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Methoden der Sozialen Arbeit. Case-Management. Jugendhilfeplanung

Título: Methoden der Sozialen Arbeit. Case-Management. Jugendhilfeplanung

Trabajo Escrito , 2018 , 10 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Eva Kuhn-Sell (Autor)

Trabajo social
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Finanzielle und inhaltliche Grundlagen stellen innerhalb der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe bedeutende Aspekte dar, die notwendig sind, um Hilfsangebote einzurichten und auszuführen. In der Jugendhilfe erfordern neben sich verändernden Lebenslagen der Familien auch Anlauf-, Unterstützungs- und Managementeinsatz ein hohes Maß an Fachlichkeit und Flexibilität der Fachkräfte. Die Schwierigkeiten der Klienten sind vielschichtiger geworden, sodass sich auch die Bedarfe an die Soziale Arbeit verwandelt haben. So werden etwa die Fragen nach ihrer Methodenanwendung und der Ökonomie zunehmend miteinander verbunden. Der Case Manager der Sozialen Arbeit soll strukturierende Netzwerkarbeit leisten, um einen nachvollziehbaren Überblick über die Unterstützungsangebote und die finanziellen Mittel zu schaffen, welcher transparent ist. Auch soll er den Klienten enger in den Hilfeverlauf einbinden, damit mehr Unabhängigkeit, auch von professioneller Seite, erreicht werden kann. Ein Case Manager ist ein „Vernetzer“ in einem Hilfeprozess und zeigt dem Hilfesuchenden die unterschiedlichen Unterstützungsmöglichkeiten auf.

Daher ist auch für die Jugendhilfeplanung ein lösungsorientiertes Vorgehen, anregender und fördernder Angebote sowie das Vorhalten und Vernetzen von unterstützenden Dienstleistungen wichtig. Diese zentralen Inhalte umfasst die Methode des Case Managements. Case Managements enthält zum einen eine strukturierte Unterstützung im Einzelfall, als auch eine adressatenorientierte Gestaltung von Organisation und Vernetzung der vorzuhaltenden Unterstützungsangebote und informelle Handlungsschritte auf institutioneller Ebene.

Hierfür wird die Methode des Case Managements näher beleuchtet, wodurch die inhaltliche Bedeutung für die praktische Arbeit in der Jugendhilfeplanung deutlich werden soll.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Auflistung der Methoden meiner beruflichen Praxis nach einem Ordnungsversuch nach Galuske (vgl. Galuske 2013, S. 78 bis 114)

3. Case Management

3.1 Assessment

4. Kritische Betrachtung

4.1. Positionierung der Autorin

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Case Managements innerhalb der Jugendhilfeplanung. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Methode des Assessments und der kritischen Reflexion der Schnittstelle zwischen professioneller Beziehungsarbeit und ökonomischen Anforderungen.

  • Grundlagen und Definitionen des Case Managements in der Jugendhilfe
  • Die Assessment-Phase als zentrales Instrument der Bedarfsermittlung
  • Rolle des Case Managers als Vernetzer und Unterstützungsmanager
  • Methodische Herausforderungen bei der Arbeit mit mehrfachbelasteten Klienten
  • Verzahnung von Sozialer Arbeit und ökonomischem Handeln

Auszug aus dem Buch

3.1 Assessment

Die erste Phase des Case Managements, das Assessment (englisch für Bewertung, Beurteilung, Einschätzung), beinhaltet neben der Analyse der Sachlage die Ermittlung der Ressourcen der Hilfesuchenden sowie die Erhebung des Bedarfs an Unterstützung, Netzwerken und Institutionen. Die Erhebung der Netzwerke und Ressourcen ist ein wichtiger Arbeitsschritt im Case Management, der einen entscheidenden Unterschied zu einem „nicht case managen“ veranschaulicht. Es geht nicht darum, als Case Manager in Eigenverantwortung die Lage für die Person zu lösen, sondern deren Netzwerke und Ressourcen zu erfassen und zu nutzen, um effizienter und lösungsorientierter vorgehen zu können. Ziel ist es, in erster Linie ein Unterstützungsmanager zu sein und nicht ein Problemlöser, welcher alles alleine regelt und löst (vgl. Galuske 2013, S. 201). Bei der ersten Phase handelt es sich um die Erstberatung und Bestandsaufnahme, in der sich der Unterstützungsmanager und der Hilfesuchende von der Situation einen ersten Eindruck verschaffen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein einfaches Kennenlernen. Bereits zu diesem Termin verfolgt ein Case Manager erste Ziele. Denn nachdem die bürokratische Datenerfassung erfolgt ist, kann aus den Darstellungen des Klienten eine erste Abwägung hinsichtlich der Problemlage, des Hilfebedarfs, des Lebensumfelds sowie der Motivation des Klienten zur Zusammenarbeit erfolgen (vgl. Galuske 2013, S. 204).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die veränderten Anforderungen an die Soziale Arbeit und führt in die Notwendigkeit des Case Managements als strukturgebendes und vernetzendes Instrument ein.

