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Lernerfolgskontrolle in der Lektürephase mit Schwerpunkt auf die Interpretation

Lektüreunterricht

Titel: Lernerfolgskontrolle in der Lektürephase mit Schwerpunkt auf die Interpretation

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 19 Seiten , Note: 2,4

Autor:in: Fanny Jasmund (Autor:in)

Didaktik - Latein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Schule ist die erste Institution auf unserem Lebensweg in der uns Lernerfolgskontrollen und Leistungsbewertungen begegnen. Heutzutage bestimmen gute Leistungen und Abschlüsse über den Zugang zu bestimmten Studienmöglichkeiten und beruflichen Laufbahnen. Aus Sicht der Schüler haben Leistungsbewertungen oft einen negativen Beigeschmack. Sie sind verbunden mit Prüfungs- und Versagensängsten. Das Gefühl, Fehler und Lernschwierigkeiten nicht eingestehen zu dürfen, weil sie schlecht bewertet werden könnten. Der Begriff der Leistungsbewertung ist subjektiv, sowohl für den Lehrer, als auch für den Schüler. Was für den einen Schüler ein großer Erfolg und Schritt nach vorne ist, bedeutet für einen anderen einen Misserfolg.

In dieser Arbeit soll die Leistungsbewertung im Allgemeinen und anschließend im Schwerpunkt auf die Interpretationsaufgabe, zentraler Gegenstand sein. Ich werde der Frage nachgehen, ob Übersetzung und die anschließende Interpretation eine geschlossene Einheit bilden und damit auch zusammenhängend bewertet werden oder ob das Gegenteil der Fall ist. Wie sollte sich eine Interpretation aufbauen, was sind die Voraussetzungen dafür und wie sind die Bewertungsmaßstäbe? All diese Aspekte werden im Hauptteil dieser Arbeit reflektiert und diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Allgemeine Grundsätze

Funktionen und Ziele der Lernerfolgskontrolle und der Leistungsmessung

Die 12 goldenen Regeln der Leistungsbewertung

Arten der Lernerfolgskontrolle

Übersetzungsklausur und Interpretationsaufgabe

Interpretationsebenen im Lektüreunterricht

Voraussetzungen einer Interpretation

Die Bewertung einer Interpretationsaufgabe

Beispiel einer Interpretationsaufgabe

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und Gestaltung von Lernerfolgskontrollen im Lateinunterricht der Lektürephase, mit besonderem Fokus auf die Verzahnung von Übersetzung und Interpretation. Es wird der Frage nachgegangen, wie diese beiden Bereiche methodisch sinnvoll verknüpft und bewertet werden können, ohne die Schüler durch eine Doppelbelastung zu benachteiligen.

  • Funktionen und Ziele der Leistungsmessung im Lateinunterricht
  • Methodik der Interpretationsaufgabe und deren Stufenmodell
  • Differenzierung zwischen textimmanenter und texttranszendenter Interpretation
  • Praktische Bewertungskriterien und Notengebung in der Sekundarstufe

Auszug aus dem Buch

Die sachorientierte Interpretation

„Die sachorientierte Interpretation beschränkt sich auf das Erfassen der Sache, der Realien, somit auf die pragmatische Dimension des Textes im weitesten Sinn.“ In der Regel wird hier eine Wiedergabe mit eigenen Worten oder eine Zusammenfassung der Argumente bzw. Hauptgedanken eines Textes erwartet.

Weiterhin müssen hier Zusammenhänge geklärt werden, die trotz Übersetzung, Verständnisschwierigkeiten bereiten. Auch ein Vergleich mit Paralleltexten ist denkbar.

Beispiele für typische Aufgaben könnten lauten:

• Formuliere zu dem Text eine passende Überschrift.

• Kläre folgende im Text auftretende Begriffe...

• Fasse mit eigenen Worten die vom Autor formulierte These zusammen.

Häufig können auch metrische und stilistische Besonderheiten eines Textes herausgearbeitet werden z.B. den logischen Aufbau der Argumentation, die Gliederung, den Aufbau der Strophen, Wortwahl, Satzarten, Stil etc. Typische Aufgaben könnten lauten:

• Nenne drei unterschiedliche rhetorische Stilmittel des Textes.

• Fertige eine Analyse der metrischen Struktur folgender Verse an...

• Analysiere die im Text auftretenden Verbformen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Rolle von Leistungsbewertungen in der Schule und führt in die zentrale Fragestellung der Arbeit ein, ob Übersetzung und Interpretation eine geschlossene Einheit bilden sollten.

Allgemeine Grundsätze: Dieses Kapitel erläutert die Notwendigkeit von Transparenz bei Bewertungskriterien und die Einbeziehung des individuellen Lernprozesses neben den reinen Ergebnissen.

