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Die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen. Analyse, Ursachen und Handlungsempfehlungen

Titre: Die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen. Analyse, Ursachen und Handlungsempfehlungen

Dossier / Travail , 2018 , 31 Pages , Note: 2,2

Autor:in: Carolin Hawighorst (Auteur)

Psychologie - Travail, Entreprise, Organisation
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Die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen gewinnt in den letzten Jahren stetig an Bedeutung. Neben der Gleichstellungsthematik sind es besonders wirtschaftliche Argumente, die eine Förderung des Frauenanteils in leitenden Positionen essentiell werden lassen. Der steigende internationale Wettbewerbsdruck, der demografische Wandel und ein zunehmender Fach- und Führungskräftemangel führen dazu, dass wettbewerbsorientierte und innovative Unternehmen sich einen weiteren Verzicht auf das Potential gut qualifizierter Frauen nicht mehr leisten können. Qualifizierte Frauen rücken somit immer wieder in den Mittelpunkt arbeitspolitischer Entscheidungen.

Zurück bleibt die Frage, warum Frauen in Leitungspositionen von Wirtschaft und Politik noch immer unterrepräsentiert sind, obwohl ein deutlicher Wandel der Geschlechterrollen nachzuweisen ist, ein hohes Bildungsniveau von Frauen gegeben ist und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und gesetzliche Regelungen eingeführt wurden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1. Status quo: die aktuelle Situation in Deutschland

1.1 Ergebnisse von Studien zum Anteil von Frauen in Führungspositionen

1.2 Ist die Zukunft des Managements weiblich?

2. Ursachenanalyse: mögliche Erklärungsansätze

2.1 Subjektorientierte Perspektive

2.2 Strukturalistische Perspektive

2.3 Ideologische Perspektive

3. Ableitung von Handlungsempfehlungen

3.1 Unternehmen

3.2 Individuum

3.3 Kultur

Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen in deutschen Führungspositionen. Ziel ist es, den aktuellen Status quo zu erfassen, psychologische und strukturelle Ursachen für diese Diskrepanz zu identifizieren und konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen zur Förderung der Chancengleichheit abzuleiten.

  • Analyse des aktuellen Frauenanteils in deutschen Führungsetagen
  • Untersuchung ökonomischer und struktureller Vorteile gemischter Teams
  • Klassifizierung von Erklärungsansätzen (subjektorientiert, strukturalistisch, ideologisch)
  • Entwicklung von Strategien für Personalplanung, Rekrutierung und Talentmanagement
  • Bedeutung der Unternehmenskultur für einen nachhaltigen Wandel

Auszug aus dem Buch

1.2 Ist die Zukunft des Managements weiblich?

Die United Nation- Studie „World Survey on the Role of Women in Development“ (2009) besagt, dass Frauen in Führungspositionen ein Garant für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg sind. Die Studie belegte, dass Unternehmen mit weiblichen Vorständen in der Lage sind, 42 Prozent höhere Verkaufsgewinne zu erzielen. Wer nachhaltigen Erfolg und die größten Kräfte für Wachstum vereinen möchte, stellt gemischte Teams zusammen. Ob nun die Kultur oder das Geschlecht ein Team prägt, es gilt: zu den besten Ergebnissen führt die Zusammenarbeit unterschiedlichster Menschen. Außerdem wird in gemischten Führungsteams die Fehleranfälligkeit, die homogene Gruppen aufweisen, verringert (Heiß, 2011, S. 34,51).

