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Model Driven Architecture

Title: Model Driven Architecture

Seminar Paper , 2004 , 49 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Wirtschaftsinformatiker Univ. Dennis Marc Busch (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Seit Beginn des Informationszeitalters versucht die Softwareindustrie, Verfahren, Werkzeuge und Methoden zu entwerfen, um die Arbeit mit Informationstechnologie (IT) einfacher und vor allem effizienter zu gestalten. Von der Einführung der ersten Hochsprachen über den Erfolgszug der objektorientierten Sprachen und integrierten Entwicklungsumgebungen bis zu Modellierungstechniken wie der Unified Modeling Language (UML) beherrscht die fortschreitende Abstrahierung vom reinen Maschinencode immer stärker den Softwareentwicklungsprozeß. Eine fast logische Folge aus dieser Entwicklung ist der Standard der Model Driven Architecture (MDA) der OMG. Grundgedanke dieses Konzepts ist es, konstruktive Modelle in das Zentrum des Softwareentwicklungsprozesses zu stellen. Diese Modelle dienen nicht mehr nur der abstrakten Beschreibung des zu entwickelnden Systems, sondern zur automatisierten Erzeugung von weiteren Modellen des selben Systems sowie der Generierung des Quellcodes. Wesentlich für die MDA ist die Trennung der Spezifikation der Systemfunktionalität von der verwendeten Plattform. Die MDA ermöglicht es außerdem, Plattformen zu beschreiben, eine bestimmte Plattform für das System auszuwählen und den Systementwurf für die gewählte Plattform zu transformieren.

Dieses Werk gibt einen Überblick über die Entwicklungsgeschichte, den Softwareentwicklungsprozesses mit der MDA, über die grundlegenden Technologien sowie den Entwicklungsstand.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 „How Systems Will Be Built“

2 Entwicklungsgeschichte

2.1 Die OMG

2.2 Die Vision

3 MDA Framework

3.1 Modelle

3.1.1 Metamodellierung

3.1.2 Modellkategorien in der MDA

3.1.3 Computation Independent Model (CIM)

3.1.4 Platform Independent Model (PIM)

3.1.5 Platform Specific Model (PSM)

3.2 Transformationen

4 Entwicklungsstand

4.1 Unified Modeling Language (UML)

4.2 Object Constraint Language (OCL)

4.3 Meta Object Facility (MOF)

4.4 XML Metadata Interchange (XMI)

4.5 Common Warehouse MetaModel (CWM)

4.6 Common Object Request Broker Architecture (CORBA)

5 Softwareentwicklung mit MDA

5.1 Klassische Softwareentwicklung

5.2 MDA Development Lifecycle

5.3 Vergleich

5.3.1 Produktivität

5.3.2 Portabilität

5.3.3 Interoperabilität

5.3.4 Wartung und Dokumentation

5.4 Entwicklungswerkzeuge

5.5 MDA und Komponentenmodelle

5.6 Wirtschaftliche Bedeutung

5.6.1 Produktivitätsanalyse der Middleware Company

5.6.2 Gothaer Versicherungen - Entwicklung einer Angebotssoftware

5.6.3 Deutsche Bauspar AG – System zum Darlehensmanagement

5.6.4 Zusammenfassung

6 „The Architecture of Choice for a Changing World“

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen fundierten Überblick über die Model Driven Architecture (MDA) zu geben, ihre historische Einordnung zu erläutern und das Potenzial zur Effizienzsteigerung im Softwareentwicklungsprozess anhand aktueller Technologien und Fallstudien zu untersuchen.

  • Grundlagen und Vision der Model Driven Architecture.
  • Detaillierte Analyse des MDA-Frameworks (Modelle und Transformationen).
  • Technologischer Entwicklungsstand und Standardisierung.
  • Gegenüberstellung von klassischer Softwareentwicklung und MDA-Prozessen.
  • Empirische wirtschaftliche Bewertung anhand von Fallstudien.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Modellkategorien in der MDA

Die Bezeichnung Model Driven Architecture lässt bereits erkennen, dass Modelle den Kern der MDA bilden. Ein Modell ist im Kontext der MDA als die Beschreibung eines Systems oder Teilsystems, die in einer wohldefinierten Sprache verfasst wird, zu verstehen. Als wohldefinierte Sprache wird eine Sprache bezeichnet, die über eine definierte Form (Syntax) und Bedeutung (Semantik) verfügt und geeignet ist, automatisiert von Computern verarbeitet zu werden.

