Ethnische Diskriminierung von arabisch- und türkischstämmigen Migranten


Seminararbeit, 2014
68 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Duale Berufsausbildung
2.1. Definition
2.2. Motive für und gegen die Berufsausbildung
2.2.1. Aus Sicht der Ausbilder
2.2.2. Aus Sicht der Auszubildenden
2.3. Aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt
2.4. Migranten auf dem Ausbildungsplatz

3. Diskriminierung
3.1. Formen der Diskriminierung
3.1.1. Unmittelbare Diskriminierung
3.1.2. Mittelbare Diskriminierung
3.1.3. Interpersonelle Diskriminierung
3.1.4. Strukturelle Diskriminierung
3.1.5. Institutionelle Diskriminierung
3.2. Ethnische Diskriminierung
3.3. Diskriminierung von arabisch-türkischstämmigen Migranten
3.4. Diskriminierung aufgrund der islamischen Religionszugehörigkeit
3.5. Diskriminierung von Migrantinnen mit Kopftuch

4. Empirische Studie - Experteninterview von kopftuchtragenden Frauen über ihren Bildungsweg
4.1. Was sind Experteninterviews
4.2. Fragebogenerstellung
4.3. Durchführung
4.4. Auswertung
4.5. Fazit zur Studie

5. Fazit

Literaturhinweise

Anhang

Experteninterview-Leitfaden

Experteninterviews.

Abbildungsverzeichnis:

Abb. 1: Teilnehmer nach Wirtschaftszweigen

Abb. 2: Teilnehmer nach Beschäftigungsklassen.

Abb. 3: Ausbildungsmotive nach Branche

Abb. 4: Zusammenhang der Personen mit Migrationshintergrund in

Abb. 5: Einmündung in die betriebliche Ausbildung nach Schulabschluss

Abb. 6: Islamophobe Einstellung anhand ausgewählter Items im GMF-Survey

Abb. 7: Formen der Verhüllung im Islam

Abb. 8: Müssen sich Frauen mit Kopftuch mehr beweisen.

1. Einleitung

Beim Betrachten unserer Gesellschaft fiel zunehmend auf, dass scheinbar mehr junge Studenten mit Migrationshintergrund an den Berliner Universitäten studieren. Besonderes Interesse weckte der Aspekt der Migrantinnen, die der islamischen Konfession angehören und ein Kopftuch tragen. Auch fiel dieses Phänomen des prozentualen Anstiegs von Studentinnen aus dieser Beobachtungsgruppe auf dem Campus auf. Die Frage stellte sich, welche Erfahrungen sie bezüglich ihres Studiums, ihres Arbeitslebens aber auch in der dualen Berufsausbildung hatten. Durch eigene Erfahrungen erschien es der Autorin als besonders wichtig, die eventuellen Chancenungleichheiten und damit auftauchende Diskriminierung im Arbeits- und Ausbildungsleben zu diskutieren, welche für einen wichtigen Teilaspekt dieses Phänomens gehalten wird.

In der vorliegenden Hausarbeit beschäftigt sich die Autorin ausschließlich mit dem Sozialisationsfaktor der ethnischen Diskriminierung türkisch- und arabischstämmiger Migranten auf dem Ausbildungsmarkt Deutschlands.

Zunächst wird die duale Berufsausbildung erläutert, um diese Art von Bildungssystem genauer definieren zu können. Anschließend wird auf die die verschiedenen Motive für und gegen eine duale Berufsausbildung eingegangen. Diese Motive wurden sowohl aus Ausbildersicht, anhand einer aktuellen IHK Berlin Umfrage aus dem Jahr 2014, als auch aus Sicht der Auszubildenden betrachtet.

Folgend auf die auf die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt eingegangen und schließlich anhand der spezifisch ausgewählten Gruppe der türkisch- und arabischstämmigen Migranten und deren Situation auf dem Ausbildungsmarkt zu untersuchen.

Im nachfolgenden Kapitel wird die Begrifflichkeit der Diskriminierung und dessen Formen untersucht. Daraufhin werden die Untersuchungen auf die ethnische Diskriminierung spezifiziert. Anschließend wird Augenmerk auf den Kontext der islamischen Religionszugehörigkeit und die damit verbundenen Probleme und Vorurteile, die im Arbeitsleben auftauchen können, gelegt. Darüber hinaus werden die Frauen mit ursprünglicher Herkunft aus der Türkei und den arabischen Ländern, welche ein Kopftuch tragen erforscht. Bei der empirischen Studie werden relevante Daten anhand mehrerer Experteninterviews mit jungen Kopftuchträgerinnen gesammelt. Durch diese Interviews werden die Erfahrungen, Beweggründe aber auch die Einstellung bezüglich des Kopftuches und des Arbeitslebens der Migrantinnen genauer erforscht. Diese Informationen werden reflektiert als Fazit präsentiert.

