In dieser Arbeit wird behandelt, wie sich verschiedene Grenzen in der Geographie auf das Leben ausüben.
Es geht dabei nicht nur um natürliche und sichtbare Grenzen sondern vor allem um soziale Grenzen, die unser jeder Leben bestimmen
Inhaltsverzeichnis
- Grenzziehung und Gesellschaft
- Das Verhältnis zwischen Gesellschaft, Kultur und Raum
- Die Bedeutung der „Grenze“ im Alltag
- Arten von Grenzen
- Natürliche Grenzen
- Kulturelle Grenzen
- Soziale Grenzen
- Praktiken des Grenzziehens
- Kulturerdteilprinzip nach Newig
- Simmel und Febvre: Soziale und kulturelle Grenzen
- Bordering: Materielle und imaginäre Grenzen
- Makroebene: Staatliche und Landesgrenzen
- Mikroebene: Grenzziehung im Alltag
- Beispiele für Grenzziehung im Alltag
- Interaktionsordnungen nach Goffman
- Kapazitäten-Reichweite-System nach Werlen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Prüfungsaufsatz untersucht die Bedeutung von Grenzziehungsprozessen für die Sozialgeografie. Dabei werden die verschiedenen Arten von Grenzen sowie deren Auswirkungen auf das gesellschaftliche Alltagsleben beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Frage, wie räumliche Grenzen das „hier und dort“ in Gesellschaften strukturieren und wie sich diese Strukturen im Alltag manifestieren.
- Das Verhältnis von Gesellschaft, Kultur und Raum
- Die Rolle von Grenzen in der Strukturierung des Alltags
- Die verschiedenen Arten von Grenzen (natürlich, kulturell, sozial)
- Die Praktiken des Grenzziehens (Makro- und Mikroebene)
- Beispiele für die Anwendung von Grenzziehungsprozessen im Alltag
Zusammenfassung der Kapitel
Der Text beginnt mit einer Erläuterung des Begriffs „Grenzziehung“ und dessen Bedeutung für die Sozialgeografie. Dabei wird das Verhältnis von Gesellschaft, Kultur und Raum sowie die Rolle der „Grenze“ im Alltag beleuchtet. Anschließend werden verschiedene Arten von Grenzen vorgestellt, darunter natürliche Grenzen, kulturelle Grenzen und soziale Grenzen.
Im weiteren Verlauf des Textes wird der Prozess des „Borderings“, also des Grenzziehens und dessen verschiedenen Praktiken, betrachtet. Hierbei werden sowohl die Makroebene (staatliche und Landesgrenzen) als auch die Mikroebene (Grenzziehung im Alltag) untersucht. Es werden Beispiele für die Anwendung von Grenzziehungsprozessen im Alltag, wie z.B. die Interaktionsordnungen nach Goffman und das Kapazitäten-Reichweite-System nach Werlen, vorgestellt.
Schlüsselwörter
Grenzziehung, Sozialgeografie, Gesellschaft, Kultur, Raum, Alltag, natürliche Grenzen, kulturelle Grenzen, soziale Grenzen, Bordering, Makroebene, Mikroebene, Interaktionsordnungen, Kapazitäten-Reichweite-System.
Häufig gestellte Fragen
Was untersucht die Sozialgeografie im Bereich der Grenzziehung?
Sie untersucht, wie räumliche, soziale und kulturelle Grenzen das Alltagsleben strukturieren und das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Raum prägen.
Was ist der Unterschied zwischen materiellen und imaginären Grenzen?
Materielle Grenzen sind physisch sichtbar (z.B. Zäune), während imaginäre Grenzen in den Köpfen der Menschen existieren (z.B. soziale Barrieren oder "Bordering").
Was bedeutet der Begriff "Bordering"?
Bordering beschreibt die aktiven Praktiken und Prozesse, durch die Grenzen im Alltag ständig neu gezogen und verhandelt werden.
Welche Rolle spielen Interaktionsordnungen nach Goffman?
Goffman zeigt auf, wie soziale Grenzen in Mikro-Interaktionen des Alltags entstehen, beispielsweise durch Distanzregeln zwischen Personen.
Was besagt das Kulturerdteilprinzip nach Newig?
Es ist ein Modell zur großräumigen Einteilung der Erde nach kulturellen Merkmalen, was eine Form der makroebenen Grenzziehung darstellt.
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- Felix Busch (Author), 2017, Praktiken der Grenzziehung. Soziale Grenzen, die unser jeder Leben bestimmen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437041