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Frauenquote für Führungskräfte. Konzepte und Erfahrungen

Titel: Frauenquote für Führungskräfte. Konzepte und Erfahrungen

Seminararbeit , 2016 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Daniel Poggenpohl (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema von Quotenregelungen als Instrument der Gleichstellungspolitik. Unter der Prämisse, dass Frauen bei der Besetzung von Führungspositionen aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt werden, treten Spannungsverhältnisse verschiedener Art auf. Zum einen in Bezug auf die Einschränkung unternehmerischer Freiheit, zum anderen im Hinblick auf die tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau im Arbeitsleben.

Diese Spannungsverhältnisse gilt es im weiteren Verlauf aufzuzeigen. Hierin liegt auch die praktische Bedeutung der Arbeit, da Regelungen wie Frauenquoten unmittelbare Auswirkungen auf unternehmerisches Handeln aufzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit

2 Geschlechtsbedingte Diskriminierung im Arbeitsleben

2.1 Aktuelle Situation in Deutschland und Mitgliedsstaaten der Europäischen Union

2.2 Konzepte und Instrumente

2.2.1 Freiwillige Initiativen und Maßnahmen

2.2.2 Rechtsvorschriften

2.3 Aktuelle Entwicklungen in Deutschland

3 Ergebnis

3.1 Effekte

3.2 Bewertung

3.2.1 Rechtliche Grundlagen

3.2.2 Ökonomische Faktoren

3.2.3 Verhältnis zu anderen Quotenregelungen

3.2.4 Diskriminierung von Männern

3.3 Fazit & Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht Quotenregelungen als Instrument der Gleichstellungspolitik. Dabei wird analysiert, inwieweit diese gesetzlichen Eingriffe in die unternehmerische Freiheit zur Steigerung des Frauenanteils in Führungspositionen beitragen und welche ökonomischen sowie ethischen Spannungsfelder damit einhergehen.

  • Analyse der Wirksamkeit von freiwilligen versus verpflichtenden Quotenregelungen.
  • Untersuchung der aktuellen Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen im EU-Vergleich.
  • Bewertung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Hinblick auf das Grundgesetz.
  • Diskussion der ökonomischen Argumente und der Kritik bezüglich einer Diskriminierung von Männern.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Freiwillige Initiativen und Maßnahmen

Mit freiwilligen Initiativen und Maßnahmen werden im Folgenden Konzepte bezeichnet, welche keine unmittelbare Gesetzeskraft haben beziehungsweise nicht rechtlich bindend sind. Diese können sowohl von privater als auch von staatlicher Seite organisiert sein.

Hierzu zählen beispielsweise freiwillige Programme in Bezug auf Anwerbungs-, Fortbildungs-, Mentoring, oder Networking-Maßnahmen. Dabei besteht die Möglichkeit, dass diese von privater Seite organisiert werden. So hat sich die Headhunter-Branche im Vereinigten Königreich auf einen freiwilligen Diversitätskodex geeinigt, der bei der Anwerbung hochqualifizierter Mitarbeiter befolgt werden soll (Europäische Kommission (2012), S. 25). Darüber hinaus existiert die Stiftung The Mentoring Foundation, welche zwei Programme zur Förderung von Frauen in Spitzengremien mittels Mentoring anbietet (The Mentoring Foundation, Homepage).

Von staatlicher und privater Seite initiierte Programme für Trainings und Bildung beruflicher Netzwerke existieren etwa in Österreich. Aus staatlicher Sicht ist das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend beteiligt, von nicht-staatlicher Seite der österreichische Industrieverband. Als Körperschaft öffentlichen Rechts beteiligt sich die Wirtschaftskammer Österreich (Europäische Kommission (2012), S. 25).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Einführung in das Thema der Gleichstellungspolitik durch Quoten und Darlegung der methodischen Vorgehensweise anhand bestehender Datenquellen.

2 Geschlechtsbedingte Diskriminierung im Arbeitsleben: Untersuchung der Ist-Situation in der EU sowie Darstellung unterschiedlicher Konzepte zur Förderung von Frauen, unterteilt in freiwillige Initiativen und rechtliche Vorschriften.

3 Ergebnis: Analyse der Effekte von Quotenregelungen auf Basis von Statistiken sowie eine ethisch-rechtliche Bewertung der Maßnahmen und deren Auswirkungen auf Unternehmen.

Schlüsselwörter

Frauenquote, Führungspositionen, Gleichstellungspolitik, Diskriminierung, Aufsichtsrat, Vorstände, Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe, Arbeitsleben, EU-Recht, Diversität, Mentoring, unternehmerische Freiheit, Rechtsvorschriften, freiwillige Selbstverpflichtung, Chancengleichheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Quotenregelungen als Instrument der Gleichstellungspolitik und untersucht deren Einfluss auf die Besetzung von Führungspositionen in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Felder sind die aktuelle Situation in der EU, die Unterscheidung zwischen freiwilligen Maßnahmen und rechtlichen Vorschriften sowie die moralische und ökonomische Bewertung von Frauenquoten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, ob und welche Auswirkungen Quotenregelungen auf die Besetzung von Führungspositionen haben und wie diese Eingriffe legitimiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literatur- und Datenanalyse bestehender Quellen, Statistiken der Europäischen Kommission sowie rechtliche Rahmenbedingungen, ohne eigene Primärerhebungen durchzuführen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Konzepte zur Diskriminierungsvermeidung, den Ländervergleich innerhalb der EU und eine kritische Auseinandersetzung mit der Rechtslage und ökonomischen Faktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Frauenquote, Führungspositionen, Diskriminierung, Gleichstellung, rechtliche Rahmenbedingungen und ökonomische Auswirkungen.

Inwiefern unterscheiden sich die Regelungen in Frankreich und Deutschland?

Frankreich setzt auf sanktionsbewehrte, verbindliche Quotenregelungen, während Deutschland stark auf das Aktiengesetz und Empfehlungen des Corporate Governance Kodex sowie neuere Gesetze setzt.

Wie wird das Argument der "Diskriminierung von Männern" entkräftet?

Die Arbeit argumentiert, dass Frauen nicht pauschal bevorzugt werden, sondern nur bei gleicher Eignung, und dass die Quote zudem für beide Geschlechter gleichermaßen gilt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauenquote für Führungskräfte. Konzepte und Erfahrungen
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,3
Autor
Daniel Poggenpohl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
26
Katalognummer
V445081
ISBN (eBook)
9783668836075
ISBN (Buch)
9783668836082
Sprache
Deutsch
Schlagworte
frauenquote führungskräfte konzepte erfahrungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Poggenpohl (Autor:in), 2016, Frauenquote für Führungskräfte. Konzepte und Erfahrungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445081
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Leseprobe aus  26  Seiten
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