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Fallanalyse einer individuellen Lernförderung einer Schülerin mit Schwierigkeiten im Bereich des Zehnerübergangs

Title: Fallanalyse einer individuellen Lernförderung einer Schülerin mit Schwierigkeiten im Bereich des Zehnerübergangs

Term Paper , 2018 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Hagen Stelzer (Author)

Pedagogy - General
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Summary Excerpt Details

Der vorliegende Fallbericht beschäftigt sich zu aller erst mit dem Anlass und Rahmenbedingung der Förderung. Hierbei geht es um den Hintergrund der Förderung und um die Kooperationsbeziehung zwischen Förderkind, Klassenlehrerin und mir. Danach bezieht sich der Bericht auf die erste Kontaktaufnahme und Beobachtungen meinerseits. Unter diesem Punkt werden organisatorische Gesichtspunkte der Förderung und erste Schülerbeobachtungen erläutert. Zudem geht es unter anderem um Informationen zur Biographie des Förderkindes und der Lerndisposition. Mit Hilfe von wissenschaftlichen Texten wird der Hintergrund zum Förderanlass hinsichtlich der spezifischen Förderung näher beschrieben. Hierbei werden einige Merkmale der diagnostizierten Dyskalkulie dargestellt. Im Anschluss wird der problembezogene Lernstand der Schülerperson sowie der Förderbereich dargestellt. Ebenso werden die Lernstörungen der Schülerperson aufgedeckt. Gegen Ende wird der Verlauf der Förderung beschrieben. In diesem Gliederungspunkt geht es um die Entwicklung der Förderschülerin in den Dispositionsfeldern und um weitere Ansatzmöglichkeiten einer Förderung. Der Fallbericht schließt mit einem wertfreien Fazit ab, welches einige Schwerpunkte der individuellen Förderung reflektiert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Anlass und Rahmenbedingung der Förderung

2 Erste Kontaktaufnahme und Beobachtungen

2.1 Personaldaten zum Förderkind (Selbstauskünfte)

2.2 Umweltanalyse

2.2.1 Unterstützungsfaktoren

3 Wissenschaftlicher Hintergrund zum Förderanlass

4 Problembezogener Lernstand

5 Beschreibung der Ausgangslage auf Grund der gesammelten Daten

5.1 Auswahl des Förderbereiches

5.2 Förderplanung und Förderziele

5.3 Methoden und Materialien (grundlegende Elemente der Planung)

6 Verlauf der Förderung

7 Verlauf und Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit in Stichworten

8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, eine individuelle Lernförderung für eine Schülerin mit diagnostizierter Dyskalkulie zu analysieren und zu dokumentieren, wobei der Fokus gezielt auf der Stärkung der Motivation und Ressourcen anstelle einer reinen Defizitbehandlung liegt.

  • Individuelle Fall- und Lerngeschichtenarbeit in der Grundschule
  • Diagnostik und Beobachtung von Lernschwierigkeiten
  • Methodik der Förderplanung und Ressourcenaktivierung
  • Umgang mit Dyskalkulie im schulischen Kontext
  • Kooperation zwischen Förderlehrkraft, Klassenleitung und Elternhaus

Auszug aus dem Buch

Wissenschaftlicher Hintergrund zum Förderanlass

Bei der Schülerin A wurde kurz vor dem Beginn der individuellen Förderung Dyskalkulie diagnostiziert und gehört somit laut der Klassenlehrerin zu den leistungsschwächeren Schülern der Klasse.

Die Rechenschwäche äußert sich „durch besondere Schwierigkeiten beim Lösen von mathematischen Aufgabenstellungen“ (Raschendorfer & Zajicek, 2006, S. 30). Jedoch zeigen sich die Defizite nicht in jedem mathematischen Bereich. Um gegen die Dyskalkulie vorzugehen ist es bedeutsam, die individuellen Fehler des Schülers zu analysieren (vgl. ebd.). Zudem kann sich die Rechenschwäche darin zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler unmotiviert auftreten, ein geringeres Selbstwertgefühl haben und den mathematischen Misserfolg pauschalisieren (vgl. ebd., S. 60).

Die Rechenschwierigkeiten zeigen sich in verschiedenen Anwendungssitautionen, inden beispielsweise Zahlen verdreht werden. Bei dieser Richtungsstörung vertauscht die Schülerperson die Zahlen beim Schreiben oder Lesen. Anstatt einer 42 liest oder schreibt die Schülerperson eine 24.

Darüber hinaus gehören Schwierigkeiten beim Zehnerübergang zu typischen Merkmalen der Rechenschwäche (vgl. Grissemann & Weber, 1996, S. 20 f.).

Im Fokus der Förderung steht jedoch nicht die Behandlung der Dyskalkulie und Analyse der Defizite, da der zeitliche Rahmen der Förderung dafür nicht ausreicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Anlass und Rahmenbedingung der Förderung: Einleitende Beschreibung des Seminarrahmens sowie der Zielsetzung, die Stärken und das Selbstbewusstsein der Schülerin durch individuelle Förderung zu fördern.

