Gemeinschaftsschule. Die staatliche Waldorfschule?

Ein Vergleich der Waldorfschule und der baden-württembergischen Gemeinschaftsschule


Hausarbeit, 2018

21 Seiten


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Waldorfschule
2.1 Pädagogik der Waldorfschule
2.2 Der Lehrplan und der Unterricht
2.3 Blick in die Oberstufe der Waldorfschule
2.4 Inklusion in der Waldorfschule

3. Die Gemeinschaftsschule
3.1 Die Pädagogik der Gemeinschaftsschule
3.2 Lehrplan und Unterricht
3.3 Blick in die Oberstufe der GMS
3.2 Inklusion in der Gemeinschaftsschule

4. Der Vergleich: Waldorfschule/Gemeinschaftsschule

5. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Hihi du bist behindert, du machst Unterricht auf Bäumen!“, „Tanz doch mal deinen Namen!“ Diese Sätze hört wohl ein jeder Waldorfschüler ein Leben lang. Gerade in der Teenagerzeit mag dies sehr belastend sein. Man fühlt sich irgendwie immer ein bisschen anders unter „Staatsschülern“ und immer wieder kreisen die Gedanken des Schülers um einen Gedanken: „was ist an meiner Schule so anders?“

Auch ich habe mich diesen Fragen schon oft stellen müssen und entschied mich bei der Wahl meines Studienfaches bewusst gegen ein Studium für Waldorflehramt. Ich war die ewigen Fragen leid, die ewigen Stigmatisierungen und ich wollte einfach mal das andere System kennenlernen. Umso überraschter war ich, als ich im Zuge meines Studiums das erste Mal das System der Gemeinschaftsschule kennenlernte. Zugegebenermaßen war ich zunächst etwas erzürnt. Hier wurden Strukturen, mit denen ich in meiner Schullaufbahn täglich konfrontiert war, als neuste Errungenschaft der Bildungspolitik dargestellt. Plötzlich war das, für das ich mein ganzes Schulleben lang belächelt wurde, salonfähig geworden. So keimte in mir immer mehr der Wunsch, diese Krux einmal zum Ausdruck zu bringen und beide Schularten gegenüber zu stellen. Zum anderen auch, um Kommilitonen für dieses Thema zu sensibilisieren. Vielleicht auch mit dem kleinen Fünkchen Hoffnung im Hinterkopf, dass ich irgendwann nicht mehr belächelt werde, wenn ich über meine Schullaufbahn spreche.

In der vorliegenden Arbeit werde ich zunächst beide Schularten gesondert betrachten und danach die charakteristischen Eigenschaften gegenüberstellen. Werden sich Ähnlichkeiten finden? Ist die Gemeinschaftsschule wirklich eine staatliche Waldorfschule? (Wie der Rektor meiner Praktikaschule polemisch gefragt wurde)

2. Die Waldorfschule

Die Waldorfschule wurde 1919 für die Arbeiterkinder der Zigarettenfabrik „Waldorf Astoria“ gegründet. Begründer der Waldorfbewegung und Pädagogik ist Rudolf Steiner. Rasch nach ihrer Gründung breitete sich das reformierte System der neuen Schule in Deutschland und angrenzende Nachbarländer aus. Die Besonderheit der Waldorfschule lag nicht nur in ihrer Pädagogik, sondern auch dem Punkt zugrunde, dass diese Form die erste Freie Schule begründete. Im Dritten Reich waren Waldorfschulen aufgrund der Förderung der freien Entfaltung nicht erwünscht, da dies nicht dem Grundverständnis der Nationalsozialisten entsprach. Nach dem zweiten Weltkrieg setzte in den Sechzigern ein neuer Waldorfschulboom ein. Mit den 68ern keimte ein neuer Wunsch nach geistiger Freiheit und den vorherrschenden Systemen zu entfliehen. Eine ähnliche Bewegung entstand auch in Ländern der Sowjetzone, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. (vgl. Ullrich 2015, S.7) Auch hier entsprang der Boom aus dem Wunsch, alten Systemen zu entfliehen und sich in aller Freiheit zu Erziehen und sich zu verwirklichen. Inzwischen sind Waldorfschulen auf allen Kontinenten zu finden und erfreuen sich zunehmend wachsender Beliebtheit und wird ergänzt durch heilpädagogische Schulen und Kindergärten. (vgl. ebd., S.15)

