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Organisationstheoretische Ansätze im Kontext der Vierten Industriellen Revolution

Titre: Organisationstheoretische Ansätze im Kontext der Vierten Industriellen Revolution

Thèse de Master , 2017 , 120 Pages , Note: 1,4 (CH: 5.6)

Autor:in: André Schibli (Auteur)

Gestion d'entreprise - Direction d'entreprise, Management, Organisation
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Masterarbeit ist die letzte zu erbringende schriftliche Arbeit am Ende eines Masterstudiums. In der Masterarbeit wird eine Problemstellung wissenschaftlich bearbeitet. "Wissenschaftlich arbeiten bedeutet, eine Problemstellung auf eine anerkannte systematische und methodische Art und Weise zu lösen, mit dem Ziel, einen theorie- und/oder praxisrelevanten Mehrwert zu erzeugen." . Ausgehend von diesem Verständnis der Wissenschaftlichkeit wurde in dieser Masterarbeit die Fragestellung – welche Bedeutung organisationstheoretische Ansätze für die Organisationsgestaltung im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution haben – formuliert, bearbeitet und beantwortet. Antworten – im wissenschaftlichen Sinne – haben den Anspruch, auf gesichertem Wissen zu basieren. Dadurch wird die Grundlage für die Nachvollziehbarkeit wie auch Überprüfbarkeit der formulierten Inhalte gelegt. Um diesem Anspruch sowie der Verfolgung und Bewertung der wissenschaftlichen Entwicklung gerecht zu werden, stellt es vielschichtige Anforderungen an die forschende Person, dies erst Recht auf dem Hintergrund, dass Organisationstheorie und Vierte Industrielle Revolution diverse Berührungspunkte zu unterschiedlichen Gebieten der Wissenschaft haben: Zu den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, den Naturwissenschaften, den Formalwissenschaften sowie den interdisziplinären Wissenschaften. Allein die Breite dieser von der Fragestellung der Masterarbeit an sich tangierten Wissenschaftsgebieten macht deutlich, dass die in dieser Arbeit formulierten Inhalte im Sinne einer Annäherung an das Thema zu verstehen sind. Alles darüber Hinausgehende wäre inadäquat: Einerseits gegenüber Forscherinnen und Forschern, die sich dem Forschungsgebiet der Organisationstheorie seit Jahren widmen ; anderseits in Bezug auf die Vierte Industrielle Revolution, da diese "Revolution auf Ansage" eben erst begonnen hat und noch offen ist, was die konkreten Ausprägungen im Allgemeinen und im Speziellen auf organisationstheoretische wie auch praxisrelevante Aspekte sein werden. Somit liegt eine Masterarbeit in Form einer Literaturarbeit vor, die auf breit abgestützter Literatur basiert. Diese Lektüre wurde studiert und kritisch durchdacht mit dem Resultat, weitere Inhalte und Aspekte für Forschung, Lehre, Beratung und Praxis bereit stellen zu können. Wenn aus Wissen verstehen wird.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einstieg ins Thema

