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Empirische Studie zur Bedeutsamkeit des vollzuglichen Übergangsmanagements am Beispiel des Projektes Passage im Berliner Jugendstrafvollzug

Título: Empirische Studie zur Bedeutsamkeit des vollzuglichen Übergangsmanagements am Beispiel des Projektes Passage im Berliner Jugendstrafvollzug

Tesis (Bachelor) , 2010 , 189 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Juliane Werner (Autor)

Psicología - Psicología forense y Régimen penitenciario
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Was ist vollzuglicher Übergang? Was ist vollzugliches Übergangsmangement?

Der Begriff des Übergangsmanagements ist ein seit einigen Jahren in der Sozialen Arbeit verwendeter Begriff für recht vielfältige Aktivitäten, die der Unterstützung von Klienten bei der Optimierung und beim Zugang zu einem für sie neuen Teilsystem dienen. Gemeint ist in dieser Arbeit besonders die Unterstützung der Inhaftierten und Haftentlassenen der Justizvollzugsanstalten bei dem Übergang von der Haft in das Leben in Freiheit unter Erhöhung ihrer individuellen Legalbewährungschancen. Der Begriff umfasst die Entlassungsvorbereitung, sowie die Phase nach der Entlassung. Dabei sollte eine systematische Betreuung der Inhaftierten von Anfang an angestrebt werden Voraussetzung sei hier eine systematische Verbindung von vollzuglichen, kriminalpräventiven, sowie berufsbezogenen Maßnahmen.

Diese Bachelorarbeit betrachtet die Wirksamkeit und Bedeutsamkeit von entlassungsvorbereitenden Maßnahmen anhand eines Projekts zum Thema Übergangsmanagement im Berliner Jugendstrafvollzug. Hierfür wurden eigens Interviews mit den Inhaftierten und den bereits entlassenen Jugendlichen geführt und ausgewertet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung - Von den Nutzenaspekten der Freiheitsstrafen und der Notwendigkeit des Resozialisierungsgedanken

2. Was ist vollzuglicher Übergang? Was ist vollzugliches Übergangsmangement?

3. Berliner Modell zum Übergangsmanagement

3.1 Das Projekt „Passage – Übergangsmanagement im Berliner Frauen- und Jugendvollzug“

3.1.1 Teilprojekt 1 an der Justizvollzugsanstalt für Frauen

3.1.2 Teilprojekt 2 an der Jugendstrafanstalt Berlin

3.1.3 Teilprojekt 3 - IBI

3.2 Wie gestaltet sich das Übergangsmanagement des Projekt „Passage“ in der Jugendstrafanstalt Berlin?

3.3 Beschreibung der Trainingsmaßnahmen

3.3.1 Das soziale Training

3.3.2 Das Training Stoff- und Suchtkompetenz

3.3.3 Das Trainingsmodul Wohnen und Wohnhilfe

3.3.4 Das Trainingsmodul Bewerbungstraining und Berufsorientierung

3.3.5 Das Trainingsmodul Schulden und Finanzen

4. Fragestellung und Methodologie

4.1 Forschungsfragestellung der Untersuchung

4.2 theoretische Vorannahmen und spezifische Fragestellungen der Untersuchung

4.3 Methodologische Bestimmung des geeigneten Erhebungsinstrumentes

4.4. Methodologische Vorgehensweise beim Aufbau des Interviewleitfadens

4.4.1 Vorgespräch

4.4.2 Implementieren des Erzählstimulus

4.4.3 Immamente Fragen

4.4.4 Examente Fragen

4.4.5 Nachgespräch

4.5 Verfahrensweise der Untersuchung der Daten

4.5.1 Kriterien der Stichprobenauswahl

4.5.2 Datenerhebung und Datenerfassung

4.5.3 Die Interviewsituation

5. Durchführung und Auswertung

5.1 Beschreibung der Durchführung

5. 2 Beschreibung der Auswertungsmethode

6. Auswertung

6.1 Ausgangslage der Inhaftierten/Hafterfahrungen

6.2 Erste Erfahrungen in Bezug auf den Übergang von der Haft in die Freiheit und die Unterstützung der Inhaftierten durch das Projekt „Passage –Übergangsmanagement im Berliner Frauen- und Jugendvollzug“