Rudolf Steiners Anschauungen und Lehren in einem kurzen und prägnanten Satz zusammenfassen scheint kaum möglich. Er wirkte als Begründer der Anthroposophie (griech. anthropos -Mensch, sophia -Weisheit). Nach dem ersten Weltkrieg entwickelte Steiner eine neue Gesellschaftsordnung, welche sich soziale Dreigliederung nennt. Aus diesen Gedanken entsprang auch das pädagogische Konzept der Waldorfschule. Charakterisierend für die soziale Dreigliederung ist, dass die gesellschaftlichen Entwicklungen nicht abhängig von einem Staat oder einer Regierungsform sind. Dass die Menschen dennoch zu einer kultivierten Einheit zusammenwachsen, stützt sich diese Gesellschaftsordnung, wie der Name schon verrät, auf drei Grundpfeiler:

1. Das Geistesleben

Das Geistesleben umfasst die geistlichen und schöpferischen Prozesse des Menschen. Hierzu gehört auch die Religion.

Dadurch, dass der Staat keinen Einfluss auf die persönliche Entwicklung seiner Bürger hat, kann der Bürger sich ungehindert in seinem Geist und Schaffen entfalten.

2. Das Rechtsleben

Zum Rechtsleben zählt das durch Gesetze geregelte miteinander.

Das Rechtsleben ist so aufgebaut, dass jeder Bürger vor dem Gesetz gleich ist. Der Staat muss hierbei in seiner eingreifenden Macht zurücktreten und einen Teil der Rechtsprechung an die Bürger abgibt, die sich dabei an die geltenden Gesetze halten müssen.

3. Das Wirtschaftsleben

In dieser Säule wird das wirtschaftlich relevante Leben der Gesellschaft festgehalten. Hierzu gehören die Produktivität, der Handel und der Konsum.

Das Ziel ist es hier, gerechte Preise und eine gerechte Güterverteilung zu schaffen. Anders als im Marxismus, wo kein Mensch Besitz haben soll, wird hier alles in Treuhandeigentum umfunktioniert. Das Kapital wird sozusagen neutralisiert und ist somit geschützt vor Spekulationen.

Diese drei Grundpfeiler haben natürlich noch eine deutlichere Tiefe, als hier dargestellt. Interessant für die Daseinsberechtigung der Waldorfschule ist der Punkt „Geistesleben“. In diesem definiert Steiner auch die Pädagogik:

„Kultur und Wissenschaft können ihr Potential nur entfalten und die nötigen innovativen Impulse geben, wenn ihre Triebkräfte nicht von den Verwertungsinteressen der Wirtschaft oder den wechselnden Machtinteressen der Politik gespeist werden. Die Richtlinien und Ziele für Erziehung und Bildung können zur größtmöglichen Entfaltung der individuellen Fähigkeiten nur aus den Erkenntnissen ihres eigenen Bereiches gewonnen werden. Diese Autonomie soll nicht nur die Lehrenden, Erziehenden und Kulturschaffenden in ihrer spezifischen Tätigkeit betreffen, sondern auch die Verwaltung dieses Gebietes umfassen, welche somit von den hierin Arbeitenden möglichst selbst durchgeführt wird. „Dem Geistesleben kann nur seine Kraft werden, wenn es von dem Staatsleben wieder losgelöst wird, wenn es ganz auf sich selbst gestellt wird. Was im Geistesleben lebt, insbesondere das Schulwesen, muss seiner Selbstverwaltung übergeben werden, von der obersten Spitze der Verwaltung des Geisteslebens bis zum Lehrer der untersten Schulstufe.“ (Steiner 1985, S.14ff.)

