Eine Analyse des Nationalsozialistischen Regimes unter Adolf Hitler im Lichte der drei reinen Herrschaftstypen. Zur Herrschaftssoziologie von Max Weber


Hausarbeit, 2015
21 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II. Einleitung

III. Verstandnis Max Webers von Herrschaft, Macht und Disziplin
1. Macht und Herrschaft
2. Disziplin

IV. Die drei reinen Typen legitimer Herrschaft
1. Die rationale Herrschaft
2. Die traditionale Herrschaft
a) Traditionale Herrschaft ohne Verwaltungsstab
b) Traditionale Herrschaft mit Verwaltungsstab
3. Die charismatische Herrschaft

V. Herrschaft Adolf Hitlers
1. Merkmale legaler Herrschaft bei Adolf Hitler
2. Merkmale traditionaler Herrschaft bei Adolf Hitler
3. Merkmale charismatischer Herrschaft bei Adolf Hitler

VI. Fazit

VII. Literaturverzeichnis
1. Monographien, Sammelwerke und Aufsatze:
2. Internetquellen:

II. Einleitung

Adolf Hitler wurde als „Fuhrer“ oder als „Retter der Nation“ des deutschen Volkes bezeichnet. Seine Wirkung auf das deutsche Volk war beachtlich. Betrachtet man die Herrschaft des Nationalsozialistischen Regimes von 1933-1945 in Deutschland, so fallt auf, dass weite Teile der Deutschen Bevolkerung hinter dem neuen Herrscher Adolf Hitler standen und Ihm bedingungslos folgten. Bilder zeigen wie das Volk den Fuhrer mit „Heil Hitler“ zu jubeln und ein formlicher Fuhrerkult ausgebrochen ist. Es scheint, dass das deutsche Volk einem einzigen Mann verfallen ist, namlich dem Fuhrer und seiner Partei der NSDAP. Wie kann es sein, dass ein Mensch, dessen politische Ziele aus Volkermord, Weltherrschaft und Krieg bestanden haben, von der Gesellschaft so akzeptiert und getragen wurde? Wie war es moglich, dass Adolf Hitler das deutsche Volk in seinen Bann ziehen konnte und von seiner Mission uberzeugen konnte? Die Antwort liegt auf der Hand: Er hatte das notige Charisma. Doch was ist Charisma? War Adolf Hitler ein charismatischer Fuhrer wie viele Historiker und Soziologen in der Forschung behaupten? Neben unendlich vielen Aufsatzen und Buchern zu dem Charisma Hitlers und der Herrschaft der Nationalsozialisten, soll in diesem Kontext das wohl bedeutendste Werk in der Forschung zu Hitlers Charisma genannt werden. Ludolf Herbst hat das Buch Hitlers Charisma, die Erfindung eines deutschen Messias 2010 veroffentlicht und das Charisma Hitlers bis ins kleinste Detail analysiert. Weshalb dieses Werk auch als Grundlage fur die Anwendung in dieser Hausarbeit herangezogen wird. Unter anderem ist aber auch noch das Werk von Sven Reichard und Wolfgang Seidel, der prekare Staat, Herrschen und Verwalten im Nationalsozialismus zu nennen, sowie das Werk von Dieter Rebentisch Fuhrerstaat und Verwaltung im zweiten Weltkrieg, die fur die Analyse des Verwaltungsstabes des NS-Regimes unausweichlich sind. Denn in dieser Arbeit soll die Herrschaft Adolf Hitlers im Rahmen der Herrschaftssoziologe Max Webers analysiert werden, die Weber in dem Werk Wirtschaft und Gesellschaft genau dargestellt hat. Zuerst muss das Grundverstandnis uber Macht, Herrschaft und Disziplin von Max Weber dargestellt werden, damit die Komplexitat einer Herrschaft uberhaupt verstanden werden kann. Danach sollen die drei reinen Typen legitimer Herrschaft Max Webers genauer erlautert werden. AnschlieBend soil fur jeden Typus die Merkmale herausgearbeitet werden, die auf die Herrschaft unter Adolf Hitler zutreffen. AbschlieBend soll in einem Fazit erlautert werden, an welchen oder an welche Idealtypen sich die Herrschaft der Nationalsozialisten am meisten annahert und ob man uberhaupt von einem Charismatischen Fuhrer sprechen kann.