Funktionen und Ziele der Lernerfolgskontrolle und der Leistungsmessung: Der Abschnitt diskutiert, wie Prüfungen als Rückmeldung für Lernzuwachs und zur Beratung von Schülern sowie als Instrument zur Sozialisierung dienen.

Die 12 goldenen Regeln der Leistungsbewertung: Hier werden fachdidaktische Leitlinien nach Friedrich Maier vorgestellt, die den Prüfungsvorgang im Lateinunterricht strukturieren sollen.

Arten der Lernerfolgskontrolle: Das Kapitel differenziert zwischen schriftlichen und mündlichen sowie direkten und indirekten Formen der Leistungserhebung.

Übersetzungsklausur und Interpretationsaufgabe: Es wird die Verknüpfung von Sprachkompetenz mit Text- und Literaturkompetenz analysiert und die Problematik einer „Doppelbestrafung“ bei der Aufgabenstellung erörtert.

Interpretationsebenen im Lektüreunterricht: Dieses Kapitel stellt ein Stufenmodell der Interpretation vor, das von sachorientierten bis hin zu modellorientierten Ansätzen reicht.

Voraussetzungen einer Interpretation: Der Abschnitt betont die Notwendigkeit von Hintergrundwissen, Semantik und methodischer Vorbereitung für eine gelungene Textinterpretation.

Die Bewertung einer Interpretationsaufgabe: Hier werden Ansätze zur fairen Bepunktung diskutiert, um die Leistung im Interpretationsteil unabhängig von der Übersetzung zu erfassen.

Beispiel einer Interpretationsaufgabe: Es wird ein konkretes Beispiel anhand eines Ovid-Textes präsentiert, um die Anwendung der besprochenen Methoden zu veranschaulichen.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Übersetzung und Interpretation untrennbar verbunden sind und der Lehrer die zentrale Rolle bei der Steuerung des Lernprozesses einnimmt.

Schlüsselwörter

Lateinunterricht, Lernerfolgskontrolle, Leistungsbewertung, Interpretationsaufgabe, Übersetzung, Fachdidaktik, Lektürephase, Anforderungsbereiche, Ovid, Metamorphosen, Textanalyse, Sprachkompetenz, Schulleistung, Methodik, Unterrichtsplanung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Gestaltung und Bewertung von Lernerfolgskontrollen im altsprachlichen Lateinunterricht, insbesondere innerhalb der Lektürephase.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Verknüpfung von Übersetzungsleistungen mit Interpretationsaufgaben, die didaktische Notwendigkeit dieser Kombination und die faire Leistungsbewertung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist zu klären, wie Übersetzung und Interpretation als geschlossene Einheit im Unterricht und in Prüfungen bewertet werden können, ohne Schüler durch mangelndes Textverständnis doppelt zu bestrafen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine fachdidaktische Analyse, basierend auf Literatur von Experten wie Friedrich Maier und Thomas Doepner, um bewährte Konzepte für den Lateinunterricht zu reflektieren.

Welche Inhalte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert Stufenmodelle der Interpretation, Voraussetzungen für eine erfolgreiche Textarbeit sowie konkrete Bewertungsrichtlinien für Klassenarbeiten und Abiturklausuren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Lateinunterricht, Lernerfolgskontrolle, Interpretationsaufgabe, Übersetzung und Fachdidaktik.

Welches konkrete Textbeispiel wird zur Illustration herangezogen?

Die Arbeit nutzt einen Ausschnitt aus Ovids Metamorphosen (Buch 11, Verse 61-66), um ein exemplarisches Design einer Interpretationsaufgabe zu zeigen.

Was ist laut der Arbeit bei der Erstellung von Interpretationsaufgaben besonders zu beachten?

Besonders wichtig ist, dass die Aufgaben präzise formuliert sind und in einer logischen Reihenfolge vom leichten (Beobachtung) zum komplexen (Deutung) Niveau führen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lernerfolgskontrolle in der Lektürephase mit Schwerpunkt auf die Interpretation
Untertitel
Lektüreunterricht
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Altertumswissenschaften)
Veranstaltung
Hauptseminar Fachdidaktik Latein
Note
2,4
Autor
Fanny Jasmund (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V431654
ISBN (eBook)
9783668740105
ISBN (Buch)
9783668740112
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernerfolgskontrolle Interpretation Lektürephase Lektüreunterrricht altsprachlicher Unterricht Latein
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Fanny Jasmund (Autor:in), 2010, Lernerfolgskontrolle in der Lektürephase mit Schwerpunkt auf die Interpretation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/431654
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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