Das Portfolio befasst sich mit verschiedenen Bereichen der Mediennutzung in der Sozialen Arbeit. Es behandelt im ersten Aufsatz die Frage, ob das Spielen digitaler Spiele negativ zu sehen ist oder ob hierdurch auch positive Effekte erzielt werden können.
Weiter wird sich im zweiten Aufsatz mit der Frage beschäftigt, wie Kinder und Jugendliche bei der Nutzung eines Smartphones geschützt werden können. Dies richtet sich besonders an Eltern und Medienpädagogen, da ein Verbot der Nutzung eines Smartphones bzw. des (mobilen) Internetnetzes langfristig nicht das Ziel sein kann.
Im dritten Aufsatz geht es dann um "BigData". Hiermit soll die Aufklärung geleistet werden, dass jeder Nutzer des Internets einen "digitalen Fußabdruck" hinterlässt. Dies ist manchmal freiwillig, häufig aber auch unbewusst. Dies sollte AdressatInnen von medienpädagogischen Angeboten verdeutlicht werden.
Der letzte Aufsatz befasst sich dann mit dem Datenschutz im Internet. Einerseits mit dem allgemeinen Datenschutz, den rechtlichen Grundlagen, der Frage nach dem "warum" Daten gesammelt werden und wie verschiedene beispielhafte Websites arbeiten und Daten schützen. Andererseits soll aber auch eine Handlungsanweisung für die NutzerInnen zum Schutz der eigenen Daten gegeben werden und es wird die Frage geklärt, warum sich im Rahmen der Sozialen Arbeit mit dem Thema befasst wurde.
Inhaltsverzeichnis
1. Chancen digitaler Spiele
2. Kinder- und Jugendschutz im mobilen Internet
3. Big Data
4. Datenschutz im Internet
4.1 rechtliche Grundlagen
4.2 Datenschutzbestimmungen einzelner Websites und Apps
4.3 Welche Daten werden „gesammelt“ und wofür werden sie genutzt?
4.4 Wie schützen Websites gesammelte Daten?
4.5 Wie kann ich meine persönlichen Daten schützen?
4.6 Handlungsanweisungen für Nutzer
4.7 Datenschutz und Soziale Arbeit
Zielsetzung & Themen
Das Portfolio beleuchtet die Ambivalenz digitaler Medien, indem es sowohl die pädagogischen Chancen von Videospielen untersucht als auch die Risiken der Datenerhebung im Internet analysiert. Die zentrale Forschungsfrage dabei ist, wie Nutzer ihre Privatsphäre schützen können und welche Rolle die Soziale Arbeit bei der Vermittlung von Medienkompetenz und Datenschutzbewusstsein einnimmt.
- Pädagogisches Potenzial digitaler Spiele
- Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz in der mobilen Internetnutzung
- Mechanismen und Gefahren von Big Data in der digitalen Wirtschaft
- Rechtliche Grundlagen und technische Schutzkonzepte für den Datenschutz
- Strategien zur Sensibilisierung und Handlungsanweisungen für Nutzer
- Die Relevanz des Datenschutzes innerhalb der Sozialen Arbeit
Auszug aus dem Buch
4.4 Wie schützen Websites gesammelte Daten?
Nun wissen wir, dass Websites sensible persönliche Daten, wie Kontoverbindungen, Adressen oder Telefonnummern usw. speichern und nutzen. Doch wie stellen die Betreiber der Websites sicher, dass keine unberechtigten Dritten an Daten der NutzerInnen gelangen? Denn, diese Verpflichtung haben die Betreiber durch das BDSG, wie oben bereits erläutert. Es liegt eine Strafbarkeit vor, wenn Daten in unberechtigte Hände gelangen.