III. Verstandnis Max Webers von Herrschaft, Macht und Disziplin

1. Macht und Herrschaft

Da in dieser Arbeit als theoretischer Analyserahmen die Herrschaftssoziologie mit den drei reinen Typen legitimer Herrschaft nach Max Weber herangezogen werden soll, muss zuerst dargestellt werden, was Max Weber unter Herrschaft versteht. Er hat Herrschaft in einem seinem bekanntesten Aufsatz die drei reinen Typen legitimer Herrschaft wie folgt definiert:

„Herrschaft soll heiBen die Chance, fur einen Befehl bestimmten Inhalts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden“ (Weber 1972: 28.) Es kann als die institutionalisierte und geregelte Machtausubung angesehen werden, die zur Unterteilung einer Gesellschaft in Herrschende und Beherrschte und damit zu einer hierarchischen Ordnung fuhrt.

Es muss bei einer Herrschaft nach Max Weber ein Befehl Gehorsam finden. Unter Gehorsam versteht Weber „das Handeln anderer (des oder der „Beherrschten“) beeinflussen will und tatsachlich in der Art beeinflusst, daB dies Handeln, in einem sozial relevanten Grade, so ablauft, als ob die Beherrschten den Inhalt des Befehls um seiner selbst willen, zur Maxime ihres Handelns gemacht hatten“ (Weber 1972: 123).

Herrschaft setzt also das Bestehen eines Befehlenden und eines Gehorchenden voraus, man spricht auch von einem Uber- und Unterordnungsverhaltnis. Und die Gehorchenden fuhren die Befehle des Herrschers freiwillig aus. Allgemein muss, um Herrschaft ausfuhren zu konnen, eine soziale Beziehung[1] zwischen den Befehlenden und Gehorchenden vorliegen (Fitzi 2004: 126). Zudem bedarf es bei einer Herrschaft uber eine Vielzahl von Menschen einen Verwaltungsstab oder Verband, der diese Befehle umsetzt und durchfuhrt. Dieser Verwaltungsstab gehorcht den Herren oder dem Herrn aufgrund bestimmter Motive (Weber 1972: 122). Sie fuhren die Befehle ohne Widerstand aus. Es liegt Fugsamsbereitschaft vor. Trifft ein Befehl auf Widerstand und wird den gehorchenden aufgezwungen, so spricht Max Weber von Macht. „Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht“ (Weber 1972: 28).

Herrschaft kann somit am besten von der Macht unterschieden werden, dass Fugsamkeit bei den Beherrschten vorliegt, die es bei der Macht nicht gibt. Zudem stellt Weber fest, dass der „Begriff Macht soziologisch amorph ist. Das Bedeutet, dass alle denkbaren Qualitaten eines Menschen und alle denkbaren Konstellationen jemanden in die Lage versetzen konnen seinen Willen in einer gegebenen Situation durchzusetzen“ (Weber 1972: 28).