2. Duale Berufsausbildung

2.1. Definition

Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist nicht durch eine bewusste Planung entwickelt worden, sondern vielmehr durch geschichtliche und historische Ereignisse zu einem gesamten System zusammengeführt. Die beiden wichtigen Aspekte der Berufsschule und der Betriebslehre haben sich in der Vergangenheit eher unabhängig voneinander entwickelt und wurden erst später zu dem besonderen Qualifikationssystem, also dem dualen System zusammengefasst. Ab diesem Zeitpunkt wurde dieses duale System effizient gestaltet (Oschmiansky 2010).

In diesem Abschnitt wird folgend definiert, was unter der dualen Ausbildung in Deutschland konkret verstanden wird, und aus welchen Gründen diese Form des Ausbildungssystems entstand.

In erster Linie ist unter der dualen Berufsausbildung zu verstehen, dass der größte Teil der Ausbildung in dem jeweiligen Betrieb absolviert wird. Zusätzlich zu dem praxisorientierten Teil ergänzt die Berufsschule das duale Ausbildungssystem. Für die genannten Lernstätten sind aufeinander abgestimmte Regelungen festgelegt.

Die Grundlage für die Ausbildung im Betrieb ist die Ausbildungsordnung, die im Rahmen eines Ausbildungsvertrages am Arbeitsplatz erfolgt. In dieser genannten Ausbildungsordnung sind verschiedene wichtige Anhaltspunkte für die Ausbildung verankert. In der Ausbildungsordnung werden insbesondere die staatliche Anerkennung des Berufes, das Ausbildungsbild und die Mindestanforderungen, die Ausbildungsdauer, die Berufsbezeichnung, die Prüfungsanforderungen und der Ausbildungsrahmenplan geregelt. Der Ausbildungsrahmenplan gibt eine Übersicht und Anleitung zur zeitlichen und sachlichen Gliederung der jeweiligen Ausbildung.

Für Auszubildende besteht nach Ablauf der Probezeit ein Kündigungsschutz. In der dualen Berufsausbildung werden Auszubildende vergütet. Die Höhe des Gehaltes wird nach dem jeweiligen Tarifvertrag bemessen (Oschmiansky 2010).

In der Regel besuchen Azubis die Berufsschule 1-2 Tage in der Woche. In wenigen Fällen gibt es Blockunterricht, in dem die Auszubildenden über mehrere Wochen durchgängig die Berufsschule besuchen. Die Lehrinhalte der Berufsschulen gestalten sich je nach Beruf grundsätzlich so, dass ein Drittel allgemeinbildende Lehrinhalte darstellt und zwei Drittel berufsbezogene Fächer sind.

Für die Rahmenbedingungen der Ausbildung innerhalb der Berufsschulen sind die Kulturminister der 16 Bundesländer verantwortlich, die sich unter- einander absprechen.

Jedoch gibt es für die jeweiligen Länder zuständige regionale Stellen, wie zum Beispiel die Kammern (IHK), die sich mit Akkreditierungs- Kontroll- und Prüfungsaufgaben befassen.

Als Rahmen für alle rechtlichen Angelegenheiten und Vorschriften von beruflichen Fort- und Ausbildungen, wird das Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit der ersten Fassung vom 14.8.1969 herangezogen.

Unter rechtlichen Angelegenheiten und Vorschriften fällt auch die betriebliche Ausbildung, die in Form des Bürgerlichen Gesetzbuches, des Mutterschutzgesetzes und des Jugendarbeitsschutzgesetzes auftritt.

Um eine duale Berufsausbildung zu beginnen, muss die geltende Vollzeitschulpflicht erbracht worden sein. Weitere Anforderung den Zugang zu einer dualen Berufsausbildung zu erhalten bestehen nicht (Oschmiansky 2010).

Der geschichtliche Prozess der dualen Berufsausbildung bestand anfangs aus dem reinen Handwerk, eine Meisterausbildung zu etablieren. Deshalb war die Ausbildung anfangs rein handwerklicher Ausprägung. Die ersten Lehreinrichtungen wurden erst 1821 neben den praxisorientierten Werkstätten gegründet. Im Jahr 1830 gab es dann bereits in einigen deutschen Bundesländern die sogenannten beruflichen Fortbildungsschulen, in denen sich die Lehrinhalte der unterschiedlichen Berufe an den Schülern richteten.

