Abbas Khiders "Ohrfeige". Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft innerhalb und außerhalb des Romans


Term Paper (Advanced seminar), 2018
15 Pages, Grade: 1,3

Excerpt

Inhalt

1. Einleitung

2. Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft in Abbas Khiders „Ohrfeige“
2.1 Erschütterungen des Protagonisten Karim
2.2 Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft im Buch
2.3 Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft außerhalb des Buches

3. Sprache und literarische Verarbeitung

4. Fazit

5. Literatur

1. Einleitung

In dieser Hausarbeit soll es um Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft in dem Roman „Ohrfeige“ von Abbas Khider gehen. Um kurz zusammenzufassen, worum es in dem Roman geht, soll der Inhalt des Buches kurz umrissen werden. Ein Flüchtling sucht seine zuständige Sachbearbeiterin auf und macht seiner Wut und seinen Gedanken Luft, indem er ihr eine Ohrfeige verpasst, sie fesselt und ihr anschließend erzählt, wie die Dinge seit seiner Ankunft in Deutschland abgelaufen sind. Anhand von kursiv gedruckten Paratexten und insbesondere am Ende des Buches erfährt man, dass der Protagonist diese Szene aufgrund seines Marihuana-Konsums nur geträumt hat, und sich wegen seines abgelehnten Bescheides auf den Weg nach Finnland machen möchte. Abbas Khider ist der Autor dieses Romans und kam einst selbst als Flüchtling nach Deutschland.1 Um besser nachvollziehen zu können, zu welchen Erschütterungen es im Roman kommt und wie diese entstehen, sollte der Begriff „Erschütterung“ zunächst näher erläutert werden. Sucht man im Wörterbuch nach einer Definition des Wortes „Erschütterung“, stößt man auf der einen Seite auf Ergebnisse wie „heftig rüttelnde Bewegung“ oder „das Infragestellen“ und auf der anderen Seite kommt man zu der Definition von Erschütterung als „tiefe Ergriffenheit“.2 Fragt man sich, wodurch Erschütterung zustande kommt und was sie bewirkt, sind die Antworten auf die jeweilige Frage sehr ähnlich zueinander. Eine Erschütterung kommt vor allem zustande durch eine Veränderung. Diese Veränderung kann entweder ausgelöst werden durch Kritik, Neuigkeit, Wahrheit oder eine fremde und bisher unbekannte Realität. Dadurch wird wiederum eine Veränderung beim Betroffenen erzeugt, die sich auf die Gefühle, Wahrnehmungen, Perspektiven desjenigen auswirkt und eventuell sogar eine Verschiebung seiner Prioritäten erzeugt. Dabei wird eine Erschütterung insbesondere bei den Sinnesorganen erzeugt. Setzt man den Buchtitel und die Definition der Erschütterung in Bezug zueinander, lässt sich feststellen, dass ein Schlag auf das Sinnesorgan Ohr, welches gleichzeitig das Gleichgewichtsorgan ist, hier wohl die größte Erschütterung erzeugt. Als Fazit lässt sich sagen, dass Veränderung wohl nicht nur die Ursache für eine Erschütterung ist, sondern gleichzeitig die Wirkung der Erschütterung darstellt.

2. Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft in Abbas Khiders „Ohrfeige“

2.1 Erschütterungen des Protagonisten Karim

Betrachtet man die Erschütterungen, die in dem Roman „Ohrfeige“ von Abbas Khider bei der Aufnahmegesellschaft innerhalb und außerhalb des Buches ausgelöst werden, sind auch die Erschütterungen, die bei dem Protagonisten Karim selbst ausgelöst werden, nicht außer Acht zu lassen, da diese in einem unmittelbaren Zusammenhang stehen. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass es neben negativen Erschütterungen, von denen man in erster Linie wohl ausgehen mag, auch positive Erschütterungen der Hauptfigur gibt. Beides wird im Folgenden ermittelt.

Eine der wohl prägendsten positiven Erschütterungen, die Karim erlebt, ist die Versöhnung mit seinem Körper, der aufgrund der für ihn störenden Männerbrüste eine große Belastung für ihn darstellt. Karim wird von Lada angesprochen, mit der er gemeinsam den Deutschkurs besucht. Nachdem sie sich des Öfteren zum Lernen in der Wohnung Ladas treffen, entwickelt sich eine Affäre zwischen ihnen. Durch Lada fühlt Karim sich so, wie er sich zuvor nie gefühlt hat.3 Als die beiden Figuren schließlich einen Schritt weitergehen und es zum Geschlechtsverkehr kommt, erlebt Karim die Versöhnung mit seinem eigenen Körper.