Deshalb muss die Herrschaft praziser definiert sein und schlieBt im Gegensatz zur Macht die Fugsamsbereitschaft mit ein. Daraus lasst sich folgern, dass Herrschaft eine spezielle Form der Macht ist (Brauer 2011: 10). Diese Macht wird von den Individuen akzeptiert und widerfahrt keinen Widerstand. Es stellt sich also die Frage aus welchen Grunden der Verwaltungsstab Gehorsam gegenuber den Herrschenden aufbringt. Max Weber nennt in diesem Zusammenhang vier Motive, weshalb gehorcht wird. Er unterscheidet zwischen zweckrationalen, wertrationalen, traditionellen und affektuellen Motiven. (Baumann 1993: 356) Unter Zweckrationalen oder auch materiellen Motiven beruht die Gehorsamkeit durch eine bestimme Interessenlage, also durch Abwagung von Vor- und Nachteilen seitens des Gehorchenden. Wertrationale oder ideele Motive sind „durch bewuBten Glauben an den - ethischen, astethischen, religiosen oder wie immer sonst zu deutenden - unbedingten Eigenwert eines bestimmten Sichverhaltens rein als solchen unabhangig vom Erfolg“ (Weber 1972: 12) zu verstehen. Weiterhin kann Herrschaft auch durch „Sitte, die dumpfe Gewohnung an das eingelebte Handeln“ bedingt sein (Weber 1972: 122). Das bedeutet, dass ein Individuum aus reiner Gewohnheit gehorcht. Dies stellt fur Weber das Motiv des traditionalen Gehorchens dar. Ein affektuelles Motiv liegt vor, wenn der Beherrschte aus personlicher Neigung oder aufgrund personlicher Beziehung heraus gehorcht. Diese Motive bestimmen zudem den Typus der Herrschaft und entscheiden auch uber die Stabilitat. Der Verwaltungsstab ist also entweder durch zweckrationale, wertrationale, affektuelle oder traditionale Motive an den Herrscher gebunden (Baumann 1993: 356). Jedoch stellen diese Motive keine verlassliche Grundlage fur einen langeren Fortbestand der Herrschaft dar (Weber 1972: 122). Fur Weber kann eine Herrschaft nur dauerhaft sein, wenn Sie allgemein akzeptiert wird. Vielmehr muss noch ein weiteres Motiv in Betracht gezogen werden, welche die allgemeine Akzeptanz der Herrschaft versucht mit einzubeziehen. Dieses Motiv nennt Weber den Legitimationsglauben, welcher uber den anderen Motiven steht (Weber 1972: 122). Dieser Legitimationsglaube bildet fur Weber die Klassifikation der drei reinen Herrschaftstypen. Es muss zusatzlich der Glaube an die Legitimitat der Herrschaft erweckt und gepflegt werden. Weber differenziert insgesamt drei Herrschaftstypen, die sich nach ihrem Legitimitatsanspruch unterscheiden (Stallberg 1975: 33). Er unterscheidet in rationale Herrschaft, traditionale Herrschaft und in charismatische Herrschaft. Bevor auf diese drei reinen typen legitimer Herrschaft genauer eingegangen wird, muss noch kurz die Disziplin erlautert werden.

2. Disziplin

Wenn Max Weber von Macht und Herrschaft spricht, darf die Disziplin, die er in diesem Kontext anspricht nicht vergessen werden. „Disziplin soil heiBen die Chance kraft eingeubter Einstellung fur einen Befehl prompten, automatischen und schematischen Gehorsam bei angebbaren Vielheit von Menschen zu finden“ (Weber 1972: 29). Hinzu kommt, dass die Disziplin die „Eingeubtheit“ des kritik- und widerstandslosen Massengehorsams mit einschlieBt (Weber 1972: 29). Disziplin ist also eine Voraussetzung, wenn es um die Herrschaft uber eine Vielzahl von Menschen geht. Wenn eine Vielzahl von Menschen sich an bestimmte Regeln oder Verhaltensvorschriften halten, entsteht dadurch Disziplin diese Regeln auch in der Zukunft weiter zu befolgen. Bei einer Herrschaft, die nur zwischen zwei Personen vorliegt, ist keine Disziplin notwendig. Diese entsteht nur, wenn eine Vielzahl von Menschen bestimmten Befehlen gehorcht (Stallberg 1975: 16).