Erstmals wurden die Begriffe der praktischen Ausbildung im Betrieb und dem theoretischen Unterricht in der Berufsschule in der Gewerbeverordnungsnovelle von 1897 niedergeschrieben. Diese Begriffe glichen dem heutigen System der dualen Berufsausbildung.

Erstmals tauchte die Bezeichnung der Berufsschule im Jahre 1923 in Deutschland auf. Anschließend fand die Lehrlingsausbildung nicht nur in den handwerklichen Berufen, sondern auch in der Industrie statt.

Die ersten Prüfungen in den jeweiligen Kammern für die Industrieauszubildenden übernahmen sie im Jahr 1930 (Oschmiansky 2010).

Der heute übliche Begriff der dualen Berufsausbildung wurde vom deutschen Ausschuss für Bildungs- und Erziehungswesen im Jahr 1964 eingeführt.

Im Jahr 1969 trat das Berufsbildungsgesetzt in Kraft. Dadurch wurden wichtige Punkte bezüglich der Ausbildung gesetzt. Diese wichtigen Punkte beinhalteten u.a. eine Zusammenfassung von Berufen, die ein zersplittertes Ausbildungsrecht hatten, es wurden Schwierigkeiten in den jeweiligen Ausbildungsrechten behoben, und dem Staat wurde der Einfluss auf die Ausbildung gesichert.

Somit hat das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft die Oberhand in Bezug auf die berufliche Bildung, und die Einflussnahme des Arbeitgebers in der Ausbildung ist begrenzt (Oschmiansky 2010).

2.2. Motive für und gegen die Berufsausbildung

2.2.1. Aus Sicht der Ausbilder

In einer aktuellen Umfrage aus dem Jahr 2014 der Industrie- und Handelskammer (IHK) wurden Betriebe befragt, warum sie derzeitig ausbilden. Es nahmen insgesamt 542 Betriebe, wovon 91,3% Ausbildungsbetriebe waren, teil. Die befragten Betriebe setzen sich aus den folgenden Wirtschaftszweigen zusammen: Industrie, Bau, IT, Medien, Handel, Gastgewerbe, Verkehrs (Logistik/Transport), Banken/Versicherungen, Unternehmensorientierte Dienste, Gesundheit/Pflege, Immobilien und einen Anteil an „andere“ Wirtschaftszweige, wozu andere als hier nicht aufgeführte Branchen zählen (IHK Berlin 2014).

Rund 83 % der Befragten meinen, dass sie ausbilden, um sich gut ausgebildete Fachkräfte für ihr Unternehmen zu sichern. Als zweit meistgenannte Antwort wurde der Aspekt, gesellschaftliche Beiträge liefern, erwähnt. Allerdings können viele Betriebe ihre Stellen nicht ausreichend mit potenziellen Auszubildenden besetzen.

Im Jahr 2013 konnten insgesamt nur 34% der angebotenen Lehrstellen mit Lehrlingen besetzt werden. Im Vergleich zum Jahr 2007 hat sich die Anzahl verdoppelt, denn der Stand von 2007 betrug 17%. Lediglich im Jahr 2012 konnte der steigende Anteil an unbesetzten Lehrstellen gestoppt werden. Grund für diesen Stopp und der gleichzeitige Anstieg der Bewerberzahlen und die Besetzungsquote, war der einmalige doppelte Abiturjahrgang in Berlin (IHK Berlin 2014).

Abbildung 1: Teilnehmer nach Wirtschaftszweigen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Umfrage ergab außerdem, dass lediglich jeder zweite Ausbildungsbetrieb jeweils nur einen Azubi hat. Diese Tatsache wird durch Berlins prägende Wirtschaft bestärkt, denn sie ist von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt.

Dies wird auch deutlich, wenn man sich die Struktur der IHK Ausbildungsbetriebe anschaut. Diese Struktur ist häufig von kleinen Betrieben gekennzeichnet, und jeder zweite Betrieb bildet nur einen Azubi aus. Aus diesem Grund können viele Betriebe nicht jedes Jahr ausbilden und neue Azubis einstellen.

76% der Betriebe konnten im Jahr 2013 keine neuen Azubis einstellen, da sie schon Azubis von Vorjahren hatten, die noch nicht ausgelernt haben. Ein weiterer Grund für eine Nichtanstellung eines Azubis waren wirtschaftliche Gründe. Dies betraf jedes vierte Unternehmen der Umfrage, sie hatten im letzten Jahr keinen Ausbildungsplatz anzubieten (IHK Berlin 2014).

Rund 14 % der befragten Unternehmen gaben an, im nächsten Jahr noch weniger auszubilden als im Vorjahr, weil es Ihnen schlichtweg an passenden Bewerbern mangelt und immer weniger Bewerbungen eingehen.

