Der ständige Wandel der Umwelt, der Ökonomischen Verhältnisse und des Marktes zwingt Unternehmen in zunehmenden Maße die Unternehmen , ihr Unternehmen auch als lernende Organisation zu organisieren bzw. den Wandel im Unternehmen dauerhaft zu gestalten. Bereits seit Jahrzehnten haben sich deshalb zahlreiche Denkschulen und Lehrmeinungen zu diesem Thema entwickelt. Aufgrund der Fülle der Meinungen kann hier nur eine Auswahl der Theorien und Modelle dargestellt werden. Die hier erläuterten Meinungen geben jedoch durchaus einen repräsentativen Einblick in die Vielfalt der Denkansätze.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Theorien und Denkmodelle
- Die Theorie von March und Olsen
- Organisationeles Lernen nach Agaris & Schön
- Ideen und Ansätze von Senge
- Praktische Ansätze zum Organisatorischem Lernen
- Informationsselektion
- Informationsinterpretation
- Der Lernprozess im engeren Sinne
- Lernen aus Fehlern
- Lernen in Projekten
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Konzepte des organisationalen Lernens und analysiert verschiedene Theorien und Denkmodelle, die dieses Phänomen erklären. Der Schwerpunkt liegt auf der Beschreibung der Anpassungsfähigkeit von Unternehmen an sich ständig verändernde Umweltbedingungen und die Bewältigung von Herausforderungen durch kontinuierliches Lernen.
- Die Theorie vom organisationalen Lernen nach March und Olsen
- Der Lernprozess nach Argyris und Schön
- Die Bedeutung von Feedback und Erfahrung im organisationalen Lernen
- Praktische Ansätze zur Förderung des organisationalen Lernens
- Die Herausforderungen und Schwierigkeiten im Prozess des organisationalen Lernens
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des organisationalen Lernens im Kontext der sich ständig verändernden Umwelt und der Notwendigkeit, Unternehmen als lernende Organisationen zu gestalten.
- Theorien und Denkmodelle: Dieses Kapitel stellt die Theorie von March und Olsen vor, die das Wahlverhalten von Organisationen unter dem Aspekt der Ungewissheit betrachtet. Es erläutert, wie individuelles Verhalten der Mitarbeiter zu organisationalen Handlungen führt. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen des Lernens unter Unsicherheit.
Schlüsselwörter
Organisationelles Lernen, Unternehmenskultur, March und Olsen, Argyris und Schön, Lernprozesse, Umweltveränderungen, Feedback, Handlungstheorie, Organisationsentwicklung, Management, Adaptionsfähigkeit
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine „lernende Organisation“?
Ein Unternehmen, das sich kontinuierlich an Umweltveränderungen anpasst, indem es individuelles Wissen in organisationales Wissen umwandelt und aus Erfahrungen lernt.
Was besagt die Theorie von March und Olsen?
Sie untersucht das Wahlverhalten von Organisationen unter Ungewissheit und wie individuelles Verhalten der Mitarbeiter zu kollektiven organisationalen Handlungen führt.
Wie funktioniert organisationales Lernen nach Argyris & Schön?
Sie unterscheiden zwischen Single-Loop-Learning (Anpassung von Handlungen) und Double-Loop-Learning (Hinterfragen der zugrunde liegenden Werte und Ziele).
Warum ist „Lernen aus Fehlern“ für Unternehmen wichtig?
Eine positive Fehlerkultur ermöglicht es, Ursachen systematisch zu analysieren und Prozesse so zu verbessern, dass dieselben Fehler nicht wiederholt werden.
Welche Rolle spielt Feedback im Lernprozess?
Feedbackschleifen sind essenziell, um die Wirkung von Handlungen zu überprüfen und die Strategie der Organisation an die reale Marktsituation anzupassen.
- Citation du texte
- Ulli Boldt (Auteur), 2001, Das Unternehmen als lernende Organisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44259