Nach Steiners Gedanken zum Geistesleben und orientierend an seiner sozialen Dreigliederung, ist die Waldorfschule eine selbstverwaltete Schule. Das heißt es gibt kein Rektorat. Die Schule organisiert sich komplett über Rätegruppen, die aus Lehrern, Eltern und Investoren der Schule bestehen. Nur so ist es gewährleistet, dass nicht nur eine Person oder ein Staat über die pädagogische Ausrichtung der Schule entscheidet. (vgl. Steiner, 1985, S.15) Deshalb finden sich von Schule zu Schule teils große Unterschiede in der Ausgestaltung und Auslegung der Pädagogik. (vgl. Ullrich 2015, S.15)

2.1 Pädagogik der Waldorfschule

Zusätzlich zur angesprochen sozialen Dreigliedrigkeit erdachte Steiner 1919 für die Ausbildung angehender Lehrer die Dreigliedrigkeit des Menschen, welche deshalb als Grundlage der Waldorfpädagogik angesehen wird. In dieser Dreigliedrigkeit unterteilt sich die Entwicklung des Menschen in: (Vgl. Schmidt, 2013, S.26)

- Geist
-Seele
- Leib

Diese fußt auf den Grundlagen der Anthropologie und besagt, dass diese Glieder unterschieldiche Entwicklungsstufen aufweisen, welche dennoch einem Rhythmus folgen. (vgl. Leber und Dühnfort 1996, S.30)Diese fordert eine Orientierung am Entwicklungsfortschritt und an den Lernbedingungen der Schüler und ist daher als schülerorientiert einzustufen. (vgl. Wiehl 2015, S.18)Ziele der Waldorfpädagogik sind es, die Kinder zu einem selbstständig denkenden, weitläufig gebildeten, praktisch Veranlagten und offenen Menschen zu erziehen. Durch diese Erziehung solle ein immer fortlaufender Entwicklungsprozess angestrebt werden, welcher lebenslang andauert. (vgl. Barz und Randoll 2007; und Leber und Dühnfort 1996, S.25)

Um dieser individuellen Entwicklung einen größeren Raum zu geben greift die Waldorfschule hier mit Verzicht auf Notengabe und Sitzenbleiben. Die Schüler erhalten am Ende eines Schuljahres einen Bericht über ihre Leistung im vergangenen Schuljahr. Beim genauen Lesen erkennt man allerdings durchaus Lob und Tadel. Es erfolgt also dennoch eine Beurteilung, wenngleich diese sehr viel differenzierter einwirkt als nur eine Note. Wie in der aktuellen Debatte diskutiert wird, lassen mathematisch starre Noten nicht eine ganzheitliche Leistungsbeurteilung zu. (vgl. Loebell und Dietz 2011, S.19) und schaffen besonders bei schwächeren Schülern eine Stresssituation, welche den Lernerfolg behindern kann. (vgl. Schröder 2002, S.295) Deutschland ist zudem eines der einzigen europäischen Länder in denen das Prinzip des „Sitzenbleibens“ praktiziert wird und für welche es kaum pädagogische Begründungen gibt. (vgl. König und Darge in Böttcher 2010, S.100) Sitzenbleiben wird häufig von Schülern als starker Misserfolg wahrgenommen und führt auch dazu, dass Schüler Frustration erleben.(vgl. Baumert 2012, S. 470) Dies wiederspricht auch dem Konzept des auf den Schüler angepassten Lernens, da die Waldorfpädagogik davon ausgeht, dass jeder Schüler eine individuelle Lernentwicklung ausprägt (vgl. Ullrich 2015, S.12) nur so könne, laut Steiner, die Ungerechtigkeit des Bildungssystems aufgelöst werden, zudem sei eine Wiederholung auch nicht Notwendig, da der betroffene Schüler mithilfe seiner Klassengemeinschaft unterstützend gefördert wird. (vgl. Leber und Dühnfort 1996, S.25)

