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Das Lerncoaching bei Legasthenie und LRS

Titel: Das Lerncoaching bei Legasthenie und LRS

Einsendeaufgabe , 2018 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anna Kuhlmann (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Einsendeaufgabe werden unter anderem folgende Themen behandelt: Stufen der Lese- und Schreibentwicklung, Ansätze für den Leseunterricht, Multifaktorielle Bedingtheit der Ursachen bei LRS, Vor- und Nachteile einer Förderdiagnose, Grundsätzliches Vorgehen bei eine Fehleranalyse in der Förderdiagnose.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Stufen der Lese- und Schreibentwicklung

2. Ansätze für den Leseunterricht

3. Multifaktorielle Bedingtheit der Ursachen bei LRS

4. Vor- und Nachteile einer Förderdiagnose

5. Grundsätzliches Vorgehen bei eine Fehleranalyse in der Förderdiagnose

5.1 Kompetenzbereich Schreiben

5.2 Kompetenzbereich Lesen

5.3 Kompetenzbereich Rechtschreibung

5.4 Auswertung

6. Fördermöglichkeiten für LRS-Betroffene

7. Elemente des LRS-Trainings

8. Fallbeispiel

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Ziel der Arbeit ist es, fundierte Strategien für das Lerncoaching bei Legasthenie und LRS (Lese-Rechtschreib-Schwäche) zu vermitteln, um den Betroffenen durch individuelle Diagnostik und gezielte Förderung aus dem Misserfolgskreislauf zu helfen. Dabei wird insbesondere auf die ganzheitliche Betrachtung des Kindes sowie die Einbindung des familiären und schulischen Umfelds Wert gelegt.

  • Stufen der Lese- und Schreibentwicklung sowie deren didaktische Vermittlung
  • Differenzierung zwischen informeller Förderdiagnose und standardisierten Testverfahren
  • Strukturelle Analyse der multifaktoriellen Ursachen einer LRS
  • Methodische Gestaltung von Trainingskonzepten zur Lese- und Schreibförderung
  • Staatliche Unterstützungsmöglichkeiten und Nachteilsausgleich

Auszug aus dem Buch

Vor- und Nachteile einer Förderdiagnose

Im Vergleich zu standardisierten Testverfahren zur Diagnose einer LRS hat ein informeller Test, die sog. Förderdiagnose, Vor-und Nachteile.

Bedeutsamer Unterschied zwischen den beiden Verfahren ist das Vorhandensein zugrundeliegender wissenschaftlicher Gütekriterien, denn während ein standardisierter Test Reliabilität, Validität und Objektivität erfordert, um anerkannt zu werden, spielen diese bei einer Förderdiagnose eine untergeordnete Rolle, da der Schwerpunkt darauf liegt, unabhängig von wissenschaftlichen Gütekriterien möglichst viele und persönliche Informationen über die zu testende Person zu erhalten. Um dies zu erreichen, liegt einer Förderdiagnose auch nur bedingt eine wissenschaftlich-spezifische Testbeschreibung, Durchführung und Auswertung zugrunde, da zwar auf standardisierte Tests zurückgegriffen werden kann, um Fehlerschwerpunkte zu identifizieren, doch kann zugunsten der Informationsgewinnung das eigentliche Testverfahren auch durch Zwischenfragen etc. unterbrochen werden, wenn z.B. die Herangehensweise eines Klienten an ein Problem beobachtet wird.

Das informelle Setting der Förderdiagnose hat auch Auswirkungen auf die Testergebnisse, denn während der Ausgangspunkt einer Diagnose nach einem standardisierten Tests der Prozentrang ist, d.h. inwiefern die zu testende Kompetenz bei der jeweiligen Person im Vergleich zu einer entsprechenden Vergleichsgruppe ausgeprägt ist, fehlt dieser bei einer Förderdiagnose, so dass die Auswertung viel Erfahrung des Testers voraussetzt, damit die Ergebnisauswertung zielorientiert und kompetent ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Stufen der Lese- und Schreibentwicklung: Das Kapitel erläutert die Phasen der Schreibentwicklung vom ersten Kritzeln bis zur automatisierten Rechtschreibung sowie die intuitive Entwicklung der Lesefähigkeit.