6.3 Motivation zur Teilnahme am Projekt „Passage“

6.4 Bewertung der Trainings

6.4.1 Bewertung des Moduls Bewerbungstraining und Berufsorientierung

6.4.2Bewertung des Moduls Wohnen und Wohnhilfe

6.4.3 Bewertung des Sozialen Kompetenztrainings

6.4.4 Bewertung des Trainings Stoff- und Suchkompetenz

6.5 Wünsche und Ängste der ehemaligen Teilnehmer des Projektes „Passage“

6.6 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutsamkeit von Übergangsmanagement-Maßnahmen für inhaftierte Jugendliche und junge Erwachsene bei ihrer Reintegration in die Gesellschaft nach der Haftentlassung, wobei der Fokus auf der subjektiven Sicht der Betroffenen liegt, die am Projekt "Passage" teilgenommen haben.

  • Resozialisierungsprozesse im Jugendstrafvollzug
  • Wirkung von entlassungsvorbereitenden Trainingsmaßnahmen
  • Subjektive Wahrnehmung der Betreuungsqualität durch Sozialpädagogen
  • Herausforderungen beim Übergang von der Haft in die Freiheit
  • Einfluss von Inhaftierung auf Identitätsbildung und soziale Beziehungen

Auszug aus dem Buch

6.1 Ausgangslage der Inhaftierten/Hafterfahrungen

Die Einrichtung des Jugendstrafvollzuges ist für die Durchführung der Jugendstrafe, auf welche bei der Verhängung ohne Bewährung reagiert wurde, verantwortlich. Dabei ist diese Institution auf Jugendliche und junge Erwachsene spezialisiert.

Bei der Jugendstrafe handelt es sich um die zwangsweise Unterbringung eines rechtskräftig verurteilten jungen Straftäter in einer in der Regel gesicherten Einrichtung der Justiz, d.h. in sog. Jugendstrafanstalten.66 Der Freiheitsentzug hätte dabei viele negative Folgen für die Inhaftierten und Haftentlassenen.67 Laut den Aussagen der Interviewteilnehmer scheint der Aufenthalt im Gefängnis auf jeden Fall eine einschneidene Erfahrung in ihrem Lebenslauf zu sein.68 Dieser Einschnitt führte soweit, dass ein Großteil der Interviewteilnehmer eine Persönlichkeitsveränderung an sich bemerkt haben.

I: Und wie haben Sie generell die Zeit in Haft empfunden?

E: Scheiße. Nee, is alles gewöhnungsbedürftig. So nach ner Zeit is alles normal. Is Gewohnheit nach ner Zeit

I: Wie war´s als Sie reingekommen sind?

E: Ganz ehrlich, wo ich reingekommen bin, am Anfang war nich so schön. So, ich bin ja nich gleich Plötzensee reingekommen. Ich bin Moabit reingekommen (I: Mmmh), Ja? Da beim Erwachsenenvollzug, weil als ich bestraft wurde, war ich ja schon 21. Ja, so die ersten zwei, drei Monate fand ich nich so schlimm, aber danach-. Erst später, da siehst du erst richtig wo dein Gericht war und so, weil erst mal bist du gespannt wegen deinen Gericht erst mal. Ja, bist du gespannt und dies und das und nach dem Gericht bist du erleichtert, wenn du Gericht hattest, damit du weißt was du bekommen hast. (I: Mmmh) Die Strafe. Aber danach, wenn du das alles realisierst, kommt schon diese-, wo du dir nen Kopf darüber machst,69

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung - Von den Nutzenaspekten der Freiheitsstrafen und der Notwendigkeit des Resozialisierungsgedanken: Das Kapitel führt in die Kriminalpolitik ein und erörtert die Notwendigkeit von Resozialisierung für jugendliche Straftäter.

2. Was ist vollzuglicher Übergang? Was ist vollzugliches Übergangsmangement?: Es definiert das Konzept des vollzuglichen Übergangsmanagements als Unterstützung bei der Reintegration.