Ein weiterer besonderer Punkt der Waldorfschule ist, dass Schüler von der Einschulung an, bis zur achten Klasse denselben Klassenlehrer behalten, was hauptsächlich erzieherischen Aspekten zugrunde liegt. Dieser unterrichtet die Grundfächer und die spezifischen Epochen. Der Klassenlehrer bleibt so die ersten Jahre eine intensive Bezugsperson für die Schüler und Eltern. Er steht den Eltern sowie auch den Schülern beratend zur Seite und kümmert sich, wenn nötig, auch um private Belange. Er fungiert sozusagen als Vertrauenslehrer. (vgl. Höblich, 2010, S.85) Darüber hinaus hat der Klassenlehrer die Aufgabe jedes Kind unter bezugnahme des persönlichen Temperamentes individuell zu fördern. (vgl.Schmidt 2013, S.29) Zudem fungiert der Klassenlehrer als autoritäres Vorbild an welchem sich die Kinder in ihrer Entwicklung orientieren können, dergestalt entwickeln die Schüler eine enge aber dennoch pädagogisch distanzierte Beziehung zum Klassenlehrer. (vgl. Ullrich 2015, S.25) Nach Beendigung der achten Klasse wird der Klassenlehrer abgegeben und die Schüler werden nun von Lehrern unterrichtet, welche meist einen universitären Abschluss erlangt haben. (Vgl. Loebell und Dietz 2011, S.13) Als weitere Charakteristik der Waldorfschule sei an dieser Stelle zu nennen, dass die Schüler zusammen unterrichtet werden. Dadurch wird besonders das Erleben einer heterogenen Gemeinschaft und das sich in dieser zu behaupten gefördert. (vgl. Ullrich 2015, S.17) Erst am Ende der Oberstufe, wenn es auf die spezifischen Abschlüsse zugeht, werden die Schüler in getrennten Leistungsklassen unterteilt. Bis zur achten Klasse findet nur sehr wenig Niveauabstufung statt. (vgl. Liebenwein et al. 2012, S.78), obwohl dies eigentlich dem Anspruch einer individuellen Pädagogik widerspricht. Differenzierung findet meist durch Zusatzaufgaben statt.

2.2 Der Lehrplan und der Unterricht

Der Lehrplan der verschiedenen Stoffelemente orientiert sich an Steiners Gedanken zu Lernphasen des Kindes und der kognitiven Entwicklungsstufe im entsprechenden Alter. (vgl. Loebell und Dietz 2011, S.12) Charakterisierend für den Unterricht der Waldorfschule ist, dass in sogenannten Epochen unterrichtet wird. Die ersten zwei Schulstunden gehören diesem Epochenunterricht. Hier wird, meist im vier bis sechs Wochenrhythmus, jeweils ein Fach behandelt. Danach schließt sich der reguläre Fachunterricht an. Diese Einteilung ist natürlich nicht aus reiner Laune heraus entstanden, sondern gründet sich auf die Erfahrungen, dass sich Schüler morgens als wesentlich aufnahmefähiger zeigen als im Nachmittagsunterricht. So kann der zu lernende Unterrichtsstoff besser durchdrungen werden und mit Beendigung der Epoche guten Gewissens für einige Zeit ruhen. (vgl. Leber und Dühnfort 1996, S.287) Warum Epochenunterricht? Epochenunterricht bietet durch seine tägliche Ausführung in Doppelstunden eine Möglichkeit, das Thema absolut und ganzheitlich aufzubereiten und fächerübergreifende Einflüsse zuzulassen. (vgl. Liebenwein et al. 2012, S.82) Dadurch, dass der Epochenunterricht nur für einen begrenzten Zeitraum andauert, besteht beispielsweise in schwerer fallenden Fächern eine höhere Motivation, da ein Ende absehbar war. Diese Aussage ergab sich aus der empirischen Studie zu Bildungserfahrungen an Waldorfschulen, 2011. (Studie: Liebenwein et al. 2012) Die Schüler führen von Anfang an in jedem Fach eine Art Lernportfolio, welches sich Epochenheft nennt, in welchem alles notiert wird, was im betreffenden Fach behandelt wurde. Dieses Epochenheft wird von den Schülern selbst ausgestaltet und ermöglicht so eine individuelle Durchdringung des Lernstoffes und emotionales Lernen. (vgl. Heusser und Weinzirl 2014, S.238)