1.1 Ausgangslage

1.1 Problemstellung

1.2 Relevanz

1.3 Forschungsfrage

1.4 Zielsetzung

1.5 Aufbau der Masterarbeit

2 Revolution auf Ansage trifft auf Organisation

2.1 Vierte Industrielle Revolution

2.1.1 Geschichtlicher Kontext

2.1.2 Bezeichnungen und Begrifflichkeiten

2.1.3 Treibende Kräfte

2.1.3.1 Physische Megatrends

2.1.3.2 Digitale Megatrends

2.1.3.3 Biologische Megatrends

2.1.4 Industrie 4.0

2.1.4.1 Vision

2.1.4.2 Grundidee

2.1.4.3 Potenzial

2.1.4.3.1 Kunden

2.1.4.3.2 Markt

2.1.4.3.3 Flexibilität

2.1.4.3.4 Ressourcenproduktivität und -effizienz

2.1.4.3.5 Kosteneinsparungen

2.1.4.3.6 Arbeitswelt

2.1.4.3.7 Soziale Chance

2.1.4.4 Vernetzungsvolumen und Investitionen

2.1.4.5 Technologische Kernelemente Industrie 4.0

2.1.4.5.1 Cyber-physische Systeme

2.1.4.5.2 Smart Factory

2.1.4.5.3 Internet der Dinge und Dienste

2.1.4.5.4 Anwendungsbeispiele

2.1.4.6 Rolle des Menschen

2.1.4.7 Organisation

2.1.4.8 Gefahren und kritische Punkte

2.1.4.9 Offene Fragen

2.1.4.10 Herausforderungen

2.1.4.10.1 Technologie

2.1.4.10.2 Mensch und Arbeitswelt

2.1.4.10.3 Organisation

2.1.5 Ein erstes Fazit

2.2 Organisation

2.2.1 Entstehung von Organisation

2.2.2 Betrachtung von Organisation

2.2.3 Verständnis von Organisation

2.2.3.1 Instrumenteller Organisationsbegriff

2.2.3.2 Institutioneller Organisationsbegriff

2.2.3.3 Prozessorientierter Organisationsbegriff

2.2.3.4 Organisation als komplexes System

2.2.3.5 Organisation als soziotechnisches System

2.2.4 Organisationstheorie

2.2.5 Organisationsforschung

2.2.5.1 Hermeneutik

2.2.5.2 Analytisch-deduktive Methode

2.2.5.3 Induktion

2.2.5.4 Hypothetisch-deduktive Methode

2.2.6 Organisationstheoretische Ansätze

2.2.6.1 Bürokratie-Ansatz

2.2.6.1.1 Vertreter und wichtige Quellen

2.2.6.1.2 Organisation und Metapher

2.2.6.1.3 Kernaussagen

2.2.6.1.4 Menschenbild

2.2.6.1.5 Methoden

2.2.6.1.6 Kritische Würdigung

2.2.6.1.7 Aktuelle Bedeutung

2.2.6.2 Arbeitswissenschaftlicher Ansatz (Taylorismus)

2.2.6.2.1 Vertreter und wichtige Quellen

2.2.6.2.2 Organisation und Metapher

2.2.6.2.3 Kernaussagen

2.2.6.2.4 Menschenbild

2.2.6.2.5 Methoden

2.2.6.2.6 Kritische Würdigung

2.2.6.2.7 Aktuelle Bedeutung

2.2.6.3 Human-Relations-Ansatz

2.2.6.3.1 Vertreter und wichtige Quellen

2.2.6.3.2 Organisation und Metapher

2.2.6.3.3 Kernaussagen

2.2.6.3.4 Menschenbild

2.2.6.3.5 Methoden

2.2.6.3.6 Kritische Würdigung

2.2.6.3.7 Aktuelle Bedeutung

2.2.6.4 Selbstorganisationsansatz

2.2.6.4.1 Vertreter und wichtige Quellen

2.2.6.4.2 Organisation und Metapher

2.2.6.4.3 Kernaussagen

2.2.6.4.4 Menschenbild

2.2.6.4.5 Methoden

2.2.6.4.6 Kritische Würdigung

2.2.6.4.7 Aktuelle Bedeutung

2.2.7 Ein zweites Fazit

3 Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage

4 Empfehlung für die Praxis

5 Resümee und Ausblick

5.1 Resümee

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Literaturarbeit ist es, organisationstheoretische Ansätze im Kontext der Vierten Industriellen Revolution zu untersuchen, um aufzuzeigen, welche Bedeutung diese für die moderne Organisationsgestaltung haben. Die zentrale Forschungsfrage lautet: "Welche Bedeutung haben organisationstheoretische Ansätze für die Organisationsgestaltung im Zeitalter der Vierten Industriellen Revolution?"

  • Grundlagen der Vierten Industriellen Revolution und Industrie 4.0
  • Entwicklung und Verständnis von Organisation
  • Wissenschaftliche Methoden der Organisationsforschung
  • Analyse klassischer und moderner Organisationstheorien
  • Ableitung eines organisationstheoretischen Grobentwurfs für Industrie 4.0

Auszug aus dem Buch

2.1.3 Treibende Kräfte

Macht man einen Schritt zurück und stellt sich die Frage, was die treibenden Kräfte hinter der Vierten Industriellen Revolution sind zeigt sich, dass ein gewichtiger Faktor dafür die Markkomplexität – getrieben von immer umfassenderen Anforderungen an die Funktionalität von System, immer kürzeren Lieferzeiten, einer immer umfassenderen Verfügbarkeit von Mensch und Maschine – darstellt. Bedingt durch diese stetig zunehmende Komplexität des Marktes sehen sich Unternehmen Herausforderungen gegenübergestellt, deren Bewältigung immer anspruchsvoller werden und dies parallel zu der Tatsache, dass der Preiskampf sich weiter verschärft (Bauernhansl, 2017a, S. 10). Folge dieses Spannungsfeldes ist, dass Firmen nach technologischen Innovationen suchen, um diese Herausforderungen optimaler, sprich mit weniger Aufwand und Risiken bewältigen zu können und die gleichzeitig dazu beitragen sollen, die Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten. Weiter wird von technologischen Megatrends gesprochen, denen ein beinahe grenzenloses Potenzial zugesprochen wird. Eine Auswahl dieser Megatrends und den damit verbundenen Schlüsseltechnologien sind nachfolgend beschrieben (Schwab, 2016, S. 28 – 42), basierend auf Forschungsberichten des Weltwirtschaftsforums und mehreren Global Agenda Councils des Forums (Schwab, 2016, S. 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einstieg ins Thema: Einleitung in die Problematik der Organisation im Zeitalter der digitalen Transformation, Definition der Forschungsfrage und des methodischen Aufbaus.

