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Zum Verhältnis kapitalistischen Wachstums und der Naturzerstörung. Grüne Transformation trotz Kapitalismus?

Título: Zum Verhältnis kapitalistischen Wachstums und der Naturzerstörung. Grüne Transformation trotz Kapitalismus?

Ensayo , 2017 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Paul Kruse (Autor)

Sociología - General y Teorías
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Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist seit Beginn des 21. Jahrhunderts immer mehr ins Zentrum öffentlichkeitswirksamer Debatten gerückt und markiert für nicht wenige Wissenschafter die zentrale Aufgabe der Menschheit in der gegenwärtigen Epoche. Die Ausbeutung der Natur in Form von Ressourcennutzung und thermischenr Belastung in Form durch Treibhausgasen dürfte inzwischen in den Köpfen der breiten Bevölkerung westlicher Industriegesellschaften angekommen sein. Doch ist diese existenzielle Herausforderung innerhalb unseres bestehenden Wirtschaftssystems überhaupt zu lösen oder ist der Kapitalismus in seiner jetzigen Form womöglich sogar eine signifikante Ursache der eklatanten Naturzerstörung, wie wir sie zweifellos seit mehreren Dekaden vorfinden?

Um dieser Frage nachzugehen wird in dieser Arbeit vorerst auf den Vorreiter der Kapitalismuskritik, Karl Marx zurückgegriffen, welcher mit seiner „Kritik der Politischen Ökonomie“ ein weiterhin aktuelles aber unvollendetes Werk schuf. Indem das Verhältnis zwischen Mensch und Natur und die von ihm propagierte Entfremdung dieses Verhältnisses thematisiert wird, soll ein Einstieg in das Thema gegeben werden um anschließend destruktive Mechanismen des Kapitalismus deutlich zu machen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marx’ Werttheorie als Ausgangspunkt der Kapitalismuskritik

3. Der Zirkulationsprozess des Kapitals als Widerspruch zur Natur

4. Scheitern des EU-Emissionshandels als Beispiel für divergente Logiken

5. Möglichkeiten und Grenzen einer grünen Transformation

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen kapitalistischem Wirtschaftswachstum und der fortschreitenden Naturzerstörung, um zu erörtern, ob eine ökologische Transformation innerhalb der bestehenden kapitalistischen Wirtschaftsordnung überhaupt möglich ist.

  • Marxistische Kapitalismuskritik und das Verhältnis von Mensch und Natur
  • Die Logik der Warenzirkulation und der Zwang zum unendlichen Wachstum
  • Die Rolle der Werttheorie bei der ökologischen Stoffwechselstörung
  • Analyse des EU-Emissionshandels als Instrument der Umweltpolitik
  • Voraussetzungen für eine nachhaltige gesellschaftliche und ökonomische Transformation

Auszug aus dem Buch

Zum Verhältnis kapitalistischen Wachstums und der Naturzerstörung - grüne Transformation trotz Kapitalismus?

Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist seit Beginn des 21. Jahrhunderts immer mehr ins Zentrum öffentlichkeitswirksamer Debatten gerückt und markiert für nicht wenige Wissenschafter die zentrale Aufgabe der Menschheit in der gegenwärtigen Epoche. Die Ausbeutung der Natur in Form von Ressourcennutzung und thermischenr Belastung in Form durch Treibhausgasen dürfte inzwischen in den Köpfen der breiten Bevölkerung westlicher Industriegesellschaften angekommen sein.

Doch ist diese existenzielle Herausforderung innerhalb unseres bestehenden Wirtschaftssystems überhaupt zu lösen oder ist der Kapitalismus in seiner jetzigen Form womöglich sogar eine signifikante Ursache der eklatanten Naturzerstörung, wie wir sie zweifellos seit mehreren Dekaden vorfinden? Um dieser Frage nachzugehen wird im Folgenden vorerst auf den Vorreiter der Kapitalismuskritik, Karl Marx zurückgegriffen, welcher mit seiner „Kritik der Politischen Ökonomie“ ein weiterhin aktuelles aber unvollendetes Werk schuf.

Indem das Verhältnis zwischen Mensch und Natur und die von ihm propagierte Entfremdung dieses Verhältnisses thematisiert wird, soll ein Einstieg in das Thema gegeben werden um anschließend destruktive Mechanismen des Kapitalismus deutlich zu machen. Nachfolgend soll die Logik der Produktion und Zirkulation des Kapitals erörtert werden um sie der Logik des Stoffs gegenüberzustellen. Die von Marx entwickelte Werttheorie wird als Ausgangspunkt der grünen Kapitalismuskritik erörtert und in den gegenwärtigen Kontext eingeordnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der kapitalistisch bedingten Naturzerstörung ein und skizziert die wissenschaftliche Herangehensweise unter Rückgriff auf marxistische Theorieansätze.

