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Der aristotelische Begriff der Gerechtigkeit und ihr Stellenwert für das erfüllte Leben in der Nikomachischen Ethik

Titel: Der aristotelische Begriff der Gerechtigkeit und ihr Stellenwert für das erfüllte Leben in der Nikomachischen Ethik

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 30 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Felix Krebs (Autor:in)

Philosophie - Philosophie der Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit befasst sich mit der im 5. Buch der Nikomachischen Ethik des Aristoteles vorgestellten Beschreibung und Analyse des Gerechtigkeitsbegriffs. Die Arbeit gibt Aufschluss darüber, wie der Aristoteles die Thematik seinerzeit verstanden hat. Außerdem erfolgt eine einordnende Beantwortung der Frage, welchen Einfluss die Gerechtigkeit nach Aristoteles auf das Gelingen des sogenannten "Erfüllten Lebens" der Menschen hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Forschungsgegenstand

1.2 Vorgehen

2. Das gute Leben

2.1 Eudaimonia

2.2 Die Tugenden

3. Der aristotelischer Begriff der Gerechtigkeit

3.1 Aristoteles’ argumentative Methode zur Begriffsdefinition

3.2 Die Gerechtigkeit als Grundhaltung

3.3 Die zwei Formen der Gerechtigkeit

3.3.1 Gerechtigkeit im allgemeinen Sinn

3.3.2 Gerechtigkeit im speziellen Sinn

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht den aristotelischen Gerechtigkeitsbegriff in der Nikomachischen Ethik und analysiert dessen zentrale Bedeutung für das Gelingen eines erfüllten Lebens. Dabei wird insbesondere geklärt, wie Aristoteles Gerechtigkeit in Abgrenzung zu anderen Tugenden definiert und welchen Stellenwert er ihr innerhalb der menschlichen Gemeinschaft und staatstheoretischen Überlegungen beimisst.

  • Analyse des Begriffs der Eudaimonia als höchstes Lebensziel
  • Untersuchung der Gerechtigkeit als Charaktertugend und Grundhaltung
  • Differenzierung zwischen allgemeiner und spezieller Gerechtigkeit
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Proportionalität und dem Tauschprinzip

Auszug aus dem Buch

3.1 Aristoteles’ argumentative Methode zur Begriffsdefinition

Zu Beginn der Analyse und Interpretation ist es notwendig, eine Vorstellung davon zu vermitteln, auf welche Weise Aristoteles Tugenden, in diesem Falle die Gerechtigkeit, erörtert. Wie alle Tugenden eine Mitte besitzen, die als die optimale Ausführung anzusehen ist, versucht Aristoteles auch bei der Definition der Gerechtigkeit eine solche zu finden. Es zeigt sich aber, dass die Gerechtigkeit im Polaritätenkonflikt mit ihrem Gegenpol, der Ungerechtigkeit, nicht eine Mitte wie die anderen Tugenden aufweist, sondern als Grundhaltung nur ein Gegensatzpaar bildet.

Ausgehend von dieser Erkenntnis, definiert Aristoteles seinen Begriff der Gerechtigkeit, indem er zuerst klarstellt, was ihr Gegenteil, nämlich die Ungerechtigkeit, für ihn bedeutet. Per Ausschlussverfahren kommt er dann schlussendlich zur vollständigen Definition seines Gerechtigkeitsbegriffes. Die operative Umsetzung des Aristoteles sieht vor, zuerst immer die vorherrschende Meinung der Menschen zu einem Thema zu nennen. Diese Allgemeinbildung dient ihm dann als Grundlage, um durch seine eigenen Überlegungen die Ausführung immer detaillierter abzugrenzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Stellenwert der Nikomachischen Ethik und definiert den Forschungsgegenstand, welcher sich mit der Rolle der Gerechtigkeit für das gute Leben befasst.

2. Das gute Leben: Dieses Kapitel behandelt das Konzept der Eudaimonia und die Rolle der Tugenden als notwendige Charaktereigenschaften zur Erreichung eines erfüllten Daseins.

3. Der aristotelischer Begriff der Gerechtigkeit: Der Hauptteil analysiert Aristoteles' argumentative Methode, die Gerechtigkeit als Grundhaltung und ihre Unterteilung in allgemeine sowie spezielle Gerechtigkeit.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Gerechtigkeit als zentrale Säule der aristotelischen Ethik zusammen und kritisiert zugleich die mangelnde Kontextualisierung seiner theoretischen Annahmen.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Nikomachische Ethik, Gerechtigkeit, Eudaimonia, Tugend, Zoon Politikon, Ungerechtigkeit, Proportionalität, Verteilungsgerechtigkeit, Tauschgerechtigkeit, Gesetzestreue, Philosophie, Staatstheorie, Glückseligkeit, Moral.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Gerechtigkeitsbegriff in Aristoteles' Nikomachischer Ethik und dessen Relevanz für das menschliche Streben nach einem guten, erfüllten Leben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören das Verständnis von Eudaimonia, die Rolle der Tugenden, die Definition von Gerechtigkeit als Grundhaltung sowie die Ausgestaltung von Verteilungs- und Tauschgerechtigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuzeichnen, wie Aristoteles Gerechtigkeit verstand und welchen Einfluss diese Tugend auf das Gelingen eines menschlichen Lebens innerhalb einer Gemeinschaft hat.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor wendet eine dreistufige Arbeitsweise an: Zuerst wird die aristotelische Lehre wiedergegeben, gefolgt von einer Interpretation und einer abschließenden kritischen Prüfung auf Schlüssigkeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Gerechtigkeit, deren Charakterisierung als Grundhaltung und die detaillierte Unterscheidung zwischen der allgemeinen Gesetzestreue und der speziellen Gerechtigkeit im Wirtschaftsverkehr.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Begriffe wie Aristoteles, Gerechtigkeit, Eudaimonia, Tugend und das Zoon Politikon charakterisieren.

Warum lehnt Aristoteles die Ehre als höchstes Gut ab?

Aristoteles verwirft die Ehre, da sie selektiv verteilt ist und ihre Erlangung zu sehr von der Anerkennung anderer abhängt, während ein höchstes Gut autark sein und in jedem Menschen innewohnen muss.

Wie unterscheidet sich die allgemeine von der speziellen Gerechtigkeit?

Die allgemeine Gerechtigkeit bezieht sich auf die Gesetzestreue innerhalb der Gemeinschaft, während die spezielle Gerechtigkeit die Proportionalität bei der Verteilung von Gütern und im Austausch zwischen Bürgern regelt.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der aristotelische Begriff der Gerechtigkeit und ihr Stellenwert für das erfüllte Leben in der Nikomachischen Ethik
Hochschule
Universität Passau
Note
1,0
Autor
Felix Krebs (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
30
Katalognummer
V431021
ISBN (eBook)
9783668751965
ISBN (Buch)
9783668751972
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aristoteles Gerechtigkeit Nikomachische Ethik Gutes Leben Staatstheorie Philosophie Platon Tugend
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Felix Krebs (Autor:in), 2018, Der aristotelische Begriff der Gerechtigkeit und ihr Stellenwert für das erfüllte Leben in der Nikomachischen Ethik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431021
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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