Amazon beispielsweise gibt Handlungsanweisungen, wie der Nutzer mit seinem Benutzerkonto umgehen sollte (hierauf gehe ich in Punkt 7.5 weiter ein), aber klärt auch über ihre Datenschutzmaßnahmen auf. So wird der Großteil der Kontonummer verschlüsselt dargestellt und es gibt „physische, elektronische und verfahrenstechnische Sicherheitsmaßnahmen“. Eine dieser Maßnahmen stellt der unregelmäßig abgefragte Identitätsnachweis dar. (vgl. Amazon.de 2016)
Neben diesen Maßnahmen gibt es ganz allgemeine Möglichkeiten für Unternehmen, natürlich auch für Privatpersonen, Daten technisch zu Schützen. Hierzu zählen:
• Verschlüsselung* der Daten (zwischen Nutzer und Website) und die Authentifizierung der NutzerIn beim Anmelden auf einer Website mit Nutzernamen und Passwort.
• Firewall* und Virenprogramm um zu verhindern, dass sich unberechtigte Personen einen Zugang zum System der NutzerIn oder des Unternehmens verschaffen können (z.B. durch den Anhang von Viren in E- Mails).
• Verhindern, das andere Websites sich als das Original ausgeben (z.B. durch Phishing*- E- Mails).
(vgl. Marian Markgraf 2017)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Chancen digitaler Spiele: Das Kapitel untersucht, wie Computerspiele als Werkzeug für nonformale politische Bildung und zur Simulation realer Lebensentscheidungen genutzt werden können.
2. Kinder- und Jugendschutz im mobilen Internet: Hier werden technische Hilfsmittel wie Filter-Apps vorgestellt, um Eltern bei der sicheren Begleitung ihrer Kinder in der mobilen Mediennutzung zu unterstützen.
3. Big Data: Dieses Kapitel erläutert die Massendatenerfassung durch Unternehmen und thematisiert die daraus resultierenden Gefahren für die Privatsphäre der Nutzer.
4. Datenschutz im Internet: Dieses umfangreiche Kapitel deckt rechtliche Rahmenbedingungen ab, analysiert die Datenpraktiken großer Plattformen und bietet konkrete technische sowie verhaltensbezogene Tipps zum Schutz der eigenen Identität.
Schlüsselwörter
Datenschutz, Soziale Arbeit, Medienkompetenz, Big Data, Jugendschutz, Internet, Privatsphäre, Verschlüsselung, Digitale Spiele, informationelle Selbstbestimmung, Nutzerberatung, Sicherheitseinstellungen, BDSG, Online-Beratung, Medienpädagogik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Chancen digitaler Medien für Lernprozesse sowie die mit der Internetnutzung verbundenen Risiken im Bereich des Datenschutzes und der Datensicherheit.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf digitalen Spielen in der Bildung, dem Jugendschutz in mobilen Netzen, der Logik von Big Data und praktischen Schutzmaßnahmen für Internetnutzer.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Internetnutzer ihre persönlichen Daten besser schützen können und warum Fachkräfte in der Sozialen Arbeit eine wichtige Rolle bei der Aufklärung über Datenschutz spielen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es handelt sich um eine auf Literaturrecherche und Studien basierende Analyse, ergänzt durch die Untersuchung von AGB und Datenschutzpraktiken bekannter Plattformen wie Facebook, Google und Amazon.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die positive Nutzung von Spielen (z.B. Minecraft), Schutzmöglichkeiten für Kinder, die Funktionsweise von Big Data und eine detaillierte Anleitung zur Verbesserung der eigenen Internetsicherheit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Datenschutz, Medienkompetenz, Big Data, digitale Sicherheit und die Bedeutung für die Soziale Arbeit.
Warum ist das Thema Datenschutz für die Soziale Arbeit so relevant?
Da Einrichtungen der Sozialen Arbeit verstärkt mobile Endgeräte nutzen und Klienten online beraten, müssen Mitarbeiter in der Lage sein, Datenschutzstandards zu wahren und Klienten über einen verantwortungsvollen Umgang mit Daten zu informieren.
Welche Rolle spielen mobile Apps wie "Meine-Startseite" im Kontext der Arbeit?
Solche Apps dienen als technische Hilfsmittel, die Eltern helfen, einen geschützten Surfraum für Kinder zu schaffen, indem sie den Zugriff auf nicht kindgerechte Inhalte unterbinden.
- Citar trabajo
- Samantha Lason (Autor), 2017, Chancen und Risiken virtueller Welten in der Sozialen Arbeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/439574