2 Revolution auf Ansage trifft auf Organisation: Theoretische Grundlegung zu Industrie 4.0, ihrer technologischen Basis sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Organisationstheorie und den organisationstheoretischen Ansätzen (Bürokratie, Taylorismus, Human-Relations, Selbstorganisation).

3 Ergebnisse und Beantwortung der Forschungsfrage: Gegenüberstellung der organisationstheoretischen Ansätze mit den Anforderungen von Industrie 4.0 und Ableitung der praktischen Bedeutung.

4 Empfehlung für die Praxis: Darstellung von Handlungsempfehlungen zur organisationsbezogenen Umsetzung im Kontext von Industrie 4.0.

5 Resümee und Ausblick: Zusammenfassende kritische Würdigung der Arbeit sowie ein Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder wie Führung, Hirnforschung und Ethik.

Schlüsselwörter

Vierte Industrielle Revolution, Industrie 4.0, Organisationstheorie, Organisationsgestaltung, Digitalisierung, Cyber-physische Systeme, Smart Factory, Selbstorganisation, Bürokratie-Ansatz, Taylorismus, Human-Relations-Ansatz, Organisationsforschung, Führung, Arbeitswelt, Technologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen der Vierten Industriellen Revolution (Industrie 4.0) und etablierten organisationstheoretischen Ansätzen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die technologischen Grundlagen von Industrie 4.0, die historische Entwicklung des Organisationsbegriffs und die Anwendung klassischer sowie moderner Organisationstheorien auf die neue digitale Arbeitswelt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu analysieren, welche Bedeutung bestehende organisationstheoretische Ansätze für die Organisationsgestaltung im Zeitalter der Digitalisierung haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Konzepte kritisch reflektiert, miteinander vergleicht und in einem neuen Kontext (Industrie 4.0) zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Vierte Industrielle Revolution, definiert den Begriff "Organisation" aus verschiedenen Perspektiven und bewertet Organisationstheorien wie den Bürokratie-Ansatz, den Taylorismus, den Human-Relations-Ansatz und den Selbstorganisationsansatz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Industrie 4.0, Selbstorganisation, Organisationsgestaltung, Digitalisierung und soziotechnische Systeme geprägt.

Warum ist der Selbstorganisationsansatz besonders relevant für Industrie 4.0?

Laut der Arbeit decken sich die Aspekte der Selbstorganisation besonders gut mit der Grundausrichtung von Industrie 4.0, wie der Forderung nach Agilität, Dezentralität und dem Umgang mit Komplexität.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle des Menschen in der Smart Factory?

Der Mensch bleibt trotz Automatisierung zentral, da seine taktile und assoziative Intelligenz in Ausnahmesituationen der Technologie überlegen ist; dennoch verändern sich die Qualifikationsanforderungen massiv.

Welche Rolle spielt Ethik in der Arbeit?

Die Arbeit betont, dass technologische Machbarkeit eine kritische Auseinandersetzung mit ethischen Grenzen erfordert, um die "Geister, die man rief" zu beherrschen.

Fin de l'extrait de 120 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Organisationstheoretische Ansätze im Kontext der Vierten Industriellen Revolution
Université
Kalaidos University of Applied Sciences Switzerland
Note
1,4 (CH: 5.6)
Auteur
André Schibli (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
120
N° de catalogue
V436427
ISBN (ebook)
9783668780767
ISBN (Livre)
9783668780774
Langue
allemand
mots-clé
Organisation Organisationstheorie Organisationsentwicklung Vierte Industrielle Revolution Industrie 4.0
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
André Schibli (Auteur), 2017, Organisationstheoretische Ansätze im Kontext der Vierten Industriellen Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436427
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Extrait de  120  pages
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