Ein weiterer Grund für den Rückgang der Zahlen an Auszubildenden in den Betrieben sind auch der Fakt der ungeeigneten Bewerber auf die jeweiligen Stellen und der Rücktritt vom Ausbildungsvertrag.

Das Argument der ungeeigneten Bewerber betraf 80% der befragten Unternehmen, die im Jahr 2013 keine Lehrstelle besetzen konnten, da es ihnen an passenden Bewerbern fehlte. Im Vergleich zum Jahr 2008, sind die Zahlen um das Doppelte gestiegen, denn 2008 waren es nur 44%. Jeder vierte Betrieb meint, dass ihre angebotenen Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, weil potenzielle Azubis ihre Lehrstelle nicht angetreten haben. Ein weiterer Grund ist, dass die Auszubildenden den Vertrag zu Beginn ihrer Ausbildung aufgelöst und somit die Ausbildung frühzeitig abgebrochen haben.

Ein weiterer Aspekt der in der Umfrage der IHK resultiert ist, dass 80 % der befragten Unternehmen es nicht für notwendig empfinden mehr Ausbildungsplätze anzubieten, da sie sowieso keine Übernahme der später ausgelernten Azubis gewähren bzw. es nicht können.

Außerdem mangelt es den Azubis oft an Bildung, und sie entscheiden sich nach der Ausbildung trotz einer Übernahmechance für ein anderes Unternehmen oder einen anderen Bildungsweg, meinen 59 % der Befragten.

Aus diesem Grund hemmt es Unternehmen mehr Ausbildungsplätze anzubieten bzw. das Angebot an Ausbildungsplätzen auszuweiten.

Abbildung 2 Teilnehmer nach Beschäftigungsklassen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Das Ausbildungsangebot im Jahr 2014 nicht zu erhöhen, liegt für 22 % der Unternehmen an der tariflichen Übernahmeverpflichtung, der sie nachkommen müssten (IHK Berlin 2014).

Außerdem realisieren die Betriebe immer weiter rückläufige Bewerberzahlen, worüber jedes zweite Unternehmen klagt. Bei den kleineren Unternehmen galt es schon immer als Schwierigkeit, bekannt und attraktiv für potenzielle Bewerber zu werden, jedoch realisieren nun auch die großen Unternehmen den Rückgang der Bewerber durch den demografischen Wandel. Speziell die Unternehmen mit 200 - 999 Beschäftigten spüren den Bewerberrückgang nun auch. Branchenbezogen leiden die Industriebranche und das Gastgewerbe am meisten unter dem starken Rückgang. Die folgende Abbildung zeigt auf, wie viel Prozent der befragten Betriebe aus welchen Beschäftigungsklassen stammen. Die meisten Befragten (42,4%) stammen aus den Klassen 20-199 Beschäftigte pro Betrieb (IHK Berlin 2014).

Oft fehlt es den Auszubildenden an der gewissen Ausbildungsreife und an der Berufsorientierung. Diese beiden Aspekte werden im Jahr 2014 als häufigste Ursache, beziehungsweise größte Hemmnisse bezeichnet. Denn 80 % der Unternehmen kritisieren die fehlende Ausbildungsreife der Jugendlichen und 59 % bemängeln die Berufsorientierung. Somit bilden diese Kriterien einen großen Anteil der Gründe, warum Unternehmen ihr Angebot an Ausbildungsplätzen nicht erweitern (IHK Berlin 2014).

Häufig werden von den Ausbildungsbetrieben die fehlende Motivation und das Ausdrucksvermögen bemängelt. Den größten Aufholbedarf, so die Ausbildungsbetriebe, sehen sie bei der Leistungsbereitschaft, der Motivation und dem Ausdrucksvermögen der Berliner Schulabgänger. Demnach bemängeln sie in Verbindung mit diesen Kritikpunkten erneut den Mangel bei ihrer Ausbildungsreife, und sehen die Jugendlichen noch nicht bereit für die Arbeitswelt.

Eines der größten Herausforderungen für die Ausbildungsbetriebe ist es, auch die Leistungsschwächeren zu fördern und ihnen eine gute Integration in den Ausbildungsmarkt zu gewähren. Rund 23 % der befragten Ausbildungsbetriebe geben den Jugendlichen, die lernschwächer sind, ebenfalls eine Chance, auch wenn sie keine öffentliche Unterstützung bekommen (IHK Berlin 2014).

Schon jeder fünfte Betrieb gibt den Azubis eigene interne Nachhilfe und ca. 16 % nehmen ausbildungsbegleitende Hilfen von den jeweiligen Arbeitsagenturen in Anspruch. Knapp die Hälfte der befragten Ausbildungsbetriebe kann aufgrund ihrer betrieblichen Situation die leistungsschwächeren Azubis nicht im Unternehmen fördern und integrieren und die mangelnde Ausbildungsreife kompensieren.

