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Sympathie aus dem Computer. Warum wir animierte CG-Charaktere mögen

Titre: Sympathie aus dem Computer. Warum wir animierte CG-Charaktere mögen

Livre Spécialisé , 2018 , 114 Pages

Autor:in: Alexandra Leciejewicz (Auteur)

Design (Industrie, Graphique, Mode)
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Résumé Extrait Résumé des informations

Schon seit mehr als zwanzig Jahren begleiten 3D-Animationsfilme uns durch unsere Kindheit. Ob ein Film zum Erfolg wird, liegt zu großen Teilen an den animierten Hauptfiguren. Es sind diese CG-Charaktere, die mit ihrem typischen 3D-Comicstil eine Verbindung mit dem Zuschauer herstellen.

Doch warum entwickeln wir als Zuschauer Sympathien für cartoonisierte Charakter? Welche Mechanismen sind hier am Werk? Alexandra Leciejewicz zeigt in ihrer Publikation, wie Animationsfiguren um unsere Sympathie werben.

Sie untersucht dazu, welche visuellen Faktoren eine positive Wahrnehmung des Gesichts eines CG-Charakters begünstigen. Außerdem geht Leciejewicz der Frage nach, wie die Beobachtung von menschlichem Verhalten dabei helfen kann, CG-Charaktere noch besser zu gestalten.

Aus dem Inhalt:
- Gesichter;
- CG-Charaktere;
- Attraktivität;
- 3D;
- Animationsfilme

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Lesetechnische Hinweise

2 Allgemeine Begriffsdefinition

2.1 Begriffsdefinition Wahrnehmung

2.2 Begriffsdefinition Attraktivität und Schönheit

2.3 Begriffsdefinition Charakter

3 Visuelle Wahrnehmung des Menschen

3.1 Grundprinzip des visuellen Wahrnehmungsprozesses

3.2 Begrenzung von Wahrnehmung

3.3 Wahrnehmung von Objekten

3.4 Wahrnehmung von Gesichtern

4 Das Gesicht in der Forschung

4.1 Attraktivität und Schönheit

4.2 Nonverbale Kommunikation

5 Das Gesicht in der Computer-Grafik

5.1 Uncanny Valley - 不気味の谷

5.2 Design

5.3 Analyse Rapunzel: Tangled

5.4 Unterschiede bei männlichen und weiblichen CG-Charakteren

6 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, welche visuellen Faktoren des Gesichts bei 3D-animierten Computer-Grafik-Charakteren eine spontane positive Wahrnehmung beim Betrachter begünstigen und wie dieses Wissen zur Optimierung des Charakterdesigns genutzt werden kann.

  • Psychologische Grundlagen der visuellen Wahrnehmung
  • Einfluss von Attraktivität und Schönheit auf die Charakterbewertung
  • Anwendung des Kindchenschemas und von Reifezeichen
  • Die Rolle nonverbaler Kommunikation und Mimik
  • Herausforderungen durch das Uncanny Valley in der Animation

Auszug aus dem Buch

4.1.3 Kindchenschema

Kleinkinder besitzen eine Ausstrahlung, die unwiderstehlich ist für Erwachsene. Diese Art der Ausstrahlung der Reize veranlasst den Betrachter/ die Betrachterin mit einer Art Beschützerinstinkt zu reagieren. Dieses Phänomen bezeichnet sich als Kindchenschema. Den Namen hat der Verhaltensforscher Konrad Lorenz geprägt. Dieses Verhalten des Betrachters/ der Betrachterin wird durch bestimmte Merkmale in dem Gesicht des Betrachteten/der Betrachteten ausgelöst. Diese sind physische Merkmale, die zu einem Kleinkindergesicht gehören (vgl. Lauster, 1985, 23). Diese Merkmale wirken beschwichtigend und aggressionshemmend um das schutzlose Kleinkind zu schützen vor den eigenen Eltern wie auch vor Fremden. Dieses Verhalten lässt sich nicht nur bei menschlichen Kleinkindern erkennen. Auch Tierkinder fallen unter dieses Phänomen. Dieser Mechanismus hat einen einfachen biologischen Hintergrund. Ohne dieses Verhalten der Erwachsenen wäre ein Überleben des Kleinkindes nicht gewährleistet. Das Kleinkind muss seinen Betrachter/ seine Betrachterin mit Hilfe seines physischen Erscheinungsbildes also so manipulieren das dieser/ diese es beschützt und ihm helfen will. Egal ob blutsverwandt oder nicht (vgl. Renz, 2006, 55f). Charakteristische Merkmale des Kindchenschemas sind nach Konrad Lorenz: ein großer Kopf, eine große Stirn, eine kleine kurze Nase, große runde Augen, runde Wangen und einen kleinen zierlichen Unterkiefer. Insgesamt liegen die Augen, die Nase und der Mund ziemlich weit unten im Gesicht. Diese physischen Merkmale veranlassen also den Betrachter/ die Betrachterin dazu ein Kleinkind wie auch Jungtiere niedlich und süß zu finden (vgl. Gründl, o.J.f). Dieses Phänomen des Kindchenschemas findet sich auch viel in der Industrie bei Spielzeugen und Unterhaltungsmedien.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage bezüglich visueller Faktoren bei CG-Charakteren und methodischer Aufbau der Literaturarbeit.