Zusätzlich zu den regulären Fächern, wie Deutsch, Mathe und Geschichte, finden sich auf dem Stundenplan, für viele, sehr exotisch anmutende Fächer: Handarbeiten, Werken, Eurythmie und Gartenbau. In diesen Fächern werden die Kinder in ihrer Bewegung, Koordination und ihrer Wahrnehmung in Raum und Umwelt geschult. (vgl. Ullrich 2015, S.54)Der Stundenplan ist meist so aufgebaut, dass morgens die lernenden Fächer stattfinden (Mathematik etc.) und nachmittags die künstlerisch bildenden oder bewegenden Fächer. So entwarf die Waldorfschule strenggenommen auch das erste Konzept der Ganztagesschule.

2.3 Blick in die Oberstufe der Waldorfschule

Der Wechsel in die sogenannte Oberstufe findet in der 9. Klasse statt. Ab der 10. Klasse können die Abschlüsse der Sekundarstufe 1 und der 2. Sekundarstufe erworben werden. Darüber hinaus bieten einige Waldorfschulen auch den Erwerb einer Fachhochschulreife an. (Fiedler 2015) Damit wendet sich die moderne Waldorfpädagogik von dem Ursprung ab, welcher besagt, dass die Schulzeit auf 12 Jahre festgelegt hatte um eine umfassende Ausbildung zu gewährleisten. (vgl. Landl 2007)Auch hier wird in vielen Schulen trotz Abschlüssen gemeinsames Lernen angestrebt, dennoch wenden sich in der Oberstufe einige Schulen von diesem Konzept ab und teilen die Klassen in die Niveaus der Abschlüsse um eine gerechte Förderung aller Niveaus bewerkstelligen zu können. (vgl. Leber und Dühnfort 1996, S.338) Da jede Schule dies anders hält können zur allgemeinen Ausführung der Differenzierung nur spärliche Aussagen getroffen werden. Betrachtet man jedoch die Ausführungen diverser Waldorfschulen auf ihren Onlineauftritten, so lässt sich feststellen, dass wohl immer mehr Schulen eine Differenzierung vornehmen. Diese Einteilung geschieht zuerst im Fremdsprachenbereich. (vgl. Leber und Dühnfort 1996, S.285) Angesichts des langen gemeinsamen Lernens findet bis zur zwölften Klasse der morgendliche Epochenunterricht zusammen statt. In der dreizehnten Klasse legen die Schüler dann das Abitur ab, welches dieselben Anforderungen und Aufgaben enthält, wie ein Abitur an der Regelschule. Es gibt kein Waldorfabitur.

Es gibt zwar Diskussionen innerhalb der Waldorfgemeinschaft, ob die Oberstufe um eine Klasse verkürzt werden sollte und auch das Abitur nach zwölf Jahren abgenommen werden sollte (vgl. Landl 2007). Dennoch, angesichts dessen, dass auch immer mehr Gymnasien zu G9 zurückkehren, wird diese Diskussion wahrscheinlich bald keine Rolle mehr spielen.

2.4 Inklusion in der Waldorfschule

Generell ist das System der Waldorfschule vom Grundgedanken her auf Inklusion ausgelegt und eine inklusive Pädagogik für heterogene Klassen scheint, vom Grundgedanken her bezogen, ohne Frage zu sein. (vgl. Graßhoff 2008, S.33) Zusätzlich zur „normalen“ Waldorfpädagogik, besteht die Heilpädagogik, welche ebenfalls auf der Anthroposophie aufbaut. (vgl. Maschke 2008, S.57) diese Heilpädagogik wird besonders in integrativen Waldorfschulen angewandt.