Obwohl die UML als quasi „hauseigene“ Modellierungssprache der OMG am geeignetsten erscheint ist MDA ganz im Sinne der Unabhängigkeit von Techniken und Zukunftsentwicklungen hier nicht festgelegt. Auch für bspw. Petri-Netze oder Entity Relationship (ER) Diagramme ist der Standard offen. Wichtig ist jedoch immer die Wohldefiniertheit der Sprache, denn ohne genau bekannte Syntax und Semantik kann das Hauptziel, nämlich die automatische Codegenerierung, nicht oder zumindest nicht deterministisch erreicht werden.

Modelle beschreiben ein System in der MDA zudem aus einem bestimmten Blickwinkel, den sogenannten Viewpoints. Als wichtigste Modellkategorien aus Entwicklersicht werden das Computation Independent Model (CIM), das Platform Independent Model (PIM) und das Platform Specific Model (PSM) unterschieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 „How Systems Will Be Built“: Einführung in die Motivation hinter der MDA und die zunehmende Abstraktion im Softwareentwicklungsprozess.

2 Entwicklungsgeschichte: Darstellung der Rolle der OMG bei der Standardisierung sowie der Vision, Modellierung in den Mittelpunkt der Softwareentwicklung zu rücken.

3 MDA Framework: Erläuterung der zentralen Konzepte, insbesondere der Modellierungsebenen und der Transformationsprozesse.

4 Entwicklungsstand: Übersicht der Schlüsseltechnologien wie UML, OCL, MOF, XMI und CWM, die das MDA-Framework technisch untermauern.

5 Softwareentwicklung mit MDA: Vergleich zwischen traditionellen Prozessen und dem MDA-Lebenszyklus sowie Analyse von Produktivität, Portabilität und wirtschaftlichem Nutzen.

6 „The Architecture of Choice for a Changing World“: Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und die notwendigen Schritte zur Etablierung des Paradigmas der Modelltransformation.

Schlüsselwörter

Model Driven Architecture, MDA, OMG, UML, Metamodellierung, Transformationen, Codegenerierung, Plattformunabhängigkeit, Softwareentwicklung, PIM, PSM, CIM, Interoperabilität, Modellierung, Systementwurf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Model Driven Architecture (MDA) als Standard der Object Management Group zur modellbasierten Softwareentwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der MDA, das Framework mit seinen Modellen und Transformationen, die unterstützenden Technologien sowie den Vergleich zu klassischen Entwicklungsmodellen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen Überblick über den Stand der MDA zu geben und zu analysieren, ob der Ansatz die Softwareentwicklung effizienter gestaltet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallstudien zur wirtschaftlichen Bedeutung der MDA.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der technologischen Komponenten, die Gegenüberstellung von klassischen Prozessen und MDA sowie die Analyse des wirtschaftlichen Nutzens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie MDA, Modellierung, Transformation, PIM, PSM, Codegenerierung und Portabilität geprägt.

Welche Rolle spielen Transformationen für den Erfolg der MDA?

Transformationen sind essenziell, da sie die automatisierte Überführung von Modellen in Quellcode oder zwischen verschiedenen Modellkategorien ermöglichen.

Wie schneidet der MDA-Ansatz bei den betrachteten Fallstudien ab?

Die Fallstudien deuten darauf hin, dass signifikante Einsparpotenziale bei Kosten und Zeit existieren, auch wenn das Ideal einer vollautomatisierten Entwicklung noch nicht vollständig erreicht ist.

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Details

Title
Model Driven Architecture
College
University of the Federal Armed Forces München  ( Institut für Angewandte Systemwissenschaften und Wirtschaftsinformatik)
Course
Informationsintegration & Middleware
Grade
1,7
Author
Diplom-Wirtschaftsinformatiker Univ. Dennis Marc Busch (Author)
Publication Year
2004
Pages
49
Catalog Number
V44364
ISBN (eBook)
9783638419796
ISBN (Book)
9783638717021
Language
German
Tags
Model Driven Architecture Informationsintegration Middleware
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Wirtschaftsinformatiker Univ. Dennis Marc Busch (Author), 2004, Model Driven Architecture, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/44364
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