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Murray Rothbards Delegitimierung des Staates

Título: Murray Rothbards Delegitimierung des Staates

Trabajo Escrito , 2018 , 13 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Nils Rieckmann (Autor)

Política - Filosofía política e historia de las ideas
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Murray Rothbard besitzt ein absolutes Rechtsverständnis von Eigentum, genauso wie John Locke. Doch während John Locke den Sinn für die Errichtung einer Regierung in dem dadurch ermöglichtem Schutz von Eigentum sieht, scheint Rothbard jede Form von Herrschaft abzulehnen. Dass sich Personen oder Organisationen nicht über den freien Markt finanzieren, ist für Rothbard ein unmoralischer Vorgang, es handele sich um einen Verstoß gegen das Naturrecht.

Es gebe nur zwei Formen menschlicher Kooperation, eine die auf Raub von Eigentum durch Gewalt beruhe und die des friedlichen Tausches. „Just as the two basic [...] interrelations between men are peaceful cooperation or coercive exploitation, production or predation“ (Rothbard 2009a: 53-55).

Die Institution des friedlichen Tausches, welche mit dem Naturrecht in Einklang stehe, sei der freie Markt und die Institution des Raubes sei der Staat. In dieser Arbeit rekonstruiere ich Rothbards Delegitimationstheorie des Staates.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rothbards Staatsdefinition

3. Rothbards Delegitimationstheorie

a) Axiom Selbsteigentum

b) Privateigentum

c) Die Verletzung des Naturrechtes auf Eigentum

d) Der Staat als Verletzer des Rechtes auf Eigentum

e) Delegitimierung typischer Rechtfertigungsversuche

aa) Alternativlosigkeit

bb) Gesellschaftsvertrag

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit rekonstruiert Murray Rothbards Argumentation zur Delegitimierung des Staates und untersucht, warum Rothbard trotz naturrechtlicher Überschneidungen mit Vertragstheoretikern wie John Locke eine grundlegend ablehnende Haltung gegenüber staatlicher Herrschaft einnimmt.

  • Die Staatsdefinition nach Murray Rothbard
  • Das libertäre Axiom des Selbsteigentums
  • Die naturrechtliche Begründung von Privateigentum
  • Die Delegitimierung staatlicher Herrschaft und Steuererhebung
  • Anarchistische Gegenmodelle und die Kritik am Gesellschaftsvertrag

Auszug aus dem Buch

3. Rothbards Delegitimationstheorie

Anhand eines Inselbeispieles, indem Robinson Crusoe mit Gedächtnisverlust auf einer Insel strandet, leitet Rothbard seine Ethik der Freiheit her (Rothbard 2016: 29).

„He finds, for one thing, himself, with the primordial fact of his own consciousness and his own body. […] He finds also that, in seeming contrast with animals, he does not posses any innate instinctual knowledge impelling him into the proper paths for the satisfaciton of his needs and desires. […] all knowledge must be learned by him [...] Some of these ends may be attained with minimal effort on his part […] In such cases, his consumption of a good or service may be obtained quickly […] But for almost all of his wants […] he must […] take the nature-given resources and transform them into useful objects, shapes, and places most useful to him – so that he can satisfy his wants“ (Rothbard 2016: 29-30).

Rothbard beschreibt den Menschen, im Gegensatz zum Tier, als ein vernunftbegabtes Wesen. Der Mensch ist sich seiner Existenz bewusst und strebt danach seine Bedürfnisse zu befriedigen. Er kann lernen, nicht nur durch Konsum von Naturgütern seine Ziele zu erreichen. Er ist in der Lage sich selber beizubringen, wie man Güter transformiert, um sie zielführend zu benutzen. Seine Bedürfnisse scheinen in ihm verankert worden zu sein. Das Crusoe Beispiel lässt allerdings offen, wann und durch wen oder was die Bedürfnisse verankert wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage vor und kontrastiert Rothbards libertäre Position mit der von John Locke.

2. Rothbards Staatsdefinition: Dieses Kapitel definiert den Staat als eine Institution mit Gewaltmonopol, die sich durch zwangsweise erhobene Steuern finanziert.

3. Rothbards Delegitimationstheorie: Dieser Hauptteil leitet aus dem Axiom des Selbsteigentums das Recht auf Privateigentum ab und hinterfragt staatliche Rechtfertigungsversuche kritisch.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass für Rothbard die Existenz des Staates aufgrund der Verletzung des Naturrechts nicht legitimierbar ist.

Schlüsselwörter

Murray Rothbard, Staat, Libertarismus, Delegitimierung, Selbsteigentum, Privateigentum, Naturrecht, Gewaltmonopol, Steuer, Anarchismus, freier Markt, Gesellschaftsvertrag, Individuum, Eigentumsrecht, Politische Philosophie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die politische Theorie von Murray Rothbard und seine spezifische Argumentation, mit der er den modernen Staat als illegitime Institution ablehnt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Begriffe des Selbsteigentums, des Privateigentums, die Funktion des Staates als Gewaltmonopolist und die Kritik an staatlichen Legitimationsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Rekonstruktion der Delegitimationsargumentation Rothbards, um die Grundlagen für einen späteren Vergleich mit den Theorien von John Locke zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse und Rekonstruktion von Rothbards Originalwerken sowie deren Einordnung in den Kontext der politischen Ideengeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Herleitung der Freiheitsethik aus dem Selbsteigentum, der Entstehung von Privateigentum, der Rolle des Staates als Verletzer dieser Rechte und der Widerlegung gängiger Legitimationsargumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Selbsteigentum, Privateigentum, Naturrecht, Gewaltmonopol und die ethische Ablehnung von Zwangsabgaben.

Warum lehnt Rothbard den Gesellschaftsvertrag als Erklärung für den Staat ab?

Rothbard sieht im Gesellschaftsvertrag eine unempirische Fiktion, da Staaten historisch nie durch Verträge, sondern durch Eroberung und Ausbeutung entstanden seien.

Wie unterscheidet sich Rothbards Naturrechtsverständnis von dem John Lockes?

Während beide ein absolutes Eigentumsverständnis teilen, zieht Rothbard aus diesen Prämissen die Konsequenz des vollständigen Verzichts auf staatliche Herrschaft, während Locke den Staat zum Schutz des Eigentums für notwendig hält.

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Detalles

Título
Murray Rothbards Delegitimierung des Staates
Universidad
University of Göttingen  (Politikwissenschaft)
Curso
Politische Theorie - Vertiefung
Calificación
1,7
Autor
Nils Rieckmann (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
13
No. de catálogo
V444494
ISBN (Ebook)
9783668815445
ISBN (Libro)
9783668815452
Idioma
Alemán
Etiqueta
Murray Rothbard Staat Legitimation
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Nils Rieckmann (Autor), 2018, Murray Rothbards Delegitimierung des Staates, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/444494
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