Dies veranschaulicht, dass es immer wichtiger für die Zukunft ist, die Auszubildenden und auch die Unternehmen durch eine zum Beispiel assistierte, betriebliche Ausbildung während der Ausbildung zu begleiten, um sowohl die Auszubildenden als auch die ausbildenden Betriebe zu unterstützen. Um die Bewerberzahlen nicht dauerhaft zu verlieren, sollte die Politik das Ausbildungsengagement der einzelnen Ausbildungsbetriebe fördern (IHK Berlin 2014).

Abbildung 3 Ausbildungsmotive nach Branche

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Zusammenfassend werden in der oben stehenden Abbildung die Ausbildungsmotive der Betriebe nach Branchen veranschaulicht. In der Legende stehen die einzelnen Branchen nach Farben sortiert. In der Mitte wird anhand eines Netzdiagrammes veranschaulicht, wie stark die einzelnen Motive bei den einzelnen Branchen ausgeprägt sind.

Demnach sehen die meisten aufgeführten Branchen ihr Hauptmotiv darin, sich als attraktives Unternehmen zu positionieren. Andererseits scheint es den Ausbildungsbetrieben nicht wichtig zu sein, die duale Ausbildung im eigenen Betrieb als effektiver zu finden und somit nicht auf externe Mitarbeiter zurückgreifen zu müssen (IHK Berlin 2014).

2.2.2. Aus Sicht der Auszubildenden

Bereits in der Forschung aber auch in der Politik wird immer wieder hervorgehoben, dass die berufsspezifische Ausbildung einen Vorzug im Vergleich zu den allgemeineren Bildungsgängen hat. Insbesondere ermöglicht die spezifische Berufsausbildung den Jugendlichen einen einfacheren Übergang von der Ausbildung in das Berufsleben. Als Nachteil gelten jedoch die geringen Beschäftigungschancen im höheren Alter, insbesondere wenn man den vollen Erwerbszyklus, den technischen Fortschritt und den strukturellen Wandel betrachtet.

Wie bereits genannt, ermöglicht die duale Berufsausbildung einen leichteren Eintritt in den später folgenden Arbeitsmarkt. Die duale Berufsausbildung, in der die Azubis im Betrieb und in der Berufsschule ausgebildet werden, bringt eine lange Tradition mit sich. In Deutschland ist die Ausbildung weiterhin noch eine der am meisten eingeschlagenen Bildungsgänge, denn mehr als die Hälfte von jedem Jahrgang absolviert eine Anlern- oder Lehrausbildung. Jedoch ist der Trend rückläufig. Im internationalen Vergleich zu Deutschland setzen die anderen Länder eher auf die allgemeinen Bildungsgänge, in denen allgemeines Wissen und Grundlagen vermittelt werden, die für den späteren Berufsweg wichtig erscheinen. Das Wichtige und Auschlaggebende in dem System der dualen Berufsausbildung in Deutschland ist, dass die Auszubildenden berufsspezifische Kenntnisse erlangen, die sie später im Beruf einsetzen können. Die erlernten Kompetenzen können sie dann schon sehr früh und passgenau auf eine berufsspezifische Tätigkeit anwenden.

Der klare Vorteil dieses Systems ist, dass die Lehrlinge die Realität der Wirtschlaft kennenlernen. Außerdem eignen sie sich die speziellen Fähigkeiten und Kompetenzen an, die die Unternehmen und Betriebe erwarten (Hanushek u.a. 2011).

Durch das System dieser Ausbildungsart fällt den Jugendlichen der Übergang in den Arbeitsmarkt nach der Ausbildung oftmals viel einfacher als den Absolventen der allgemeinen Bildungsgänge. Des Weiteren wird die duale Ausbildung in der Regel vergütet, und die Azubis verdienen somit in ihrer Ausbildungszeit ein von Jahr zu Jahr steigendes Gehalt.

Dieser einfachere Übergang in das anschließende Berufsleben gilt als klarer Vorteil, der für eine duale Berufsausbildung spricht.

Jedoch besteht die Gefahr, dass aufgrund der zeitlichen Veränderung, wie z.B. der technische Fortschritt, sich angeeignete Kompetenzen, die auf einen bestimmten Beruf ausgerichtet sind, als überflüssig erweisen und somit in dem jeweiligen Beruf nicht mehr benötigt werden.

Wer in der Ausbildung äußerst spezifische Aufgaben erlernt hat, die auf die Beschäftigung in einem Beruf abgestimmt sind, könnte es schwer fallen, sich auf neue Technologien einzulassen und erneutes Wissen anzueignen.