3. Die Gemeinschaftsschule

Nach dem schlechten Abschneiden des deutschen Schulsystems bei PISA, wurde recht schnell der Ruf nach Reformierung des Schulsystems laut. Die Gemeinschaftsschule gehört zu dieser Reformierung. (vgl. Wiechmann 2009, S.409) Der Grundsatz der Gemeinschaftsschule (im Folgenden als GMS abgekürzt) ist es, Bildung für alle Schüler zu schaffen. Dies soll damit erreicht werden, indem alle Schüler gemeinsam unterrichtet werden, egal ob beeinträchtigt oder nicht. Das gemeinsame Unterrichten hat einen langen Ursprung und wurde früher beispielsweise in Dorfschulen durchgeführt, nur nicht als Gemeinschaftsschule bezeichnet. (vgl. ebd.2009, S.410) Auch in Finnland findet diese Schulform schon lange Anwendung. Dadurch, dass an der GMS jeder Art von Leistungsstufen zu finden ist, grenzt sich die GMS deutlich vom dreigliedrigen deutschen Schulsystem ab. Angestrebt wird ein Ganztagsschulmodell. Sie wurde 2012 in Baden-Württemberg eingeführt. Die GMS ist ein Versuch die steigende Bildungsungleichheit zu vermindern, da allen Schülern der Zugang offensteht. Somit wird auch dem zu frühen Verteilen auf Schulformen entgegengewirkt. (vgl. Jungmann 2008, S.12)

3.1 Die Pädagogik der Gemeinschaftsschule

Das Ziel der GMS ist es, die Schüler individuell zu Leistungen zu fördern, ganz gleich ob behindert oder nicht. Das Lernen in heterogenen Klassen bildet zusätzlich die Fähigkeit zur Offenheit gegenüber anderem. Dies gelingt durch viel Kontakt mit Menschen unterschiedlichster Art. Die herbeigeführte Heterogenität verlangt zusätzlich auch, dass der Schüler individuell im Blick behalten wird und die vorherrschende Lebenssituation mit beachtet wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das längere gemeinsame Lernen. Die Schüler lernen bis zu ihren jeweiligen Abschlüssen in einer Klassengemeinschaft. Die GMS führt bewusst Heterogenität herbei, um die Kinder zu offenen Menschen gegenüber einer heterogenen Gesellschaft zu erziehen. Deshalb ist die Grundüberzeugung der GMS den Kindern individuell angepasste Aufgaben zu stellen, um das individuelle Potential eines jeden Schülers voll zu entfalten. (vgl. Bohle und Wacker 2016 S.8) Gefördert werden soll der Umgang mit Heterogenität auch dadurch, dass sich Schüler ihren Unterrichtsstoff gegenseitig erklären und in vielen Projekten zusammenarbeiten. Durch differenzierte Lernangebote soll es den Schülern möglich werden, ein eigenständiges Interesse am Schulstoff zu entwickeln. Die Art des ausgeführten Unterrichtes orientiert sich am kooperativen Lernen und befähigt die Schüler dazu Lerngruppen zu bilden und so im individuellen Tempo zu lernen. (Land Baden-Württemberg 01.08.2015, § 8a)

Zusätzlich fallen bei der GMS Bewertungen durch Noten weg. Erst im Abschlussjahrgang werden Noten gegeben. Durch den Wegfall der Noten wird versucht, das Kind in seinem Schaffen ganzheitlich betrachten zu können und auch auf die soziale Situation Rücksicht genommen. (vgl. Dumont et al. 2014, S. 145) Stattdessen erhalten die Kinder einen Leistungsbericht, in dem festgehalten wird wo die Stärken des Kindes liegen und wo die Schwächen. So hat das Kind einen guten Überblick, wo es noch Förderungsbedarf hat und was ihm gut gelungen ist. Zusätzlich wird jedem Kind ein Lerncoach zur Seite gestellt, mit dem es regelmäßig seine Ziele durchsprechen kann und der ihm sagt, welches Niveau am besten gewählt werden sollte und wie dieses erreicht werden könnte. (vgl. Ministerium für Kultus Jugend und Sport 10/2010)