Dem voraus gehen weitere positive Erschütterungen, die mit seinem Aufenthalt in Deutschland zu tun haben. Nach seinem Aufenthalt im Asylheim in Bayreuth bekommt Karim einen Bescheid zur Verlegung nach Niederhofen. Da er seinen neuen Aufenthaltsort zunächst nicht kennt, steht er dem Ganzen etwas ängstlich gegenüber: „Unsere größte Angst war es, irgendwohin ins Nirgendwo verschleppt zu werden.“4 Dennoch verläuft die Verlegung nach Niederhofen an der Donau gut und Karim beschreibt die Stadt selbst als kleinen Ort mit vielen schönen Ecken.5 In diesem Zusammenhang erlebt Karim eine zweite positive Erschütterung, als er seine zweijährige Aufenthaltsgenehmigung von den Behörden erhält. Zentral ist hier insbesondere der Satz: „Es war, als hätte man mich [«] aus dem Gefängnis entlassen.“6

Den positiven Erschütterungen stehen die vielen negativen gegenüber, die Karim durch seine Erlebnisse im Irak aber vor allem auch in Deutschland erfahren hat. Direkt nach seiner Ankunft in Deutschland wurde er vertraut gemacht mit der rohen Art der deutschen Polizei. Dabei schildert er vor allem, wie er sich vor der Polizei ausziehen musste und wie die Polizisten ihn dabei angesehen hatten, als würde Karims Körper sie faszinieren und anekeln zugleich.7 Karim hat den Irak in erster Linie aufgrund seiner Gynäkomastie verlassen, da er sich in Europa bessere Chancen einer Operation erhoffte. Dennoch ist Deutschland, das Land, das er zuerst betritt und in dem er somit Aufenthalt beantragen muss, für ihn fremd und neu. Hinterfragt man, was Migration für die Geflüchteten bedeutet, ist eine der Antworten, dass Migration nicht nur bedeutet, sein vertrautes Umfeld zu verlieren, sondern dem Unbekannten und Fremden an dem neuen Aufenthaltsort ausgeliefert zu sein.8

In engem Zusammenhang mit der Nacktheit gegenüber den deutschen Polizisten, steht die Erschütterung, die ausgelöst wurde, durch die Veränderung seines Körpers. Seine Männerbrust ist für Karim deshalb zu einer großen Belastung geworden, da sie plötzlich kam und er zuvor noch mit nacktem Oberkörper stolz durch sein Viertel in Bagdad stolziert ist.9 Als er eines Tages in der Dusche feststellt, dass seine Brust angeschwollen ist und sie sich auch in den Tagen darauf immer mehr zu einem „echten Frauenbusen“10 entwickelt, beginnt die Hauptfigur, sich in ihrem Körper zunehmend fremd zu fühlen. Für Karim stellt die wachsende Männerbrust nicht nur ein persönliches Problem dar, er entwickelt dadurch auch Angst davor, von seinen Freunden und Mitmenschen verstoßen zu werden. So entsteht in Karim auch der Wunsch nach einer Flucht, da es im Irak gewöhnlich ist, dass Männer ab einem bestimmten Alter zum Militär gehen und er Angst davor hat, dort möglicherweise vergewaltigt zu werden.

Die oben genannten positiven sowie negativen Erschütterungen des Protagonisten im Buch sollen beispielhaft zeigen, welche Veränderungen sich auf Karim auswirken. Gerade bei den negativen Erschütterungen könnten noch einige mehr genannt werden, die im Verlauf des Romans immer wieder auftreten und sich auf die Wahrnehmung Karims auswirken und Veränderungen in ihm bewirken. Da es in dieser Hausarbeit jedoch vor allem um die Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft innerhalb und außerhalb des Buches gehen soll, sollen die obigen Beispiele reichen, um einen ersten Eindruck zu geben, wie auch die Hauptfigur Erschütterungen erlebt.