Aus diesem Grund ist in Ländern mit einer erhöhten Wachstumsrate davon auszugehen, dass diese häufig mit einem schnelleren technologischen- und strukturellen Fortschritt betroffen sind, als Länder mit geringerem wirtschaftlichem Wachstum.

Daher könnten in diesen Ländern mit erhöhten Wachstumsraten die Leute mit einer Berufsausbildung später mit höherer Erwartung beschäftigungslos werden, weil sie dem technischen Fortschritt nicht standhaft sind. Demnach werden trotz einer guten Ausbildung in Deutschland zum Beispiel wenig nach Schneidern nachgefragt, weil diese durch Maschinen ersetzt werden, was zur Folge hat das mehr Mechatroniker statt Schneider auf dem Arbeitsmarkt gefragt werden (Hanushek u.a. 2011).

Deshalb ist es unvorhersehbar, welche spezifischen Kompetenzen in 30 Jahren benötigt werden, denn aufgrund der zeitlichen Veränderung könnte es sein, dass ausgebildete Fachkräfte nicht mehr gebraucht werden.

In einer internationalen und dynamischen Wirtschaft entwickelt sich stets ein technologischer und struktureller Wandel in Bezug auf den Beruf und beschleunigt die Veränderungsprozesse enorm.

Den Menschen, die möglicherweise nur für einen bestimmten Berufszweig ausgebildet worden sind, fällt es möglicherweise schwer, in anderen Berufen Fuß zu fassen, wenn sie nur die Fachkompetenzen aus ihrem ursprünglichen Beruf besitzen.

Somit müssen die angeeigneten Kompetenzen gegebenenfalls abgeschrieben werden. Demnach herrscht die Gefahr arbeitslos zu werden und am Arbeitsmarkt nicht mehr anknüpfen zu können.

Aus diesem Grund sind die bereits erwähnten allgemeinen Bildungsinhalte, also Bildungsinhalte, die nicht auf eine bestimmte Berufsgruppe ausgeprägt sind, leichter in anderen Berufsgruppen anzuwenden. Demnach kann man hier von einer geringen Anpassungsfähigkeit der Berufsausbildung in späteren anderen Berufsgruppen sprechen, da die meisten dualen Berufsausbildungen sehr fachspezifisch und weniger allgemeinbildend sind, gerade wenn man in einer dynamisch steigenden Wirtschaft lebt (Hanushek u.a. 2011).

2.3. Aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt

Der Trend der dualen Berufsausbildung hat sich verändert. Im Vergleich zum Vorjahr 2013 wurden immer weniger Ausbildungsstellen durch Jugendliche besetzt und es wurde damit einen Höchststand erreicht. Außerdem wurden noch weniger Ausbildungsverträge als im Jahr davor abgeschlossen. Ein klares Problem ist das Matchingproblem, das eine große Herausforderung am Ausbildungsmarkt darstellt. Viele Ausbildungsbetriebe bemängeln die vergebliche Suche nach geeigneten potenziellen Auszubildenden. Andererseits gelingt oft den Jugendlichen der Einstieg in eine duale Berufsausbildung nicht.

In Deutschland hat die duale Berufsausbildung einen äußerst hohen Stellenwert, denn immerhin mehr als die Hälfte eines Altersjahrganges startet eine duale Berufsausbildung, so der Stand 2012, in einen der 330 anerkannten Ausbildungsberufe nach der Handwerksordnung HwO und dem Berufsbildungsgesetz ( BBiG). Im Jahr 2012 gab es in ganz Deutschland etwa 1,43 Millionen Lehrlinge insgesamt.

Ein wichtiger Vorteil des Systems der dualen Berufsausbildung ist, dass die gewisse Nähe zum Beschäftigungssystem gegeben wird, um den Nachwuchs bedarfsgerecht und nah an der Praxis auszubilden. Des Weiteren besteht nach der Ausbildung oftmals eine Übernahmechance, die den Azubis eine gesellschaftliche Teilhabe und eine eigenständige Lebensführung ermöglicht. Deutschland hat mit 8% Jugendarbeitslosigkeit die geringste Arbeitslosigkeit in Europa, laut der EUROSTAT (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014).

„Eurostat ist das statistische Amt der Europäischen Union mit Sitz in Luxemburg. Es hat den Auftrag, die Union mit europäischen Statistiken zu versorgen, die Vergleiche zwischen Ländern und Regionen ermöglichen.“ (Europäische Kommission 2014).

