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Die Erziehung zur Drogenmündigkeit

Título: Die Erziehung zur Drogenmündigkeit

Tesis (Bachelor) , 2018 , 101 Páginas

Autor:in: Malte Werner (Autor)

Trabajo social
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Diese Arbeit verfolgt unter Anbetracht der wissenschaftlich ausgewerteten Informationen, das Ziel die Exekutive unseres sozialen Systems zum Thema Erziehung zur Drogenmündigkeit in der sozialen Arbeit zu sensibilisieren und ihre Ansichten reformieren.

Dies geschieht unter Betrachtung der drei Forschungsfragen: Welche Faktoren machen einen drogenmündigen Menschen aus? Unter welchen Umständen ist die Erziehung zur Drogenmündigkeit einem Verbot vorzuziehen? Und, Ist die Konsum akzeptierende Erziehung zur Drogenmündigkeit in der sozialen Realität präsent?

Hierfür gibt es einen Einblick in die Substanzkunde und ihrem geschichtlichen Hintergrund. Es wird auf die Folgen des verfrühten Konsums in Form eines informellen Einstiegs und eines Experteninterviews zum Thema Psychosen eingegangen. Der Begriff Drogenmündigkeit wird definiert, in seine Bestandteile aufgebrochen und ähnlichen pädagogischen Theorien gegenübergestellt. Des Weiteren wird die Faszination der Drogenkultur über den Vertrieb von Betäubungsmitteln behelligt und durch ein Experteninterview mit einem Drogendealer empirisch belegt.

Eine Umfrage zum Thema Konsum von legalen und illegalen Drogen liefert empirische Evidenz für den Umgang mit- und das Wissen der Menschen über Drogen. Alle drei Fragen werden im Zuge des Informationsflusses und zuzüglichen Zusammenspiel mit der Empirie beantwortet. Im Zuge der Arbeit erschließen sich nachfolgend beschriebene Ergebnisse. Jeder Mensch sollte zum Thema Drogen eine Mündigkeit entwickeln und unter den Faktoren, welche diese ausmachen für sich entscheiden, ob er Drogen konsumieren sollte oder nicht. Die Erziehung zur Drogenmündigkeit stellt, im Gegenzug zum Verbot, eine sinnvollere Alternative der Drogenerziehung dar. Das Zusammenspiel der Säulen nach Barsch und den Prinzipien der Drogenmündigkeit nach Quensel, welche in Kapitel zwei beschrieben werden, definieren die Faktoren, welche das soziale Individuum drogenmündig machen. Wer jedoch geistig nicht in der Lage ist die theoretische Zugrundelegung der Theorie um die Drogenmündigkeit zu verstehen und sich und seine Person bezüglich der Faktoren zu reflektieren, der kann auch keine Drogenmündigkeit erlangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Klassifizierung von Substanzen als Drogen

2.1 Legale Drogen

Tabak

Alkohol

Medikamente

2.2 Illegale Drogen und das Betäubungsmittelgesetz

Natürliche Drogen:

Hanf, Marihuana und THC

Psilocibin und die Zauberpilze

Kokain

Synthetische Drogen:

MDMA

Amphetamin

LSD als halbsynthetisch gewonnener Stoff

2.3 Drogenkonsum im Jugendalter als Verstärkung einer paranoiden Schizophrenie

2.3.1 Auswertung Experteninterview

3. Drogenmündigkeit ein umstrittener Begriff

3.1 Begriff Mündigkeit

3.2 Begriff Drogenmündigkeit

3.3 Prinzipien der Erziehung zur Drogenmündigkeit

3.4 Säulen der Drogenmündigkeit

3.4.1 Risikokompetenz

3.4.2 Genussfähigkeit

3.4.3 Kritikfähigkeit

3.4.4 Drogenwissen

4. Vertrieb von Betäubungsmitteln

4.1 Auswertung Experteninterview mit einem Drogendealer

5. Umgang mit Drogen und Drogenmündigkeit in der sozialen Realität

Auswertung zum Thema Konsum von legalen und illegalen Drogen

6. Fazit und Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit zielt darauf ab, die Exekutive des sozialen Systems für das Thema Erziehung zur Drogenmündigkeit zu sensibilisieren und bestehende Ansichten zu reformieren, indem sie das Potenzial einer konsumakzeptierenden Erziehung gegenüber rein restriktiven Verboten aufzeigt.

  • Faktoren und Voraussetzungen, die einen drogenmündigen Menschen definieren.
  • Differenzierung und Wirkungsweise von legalen und illegalen Substanzen.
  • Die Rolle der Drogenerziehung in der sozialen Arbeit und bei der Prävention von Suchtfolgen.
  • Empirische Untersuchung des Konsumverhaltens und der Aufklärungsqualität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
  • Kritische Reflexion der Kriminalisierung von Drogenkonsumenten und des Vertriebs von Betäubungsmitteln.

Auszug aus dem Buch

2. Die Klassifizierung von Substanzen als Drogen

Das folgende Kapitel benennt und beschreibt eine Auswahl von legalen und illegalen Substanzen und die ihnen zugrundeliegende Wirkung, welche sie zu Drogen macht. Es wird sowohl auf den geschichtlichen Hintergrund, als auch auf die Wirkungsweisen, Dosierung, Konsumarten und die Folgen bei nicht sachgemäßem Konsum, eingegangen. Ebenfalls die gesetzliche Zugrundelegung und die Bedeutung für die Gesellschaft bzw. der tatsächliche und potentielle medizinische und psychologische Nutzen werden beleuchtet und kritische Betrachtungsweisen zu diesem Sachverhalt dargestellt und analysiert.

