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Analyse, Hintergrund und Interpretation von Georg Grosz Bild "Die Stützen der Gesellschaft"

Título: Analyse, Hintergrund und Interpretation von Georg Grosz Bild "Die Stützen der Gesellschaft"

Trabajo Escrito , 2015 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia de Alemania - Posguerra, Guerra Fría
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Die Weimarer Republik charakterisierte ein wichtiges, dramatisches und auch strittiges Kapitel im Verlauf der deutschen Geschichte. In den vierzehn Jahren zwischen Kaiserreich und „Drittem Reich“ kam es zu Versuchen einen Umbruch sowohl in der Kultur als auch im politischen System zu versuchen und somit einen Umsturz der Gesellschaft hin zur ersten parlamentarischen Demokratie zu wagen. Es war ein Unternehmen, der Bevölkerung Demokratie zu lehren und somit ein Umdenken in den Köpfen der Bevölkerung zu erzielen. Erschwert wurde dieses Experiment jedoch durch außenpolitische Voraussetzungen wie der Vertrag von Versailles, die als Last nicht zu beseitigen waren. Die innenpolitischen Bedingungen waren ebenfalls schwierig, sodass die Erschaffung einer Demokratie von Anfang an nicht problemlos ablaufen konnte. Trotz der vorherrschenden Probleme wurde der Versuch gestartet die Gesellschaft umzuwälzen und neu zu erziehen. Es muss sogenannte Träger bzw. Instanzen dieses Versuches gegeben haben, die als Vermittler oder aber auch als Stützen aufgetreten sein könnten.

Bezugnehmend darauf stellen sich folgende Fragen: Welche Pfeiler oder Säulen waren das? Inwiefern waren diese Säulen Stützen der parlamentarischen Demokratie? War der Halt der Pfeiler für eine solche Staatsform gewährleistet oder waren sie instabil? Meine Arbeit behandelt diese Fragen anhand des Bildes „Die Stützen der Gesellschaft“ von Georg Grosz, da es Hinweise für die Untersuchung der Fragen gibt. Das Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden ob die Instanzen fähig waren die Weimarer Republik mit ihrer Verfassung zu tragen und diese gleichbedeutend eine Ursache für das Scheitern der Demokratie darstellten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Bild

2.1. Bildbeschreibung

2.2. Historische Einordnung

3. Die Abtretung des Parlamentarismus

4. Die evangelische Kirche von 1918-1932- eine kopflose Instanz

5. Die Reichswehr – ein treuloses Heer?

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Stabilität der Weimarer Republik, indem sie das Gemälde „Die Stützen der Gesellschaft“ von Georg Grosz als historische Quelle nutzt, um die Rolle und das Verhalten zentraler gesellschaftlicher Instanzen wie Militär, Kirche und Politik kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse des Werks „Die Stützen der Gesellschaft“ als gesellschaftspolitischer Kommentar.
  • Untersuchung der Krise des Parlamentarismus in den Jahren 1924 bis 1930.
  • Erforschung der ambivalenten Rolle der evangelischen Kirche im demokratischen Staat.
  • Auseinandersetzung mit der Haltung der Reichswehr gegenüber der neuen Staatsordnung.
  • Bewertung des Scheiterns der Weimarer Demokratie durch das Wirken dieser Instanzen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Bildbeschreibung

Das Bild „Die Stützen der Gesellschaft“ ist ein Gemälde von Georg Grosz. Es ist 1926 entstanden und wurde auf einer Leinwand mit Ölfarbe gemalt. Heute ist es in der Nationalgalerie in Berlin ausgestellt. Es handelt sich hierbei um ein Bild von diesem Gemälde, deshalb wird folgend der Begriff Bild verwendet.

Auf dem Bild befinden sich fünf klar erkennbare Personen auf unterschiedlichen Ebenen, die sich durch das Hochformat überschneiden. Im Vordergrund an einem Tisch sitzt ist ein Offizier in einem hellbraunen, fast erdtonfarbigen Anzug. Er trägt an seiner Jacke das schwarze Bändchen des Kavallerieoffiziers. Der Mann scheint ein Mitglied einer ehemaligen schlagenden Verbindung zu sein, darauf deuten sein Schwert oder ein Säbel hin, das er in seiner rechten Hand festhält. In seiner linken Hand hält er ein halbvolles Glas Bier. Über seinem weißen Hemd mit einem hohen Kragen trägt er eine blaue Krawatte, mit einem goldenen, funkelnden Hakenkreuz direkt am Krawattenknoten. Sein Gesicht ist von der Seite zu sehen und ist durch eine Narbe oder eine Schnittverletzung gekennzeichnet. Er hat ein Monokel auf durch welches sein Blick sehr starr erscheint. Vermutlich ist er sogar blind. Sein linkes Ohr, welches man durch das Halbprofil sieht, ist nur angedeutet vorhanden. Sein Blick ist aggressiv und gereizt. Aus seinem Schädel heraus guckt so etwas wie Stroh.