Um noch einmal auf die Veränderung beziehungsweise die Trends zurückzukommen, gibt es im Hinblick auf den Fachkräftemangel mehrere Erkenntnisse, die in den letzten Jahren beobachtet wurden.

Die größte Herausforderung mit der die duale Berufsausbildung zu kämpfen hat, ist die Tatsache, dass im Vergleich vom Jahr 2013 zum Jahr 2012 die Anzahl an abgeschlossenen Ausbildungsverträgen um 20500 bzw. 3,7 % sank. Auch die Anzahl an außerbetrieblichen Ausbildungsverträgen sank um 4200 auf 21700. Das ist ein Verlust von 16,3 % (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014).

Jedoch kann der Rückgang der abgeschlossenen Ausbildungsverträge nicht mit der konjunkturellen Entwicklung gerechtfertigt werden, denn die konjunkturelle Lage in Deutschland ist einwandfrei. Des Weiteren sank die Schulabgängerzahl im Jahr 2013. Dies spricht demnach für eine positive demografische Entwicklung und kann somit den Vertragsrückgang nicht begründen. Denn im Jahr 2013 waren nicht nur mehr studienberechtigte Schüler abgegangen, sondern auch mehr nichtstudienberechtige Schüler, die die größte Zielgruppe für die duale Berufsausbildungssystem darstellen. Also waren grundsätzlich Potenziale auf der Nachfrageseite gegeben, die im Ergebnis mit Bezug auf die Berufsausausbildung nicht genutzt worden.

Auch seitens der Unternehmen erzielen diese Höchststände, was die unbesetzten Berufsausbildungsstellen betrifft. Denn für sie ist es zunehmend schwieriger, die von ihnen angebotenen Lehrstellen zu besetzen. Ein Beweis dafür ist der drastische Anstieg der nicht besetzen Ausbildungsstellen bei der Bundesagentur für Arbeit (2009: 17.300, 2010: 19600, 2011: 29700, 2012: 33300 und 2013: 33500 nicht besetzte Ausbildungsstellen) (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014).

Außerdem verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit auch einen deutlichen Anstieg der unversorgten Bewerber. Im Vergleich zum Jahr 2009, in dem noch 15500 Bewerber unversorgt blieben, waren es im Jahr 2013 schon 21000 Bewerber. Es besteht grundsätzlich ein Problem das Angebot und die Nachfrage der potenziellen Azubis sowohl regional beruflich, als auch anforderungsspezifisch zusammenzuführen (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014).

Eines der größten Schwierigkeiten ist das Matchingproblem, das der Berufsbildungsbericht 2014 aufgreift. Hierbei unterscheiden diese grundsätzlich nach drei Problemtypen, die jeweils nach der Ausprägung des Anteils an nicht besetzten Lehrstellen unterschieden werden. Ein Problem stellt dar, dass Jugendliche oftmals aus Regionen kommen, in denen es schwieriger ist, eine Lehrstelle zu finden und somit ein Versorgungsproblem besteht.

Andererseits gibt es Regionen, die weniger über ein Versorgungsproblem klagen, sondern vielmehr über die unbesetzten Ausbildungsstellen, was für die Ausbildungsbetriebe ein Besetzungsproblem darstellt. Das Matchingproblem liegt dann vor, wenn die Versorgungsprobleme der Ausbildungssuchenden und das Besetzungsproblem der Ausbildungsbetriebe aufeinandertreffen. Die Herausforderung wird in den kommenden Jahren immer mehr zum Problem der beiden Seiten darstellen: die Nachfrageseite der Jugendlichen und die Angebotsseite der Ausbildungsbetriebe zusammenzubringen.

Des Weiteren ist ein Rückgang der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung festzustellen. Die Anzahl an Betrieben in Deutschland ist zwar gewachsen, jedoch ist die Ausbildungsbetriebsquote zurückgegangen. Als Ausbildungsbetriebsquote bezeichnet man die Betriebe, die berechtigt sind Personen auszubilden. Im Vergleich zum Jahr 2011 in dem die Ausbildungsbetriebsquote noch 21,7 % betrug, waren es im Jahr 2012 nur 21,3 %. Dieser Verlust ist lediglich auf die kleinbetrieblichen Betriebe zurückzuführen (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014).

Ebenfalls ändert sich auch das Gewichtungsverhalten zwischen beginnender Studienanfänger und Ausbildungsanfängern. Erstmals ist die Anzahl an Menschen, die ein Studium in Deutschland beginnen höher, als Menschen, die eine duale Berufsausbildung beginnen.

Diese Erkenntnis besteht aufgrund des Trends der anstrebenden Höherqualifizierung und dem doppelten Abiturjahrgang.

Die Folgen des demografischen Wandels und deren Entwicklung sind mittlerweile auch auf dem Ausbildungsmarkt erkennbar.