IV. Die drei reinen Typen legitimer Herrschaft

Aufgrund des unterschiedlichen Legitimationsanspruchs, gibt es fur Max Weber insgesamt drei Typen legitimer Herrschaft. Zuerst sollen jeweils die unterschiedlichen Legitimationsanspruche der einzelnen Herrschaften erlautert werden und danach im Einzelnen genau auf die Herrschaftstypen eingegangen werden. Jede dieser drei reinen Typen besteht formal aus einem Verwaltungsstab und einem Herrscher. Aufgrund der unterschiedlichen Legitimationsanspruche unterscheiden sich die Herrschaftstypen bei der Auspragung des Verwaltungsstabes und der Herrschenden. Die rationale Herrschaft, auch legale Herrschaft genannt, legitimiert sich „auf dem Glauben an die Legalitat gesatzter Ordnungen und des Anweisungsrechts der durch sie zur Ausubung des Herrschaft berufenen ruhen“ (Weber 1972: 124). Die legale Herrschaft ist also durch das Bestehen einer rationalen Rechtsordnung begrundet. Jedes Handeln der Herrschenden muss nach diesem allgemein gultigen Recht ausgefuhrt werden. Der nachste Typus ist die traditionale Herrschaft. Diese legitimiert sich „auf dem Alltagsglauben an die Heiligkeit von jeher geltender Traditionen und die Legitimitat der durch sie zur Autoritat berufenen“ (Weber 1972: 124). Hier legitimiert sich die Herrschaft aus der Tradition heraus. Der herrschenden Person wird durch Tradition und durch die eingelebte Pietat gehorcht. Die charismatische Herrschaft legitimiert sich „auf der auBeralltaglichen Hingabe an die Heiligkeit oder Heldenkraft oder die Vorbildlichkeit einer Person und der durch sie offenbarten oder geschaffenen Ordnungen“ (Weber 1972: 124). Hier wird aufgrund des Charismas einer Person gehorcht, insbesondere aufgrund magischer Fahigkeiten, Offenbarungen, Heldentum oder spezieller Redekunste. Bevor im nachsten Punkt genauer auf die unterschiedlichen Typen eingegangen wird, muss noch erwahnt werden, dass es sich bei den drei reinen Typen nach Max Weber um ideele Reintypen handelt. Das bedeutet, dass diese in der Wirklichkeit so nicht vorkommen (Weber 1972: 123). Vielmehr wird in der Forschung untersucht inwieweit und in welchen Bereichen sich diese Herrschaftstypen an bestimmte Formen der in der Wirklichkeit vorkommenden Herrschaften annahert. So soll auch in dieser Arbeit festgestellt werden, inwieweit sich die Herrschaft Adolf Hitlers an die Reintypen annahert, beziehungsweise welcher Herrschaftstypus die meisten Uberschneidungen aufzeigt.

1. Die rationale Herrschaft

Die rationale Herrschaft - auch legale Herrschaft genannt, legitimiert sich durch eine legale Satzung. Zuerst stellt sich die Frage, warum Weber hier von rationaler Herrschaft spricht. Die Legitimitatsgeltung legaler Herrschaft sei „rationalen Charakters“, so Weber (Weber 1972: 124). In der Forschung ist sich der GroBteil einig, dass die Antwort - weshalb Weber von rationaler Herrschaft spricht - in den soziologischen Grundbegriffen Webers liegt (Brauer 2011: 205). Denn Weber versteht unter Rationalitat nichts anderes als Zweckrationalitat. Dies wird auch in der Definition von legaler Herrschaft verdeutlicht, indem Weber die Rationalitat in die Definition miteinbezieht:

„Legale Herrschaft beruht auf der Vorstellung, dass beliebiges Recht durch Paktierung oder Oktroyierung rational, zweckrational oder wertrational (oder: beides), gesatzt werden konne mit dem Anspruch auf Nachachtung mindestens durch die Genossen des Verbandes, regelmaBig aber auch: durch Personen, die innerhalb des Machtbereichs des Verbandes in bestimmte von der Verbandsordnungen fur relevant erklarte soziale Beziehungen geraten oder sozial handeln“ (Weber 1972: 125).

Die legale Herrschaft beruht also auf einer gesatzten Ordnung, die formal geschaffen und abgeandert werden kann. Die Regeln, die dieser Satzung zugrunde liegen, gelten fur jeden und finden jeweils auf den Einzelfall ihre Anwendung. Zur Umsetzung der Ordnung bedient sich die legale Herrschaft einem Verwaltungsstab. Der Typus des Befehlenden in diesem Uber und Unterordnungssystem ist der Herrscher oder auch Vorgesetzte, dessen Befehle aufgrund der gesatzten Ordnung auszufuhren sind. Aber auch der Vorgesetzte ist der gesatzten Ordnung untergeordnet. Das hat zur Folge, dass nicht aufgrund der Person gehorcht wird, sondern aufgrund der Ordnung (Fitzi 2004: 136). Daraus lasst sich folgern, dass jedes Handeln entweder von den Vorgesetzen oder dem Verwaltungsstab nach diesem Recht ausgefuhrt werden muss. Somit wird sichergestellt, dass zum Beispiel nicht aufgrund von personlichen Neigungen gehorcht wird.