2.2 Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft im Buch

Betrachtet man die Erschütterungen hinsichtlich der Aufnahmegesellschaft innerhalb des Romans, fällt zunächst auf, dass hier ausschließlich die negativen betrachtet werden müssen, da die positiven ausbleiben. Darum soll im Folgenden auf zwei negative Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft im Buch eingegangen werden. Dabei soll es zuerst um den Heiratsantrag Alis an die deutsche Caritas-Mitarbeiterin Karin Schmitt gehen. Karin agiert im gesamten Roman als die Bezugsperson für die Asylheimbewohner und als diejenige, die konstant für sie einsteht und ihnen freundlich begegnet. Als sie für zwei irakische Jungs eine Feier organisiert, da diese künftig bei ihrem Onkel in Nürnberg wohnen dürfen, eskaliert die Situation. Nachdem alle ausgelassen feiern und auch Karin Schmitt sich mit guter Laune an der Feier beteiligt, bittet Ali seinen Freund Rafid, alles für ihn ins Deutsche zu übersetzen, was er zu sagen hat. Dabei geht es um einen Heiratsantrag an die Caritas-Mitarbeiterin. Er beginnt seine Ansprache mit einem Lob an Frau Schmitt und bedankt sich für die Feier und dafür, dass sie sich immer um ihn und die restlichen Bewohner kümmert. Im Anschluss meint er, er wolle sie heiraten und „eine kleine Familie gründen. Und Kinder machen, die mit Nora spielen.“11 Die restlichen Flüchtlinge beginnen daraufhin laut zu lachen und Frau Schmitt, von der Situation überfordert, bleibt zunächst ruhig, rennt anschließend dennoch weinend davon und fährt mit dem Auto los. Die Erschütterung, die in Frau Schmitt dabei vorgeht, liegt darin, dass sie trotz ihrer Arbeit und ihrem Engagement im Asylantenheim nicht mit einer solchen Aktion gerechnet hat. Als sie den Heiratsantrag von Ali bekommt, erweckt das eine neue Wahrheit in ihr. Anscheinend ist die bewirkte Veränderung so groß, dass sie ihre Arbeit im Asylantenheim nicht mehr aufnehmen möchte, da sie ab diesem Zeitpunkt nicht mehr im Heim erscheint.

Die wohl größte negative Erschütterung der Aufnahmegesellschaft im Buch ist der Terroranschlag in Amerika am 11. September. Allein der Journalist, der im Roman „Ohrfeige“ von den Vorfällen in den USA berichtet, scheint von den Ereignissen überfordert zu sein.12 Der 11. September löst in der Aufnahmegesellschaft große Veränderungen hinsichtlich deren Verhalten gegenüber Geflüchteten in Deutschland aus.

In erster Linie wird dies deutlich dadurch, dass jeder Araber in Deutschland direkt als verdächtig gilt.13 Dies äußert sich darin, dass die Polizei Karim sowie alle anderen Muslime anschließend zu Befragungen einlädt, in denen Fragen gestellt werden wie: „Sind sie ein Terrorist?“, „Haben Sie Bombenanschläge ausgeübt?“ und „Haben Sie die Absicht, Attentate auszuüben oder ein Terrorist zu werden?“14 Auch die Skepsis innerhalb der Bevölkerung steigt und in den Buchhandlungen und in den Auslagen geht es nach den Anschlägen des 11. September nur noch um den Islam und den Terrorismus.15 Eine weitere Auswirkung der terroristischen Anschläge in den Vereinigten Staaten, von denen der Protagonist erzählt ist, dass „für jeden herrenlos herumstehenden Koffer [«] ganze Stadtteile abgesperrt“16 wurden.

An diesem Beispiel zeigt sich ganz gut, wie Erschütterung durch etwas Neues, Unerhörtes und zuvor nie Dagewesenes ausgelöst wird. Die Anschläge des 11. September erschüttern das Weltbild der Aufnahmegesellschaft innerhalb des Romans und führen dazu, dass sich unmittelbar etwas in ihrem Verhalten verändert und sie den übrigen Flüchtlingen gegenüber misstrauisch und skeptisch sind.

2.3 Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft außerhalb des Buches

Die erste Erschütterung, die bei der Aufnahmegesellschaft außerhalb des Buches, bei den Lesern also, ausgelöst wird, ist wohl die tatsächliche Ohrfeige an sich. „Ohrfeige“ ist nicht nur der Titel des Buches, es kommt direkt zu Beginn der Geschichte zu einer direkten Gewaltanwendung. Die Ohrfeige, die Karim der deutschen Behördenmitarbeiterin Frau Schulz verpasst, löst bei dem Leser direkt auf der ersten Seite eine Veränderung in der Wahrnehmung aus. Dies geschieht dadurch, dass die Behördenmitarbeiter eigentlich für Autorität stehen. Nach der Ohrfeige wird Frau Schulz von Karim gefesselt, damit er ihr in Ruhe seine Geschichte erzählen kann. Er sagt selbst, dass Frau Schulz in der Regel zu denjenigen gehört, die über seinen Aufenthalt entscheiden und dass sie nun, in der neuen Situation, nicht mehr diese Macht hat, sozusagen hilflos ist.17 Dies verändert auch die Wahrnehmung des Lesers, der dank seines Allgemeinwissens weiß, dass Behördenmitarbeiter zu den Autoritätspersonen gehören.