Der gestiegene Anteil an Schulabgängern im Jahr 2013 war lediglich vorübergehend, denn im darauffolgenden Jahr wird die Zahl der nichtstudienberechtigten Schulabgänger wieder sinken. Dieser Rückgang an Nichtstudienberechtigten wird auch in den nächsten Jahren weiter zurückgehen. Demnach ist es umso wichtiger noch gezielter und stärker darauf Wert zulegen das gesamte Potenzial, sowohl leistungsschwache als auch leistungsstarke Jugendliche mit in den Ausbildungsmarkt zu integrieren, um in Deutschland den Fachkräftenachwuchs zu sichern.

Besonders positiv ist der Fakt, dass im Jahr 2013 die Zahlen der Jugendlichen im Übergangsbereich reduziert wurden. Man konnte einen Rückgang von -38, 3 % verzeichnen in der Spanne von 2005-2013 (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014).

Die eigentliche Zielgruppe des Übergangsbereichs sind Jugendliche, die noch nicht ausbildungsreif sind. Demnach sollte man diese Zielgruppe besser unterstützen, um ihnen einen passenden Ausbildungsplatz zu garantieren. Zum anderen sollte man sich außerdem noch auf die Jugendlichen fokussieren, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, jedoch die Ausbildungsreife besitzen. Laut dem Bundesinstitut für Berufsbildung ist eine Abschaffung dieses sog. Übergangsbereichs eher unrealistisch, aber viel mehr sollte man sich darauf spezialisieren, den Jugendlichen in dieser Übergangsphase eine Effizienzsteigerung zu ermöglichen, um sie auf den Weg in eine Ausbildung zu unterstützen (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2014).

2.4. Migranten auf dem Ausbildungsplatz

Besonders betroffen von einer missglückten Ausbildungsplatzsuche sind die Migrantengruppe der Türken und Araber. Dies belegt eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung, denn wenn es um die Suche nach einem Ausbildungsplatz geht, ist die Herkunft häufig entscheidend.

Bereits bekannt ist, dass Jugendliche, die aus einer Migrantenfamilie kommen, es oft schwerer haben einen Ausbildungsplatz zu finden als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Jedoch gibt es innerhalb der verschiedenen Migrantengruppen gravierende Unterschiede nach dem jeweiligen ursprünglichen Herkunftsort, so eine Analyse des Bundesinstitutes für Begriffsbildung (BIBB).

Die Analyse des BIBB verdeutlicht, dass besonders die türkisch- arabisch- stämmigen Migranten es eindeutig schwerer haben einen Ausbildungsplatz zu bekommen, als andere Migrantengruppen. Selbst wenn die Bildungsabschlüsse in der Schule identisch waren, hat es diese Gruppe besonders schwer.

Bei der Auswertung einer Studie des Arbeits- und Integrationsministeriums, das sich mit dem muslimischen Leben in NRW befasst, kamen selbe Erkenntnisse bei der Auswertung heraus.

Demnach sind Muslime, die größtenteils aus den arabischen Ländern oder der Türkei kommen, öfter auf Transferleistungen angewiesen, je höher ihr Schulabschluss ist.

17,8% der Muslime ohne Schulabschluss beanspruchen Transferleistungen, 13,9% Hauptschüler, 9,3% mittlere Reife und über 20% der muslimischen Abiturienten beziehen staatliche Unterstützungen.

In dieser Untersuchung von dem Bundesinstitut für Begriffsbildung waren alles Jugendliche, die sich als Bewerber für einen Ausbildungsplatz bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet waren. Ebenfalls verdeutlicht die Untersuchung, dass sich bei Bewerbern, die einen arabischen oder türkischen Migrationshintergrund haben, trotz eines mittleren Schulabschlusses keine Vorteile bezüglich der Ausbildungsplatzsuche ergeben (O.V. 2012).

Der Übergang der türkisch, arabischen Migranten von der Schule in die duale Berufsausbildung ist sehr gering, selbst wenn diese eine Fach- oder Hochschulreife erlangt haben.

[...]

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten

Details

Titel
Ethnische Diskriminierung von arabisch- und türkischstämmigen Migranten
Hochschule
Fachhochschule für Wirtschaft Berlin
Note
1,5
Autor
Jahr
2014
Seiten
68
Katalognummer
V434859
ISBN (eBook)
9783668760301
ISBN (Buch)
9783668760318
Dateigröße
1083 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ethnische, diskriminierung, migranten
Arbeit zitieren
Hajan Muhsin (Autor), 2014, Ethnische Diskriminierung von arabisch- und türkischstämmigen Migranten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/434859

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