3. Berliner Modell zum Übergangsmanagement: Dieses Kapitel beschreibt das Projekt "Passage" und dessen Teilprojekte zur Unterstützung von Inhaftierten im Berliner Vollzug.

4. Fragestellung und Methodologie: Der methodische Ansatz der qualitativen Forschung sowie die Erstellung des Interviewleitfadens werden hier dargelegt.

5. Durchführung und Auswertung: Hier wird das methodische Vorgehen bei den Interviews mit ehemaligen Teilnehmern und deren anschließende Auswertung erläutert.

6. Auswertung: Das Kernkapitel analysiert die Hafterfahrungen, Übergangsprozesse und die Bewertung der verschiedenen Trainingsmaßnahmen durch die Befragten.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Bedeutung des Übergangsmanagements sowie den weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Übergangsmanagement, Jugendstrafvollzug, Resozialisierung, Wiedereingliederung, Qualitative Interviews, Haftentlassung, Soziales Training, Bewerbungstraining, Berufsorientierung, Fallmanagement, Kriminalpolitik, Inhaftierung, Strafvollzug, Rückfallvermeidung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie bedeutend entlassungsvorbereitende Maßnahmen und Trainings des Projekts „Passage“ für junge Straftäter aus dem Berliner Jugendstrafvollzug im Hinblick auf ihren Wiedereingliederungsprozess sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind der Resozialisierungsgedanke im Jugendstrafvollzug, das vollzugliche Übergangsmanagement, die persönliche Erfahrung der Haft und die Wirksamkeit von Trainings zur sozialen und beruflichen Integration.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage: Wie bedeutsam sind die Trainings und Maßnahmen des Projekts „Passage“ aus Sicht der Teilnehmer in Bezug auf ihren Wiedereingliederungsprozess?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, konkret das narrative Interview, um subjektive Erfahrungen, Einstellungen und Biographien der ehemaligen Haftinsassen zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Vorstellung des Projekts „Passage“, der methodologischen Planung der Untersuchung sowie der detaillierten Auswertung der geführten Interviews zu Hafterfahrungen und der Bewertung der Trainingsmodule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Übergangsmanagement, Jugendstrafvollzug, Resozialisierung, Wiedereingliederung, qualitative Forschung und Haftentlassung.

Wie bewerten die Teilnehmer die Betreuungsqualität durch das Projekt „Passage“?

Die Teilnehmer heben die persönliche Beziehung zu den Dozenten und die individuelle Einzelfallhilfe sehr positiv hervor, kritisieren jedoch teilweise fehlende Flexibilität oder mangelnde Relevanz einzelner Kursinhalte.

Wie beeinflusst die Haftzeit die Identitätsentwicklung der Jugendlichen?

Die Studie zeigt auf, dass der Freiheitsentzug als einschneidende Erfahrung wahrgenommen wird, die zu einer Überreglementierung und dem Verlust an Selbstverantwortung führt, wobei Mitinsassen und Gefangenensubkulturen wichtige (oft selektive) Orientierungsräume bieten.

Welche Rolle spielen die Justizvollzugsbeamten für die Inhaftierten?

Die Beamten werden von den Inhaftierten oft als Hauptvertreter der Institution und als „Feindbilder“ wahrgenommen, da sie Kontrollen und Sanktionen durchführen, was das Vertrauensverhältnis belastet.

Final del extracto de 189 páginas  - subir

Detalles

Título
Empirische Studie zur Bedeutsamkeit des vollzuglichen Übergangsmanagements am Beispiel des Projektes Passage im Berliner Jugendstrafvollzug
Universidad
Free University of Berlin
Calificación
1,0
Autor
Juliane Werner (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
189
No. de catálogo
V437144
ISBN (Ebook)
9783668773134
ISBN (Libro)
9783668773141
Idioma
Alemán
Etiqueta
Strafanstalt Jugend Übergangsmanagement Entlassungsvorbereitung Resozialisierung Jugendstrafanstalt Projekt Gefängnis Justizvollzugsanstalt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Juliane Werner (Autor), 2010, Empirische Studie zur Bedeutsamkeit des vollzuglichen Übergangsmanagements am Beispiel des Projektes Passage im Berliner Jugendstrafvollzug, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/437144
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