2. Die Auflistung der Methoden meiner beruflichen Praxis nach einem Ordnungsversuch nach Galuske (vgl. Galuske 2013, S. 78 bis 114): Hier werden die in der Praxis angewandten Methoden, wie etwa Soziale Einzelfallhilfe oder Erlebnispädagogik, in den ordnungstheoretischen Rahmen nach Galuske eingeordnet.

3. Case Management: Das Kapitel beschreibt das Phasenmodell des Case Managements und skizziert die grundlegende Haltung der Fachkraft.

3.1 Assessment: Der Fokus liegt hier auf der Erstberatung, der Netzwerkanalyse und der Ressourcenorientierung im Erstkontakt mit Klienten.

4. Kritische Betrachtung: Es wird die Debatte um die zunehmende Ökonomisierung der Sozialen Arbeit und die Kritik an der Managementebene des Case Managements beleuchtet.

4.1. Positionierung der Autorin: Die Autorin reflektiert die Bedeutung einer tragfähigen Beziehungsarbeit als essenzielle Voraussetzung für gelingende Unterstützungsprozesse.

5. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Case Management als moderner Wegbereiter der Sozialen Arbeit dienen kann, wenn es die Balance zwischen ökonomischer Effizienz und menschlicher Beziehungsarbeit wahrt.

Schlüsselwörter

Case Management, Jugendhilfe, Assessment, Soziale Arbeit, Ressourcenorientierung, Beziehungsarbeit, Vernetzung, Unterstützungsmanagement, Jugendhilfeplanung, Klientenorientierung, Kindeswohl, Empowerment, Qualitätsentwicklung, Hilfeprozess, Sozialmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praxisbericht im Kern?

Die Arbeit analysiert die Anwendung der Methode des Case Managements in der Jugendhilfe und diskutiert deren Chancen sowie Herausforderungen im Spannungsfeld zwischen professioneller Hilfe und ökonomischen Anforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Themen sind die methodische Gestaltung des Assessments, der Aufbau von Hilfenetzwerken, die Bedeutung von Ressourcenorientierung sowie die kritische Reflexion des neoliberal geprägten "aktivierenden Sozialstaats".

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Case Management als effektive Methode der Jugendhilfeplanung vorzustellen und aufzuzeigen, wie durch eine fundierte Assessment-Phase und Beziehungsarbeit professionelle Hilfe passgenau gesteuert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Untersuchung zugrunde?

Es handelt sich um einen praxisorientierten Bericht, der die eigene berufliche Tätigkeit auf Basis etablierter theoretischer Modelle (u.a. Galuske, Kreft/Müller) reflektiert und kritisch einordnet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Case Managements, eine detaillierte Beschreibung der Assessment-Phase sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Beziehungsarbeit in der modernen Sozialen Arbeit.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Text charakterisieren?

Wesentliche Begriffe sind Case Management, Jugendhilfeplanung, Ressourcenorientierung, Beziehungsarbeit und Assessment.

Warum betont die Autorin die Bedeutung des Beziehungsaufbaus so stark?

Die Autorin widerspricht der Auffassung, dass Hilfe rein durch organisatorische Abläufe gelingen könne; sie sieht in der vertrauensvollen Beziehung die notwendige Basis, um die Stärken der Klienten überhaupt erst zu aktivieren.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen in der Fallarbeit?

Die Autorin differenziert zwischen Leistungsbereich, Graubereich und Gefährdungsbereich, um zu verdeutlichen, dass je nach Ausmaß der Kindeswohlgefährdung unterschiedliche methodische Vorgehensweisen und gesetzliche Prioritäten gelten.

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Detalles

Título
Methoden der Sozialen Arbeit. Case-Management. Jugendhilfeplanung
Universidad
University of Applied Sciences Hamm
Calificación
1,3
Autor
Eva Kuhn-Sell (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
10
No. de catálogo
V436901
ISBN (Ebook)
9783668774063
ISBN (Libro)
9783668774070
Idioma
Alemán
Etiqueta
methoden sozialen arbeit case-management jugendhilfeplanung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Eva Kuhn-Sell (Autor), 2018, Methoden der Sozialen Arbeit. Case-Management. Jugendhilfeplanung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/436901
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