Jede Substanz, die in einem lebendigen Organismus, Funktionen verändern kann, wird laut der Weltgesundheitsorganisation als Droge betitelt. Dabei ist egal, ob es sich um die, wie in den folgenden Kapiteln beschriebenen legalen oder illegalen, natürlich oder synthetisch erzeugten Substanzen handelt. Drogen können beruhigende oder anregende Wirkung zeigen, als sozialer Schmierstoff oder zur Ablenkung fungieren und unterstützend durch den tristen Alltag oder das stressige Berufsleben führen. Dabei ist jedoch stets auch, abhängig von der Menge, Zeit und der Intensität des jeweiligen Konsums, die Folge von selbigem zu beachten (Vgl. Greca, 2009: S. 13-14). Der Markt für legale und illegale Substanzen ist eine globale Einnahmequelle für Produktion und Vertrieb für alle Arten von Drogen (Vgl. Klein, 2007: S.204).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Notwendigkeit einer neuen Perspektive in der Drogenerziehung innerhalb der sozialen Arbeit, basierend auf praktischen Erfahrungen mit unzureichendem Drogenwissen.

2. Die Klassifizierung von Substanzen als Drogen: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über legale und illegale Drogen, deren Wirkungsweisen und die Konsequenzen eines unsachgemäßen Konsums.

3. Drogenmündigkeit ein umstrittener Begriff: Hier werden die theoretischen Grundlagen und die fünf Prinzipien sowie vier Säulen der Drogenmündigkeit nach Quensel und Barsch detailliert dargelegt.

4. Vertrieb von Betäubungsmitteln: Anhand eines Experteninterviews mit einem Drogendealer werden die ökonomischen und sozialen Hintergründe des illegalen Drogenmarktes analysiert.

5. Umgang mit Drogen und Drogenmündigkeit in der sozialen Realität: Eine quantitative Auswertung einer Befragung gibt Aufschluss über Konsumgewohnheiten und die Wirksamkeit bisheriger Aufklärungsmaßnahmen.

6. Fazit und Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Wandels von strikten Verboten hin zur gezielten Förderung von Drogenmündigkeit.

Schlüsselwörter

Drogenmündigkeit, Soziale Arbeit, Suchtprävention, Konsumakzeptanz, Betäubungsmittelgesetz, Paranoide Schizophrenie, Drogenkonsum, Aufklärung, Risikokompetenz, Genussfähigkeit, Kritikfähigkeit, Drogenwissen, Drogenvertrieb, Legalisierung, Entkriminalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Konzept der Erziehung zur Drogenmündigkeit als eine pädagogische Alternative zum klassischen Verbot in der sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Substanzkunde, die Analyse des Betäubungsmittelgesetzes, die theoretische Herleitung der Drogenmündigkeit sowie empirische Daten zum Drogenkonsum von Jugendlichen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, pädagogische Fachkräfte für einen drogenmündigen Umgang zu sensibilisieren und aufzuzeigen, warum eine akzeptierende Erziehung effektiver sein kann als reine Verbote.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Es wurden Experteninterviews geführt und eine quantitative Online-Umfrage zum Konsumverhalten sowie zur Aufklärungsqualität durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden neben der Klassifizierung von Drogen die theoretischen Prinzipien von Quensel und Barsch zur Drogenmündigkeit sowie die Ergebnisse der eigenen empirischen Erhebung präsentiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Drogenmündigkeit, Suchtprävention, soziale Realität, Risikokompetenz und pädagogisches Handeln charakterisiert.

Warum ist laut der Arbeit der aktuelle Umgang mit Drogen im Sozialsystem kritisch zu sehen?

Viele pädagogische Mitarbeiter besitzen laut der Autorin zu wenig fachspezifisches Wissen und greifen daher reflexhaft auf Verbote zurück, was den eigentlichen Lernprozess beim Jugendlichen verhindert.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle von Drogen in der Jugendkultur?

Drogen werden als Teil der Jugendkultur und als Reizthema erkannt, das einen bewussten, reflektierten Umgang erfordert, anstatt es durch Ignoranz oder bloße Ablehnung auszugrenzen.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Einstufung von Drogen als illegal?

Die Arbeit argumentiert, dass die Illegalisierung vieler Substanzen eher machtpolitischen und wirtschaftlichen Interessen folgt als wissenschaftlichen Erkenntnissen über die tatsächliche Gefährlichkeit.

Was bedeutet der Begriff "Tischkanten Timmi" im Kontext der Arbeit?

Dies ist das anonymisierte Pseudonym eines Experten, der an einer durch Drogenkonsum ausgelösten paranoiden Schizophrenie leidet und Einblicke in die persönlichen Folgen seines Konsums gewährt.

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Detalles

Título
Die Erziehung zur Drogenmündigkeit
Autor
Malte Werner (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
101
No. de catálogo
V434435
ISBN (Ebook)
9783668780569
ISBN (Libro)
9783668780576
Idioma
Alemán
Etiqueta
erziehung drogenmündigkeit Drogen Drugs Marihuana Marijuana Sozial Soziales Mündigkeit Erzieher Pädagogik Mdma Kokain Lsd Btmg
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Malte Werner (Autor), 2018, Die Erziehung zur Drogenmündigkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434435
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