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Schwarzweißmalerei in "Doña Perfecta"

Título: Schwarzweißmalerei in "Doña Perfecta"

Trabajo , 2015 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Christoph Ervens (Autor)

Romanística - Estudios españoles
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In der vorliegenden Arbeit wird der Begriff der ,,Dichotomie" (Spaltung) und der ,,Schwarzweißmalerei" anhand diverser figuraler, struktureller (räumlicher), ideologischer und emotionaler Oppositionen im Werk definiert, um anschließend der Frage nachzugehen, inwiefern die fiktive Spaltung im Roman einer realen Spaltung der spanischen Gesellschaft des 17. Jahrhunderts entspricht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Stadt-Land-Schwarzweißmalerei: Madrid versus Orbajosa/Villahorrenda

2. Religiöse Schwazweißmalerei: Katholizismus versus Atheismus

3. Moralische Schwarzweißmalerei: Gerechtigkeit versus Anarchie

4. Emotionale Schwarzweißmalerei: Ratio versus Emotio

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die von Benito Pérez Galdós in seinem Roman „Doña Perfecta“ konstruierte schwarzweißmalerische Dualität. Ziel ist es, die ideologischen Gegensätze zwischen Tradition und Moderne sowie Stadt und Land anhand der Charakterkonstellationen und der Raumdarstellung zu analysieren und deren Auswirkungen auf die spanische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts zu hinterfragen.

  • Analyse der räumlichen Gegensätze zwischen Madrid und der Provinz Orbajosa/Villahorrenda.
  • Untersuchung der religiösen und moralischen Konflikte zwischen den Protagonisten.
  • Psychologische Untersuchung der Wandlungsprozesse der Hauptfigur Pepe Rey.
  • Bedeutung von Metaphorik und „telling names“ für die Charakterisierung.
  • Kritik des Autors an ideologischem Lagerdenken und gesellschaftlicher Spaltung.

Auszug aus dem Buch

1. Stadt-Land-Schwarzweißmalerei: Madrid versus Orbajosa/Villahorrenda

Bereits im ersen Kapitel wird der Leser durch die Überschrift ,,¡Villahorrenda!...¡Cinco minutos!” ideologisch darauf vorbereitet, was er von der Beschaffenheit des dargestellen Raums Villahorenda zu erwarten hat.

Der Titel weist implizit darauf hin, dass sich ein längerer Aufenthalt in diesem rückständigen Provinzkaff nicht lohnt und dass sich die ironische Desillusionierung eines ländlichen und idyllischen Naturraums im Laufe der Romanhandlung auch anhand weiterer Kapitelübeschriften -2.Kapitel: ,Eine Reise durch das Herzeland Spaniens”; 12. Kapitel: ,,Hier war Troja”, etc.- systematisch fortsetzen wird.

Die Infrastruktur Villahorrendas, ein ,,telling name”, der mit ,,grauenerregende Kleinstadt” oder ,,grässliches Nest” übersetzt werden kann, lässt mehr als zu wünschen übrig. Abgesehen von Pepe Rey bleiben alle anderen Reisenden schlafend oder gähnend in ihren Abteilen sitzen ,, [...] porque el frío penetrante de la madrugada no convidaba a pasear por el desamparado andén.”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stadt-Land-Schwarzweißmalerei: Madrid versus Orbajosa/Villahorrenda: Dieses Kapitel analysiert die raumbezogene Dualität und die Funktion der Ortsnamen als Mittel zur Desillusionierung der Provinz gegenüber der modernen Hauptstadt.

2. Religiöse Schwazweißmalerei: Katholizismus versus Atheismus: Der Text beleuchtet den ideologischen Konflikt zwischen der wissenschaftlich-pragmatischen Weltanschauung Pepe Reys und der dogmatisch-traditionellen Position von Don Innocencio.

3. Moralische Schwarzweißmalerei: Gerechtigkeit versus Anarchie: Hier wird der Zerfall des Justizsystems in Orbajosa thematisiert, das der geordneten Verwaltung Madrids als chaotisches Gegenbild gegenübersteht.

4. Emotionale Schwarzweißmalerei: Ratio versus Emotio: Das Kapitel widmet sich dem psychologischen Wandel der Hauptfigur, die durch den Druck des konservativen Milieus ihre rationale Fassung verliert und in einen emotionalen Ausnahmezustand gerät.

5. Fazit: Die Schlussbetrachtung ordnet den Roman als gesellschaftskritischen Entwurf ein, der vor der destruktiven Wirkung starrer Lagerkämpfe warnt und zu einem versöhnlichen gesellschaftlichen Übergang mahnt.

Schlüsselwörter

Doña Perfecta, Benito Pérez Galdós, Realismus, Naturalismus, Schwarzweißmalerei, Ideologie, Stadt-Land-Konflikt, Pepe Rey, Spanien, gesellschaftliche Spaltung, Katholizismus, Moderne, Dualismus, Literaturwissenschaft, Literaturkritik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die in Galdós' Roman „Doña Perfecta“ dargestellten ideologischen Gegensätze und deren Ausdruck in räumlichen, moralischen und emotionalen Dualismen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Kontraste zwischen Liberalismus und Konservatismus, Fortschritt und Tradition sowie der Einfluss des Milieus auf die Charakterentwicklung der Romanfiguren.

Was ist die Forschungsfrage der Untersuchung?

Es wird untersucht, wie der Autor durch die Darstellung unversöhnlicher Lager die gesellschaftliche Problematik des 19. Jahrhunderts reflektiert und inwieweit er dabei das damals vorherrschende Lagerdenken kritisiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Untersuchung folgt einer literaturwissenschaftlichen Analyse, die den Text auf Basis von Raumdarstellungen, Metaphorik und einer Untersuchung der Figurendynamik methodisch erschließt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in vier Sektionen, die jeweils unterschiedliche Aspekte der Schwarzweißmalerei – räumlich, religiös, moralisch und emotional – detailliert untersuchen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch die Begriffe Realismus, Dichotomie, gesellschaftliche Dekadenz und psychologische Charakterkonstitution.

Wie bewertet der Autor Pepe Reys Wandlung?

Der Autor deutet den Wandel von einer rationalen zu einer emotionalen Figur als ein durch das feindliche Milieu erzwungenes Scheitern der modernen Vernunft.

Welche Bedeutung kommt den „telling names“ in der Analyse zu?

Die Namen der Orte und Figuren werden als ironische Instrumente des Autors identifiziert, um die Kluft zwischen Schein und Sein bzw. zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufzudecken.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Schwarzweißmalerei in "Doña Perfecta"
Universidad
University of Cologne
Calificación
1,7
Autor
Christoph Ervens (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
20
No. de catálogo
V436764
ISBN (Ebook)
9783668771345
ISBN (Libro)
9783668771352
Idioma
Alemán
Etiqueta
Benito Pérez Galdós Dona Perfecta schwarzweißmalerei Dichotomie Zeitgeschichte
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christoph Ervens (Autor), 2015, Schwarzweißmalerei in "Doña Perfecta", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436764
Leer eBook
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