Ansätze für den Leseunterricht: Es werden synthetische, ganzheitliche und analytisch-synthetische Methoden gegenübergestellt, um unterschiedliche didaktische Zugänge zum Lesenlernen aufzuzeigen.

Multifaktorielle Bedingtheit der Ursachen bei LRS: Die Darstellung veranschaulicht das komplexe Zusammenspiel aus Persönlichkeitsmerkmalen, sozialem Umfeld und situativen Kontextfaktoren bei der Entstehung von LRS.

Vor- und Nachteile einer Förderdiagnose: Das Kapitel analysiert den Nutzen informeller Diagnostik im Vergleich zu wissenschaftlich standardisierten Testverfahren bei der Identifikation individueller Fehlerschwerpunkte.

Grundsätzliches Vorgehen bei eine Fehleranalyse in der Förderdiagnose: Dieses Kapitel liefert einen praktischen Leitfaden für die Diagnose in den Bereichen Schreiben, Lesen und Rechtschreibung inklusive Auswertungshinweisen.

Fördermöglichkeiten für LRS-Betroffene: Hier werden staatliche Maßnahmen wie der Nachteilsausgleich und rechtliche Rahmenbedingungen wie die Eingliederungshilfe beschrieben.

Elemente des LRS-Trainings: Das Kapitel beschreibt essenzielle Bestandteile der Förderung, wie die Arbeit an Vorläuferfähigkeiten sowie das Training von Lesen und Rechtschreibung durch methodische Vielfalt.

Fallbeispiel: Anhand einer konkreten Fallbeschreibung wird die praktische Anwendung der diagnostischen und förderdiagnostischen Schritte im Lerncoaching exemplifiziert.

Schlüsselwörter

Legasthenie, LRS, Lerncoaching, Förderdiagnose, Leseunterricht, Schreibentwicklung, Nachteilsausgleich, Eingliederungshilfe, phonologisches Bewusstsein, Rechtschreibtraining, Lernkartei, Kompetenzbereiche, individuelle Förderung, Fehlerschwerpunkte, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über das Thema Legasthenie und LRS im Kontext des Lerncoachings, von der Diagnose bis zur praktischen Förderplanung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernbereichen zählen die Lese- und Schreibentwicklung, didaktische Unterrichtsansätze, die Diagnostik (standardisiert vs. informell) sowie staatliche Fördermöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Methoden für ein individuelles Lerncoaching zu definieren, das LRS-Betroffenen durch maßgeschneiderte Förderung den Weg aus dem Misserfolgskreislauf ermöglicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Kombination aus fachdidaktischen Analysen, diagnostischen Vorgehensweisen und pädagogischen Interventionsstrategien im Lerncoaching.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ursachen von LRS, die praktische Fehleranalyse in der Diagnostik, die Gestaltung von Trainingsplänen und die rechtliche Einordnung von Fördermaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind LRS, Lerncoaching, Förderdiagnose, Nachteilsausgleich und individuelle Schreib- und Leseförderung.

Wie unterscheidet sich die Förderdiagnose von standardisierten Tests?

Die Förderdiagnose ist ein informelles Setting, das auf individuelle Informationen und die Beziehungsarbeit fokussiert, statt rein wissenschaftliche Gütekriterien und Vergleichsgruppen in den Vordergrund zu stellen.

Welche Rolle spielt das familiäre Umfeld bei der LRS-Förderung?

Das Umfeld ist zentral: Eltern werden als Partner im Coaching gesehen, die durch alltagsnahe Übungen und positives Bestärken maßgeblich zur Motivation und zum Erfolg ihres Kindes beitragen können.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Lerncoaching bei Legasthenie und LRS
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Anna Kuhlmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
11
Katalognummer
V436418
ISBN (eBook)
9783668783621
Sprache
Deutsch
Schlagworte
LRS Legasthenie Lese-Rechtschreibschwäche Lerntherapie Lernstörung Didaktik Lerncoaching Lernberatung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Kuhlmann (Autor:in), 2018, Das Lerncoaching bei Legasthenie und LRS, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436418
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Leseprobe aus  11  Seiten
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