Auf der linken Seite des Bildes befindet sich hinter dem Offizier ein schmächtiger Herr mit einem Bart und einem Stehkragen. Sein brauner Anzug und seine schwarze Krawatte, lassen vermuten, dass er einen höheren Rang bekleidet. Unter seinem rechten Arm sind mehrere Zeitungsseiten geklemmt und mit der Hand hält er eine große lange Feder fest, die ein Schreibmittel zu seinen scheint. Dieses Schreibmittel hält er wie der Offizier im Vordergrund sein Schwert, fest in der Hand.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Weimarer Republik als instabile Demokratie dar und formuliert die zentrale Fragestellung, inwieweit die gesellschaftlichen Pfeiler das System stützen konnten oder zu dessen Scheitern beitrugen.

2. Das Bild: In diesem Kapitel erfolgt die detaillierte Beschreibung und historische Einordnung des Gemäldes von Georg Grosz sowie eine kunsthistorische Interpretation seiner Intention als Gesellschaftskritiker.

3. Die Abtretung des Parlamentarismus: Dieses Kapitel thematisiert den schleichenden Vertrauensverlust in die demokratische Regierungsform sowie die Machtverschiebung von der Legislative hin zur Exekutive in den späten 1920er Jahren.

4. Die evangelische Kirche von 1918-1932- eine kopflose Instanz: Hier wird das schwierige Verhältnis der evangelischen Kirche zur Republik analysiert, geprägt von ideologischen Unsicherheiten und der Sehnsucht nach nationaler Identität.

5. Die Reichswehr – ein treuloses Heer?: Dieser Abschnitt untersucht die ambivalente Haltung des Militärs gegenüber der Verfassung und die wiederholten Tendenzen der Reichswehrführung, sich dem demokratischen Staat zu entziehen.

6. Fazit: Das Fazit führt die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die untersuchten Instanzen kein gemeinsames Ziel für den Erhalt der Demokratie verfolgten.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen und Literaturwerke.

Schlüsselwörter

Weimarer Republik, Georg Grosz, Parlamentarismus, Reichswehr, Evangelische Kirche, Demokratie, Stützen der Gesellschaft, Politische Krise, Militarismus, Instanzen, Gesellschaftskritik, 1918-1933, Verfassung, Parteien, Nationalsozialismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den inneren Faktoren, die zum Scheitern der Weimarer Republik führten, indem sie die Rolle dreier zentraler gesellschaftlicher Instanzen kritisch beleuchtet.

Was sind die thematischen Schwerpunkte der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf das Militär, die Kirche und den Parlamentarismus als vermeintliche „Pfeiler“ der Gesellschaft in den Jahren 1918 bis 1933.

Welches zentrale Ziel verfolgt der Autor mit dieser Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob diese Instanzen überhaupt in der Lage waren, die neue demokratische Verfassung zu tragen, oder ob ihre eigene Agenda das System aktiv schwächte.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Die Arbeit nutzt das Gemälde „Die Stützen der Gesellschaft“ von Georg Grosz als primäre Quelle zur historischen Interpretation, ergänzt durch eine Auswertung etablierter fachwissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bildanalyse sowie eine historische Untersuchung der drei gewählten Instanzen hinsichtlich ihres Verhaltens gegenüber der Republik.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Charakteristika sind die Analyse der Zerbrechlichkeit der Weimarer Demokratie, Gesellschaftspolitik, politischer Radikalismus und die Rolle einflussreicher gesellschaftlicher Akteure.

Wie steht Georg Grosz als Künstler zur Weimarer Republik?

Grosz wird als links orientierter Gesellschaftskritiker charakterisiert, der durch seine Werke den Militarismus und das Spießbürgertum der Zeit scharf angriff und die Instabilität des Systems warnend begleitete.

Warum wird die Rolle der Reichswehr im Text hinterfragt?

Die Reichswehr wird hinterfragt, weil sie einerseits auf demokratischer Basis neu organisiert wurde, andererseits eine deutliche Distanz und teils offene Gegnerschaft zur demokratischen Staatsordnung pflegte.

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Detalles

Título
Analyse, Hintergrund und Interpretation von Georg Grosz Bild "Die Stützen der Gesellschaft"
Universidad
University of Flensburg
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
12
No. de catálogo
V432747
ISBN (Ebook)
9783668748156
ISBN (Libro)
9783668748163
Idioma
Alemán
Etiqueta
Georg Grosz Gesellschaft Weimarer Republik Die Stützen der Gesellschaft Kunst Bild Analyse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Analyse, Hintergrund und Interpretation von Georg Grosz Bild "Die Stützen der Gesellschaft", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/432747
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