Wird gegen diese Gewalt ausgeübt oder befinden diese sich in einer hilflosen Situation, passt dies nicht zu dem gewohnten Bild eines deutschen Mitarbeiters der Behörden.

Was vielleicht keine direkte Erschütterung auslöst, dennoch nicht dem gesellschaftlichen Bild entspricht, ist die Sprache des Protagonisten und auf welche Art und Weise er dem Leser seine Ansichten vermittelt. Seine Wahrheit, Perspektive und seine Kritik drückt er in klaren Worten aus. An manchen Stellen beinahe schon frech übt er Kritik an der deutschen Bürokratie aus, an der Umgangsweise der Polizisten und weiteren Abläufen, denen er sich ab seiner Ankunft in Deutschland unterziehen muss. Karim nimmt dadurch nicht die Opferrolle ein - die Perspektive, aus der viele andere Geflüchtete berichten - sondern stellt einen Flüchtling dar, der offen kritisiert und somit seine Perspektive vermittelt und dadurch auch in die Perspektive des Lesers eingreift. Er zeigt eine veränderte Betrachtungsweise auf und lässt den Leser unmittelbar daran teilhaben. Mit welchen sprachlichen Mitteln er dies tut, soll später unter dem Inhaltspunkt „3. Sprache und literarische Verarbeitung“ weiter ausgeführt werden.

Um direkt an seine kritische Betrachtungsweise anzuknüpfen soll folgend auf Karims Beschreibung der deutschen Polizisten eingegangen werden. Offen wird die Frage gestellt: „Und warum fällt niemandem die Tatsache des Polizeirassismus auf?“18 Ähnlich harte Begriffe, die der Protagonist den Polizisten gegenüber äußert, sind „Scheißbullen!“19 und die Bezeichnung als „bitterernste Männer“, die sich vor allem durch ihre Härte und Kälte auszeichnen.20 Wie oben bereits erwähnt wurde, führen die Polizisten mit den Geflüchteten harte Befragungen durch. Neben der Befragung nach den Anschlägen des 11. September, wird vor allem die Polizeibefragung direkt nach Karims Ankunft in Deutschland näher ausgeführt. Ein Moment, der ihm dabei vor allem nahegeht, ist, als die Polizisten ihm befehlen, sich auszuziehen. Als er sich nach kurzer Verweigerung schließlich entblößt, schildert er, wie die anwesenden Polizisten ihn dabei ansehen, als wären sie angewidert und fasziniert zugleich.21 Nachdem Karim sich wieder anziehen durfte, verlangt einer der Polizisten eine abschließende Unterschrift von ihm und zwar so, dass Karim sich nicht nochmal erlaubte, erneut zu verweigern.22 Alles in allem werden die Polizisten sowie andere Personen der Behörden von der Hauptfigur hauptsächlich in negativen Worten beschrieben.

[...]


1 „Biografie“ auf abbaskhider͘com͘ URL: http://www.abbaskhider.com/seiten/biografie.html (Abrufdatum: 25.08.2018)

2 Dudenredaktion (o͘ J͘): „Erschütterung“ auf Duden online͘ URL: https://www.duden.de/node/680194/revisions/1085990/view (Abrufdatum: 28.08.2018)

3 Khider, 2016, S. 182

4 Khider, 2016, S. 134

5 Khider, 2016, S. 135

6 Khider, 2016, S. 156

7 Khider, 2016, S. 44

8 Özbek, 2017, S. 216 - 228

9 Khider, 2016, S. 77

10 Khider, 2016, S. 78

11 Khider, 2016, S. 125

12 Khider, 2016, S. 163

13 Khider, 2016, S. 164

14 Khider, 2016, S. 167

15 Khider, 2016, S. 168

16 Khider, 2016, S. 169

17 Khider, 2016, S. 11

18 Khider, 2016, S. 19

19 Khider, 2016, S. 19

20 Khider, 2016, S. 49

21 Khider, 2016, S. 44

22 Khider, 2016, S. 45

Excerpt out of 15 pages

Details

Title
Abbas Khiders "Ohrfeige". Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft innerhalb und außerhalb des Romans
College
LMU Munich
Grade
1,3
Author
Year
2018
Pages
15
Catalog Number
V441364
ISBN (eBook)
9783668797390
ISBN (Book)
9783668797406
Language
German
Tags
Abbas Khider, Ohrfeige, Erschütterung, Aufnahmegesellschaft, Asylliteratur, Flüchtlingsliteratur, Khider, literarische Verarbeitung, Sprache
Quote paper
Vivienne Lehmann (Author), 2018, Abbas Khiders "Ohrfeige". Erschütterungen der Aufnahmegesellschaft innerhalb und außerhalb des Romans, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441364

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