Der Verwaltungsstab besteht aus Beamten, die entweder vom Herrscher ernannt worden sind oder durch spezielle Auswahlkriterien als „Beamter“ arbeiten durfen. Gehorchende sind die Verbandsmitglieder.

Ein Hauptkennzeichen der legalen Herrschaft ist die Behorde. Diese wird wie folgt bei Weber abgeleitet und definiert. Er unterscheidet zuerst zwei Kategorien. Einmal einen „kontinuierlichen regelgebundenen Betrieb von Amtsgeschaften“ (Weber 1972: 125) und zum Zweiten die unterschiedlichen Kompetenzen und Zustandigkeiten. Dieses Gebilde nennt Weber Behorde. Diesen beiden Merkmalen fugt Weber noch weitere hinzu:

1. Das Prinzip der Amtshierarchie. Unter Amtshierarchie wird die Einfuhrung von Kontroll- und Aufsichtsbehorden verstanden, die das Recht haben, Berufung oder Beschwerde bei den Vorgesetzen einzulegen.
2. Die Regeln nach denen der Verwaltungsstab seine Herrschaft ausubt. Diese konnen entweder technische Regeln oder Normen sein. Fur die Anwendung dieser Regeln, muss volle Rationalitat bei den Ausfuhrenden, oder wie Weber sie nennt: „Beamten“ vorliegen. Diese Rationalitat kann aber nur durch eine fachgerechte Schulung sichergestellt werden. Ist diese erfolgt, durfen diese Beamten die Regeln, die durch die legale Satzung bestehen, ausfuhren und gehoren zu dem Verwaltungsstab.
3. Prinzip der vollen Trennung des Verwaltungsstabes von den Verwaltungs- und Beschaffungsmitteln. Das bedeutet, dass alle Mitarbeiter des Verwaltungsstabes ihr eigenes Vermogen von dem Vermogen der Verwaltung trennen mussen. Sie sind nicht im Eigenbesitz der sachlichen Verwaltungs- und Beschaffungsmittel der Verwaltung, sondern erhalten diese in Form von Geld und mussen fur jede Ausgabe eine Rechnung schreiben. Auch muss die Arbeitsstatte eindeutig von der Wohnstatte getrennt werden (Weber 1972: 125).
4. Fehlen der Appropriation der Amtsstelle an den Inhaber. Soll heiBen, dass der Amtsinhaber zwar ernannt ist, aber kein personliches Anrecht auf diese Stelle hat. Er darf das Amt nur solange ausfuhren, wie es dem Amtsinhaber zusteht. Dies soll zur Sicherung der unabhangigen, nur normgebundenen Arbeit in seinem Amt dienen (Weber 1972: 126).
5. Das Prinzip der AktenmaBigkeit der Verwaltung. Antrage, Entscheidungen, Verfugungen und Anordnungen, die die Verwaltung erlasst, mussen schriftlich festgehalten werden.

[...]


[1] Zur Sozialen Beziehung: Weber, Max 1984: Soziologische Grundbegriffe. Tubingen: Mohr. S. 47 - 50.

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Details

Titel
Eine Analyse des Nationalsozialistischen Regimes unter Adolf Hitler im Lichte der drei reinen Herrschaftstypen. Zur Herrschaftssoziologie von Max Weber
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Grundlagen der Klassiker
Note
2,0
Autor
Jahr
2015
Seiten
21
Katalognummer
V439430
ISBN (eBook)
9783668793651
ISBN (Buch)
9783668793668
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Max Weber, Herrschaftssoziologie, Adolf Hitler, drei reinen Typen
Arbeit zitieren
Nicolai Kurz (Autor), 2015, Eine Analyse des Nationalsozialistischen Regimes unter Adolf Hitler im Lichte der drei reinen Herrschaftstypen. Zur Herrschaftssoziologie von Max Weber, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439430

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