Diese Einsendeaufgabe behandelt rund um den Themenkomplex "Psychologie des Gesundheitsverhalten" mehrere Unterpunkte. Darunter befinden sich unter anderem eine Definition und ein Fragebogen zur Selbstwirksamkeitserwartung sowie Auswertungen zweier wissenschaftlicher Studien zum gleichen Thema. Eine Literaturrecherche bietet zusätzliche Informationen zum Thema Ernährungsverhalten. Abgeschlossen wird die Arbeit durch ein Beratungsgespräch zum Thema "Übergewicht".
Inhaltsverzeichnis
1. SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG
1.1 Definition von Selbstwirksamkeitserwartung
1.2 Spezifische Selbstwirksamkeit zur gesunden Ernährung
1.2.1 Fragebogen zur gesunden Ernährung
1.2.2 Auswertung und Ergebnisse des Fragebogens
1.3 Wissenschaftliche Studie zum Thema „Selbstwirksamkeitserwartung“
1.3.1 Studienauswertung
2. LITERATURRECHERCHE: ERNÄHRUNGSVERHALTEN
2.1 Definition von Ernährungsverhalten
2.2 Theoretische Grundlagen
2.3 Entstehung
2.4 Überblick über aktuelle Daten und Zahlen
2.5 Präventions- und Interventionsprogramme zur Reduktion von Gesundheitsrisiken
2.6 Konsequenzen für eine gesundheitsorientierte Beratung
3. BERATUNGSGESPRÄCH ZUM THEMA „ÜBERGEWICHT“
3.1 Das Transtheoretische Modell (TTM)
3.1.1 Verhaltensveränderungsprozess
3.1.2 Gesundheitspsychologische Ziele
3.2 Rolle des Beraters
3.3 Gesprächsverlauf
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologischen Grundlagen des Gesundheitsverhaltens mit Fokus auf die Selbstwirksamkeitserwartung und deren Anwendung in einer professionellen Ernährungsberatung zur Gewichtsreduktion.
- Bedeutung der Selbstwirksamkeitserwartung bei der Zielerreichung
- Analyse des individuellen Ernährungsverhaltens durch Fragebögen
- Wissenschaftliche Evidenz zur Selbstwirksamkeit bei psychischen Störungen
- Anwendung des Transtheoretischen Modells (TTM) in der Beratung
- Kommunikation und Beratungsstrategien zur Verhaltensänderung
Auszug aus dem Buch
1.1 Definition von Selbstwirksamkeitserwartung
„Selbstwirksamkeitserwartung wird definiert als die subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenz bewältigen zu können.“ (Schwarzer, 2004, S.12)
Bei setzen von Zielen bzw. Meisterung von Problemen, wird ein enger Zusammenhang zwischen Maß der Selbstwirksamkeitserwartung und dem angestrebten Erfolg aufgezeigt. Personen mit einer hohen Selbstwirksamkeitserwartung bzw. Kompetenzerwartung, ent-gegnen Anforderungssituation selbstbewusst und verbinden mit ihr ein positives Gefühl. (Pieter, 2015, S.137-138).
Durch diese positive Haltung wird Motivation erzeugt, welche häufig zum ersehnten Erfolg führt, was wiederum die Verfahrensweise der Person bestätigt und gleichzeitig ihre Selbstwirksamkeitserwartung erhöht. Diesen Erfolg attribuieren sie internal bzw. schreiben sie sich selber zu. Hingegen lassen sich Personen mit einer nur schwach ausgeprägten Selbstwirksamkeitserwartung von schwierigen Anforderungssituationen schneller aus dem Konzept bringen und schreiben sich Misserfolg selber zu. Erfolg schreiben sie allerdings eher externen Faktoren zu. (Pieter, 2015, S.148)
Zusammenfassung der Kapitel
1. SELBSTWIRKSAMKEITSERWARTUNG: Dieses Kapitel erläutert die psychologische Definition von Selbstwirksamkeit, analysiert deren Einfluss mittels eines selbst durchgeführten Fragebogens und beleuchtet wissenschaftliche Studien zur Korrelation mit psychischen Belastungen.
2. LITERATURRECHERCHE: ERNÄHRUNGSVERHALTEN: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Ernährungsverhaltens, dessen Entstehungsfaktoren sowie aktuelle statistische Daten zur Ernährung in Deutschland zusammengefasst.
3. BERATUNGSGESPRÄCH ZUM THEMA „ÜBERGEWICHT“: Dieses Kapitel stellt die praktische Anwendung der Beratung dar, inklusive der Nutzung des Transtheoretischen Modells und der Gesprächsführung zur nachhaltigen Verhaltensänderung bei einer Klientin.
Schlüsselwörter
Selbstwirksamkeitserwartung, Ernährungsverhalten, Gesundheitspsychologie, Transtheoretisches Modell, Verhaltensänderung, Prävention, Ernährungsberatung, Zielsetzung, Motivation, Adipositas, Gesundheitsmanagement, Beratungskompetenz, Interventionsprogramme, Kompetenzerwartung, Lebensstil
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die psychologischen Aspekte, die den Erfolg einer Verhaltensänderung im Bereich der Ernährung und Gewichtsreduktion beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit fokussiert auf die Selbstwirksamkeitserwartung, die Analyse von Ernährungsverhalten und die methodische Beratung von Klienten.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, theoretische Konzepte der Gesundheitspsychologie in eine praktische Beratungsstrategie zu überführen, um eine Klientin erfolgreich beim Abnehmen zu unterstützen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden Literaturanalysen, eine eigene empirische Itemanalyse mittels Fragebogen und die Anwendung eines beratungspsychologischen Modells (TTM) genutzt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Selbstwirksamkeit, die Untersuchung von Einflussfaktoren auf die Ernährung und die Dokumentation eines konkreten Fallbeispiels.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Kernbegriffe sind Selbstwirksamkeit, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell und Ernährungsberatung.
Wie unterscheiden sich Personen in Bezug auf ihre Selbstwirksamkeit?
Personen mit hoher Selbstwirksamkeit sind erfolgsorientiert und attribuieren Erfolge internal, während Personen mit niedriger Selbstwirksamkeit eher misserfolgsorientiert sind.
Welche Rolle spielt die Kommunikation in der Beratung?
Die Kommunikation ist entscheidend für den Beziehungsaufbau; der Berater muss aktiv zuhören, offen fragen und auf verbale sowie nonverbale Signale achten.
- Citar trabajo
- Elisabete Henriques Ferreira (Autor), 2016, Psychologie des Gesundheitsverhaltens. Selbstwirksamkeitserwartung, Ernährungsverhalten und Beratungsgespräch zum Thema "Übergewicht", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/442385