3.2 Lehrplan und Unterricht

Der Lehrplan der GMS orientiert sich am eigens konzipierten Bildungsplan des Landes Baden-Württemberg. Der Unterricht charakterisiert sich durch das Anbieten verschiedener Niveaustufen, um jedem Schüler die Möglichkeit zu geben, den Stoff auf seiner Verständnisstufe zu lernen. Die Schüler führen das Schuljahr über ein Lernportfolio, in dem sie reflektieren können, was sie gelernt haben. Zusätzlich gibt dieses Portfolio Möglichkeiten, den eigenen Lernfortschritt zu reflektieren, anhand von selbstüberprüfenden Fragen. Der Lehrer nimmt in der pädagogischen Ausgestaltung der GMS verschiedenen Rollen ein. Zum einen als Lernbegleiter und Coach, zum anderen als die klassische Lehrperson. Die enge Zusammenarbeit zwischen Schüler und Lehrer stärkt zusätzlich das Verhältnis. (vgl. Ministerium für Kultus Jugend und Sport 10/2010) Durch das eigenständige Lernen wird die Selbstständigkeit und die Selbstreflektion gefördert. Die Schulbücher der GMS sind ebenfalls stark auf die verschiedenen Abstufungen ausgelegt und bieten für Schüler und Lehrer viele Anregungen. Zusätzlich werden die Eltern stark in den Lernprozess des Kindes mit einbezogen, indem häufige Rückmeldung über den Leistungsstand gegeben wird.

Die Gemeinschaftsschule verpflichtet sich vom Gesetz her an mindestens drei Tagen ein Ganztagesangebot zu führen. (Land Baden-Württemberg 01.08.2015, § 8a)Um der Ausrichtung einer Ganztagesschule gerecht zu werden, werden in den Nachmittagsstunden vielerlei AGs angeboten. Hier können die Schüler ihren individuellen Interessen nachgehen. Diese AGs werden zusammen mit nicht schulischen Initiatoren betreut. Hier können die Schüler zum Beispiel teil eines Orchesters oder Chores werden. Zusätzlich können in den Nachmittagsstunden eventuelle Schwächen in Förderungsangeboten ausgeglichen werden.

3.3 Blick in die Oberstufe der GMS

An der GMS können alle Abschlüsse angestrebt werden. Eine Oberstufe mit Abitur ist jedoch nur möglich, wenn genug Schüler gewillt sind diese zu besuchen. Die Schüler können aber problemlos nach der mittleren Reife auf ein Gymnasium wechseln. Der Hauptschulabschluss kann ich Klasse 9 und 10 abgelegt werden, der Realschulabschluss in Klasse 10. (vgl. Öffentlichkeitsarbeit, Ministerium für Kultus Jugend und Sport 2015, S.17) Bietet die betreffende GMS einen Abiturzug an, besteht anschließend die Möglichkeit auf das Abitur hinzuarbeiten. Die Schüler der GMS durchlaufen ab Klasse 11 ein Vorbereitungsjahr, in welchem die Kernfächer intensiv vertieft werden. Ab Klasse elf tritt dann für Schüler, die nicht gleich von Anfang an eine zweite Fremdsprache gewählt haben, das Lernen dieser Sprache hinzu. In Klasse 13 wird dann das allgemeinbildende Abitur abgelegt.

In Klasse acht und neun werden Schüler und Eltern über die möglichen Abschlüsse informiert. Danach werden mit den Schülern Beratungsgespräche geführt, in die die Leistungsbeurteilungen mit einfließen. So wird zusammen mit dem Kind versucht, den besten Abschluss für das Kind zu finden.

3.4 Inklusion in der Gemeinschaftsschule

Inklusion spielt in der Gemeinschaftsschule eine tragende Rolle, da hinter dem ganzen pädagogischen Konzept, das Erleben von Heterogenität steht. Heterogenität kann nur gewährleistet werden, wenn so viele verschiedene Schüler wie möglich zusammen in einer Klasse unterrichtet werden. Durch Umsetzung von Inklusion erfüllt die Gemeinschaftsschule auch ihren Leitspruch eine Schule für alle zu sein.(vgl. Lang-Wojtasik und Schieferdecker in Bohle und Wacker 2016) Zusätzlich werden die Lehrkräfte von Sozialpädagogen und Integrationshelfern unterstützend begleitet. (vgl. Öffentlichkeitsarbeit, Ministerium für Kultus Jugend und Sport 2015, S.27)

4. Der Vergleich: Waldorfschule/Gemeinschaftsschule

Anhand der aufgeführten Fakten über beide Schularten schließt sich nun der Vergleich in tabellarischer Form an. Wobei die Punkte so angeordnet wurden, dass sie nach der jeweiligen Ähnlichkeit gestaffelt wurden.

