In dieser Arbeit wurde Paracetamol durch eine Reaktion von p-Aminophenol und Essigsäure-anhydrid in einem Schullabor synthetisiert. Die Ausbeute an hergestelltem Paracetamol lag bei 50% der maximalen Ausbeute.
Das Produkt wurde durch eine Schmelzpunktbestimmung sowie eine Dünnschicht-Chromatographie untersucht und konnte als Paracetamol identifiziert werden. Es ist vom Reinheitsgrad mit käuflichem Paracetamol vergleichbar.
Inhaltsverzeichnis
1 Abstract
2 Einleitung
2.1 Schmerzmittel
2.1.1 Starke (zentrale) Analgetika
2.1.2 Schwache (periphere) Analgetika
2.2 Paracetamol
2.2.1 Allgemeines und Wirkungsmechanismus
2.2.2 Medizinische Aspekte
2.2.3 Geschichte
2.3 Zielsetzung
3 Resultate
3.1 Synthese von Paracetamol
3.2 Schmelzpunktbestimmung
3.3 Dünnschicht-Chromatographie
4 Diskussion
4.1 Analyse und Interpretation der Daten
4.1.1 Synthese von Paracetamol
4.1.2 Schmelzpunktbestimmung
4.1.3 Dünnschicht-Chromatographie
4.2 Fazit
5 Experimenteller Teil
5.1 Synthese von Paracetamol
5.1.1 Material und Geräte
5.1.2 Chemikalien
5.1.3 Vorgang
5.2 Schmelzpunktbestimmung
5.2.1 Material und Geräte
5.2.2 Chemikalien
5.2.3 Vorgang
5.3 Dünnschicht-Chromatographie
5.3.1 Material und Geräte
5.3.2 Chemikalien
5.3.3 Vorgang
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die erfolgreiche Synthese von Paracetamol im schulischen Laborumfeld mit einer möglichst hohen Reinheit und Ausbeute. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, inwieweit das synthetisierte Produkt durch analytische Methoden wie Schmelzpunktbestimmung und Dünnschicht-Chromatographie verifiziert und mit käuflichem Paracetamol hinsichtlich seiner Reinheit verglichen werden kann.
- Grundlagen der Schmerzmittelklassen und Wirkweise von Paracetamol
- Chemische Synthese von Paracetamol aus p-Aminophenol und Essigsäureanhydrid
- Analytische Bestimmung des Schmelzpunkts zur Reinheitskontrolle
- Durchführung und Auswertung einer Dünnschicht-Chromatographie
- Diskussion der Versuchsergebnisse und Optimierungspotenziale
Auszug aus dem Buch
3.1 Synthese von Paracetamol
Es wurde p-Aminophenol mit Essigsäureanhydrid in Wasser vermischt. Das Gemisch wurde 81.5°C erhitzt und dann in einem Eisbad auf 3° abgekühlt. So regierte es zu einer weissen kristallinen Masse (Abb. 3.1).
Als Nächstes wurde diese weisse Masse abgenutscht und somit viel Flüssigkeit entnommen. Von diesem Pulverschnee ähnelndem Pulver wurden 0.16 g Rohprodukt abgetrennt. Mit dem Rest wurde ein zweiter Reinigungsprozess mit Eisbad und Abnutschen durchgeführt. So entstanden 1.85 g Reinprodukt, das mit dem Rohprodukt in den Exsikkator gestellt wurde (Tabelle 3.1).
So erhielt man zusammengerechnet 1.89 g Paracetamol und eine Ausbeute von 50% (Siehe Anlage).
Zusammenfassung der Kapitel
2 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die pharmakologischen Grundlagen von Schmerzmitteln, unterteilt in zentrale und periphere Analgetika, und stellt Paracetamol sowie dessen Wirkungsweise, medizinische Aspekte und historische Hintergründe vor.
3 Resultate: Hier werden die Ergebnisse der experimentellen Synthese von Paracetamol, die Schmelzpunktbestimmung sowie die Dünnschicht-Chromatographie präsentiert und tabellarisch ausgewertet.
4 Diskussion: Die in Kapitel 3 erzielten Daten werden interpretiert, wobei die Reinheit des synthetisierten Produkts bewertet und Vorschläge zur Optimierung der Ausbeute und Effizienz diskutiert werden.
5 Experimenteller Teil: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Auflistung der benötigten Materialien, Chemikalien und der methodischen Vorgehensweise für die durchgeführten Synthese- und Analyseschritte.
Schlüsselwörter
Paracetamol, Synthese, p-Aminophenol, Essigsäureanhydrid, Schmerzmittel, Analgetika, Schmelzpunktbestimmung, Dünnschicht-Chromatographie, Reinheit, Ausbeute, Laborpraxis, chemische Analyse, Pharmazie, Wirkungsmechanismus, experimentelle Chemie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Synthese von Paracetamol unter Laborbedingungen und der anschließenden analytischen Überprüfung der Produktqualität.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die zentralen Felder umfassen die pharmazeutische Wirkungsweise von Schmerzmitteln, die chemische Synthesemethodik und die analytische Reinheitsprüfung durch physikalische Verfahren.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, Paracetamol mit hoher Reinheit und einer möglichst hohen Ausbeute in einem Schullabor herzustellen und die Qualität des Endprodukts zu verifizieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine chemische Synthese durch Reaktion von p-Aminophenol mit Essigsäureanhydrid durchgeführt, ergänzt durch die analytischen Verfahren Schmelzpunktbestimmung und Dünnschicht-Chromatographie.
Was umfasst der experimentelle Teil der Arbeit?
Der experimentelle Teil bietet eine exakte Dokumentation der verwendeten Geräte, der Chemikalien und der detaillierten Versuchsdurchführungen für die Synthese und die Analytik.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Paracetamol-Synthese, Reinheitsprüfung, Schmelzpunktbestimmung, analytische Chemie und chemische Labormethodik charakterisiert.
Warum war die Dünnschicht-Chromatographie im ersten Versuch nicht aussagekräftig?
Beim ersten Durchlauf ergab sich aufgrund technischer Schwierigkeiten bei der Probenauftragung oder der Positionierung in der Chromatographiekammer ein unklares Bild, was eine Wiederholung notwendig machte.
Welche Schlussfolgerung zieht der Autor zur erzielten Ausbeute?
Der Autor stuft die erzielte Ausbeute von 50 % als eher gering ein und benennt konkrete Optimierungsansätze, wie ein höheres Vakuum beim Abnutschen oder eine häufigere Anwendung der Reinigungsschritte.
- Citar trabajo
- Justus Maleck (Autor), 2017, Synthese von Paracetamol durch eine Reaktion von p-Aminophenol und Essigsäure-anhydrid, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/441576