McKinsey kam 2003 bis 2005 in einer Untersuchung von weltweit 300 Unternehmen zu dem Ergebnis, dass Unternehmen mit Management-Teams, die aus beiden Geschlechter bestehen, schneller wachsen, höhere Gewinne erzielen und an der Börse mehr wert sind. Diese Unternehmen erzielen laut McKinsey (2010) einen um 48 Prozentpunkte höheren Gewinn als der Branchendurchschnitt. Dabei gilt: je höher der Anteil der Frauen des gemischten Teams, desto höher das Betriebsergebnis. McKinsey (2007) stellte fest, dass eine signifikante Korrelation zwischen einem Anstieg des Frauenanteils in Führungsteams und sowohl dem Anstieg in der Eigenkapitalrendite als auch dem Anstieg der EBIT-Marge (Ergebnis vor Steuern und Zinsen) besteht. Der Anteil der Frauen hat einen Einfluss auf den Profit des Unternehmens. Zu diesem Ergebnis kam 2010 auch die Managementberatung Accenture, die die 358 größten Unternehmen aus 24 europäischen Ländern analysiert hat. Und auch die London Business School (2011) bestätigt mit ihrer Studie, dass gemischte Teams im Vergleich zu rein männlichen oder rein weiblichen Teams wesentlich besser abschnitten (Heiß, 2011, S. 49ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung beleuchtet die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die wachsende Bedeutung wirtschaftlicher Argumente für die Förderung von Frauen in Führungspositionen.

1. Status quo: die aktuelle Situation in Deutschland: Dieses Kapitel wertet verschiedene Studien aus, die den weiterhin geringen Frauenanteil in den obersten Führungsebenen deutscher Unternehmen dokumentieren.

2. Ursachenanalyse: mögliche Erklärungsansätze: Hier werden subjektorientierte, strukturalistische und ideologische Barrieren differenziert betrachtet, die den beruflichen Aufstieg von Frauen behindern.

3. Ableitung von Handlungsempfehlungen: Das Kapitel schlägt konkrete Maßnahmen für Unternehmen vor, darunter Strategien in der Personalplanung, im Talentmanagement sowie im Bereich der Unternehmenskultur.

Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz positiver Entwicklungen ein ganzheitlicher, langfristiger Kulturwandel in Unternehmen notwendig bleibt.

Schlüsselwörter

Frauen in Führungspositionen, Unterrepräsentanz, Chancengleichheit, Diversity-Management, Gläserne Decke, Personalführung, Mentoring, Unternehmenskultur, Frauenquote, Karriereentwicklung, Geschlechterstereotypen, wirtschaftlicher Erfolg, Personalplanung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Rekrutierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geringen Repräsentanz von Frauen in Führungsebenen deutscher Unternehmen und analysiert, warum trotz formaler Gleichberechtigung noch immer Barrieren für den weiblichen Aufstieg existieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der aktuelle Status quo in Deutschland, die Ursachenforschung für die Unterrepräsentanz (unterteilt in drei Perspektiven) sowie die Entwicklung praxisorientierter Maßnahmen für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch strategische Personalarbeit und einen Wandel der Unternehmenskultur das ungenutzte Potenzial qualifizierter Frauen besser fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Studienanalyse, bei der aktuelle Daten von Organisationen wie dem Statistischen Bundesamt, dem DIW Berlin und verschiedenen Management-Beratungen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der aktuellen Zahlen, eine detaillierte Erläuterung der Ursachen für die Unterrepräsentanz und eine umfangreiche Sammlung von Handlungsempfehlungen für das Management.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Diversity-Management, Gläserne Decke, Führungspositionen, Chancengleichheit und Unternehmenskultur definiert.

Warum ist die „Gläserne Decke“ ein zentraler Begriff für die Analyse?

Die „Gläserne Decke“ dient als Metapher für unsichtbare, strukturelle Barrieren, die qualifizierte Frauen daran hindern, in höhere Führungsebenen aufzusteigen, obwohl sie formell nicht diskriminiert werden.

Welche Rolle spielt die Unternehmenskultur für den Frauenanteil?

Der Autor argumentiert, dass eine moderne Unternehmenskultur, die Vielfalt wertschätzt und Stereotype durch gezielte Trainings abbaut, der entscheidende Hebel für eine nachhaltige Erhöhung des Frauenanteils ist.

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Résumé des informations

Titre
Die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen. Analyse, Ursachen und Handlungsempfehlungen
Université
( European University of Applied Sciences Hamburg )
Note
2,2
Auteur
Carolin Hawighorst (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
31
N° de catalogue
V435249
ISBN (ebook)
9783668763340
ISBN (Livre)
9783668763357
Langue
allemand
mots-clé
frauen führungspositionen analyse ursachen handlungsempfehlungen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carolin Hawighorst (Auteur), 2018, Die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen. Analyse, Ursachen und Handlungsempfehlungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/435249
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Extrait de  31  pages
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