2 Erste Kontaktaufnahme und Beobachtungen: Darstellung der organisatorischen Abläufe der Hospitation sowie erste Beobachtungen zum Verhalten und zur sozialen Situation der Schülerin in der Schule.

3 Wissenschaftlicher Hintergrund zum Förderanlass: Theoretische Einordnung der diagnostizierten Dyskalkulie und Erläuterung typischer Merkmale sowie der Notwendigkeit einer individuellen Fehleranalyse.

4 Problembezogener Lernstand: Einschätzung der mathematischen Kompetenzen der Schülerin unter Berücksichtigung der Zielübersicht Mathematik und Analyse der beobachteten Lernunlust.

5 Beschreibung der Ausgangslage auf Grund der gesammelten Daten: Erläuterung der Auswahl des Förderbereichs, der Planung der Förderziele sowie der eingesetzten Methoden und Materialien.

6 Verlauf der Förderung: Dokumentation der beobachteten Entwicklungen der Schülerin in Bezug auf Interessen, Engagement, Durchhaltevermögen und Kommunikationsverhalten.

7 Verlauf und Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit in Stichworten: Zusammenfassende Auflistung der Entwicklungen, Prozessänderungen und Ergebnisse der Förderarbeit sowie der Auswertungsdialoge.

8 Fazit: Reflektion des Förderprozesses unter besonderer Berücksichtigung der Beziehungsarbeit und der Wirksamkeit der gewählten Ansätze zur Motivationssteigerung.

Schlüsselwörter

Lernförderung, Dyskalkulie, Fallanalyse, Schulförderung, Mathematik, Rechenschwäche, Förderplanung, Grundschule, Motivation, Ressourcenorientierung, Sonderpädagogik, Schülerbeobachtung, Lernprozess, Zehnerübergang, Lernbiografie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Durchführung und Analyse einer individuellen Lernförderung für eine neunjährige Schülerin, bei der eine Dyskalkulie diagnostiziert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Ressourcenorientierung in der Förderplanung, der Umgang mit Lernschwierigkeiten im Fach Mathematik sowie die pädagogische Beziehungsgestaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel liegt in der Stärkung des Selbstbewusstseins, der Motivation und der Fähigkeiten der Schülerin, indem an ihren Stärken angeknüpft und der Fokus von reiner Fehlerkorrektur wegverlagert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Arbeit basiert auf der systematischen Beobachtung und Dokumentation des Lernprozesses, gestützt durch fachwissenschaftliche Theorien zur individuellen Lernförderung nach Autoren wie Matthes.

Was wird im Hauptteil des Berichts behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestandsaufnahme des Lernstandes, die konkrete Förderplanung, die Beschreibung des Förderverlaufs sowie die Reflexion der pädagogischen Interaktion.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Dyskalkulie, individuelle Förderplanung, Motivationssteigerung und handlungsorientiertes Lernen geprägt.

Warum wurde im Rahmen der Förderung der Fokus nicht direkt auf die Dyskalkulie-Behandlung gelegt?

Aufgrund des begrenzten zeitlichen Rahmens wurde entschieden, nicht die Defizite in den Mittelpunkt zu stellen, sondern die Motivation der Schülerin durch das Aufgreifen bereits beherrschter Inhalte zu stabilisieren.

Welche Rolle spielten die Eltern im Förderprozess?

Die Eltern zeigten ein sehr starkes Interesse am Lernerfolg des Kindes, was jedoch gleichzeitig als Gefährdungsfaktor für Überförderung identifiziert wurde.

Wie wirkte sich die Einbindung der Mitschülerin R. auf den Förderverlauf aus?

Die Teilnahme der Freundin R. an einzelnen Förderstunden wirkte sich positiv auf das Engagement und die Aufgeschlossenheit der Schülerin A aus.

Welche Materialien kamen zur Veranschaulichung zum Einsatz?

Neben regulären Arbeitsblättern wurde insbesondere ein Würfelbausatz aus Holz genutzt, um mathematische Mengen und die richtige Zahlenanordnung haptisch begreifbar zu machen.

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Details

Title
Fallanalyse einer individuellen Lernförderung einer Schülerin mit Schwierigkeiten im Bereich des Zehnerübergangs
College
University of Hildesheim  (Angewandte Erziehungswissenschaften)
Grade
2,0
Author
Hagen Stelzer (Author)
Publication Year
2018
Pages
14
Catalog Number
V437126
ISBN (eBook)
9783668814745
ISBN (Book)
9783668814752
Language
German
Tags
fallanalyse lernförderung schülerin schwierigkeiten bereich zehnerübergangs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hagen Stelzer (Author), 2018, Fallanalyse einer individuellen Lernförderung einer Schülerin mit Schwierigkeiten im Bereich des Zehnerübergangs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437126
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