Abbildung in dieser leseprobe nicht enthalten

5. Fazit und Ausblick

Irgendwie anders, aber dennoch gleich. So lässt sich die ganze, hier diskutierte Thematik am schnellsten zusammenfassen. Dennoch: So stark die Berührungspunkte an manchen Stellen sein mögen, so ist der Unterschied in einem Punkt sehr deutlich erlebbar. Dies wurde mir bewusst, als ich bei meiner Recherche beide Internetseiten öffnete. Der erste Satz auf der Seite des Ministeriums über die GMS lautete: „die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsorientierte Schule…“, besucht man dagegen den Internetauftritt der Waldorfschule, sucht man diese Sätze vergeblich. Klar herauszuheben ist, dass beide Schulformen in der Tat einige sehr enge Berührungspunkte aufweisen. Besonders herauszuheben wäre hier der Verzicht auf Klassenwiederholung und die Form der (Nicht)Notengebung. Letzteres wird jedoch von der Waldorfschule noch individueller gestaltet. Ebenso das angestrebte lange Lernen im Klassenverbund stellt einen identischen Punkt dar. Die Waldorfschule und die GMS sind definitiv als ähnlich zu bezeichnen.

Betrachtet man die beiden Schulformen jedoch von der pädagogischen Grundüberzeugung her, findet sich nur minimale Ähnlichkeit, da der Urpsrung und die Überzeugung der Waldorfschule eine ganz andere sind. Daraus geben sich auch die absoluten Gegensätzlichkeiten in der Schulführung.

Die Gemeinschaftsschule versucht im Grunde das in perfektionierter Form umzusetzen, was die Waldorfschule in ihren schulischen Grundzügen ausmacht. Es ist sozusagen die Weiterentwicklung vom behüteten und verlangsamten System der Waldorfschule, hin zu einem beschleunigten, leistungsorientierten System, welches dennoch auf den Schüler bedacht ist. Getreu dem Motto „No child left behind“. Erfreulich ist, dass stellenweise versucht wird, die verkopften Strukturen aufzubrechen und die Kinder in der Schule die Möglichkeit bekommen zum Beispiel ein Instrument zu lernen. Denn: bei aller Sympathie meinerseits für problemorientierten Unterricht und selbstständiges Lernen, fehlt hier doch ganz deutlich der Teil des „Schaffenden, Bildendenden“. Nicht nur Denken allein erzieht zur Eigenständigkeit, sondern auch das Gefühl etwas geschaffen zu haben. Ich würde mir wünschen, dass in Zukunft noch mehr auf diese Komponente geachtet wird und noch mehr Technik -und Kunstunterricht seinen Platz im Lehrplan finden wird.

Führt man sich die Tabelle zu Gemüte lässt sich feststellen, dass die Aussage, die Gemeinschaftsschule sei die staatliche Waldorfschule durchaus in den Grundzügen der Wahrheit entspricht.

Persönlich freue ich mich sehr über diesen Schritt der Landesregierung, alte Strukturen hinter sich zu lassen und vermeintlich neue Wege zu beschreiten. Ich bin der vollen Überzeugung, dass dieses System sich gut tragen wird und offene Schüler in die Welt entlässt.

Literaturverzeichnis

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Details

Titel
Gemeinschaftsschule. Die staatliche Waldorfschule?
Untertitel
Ein Vergleich der Waldorfschule und der baden-württembergischen Gemeinschaftsschule
Autor
Jahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V439361
ISBN (eBook)
9783668806740
ISBN (Buch)
9783668806757
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gemeinschaftsschule, waldorfschule, vergleich
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Sophia Legner (Autor), 2018, Gemeinschaftsschule. Die staatliche Waldorfschule?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439361

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Titel: Gemeinschaftsschule. Die staatliche Waldorfschule?



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