Diese Hausarbeit behandelt verschiedene Konstruktionen mit spanischen Perzeptionsverben. Es erfolgt eine funktionale Einordnung von Konstruktionen mit Gerundium im Unterschied zu solchen mit Infinitiv, sowie eine syntaktische und semantische Gegenüberstellung letztgenannter.
Desweiteren werden verschiedene Typen von Relativsätzen (restriktiv, explikativ, prädikativ) dargestellt, von denen der prädikative Relativsatz mit Perzeptionsverben angeschlossen werden kann.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung - Gegenstand der Arbeit
- I. Verben der sinnlichen Wahrnehmung mit Infinitivkonstruktion
- II. Verben der sinnlichen Wahrnehmung mit gerundialer Konstruktion
- III. Syntaktisch-semantische Gegenüberstellung der Infinitivkonstruktion und der gerundialen Konstruktion
- IV. Der Relativsatz
- 1. Definition
- a) Der restriktive/spezifikative Relativsatz
- b) Der explikative Relativsatz
- c) Der prädikative Relativsatz in Verbindung mit Perzeptionsverben
- 1.2 Syntaktisch-semantische Funktion des prädikativen Relativsatzes
- 1. Definition
- V. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert und vergleicht drei verschiedene Konstruktionen, die mit Verben der Wahrnehmung (Perzeption) verbunden werden können. Dabei liegt der Fokus auf der funktionalen Gegenüberstellung der Infinitivkonstruktion und der gerundialen Konstruktion im Spanischen. Die Analyse bezieht sich auf die sprachwissenschaftliche Arbeit von Sonja Jäger, die den Infinitiv nicht als prädikatives Attribut, sondern als Teil einer Gesamtkonstruktion betrachtet.
- Syntaktische und semantische Unterschiede zwischen Infinitiv- und gerundialer Konstruktion
- Die Rolle des direkten Objekts und des prädikativen Attributs
- Analyse von Beispielen aus der spanischen Syntax
- Differenzierung von agenslosen und subjektlosen Verben im Kontext der Perzeptionsverben
- Die Bedeutung der Durativität und Wesenscharakterisierung des direkten Objekts
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung - Gegenstand der Arbeit: Die Arbeit stellt den Gegenstand der Analyse vor und erläutert die verschiedenen Konstruktionen, die im Fokus stehen.
I. Verben der sinnlichen Wahrnehmung mit Infinitivkonstruktion: Dieses Kapitel erklärt die A.c.I.-Konstruktion (Accusativus cum Infinitivo) mit Verben der Perzeption und zeigt, wie der Infinitiv als direktes Objekt fungiert. Anhand von Beispielen aus der spanischen Syntax wird die Funktionsweise der Konstruktion veranschaulicht.
II. Verben der sinnlichen Wahrnehmung mit gerundialer Konstruktion: Dieses Kapitel beleuchtet die gerundiale Konstruktion im Zusammenhang mit Perzeptionsverben. Es wird erläutert, wie das Gerundium als prädikatives Attribut zum direkten Objekt agiert und die semantischen Unterschiede zwischen Infinitiv- und gerundialer Konstruktion herausgestellt.
III. Syntaktisch-semantische Gegenüberstellung der Infinitivkonstruktion und der gerundialen Konstruktion: Das Kapitel vertieft die Gegenüberstellung der beiden Konstruktionen und analysiert die grammatischen und semantischen Unterschiede anhand von Beispielen. Es werden Kriterien für die Abgrenzung der beiden Konstruktionen vorgestellt.
Schlüsselwörter
Spanische Syntax, Perzeptionsverben, Infinitivkonstruktion, A.c.I.-Konstruktion, gerundiale Konstruktion, prädikatives Attribut, direktes Objekt, Agens, Durativität, Wesenscharakterisierung.
Häufig gestellte Fragen
Was sind spanische Perzeptionsverben?
Das sind Verben der sinnlichen Wahrnehmung wie „ver“ (sehen) oder „oír“ (hören).
Was ist der Unterschied zwischen Infinitiv- und Gerundium-Konstruktionen?
Die Arbeit untersucht die funktionale Einordnung: Während der Infinitiv oft als Teil einer Gesamtkonstruktion fungiert, wirkt das Gerundium eher als prädikatives Attribut.
Welche Typen von Relativsätzen werden behandelt?
Es werden restriktive (spezifikative), explikative und prädikative Relativsätze unterschieden.
Was ist ein prädikativer Relativsatz?
Ein spezieller Relativsatz, der in Verbindung mit Perzeptionsverben steht und eine syntaktisch-semantische Sonderfunktion erfüllt.
Wie beeinflusst die „Durativität“ die Wahl der Konstruktion?
Die Dauerhaftigkeit einer Handlung (Durativität) ist ein wichtiges Kriterium für die semantische Differenzierung zwischen den verschiedenen Konstruktionen.
Auf wessen Forschungsarbeit stützt sich die syntaktische Analyse?
Die Analyse bezieht sich maßgeblich auf die sprachwissenschaftlichen Ansätze von Sonja Jäger.
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- Christoph Ervens (Author), 2011, Ausgewählte Fragestellungen der spanischen Syntax, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436834