2. Marx’ Werttheorie als Ausgangspunkt der Kapitalismuskritik: Dieses Kapitel erläutert die Grundbegriffe der Marxschen Werttheorie, insbesondere das Zusammenspiel von Gebrauchs- und Tauschwert, und setzt diese in Bezug zur Entfremdung von der Natur.

3. Der Zirkulationsprozess des Kapitals als Widerspruch zur Natur: Der Abschnitt analysiert, wie die Logik der unendlichen Geldvermehrung (Ware-Geld-Ware) permanent neue Ressourceninputs erfordert und so der ökologischen Endlichkeit entgegensteht.

4. Scheitern des EU-Emissionshandels als Beispiel für divergente Logiken: Anhand des EU-Emissionshandels wird aufgezeigt, wie marktbasierte Instrumente an der ökonomischen Logik scheitern, da der Preis für Umweltzerstörung die notwendige Lenkungswirkung vermissen lässt.

5. Möglichkeiten und Grenzen einer grünen Transformation: Hier werden politische und gesellschaftliche Strategien diskutiert, wobei die Notwendigkeit von Ordnungsrahmen und die Rolle der Zivilgesellschaft für einen Wandel hervorgehoben werden.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass systemimmanente ökologische Widersprüche zwar schwer zu lösen sind, eine Transformation durch supranationale Regulierung und gesellschaftliche Innovationskraft jedoch nicht ausgeschlossen ist.

Schlüsselwörter

Kapitalismus, Naturzerstörung, Politische Ökonomie, Marx, Werttheorie, Stoffwechsel, Emissionshandel, Nachhaltigkeit, Wirtschaftswachstum, Transformation, Ressourcenverbrauch, Zirkulationsprozess, Klimaziele, Umweltschutz, Entfremdung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem fundamentalen Konflikt zwischen der kapitalistischen Wirtschaftsweise, die auf unendlichem Wachstum basiert, und der ökologischen Notwendigkeit, natürliche Ressourcen zu schonen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Marxsche Kapitalismuskritik, die Funktionsweise von Warenzirkulation, die Grenzen von marktkonformen Umweltinstrumenten wie dem Emissionshandel und Strategien für eine grüne Transformation.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ergründen, ob das aktuelle kapitalistische Wirtschaftssystem mit den Erfordernissen einer nachhaltigen Entwicklung vereinbar ist oder ob es zwangsläufig zur weiteren Naturzerstörung führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretische Analyse der Politischen Ökonomie nach Karl Marx, um moderne ökonomische Prozesse und deren Auswirkungen auf die ökologische Stoffwechselbeziehung kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird dargelegt, warum der Wert- und Zirkulationsprozess kapitalistischer Ökonomien naturzerstörerisch wirkt, illustriert durch das Beispiel des Scheiterns des EU-Emissionshandels.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der stoffliche Stoffwechsel zwischen Mensch und Natur, die Werttheorie, der Zwang zur Kapitalakkumulation und die Rolle der Zivilgesellschaft.

Warum wird der EU-Emissionshandel als gescheitert angesehen?

Der Autor führt aus, dass der Preis für den CO2-Ausstoß aufgrund eines Angebotsüberschusses an Zertifikaten zu niedrig ist, um für Unternehmen einen echten Anreiz für klimafreundliche Investitionen zu schaffen.

Welche Rolle spielt die „Ware Geld“ in diesem Kontext?

Die „Ware Geld“ wird als Motor des Zirkulationsprozesses beschrieben, der aufgrund seiner Tendenz zur unendlichen Vermehrung und mangelnder moralischer Grenzen im Widerspruch zur physischen Endlichkeit der Natur steht.

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Detalles

Título
Zum Verhältnis kapitalistischen Wachstums und der Naturzerstörung. Grüne Transformation trotz Kapitalismus?
Universidad
University of Hannover
Calificación
1,3
Autor
Paul Kruse (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
9
No. de catálogo
V443850
ISBN (Ebook)
9783668812208
ISBN (Libro)
9783668812215
Idioma
Alemán
Etiqueta
Karl Marx Kapitalismus Naturzerstörung grüne Transformation Kapitalismuskritik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Paul Kruse (Autor), 2017, Zum Verhältnis kapitalistischen Wachstums und der Naturzerstörung. Grüne Transformation trotz Kapitalismus?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/443850
Leer eBook
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