken

Auszug aus dem Buch

5 Die Betroffenheit der Angehörigen

Wenn ein Mensch an Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz erkrankt, betrifft das auch die Familie. Im Verlauf der Krankheit gehen vor allem pflegende Angehörige durch ein Wechselbad von Gefühlen. Schmerz und Mitleid gehören ebenso dazu wie Hilflosigkeit, Ärger, Wut, Trauer und Verzweiflung. Nicht nur der Patient, sondern auch die Angehörigen und Begleiter durchlaufen eine schwierige Phase ihres Lebens. So wie sich die Patienten mit ihrer Krankheit unterschiedlich auseinandersetzen, gehen auch die Angehörigen auf verschiedenste Art und Weise mit dieser schwierigen Situation um. „Angehörige selbst sind in der Regel sehr verschwiegen über ihre Situation, obwohl sie meist mehrere Jahre dauert und sie unter ansteigenden Belastungen leiden.“

Angehörige stehen vor der Aufgabe, ihr Leben umzugestalten. Die Beziehung zu dem an Demenz erkrankten Familienmitglied verändert sich schlagartig. Sie müssen ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen und sich um den Kranken kümmern. Wichtig ist, dass das vertraute Umfeld, also Familie und Freunde, sich bei der Pflege beteiligen. Sie müssen ihm Geborgenheit, Zuversicht, Liebe und Hilfe entgegenbringen. Man muss auf die Wünsche und Bitten des Kranken eingehen, soweit diese auch realisierbar sind und niemand zu Schaden kommt. Die Angehörigen tragen eine immense Belastung, die physisch, als auch psychisch häufig zur Überforderung führen kann. Sowohl ihre Arbeit und Mühe, als auch die finanzielle Unterstützung verdienen Respekt und Anerkennung im höchsten Maß, werden dennoch des Öfteren nicht so geschätzt, wie es sein sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin motiviert die Arbeit durch eigene Erfahrungen im sozialen Praktikum und stellt die Relevanz der Demenz-Thematik sowie das Ziel dar, ein tieferes Verständnis für die Selbstbestimmung Erkrankter zu entwickeln.

2 Grundsätzliches zum Thema „Demenz“: Dieser Abschnitt definiert den Begriff Demenz, beleuchtet die Prävalenz der Alzheimer-Erkrankung und kategorisiert die verschiedenen Stadien der Demenzentwicklung.

3 Symptome: Hier werden die typischen Verhaltensmerkmale und kognitiven Einschränkungen in verschiedenen Krankheitsphasen vom frühen Stadium bis zum Endstadium detailliert beschrieben.

4 Risikofaktoren: Es wird erörtert, dass neben genetischer Veranlagung das steigende Alter der bedeutendste Risikofaktor ist, während der Einfluss von Lebensstilfaktoren noch nicht abschließend geklärt ist.

5 Die Betroffenheit der Angehörigen: Dieses Kapitel thematisiert die enorme physische und psychische Belastung pflegender Familienangehöriger und präsentiert anhand von Erfahrungsberichten und Fragebögen praxisnahe Einblicke.

6 Selbstbestimmung im Hinblick auf den deutschen Ethikrat: Es wird die philosophische und ethische Bedeutung von Selbstbestimmung im Kontext der Demenz diskutiert und der rechtliche Rahmen sowie die Rolle des Ethikrats erläutert.

7 Verbesserung der Situation Demenzkranker: Dieses Kapitel analysiert gesellschaftliche Tabuisierungen, den Nationalen Aktionsplan Demenz und die Notwendigkeit unterstützender Wohn- und Pflegeformen.

Schlüsselwörter

Demenz, Alzheimer, Selbstbestimmung, Pflege, Angehörige, Ethikrat, Krankheitsbild, Prävalenz, Betreuung, Lebensqualität, Gesellschaft, Pflegende, Unterstützung, Wohnformen, Würde

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erkrankung Demenz und untersucht, wie die Selbstbestimmung betroffener Patienten trotz fortschreitender Krankheit bewahrt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den medizinischen Grundlagen der Demenz, der Belastungssituation pflegender Angehöriger, ethischen Fragestellungen zur Selbstbestimmung und politischen Lösungsansätzen zur Verbesserung der Lebensqualität.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für Demenzkranke zu schaffen und aufzuzeigen, wie pflegende Angehörige entlastet werden können, während gleichzeitig die Würde und Selbstbestimmung der Patienten gewahrt bleiben.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie empirischen Daten, die durch einen eigens erstellten Fragebogen und einen persönlichen Erfahrungsbericht gewonnen wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Demenz-Symptomatik, eine Analyse der Angehörigen-Perspektive sowie eine tiefgehende ethische Auseinandersetzung mit dem Begriff Selbstbestimmung und der Rolle des Ethikrats.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Demenz, Selbstbestimmung, Pflege, Angehörige und Lebensqualität charakterisieren.

Wie ist die Situation von Angehörigen in diesem Kontext einzuschätzen?

Die Angehörigen sind oft überfordert, fühlen sich in der Gesellschaft mit ihren Belastungen nicht gesehen und durchlaufen ein Wechselbad aus Schmerz, Hilflosigkeit und Verantwortung.

Welchen Stellenwert nimmt der "Nationale Aktionsplan Demenz" ein?

Dieser wird als wesentliche Strategie zur flächendeckenden Verbesserung der Versorgung und zur Vermeidung der Isolation von Demenzkranken in der Gesellschaft betrachtet.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem "Wohl" und dem "Willen" des Patienten wichtig?

Diese Unterscheidung ist zentral, um Konflikte zu lösen, wenn der Wunsch eines Demenzkranken potenziell selbstschädigend ist und der Pflegende abwägen muss, wie er würdevoll, aber verantwortungsvoll handelt.

Final del extracto de 22 páginas  - subir

Detalles

Título
Demenz. Ein Überblick über Krankheitsbild und Perspektiven für Patienten und Angehörige
Calificación
1,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
22
No. de catálogo
V430861
ISBN (Ebook)
9783668769960
ISBN (Libro)
9783668769977
Idioma
Alemán
Etiqueta
demenz überblick krankheitsbild perspektiven patienten angehörige
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Demenz. Ein Überblick über Krankheitsbild und Perspektiven für Patienten und Angehörige, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/430861
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