2 Allgemeine Begriffsdefinition: Definition und etymologische Herleitung der zentralen Begriffe Wahrnehmung, Attraktivität, Schönheit und Charakter.

3 Visuelle Wahrnehmung des Menschen: Erläuterung des menschlichen Wahrnehmungsprozesses und der Gestaltungsprinzipien, nach denen Objekte und Gesichter kategorisiert werden.

4 Das Gesicht in der Forschung: Analyse von psychologischen Effekten wie dem Halo-Effekt, Kindchenschema, Mimik und Attraktivitätsstereotypen in Bezug auf das Gesicht.

5 Das Gesicht in der Computer-Grafik: Untersuchung von Design-Stilen, der Uncanny-Valley-Problematik und deren Anwendung auf reale Filmbeispiele.

6 Conclusio: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Zusammenführung der Erkenntnisse zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

3D-Animation, CG-Charakter, Wahrnehmung, Attraktivität, Kindchenschema, Uncanny Valley, Mimik, Nonverbale Kommunikation, Psychologie, Charakterdesign, Symmetrie, Ersteindruck, Halo-Effekt, Stereotypen, Computer-Grafik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie das Design von 3D-animierten Computer-Grafik-Charakteren gestaltet sein muss, um eine spontane positive Wahrnehmung beim Zuschauer zu erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Wahrnehmungspsychologie, Attraktivitätsforschung, Sozialpsychologie sowie Designprinzipien in der 3D-Computeranimation.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Welche visuellen Faktoren begünstigen eine spontane positive Wahrnehmung des Gesichts eines CG-Charakters und wie können diese helfen, das Charakterdesign zu optimieren?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Literaturarbeit, in der psychologische Studien und fachspezifische Theorien analysiert und auf CG-Charaktere übertragen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die menschliche Wahrnehmung, die Forschung zum menschlichen Gesicht (Attraktivität, Mimik, soziale Signale) und die Anwendung dieser Erkenntnisse auf das Design von CG-Figuren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören CG-Charakter, Kindchenschema, Wahrnehmung, Uncanny Valley und Attraktivitätsstereotypen.

Was ist das Uncanny Valley im Kontext von CG-Charakteren?

Das Uncanny Valley bezeichnet das Phänomen, dass hochgradig menschenähnliche, aber nicht perfekt animierte Charaktere beim Betrachter ein Gefühl des Unbehagens oder der Abstoßung auslösen können.

Warum spielt das Kindchenschema eine so wichtige Rolle für 3D-Figuren?

Es wird genutzt, um beim Zuschauer einen Beschützerinstinkt auszulösen, wodurch die Figur als sympathischer und unschuldiger wahrgenommen wird.

Welche Rolle spielt die Symmetrie für das Charakterdesign?

Symmetrie signalisiert biologische Gesundheit und Lebendigkeit, wobei leichte Asymmetrien in der Hauttextur wichtig sind, um eine zu maskenhafte oder starre Wirkung zu vermeiden.

Wie lässt sich die Analyse von Rapunzel als Fallbeispiel zusammenfassen?

Die Analyse zeigt, dass Rapunzel durch die gezielte Anwendung von Grundformen wie Kreisen und Dreiecken, verstärkt durch die Prinzipien des Kindchenschemas, ein universelles, attraktives Erscheinungsbild erhält, das dem Uncanny Valley geschickt entgeht.

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Résumé des informations

Titre
Sympathie aus dem Computer. Warum wir animierte CG-Charaktere mögen
Auteur
Alexandra Leciejewicz (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
114
N° de catalogue
V433601
ISBN (ebook)
9783956875793
ISBN (Livre)
9783956875816
Langue
allemand
mots-clé
Gesichter Attraktivität Wahrnehmung 3D CG-Charakter Animationsfilme
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexandra Leciejewicz (Auteur), 2018, Sympathie aus dem Computer. Warum wir animierte CG-Charaktere mögen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/433601
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