In der heutigen Zeit zeichnet sich ein Unternehmen nicht mehr allein durch den gewinnbringenden Verkauf seiner Produkte aus. Ein immer entscheidenderer Erfolgsfaktor ist ein erfolgreiches Personalmanagement, denn wenn die Bedürfnisse der Mitarbeiter unbefriedigt bleiben, wirkt sich dies negativ auf den gesamten Unternehmenserfolg aus. Ein Unternehmen ist also besonders dann erfolgreich, wenn sowohl Vorgesetzte als auch Mitarbeiter zufrieden sind.
Um diese allgemeine Zufriedenheit zu erreichen, spielt eine Vielzahl von Einflussfaktoren, z.B. der Abgleich von Selbstbild, also wie wir uns selber sehen, und Fremdbild, wie andere uns sehen, eine entscheidende Rolle, denn Störungen im Selbstbild können im Rahmen der interpersonellen Kommunikation zu Konflikten führen. Zur Angleichung dieser beiden Bilder steht u.a. das Kommunikationsinstrument des Feedbackgesprächs zur Verfügung. Durch Rückmeldung kann in Feedbackgesprächen die Ab- und Angleichung von der Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung erreicht werden.
Nach einer kurzen Einführung in die Thematik und der Beschreibung des Aufbaus dieser Hausarbeit in Kapitel eins, beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit dem Begriff der Wahrnehmung. Mit Hilfe des Modells des Johari-Fensters wird erklärt, wie Menschen wahrnehmen und wie es zu Differenzen zwischen dem Selbst- und Fremdbild kommen kann. In Kapitel drei erfolgt über kommunikationstheoretische Grundlagen die Überleitung zum Feedbackgespräch. Es werden zunächst die Regeln dargestellt, anschließend wird die Wirkung von Feedbackgesprächen im Arbeitsprozess erläutert.
Im Praxisbeispiel, dem vierten Teil dieser Hausarbeit, werden die möglichen Auswirkungen von Differenzen zwischen Selbst- und Fremdbild im Feedbackgespräch dargestellt und erläutert. Abschließend erfolgt im fünften Kapitel dann eine Zusammenfassung dieser Arbeit im Resümee.
In der Hausarbeit wird zugunsten der guten Lesbarkeit entweder die männliche oder die weibliche Sprachform verwendet. Die jeweils andere Form ist inhaltlich immer mit eingeschlossen.
Inhalt
Abbildungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Wahrnehmung
2.1 Wahrnehmungsverzerrung
2.2 Johari-Fenster
3 Interpersonelle Kommunikation und Feedbackgespräche
3.1 Kommunikationstheoretische Grundlagen
3.2 Feedback
3.2.1 Feedback-Regeln
3.2.2 Wirkung von Feedback
4 Anwendung der Inhaltstheorien in der Praxis
4.1 Beschreibung der Ausgangssituation
4.2 Analyse und Lösungsansätze für die Praxis
5 Resümee
Literaturverzeichnis
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Abgleich von Selbstbild und Fremdbild im Beruf wichtig?
Differenzen zwischen der eigenen Wahrnehmung und der Wahrnehmung durch andere können zu Konflikten und Störungen in der Zusammenarbeit führen.
Was erklärt das Johari-Fenster?
Das Johari-Fenster ist ein Modell, das die Unterschiede zwischen dem, was einer Person über sich selbst bekannt ist, und dem, was anderen bekannt ist, visualisiert (z. B. der "blinde Fleck").
Welche Regeln gelten für ein konstruktives Feedbackgespräch?
Feedback sollte zeitnah, konkret, beschreibend (nicht bewertend) und als Ich-Botschaft formuliert sein, um vom Empfänger angenommen werden zu können.
Wie wirken sich Feedbackgespräche auf den Arbeitsprozess aus?
Sie fördern die Transparenz, verbessern die Kommunikation, steigern die Mitarbeiterzufriedenheit und helfen dabei, die Leistung gezielt zu optimieren.
Was sind Wahrnehmungsverzerrungen?
Es sind psychologische Effekte, die dazu führen, dass wir Informationen subjektiv filtern oder falsch interpretieren, was die objektive Beurteilung von Kollegen oder Situationen erschwert.
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- Anonym (Author), 2017, Die Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie der individuelle Nutzen von Feedbackgesprächen im Arbeitsprozess, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/445738