Es werden drei unterschiedliche Erscheinungsformen, der Motorischen Fähigkeit „Kraft“ unterschieden. Zum einen die Maximalkraft, die Schnellkraft und die Kraftausdauer. Es gibt viele Möglichkeiten seine Kraft auch im Gruppentrainingsbereich zu fördern. Eine Übung die sehr gut zur Kräftigung der Muskeln auch ohne Geräte geeignet ist, ist die „Sprung-Kniebeuge“. Die Ausgangsposition befindet sich in einer Kniebeuge, das heißt man befindet sich in einem Hüftbreiten Stand und die Knie und das Hüftgelenk sind in einer Beugung. Der gerade Oberkörper wird leicht nach vorne gebeugt und die Hände werden locker vor der Brust gehalten. Die Ellenbogen zeigen nach unten. Nun drückt man sich explosiv nach oben und springt so hoch wie möglich ab. Die Arme werden bei der gesamten Bewegung vor der Brust gehalten. Der Oberkörper bleibt im Sprung nach oben aufrecht und der Rumpf ist angespannt. Nun landet man wieder in der Ausgangsposition und führt die Bewegung zügig fort. Eine zweite sehr gute Übung zur Kräftigung ohne Gerät, ist das „Delfinschwimmen“. Hierbei legt man sich auf den Bauch, die Arme werden nah an den Körper gehalten. Der Oberkörper, die Beine sowie die Arme werden leicht vom Boden abgehoben. Die Arme werden nach oben gestreckt, der Rumpf und die Schultern sind unter ständiger Spannung. Die Bewegung wird dynamisch fortgesetzt und die Arme werden wieder zum Körper herangeführt. Diese Übung wird langsam ausgeführt, damit alle beteiligten Muskeln unter ständiger Spannung bleiben. Beide Übungen werden mit einer Wiederholungszahl von 15 und mit 2-3 Sätzen durch-geführt. Somit handelt es sich um ein Kraftausdauertraining, das besonders gut für Sporteinsteiger geeignet ist und zudem auch eine gute Vorbereitung für andere eventuell schwere Formen des Krafttrainings.
Inhaltsverzeichnis
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH
1.1 Motorische Fähigkeit Kraft
1.2 Motorische Fähigkeit Ausdauer
1.3 Motorische Fähigkeit Beweglichkeit
1.4 Motorische Fähigkeit Koordination
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT
3 KURSPLANANALYSE
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK
4.1 Zielgruppe
4.2 Material
4.3 Stundenplanung
4.4 Begründung
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Diese Arbeit befasst sich mit der methodischen Planung und Analyse von Gruppentrainings im Fitnessbereich. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines strukturierten Kursplans für eine Wirbelsäulengymnastik sowie die kritische Untersuchung bestehender externer Trainingsbedingungen, um die Qualität und Effektivität von Kurseinheiten zu optimieren.
- Theoretische Grundlagen motorischer Fähigkeiten (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination).
- Analyse externer Rahmenbedingungen wie Gruppengröße, Räumlichkeiten und Leistungsstufen.
- Praktische Kursplananalyse am Beispiel des "Sportprinz Fitness" Sommerprogramms.
- Konkrete Stundenplanung einer 45-minütigen Wirbelsäulengymnastik inklusive Warm-up, Hauptteil und Cool-down.
Auszug aus dem Buch
1.1 Motorische Fähigkeit Kraft
„Kraftfähigkeit ist die konditionelle Basis für Muskelleistungen mit Krafteinsetzen, deren Werte über 30 Prozent der jeweils individuell realisierbaren Maxima liegen“ (Martin et. Al, 1993, zitiert nach Eifler, 2016 , S.21).
Es werden drei unterschiedliche Erscheinungsformen, der Motorischen Fähigkeit „Kraft“ unterschieden. Zum einen die Maximalkraft, die Schnellkraft und die Kraftausdauer (DhfPG, 2016, S. 21).
Es gibt viele Möglichkeiten seine Kraft auch im Gruppentrainingsbereich zu fördern. Eine Übung die sehr gut zur Kräftigung der Muskeln auch ohne Geräte geeignet ist, ist die „Sprung- Kniebeuge“. Die Ausgangsposition befindet sich in einer Kniebeuge, dass heißt man befindet sich in einem Hüftbreiten Stand und die Knie und das Hüftgelenk sind in einer Beugung. Der gerade Oberkörper wird leicht nach vorne gebeugt und die Hände werden locker vor der Brust gehalten. Die Ellenbogen zeigen nach unten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 MOTORISCHE FÄHIGKEITEN IM KURSBEREICH: Dieses Kapitel definiert die konditionellen Grundlagen Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination und gibt praktische Übungsbeispiele für den Gruppentrainingsalltag.
2 EXTERNE BEDINGUNGEN EINER KURSEINHEIT: Hier werden beeinflussende Faktoren wie Gruppengröße, Leistungsniveau, Räumlichkeiten und Klima hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Planung einer erfolgreichen Kurseinheit beleuchtet.
3 KURSPLANANALYSE: Das Kapitel bietet eine trainingswissenschaftliche und wirtschaftliche Bewertung eines realen Sommer-Kursplans und leitet daraus konkrete Verbesserungsvorschläge ab.
4 PLANUNG EINER WIRBELSÄULENGYMNASTIK: Dieses Kapitel umfasst die detaillierte Zielgruppenfestlegung, Materialliste sowie eine strukturierte tabellarische Stundenplanung für eine 45-minütige Wirbelsäulengymnastik inklusive methodischer Begründung.
Schlüsselwörter
Gruppentraining, Wirbelsäulengymnastik, Kraftausdauer, Beweglichkeit, Koordination, Kursplananalyse, Fitnessökonomie, Trainingslehre, Stundenplanung, Warm-up, Cool-down, Intermuskuläre Koordination, Trainingsplanung, Gruppengröße, Sportmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die trainingswissenschaftliche Konzeption und Analyse von Kurseinheiten, wobei ein besonderer Fokus auf der praktischen Umsetzung einer Wirbelsäulengymnastik liegt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die motorischen Fähigkeiten, die Analyse externer Rahmenbedingungen im Fitnessstudio sowie die methodische Planung von Gruppenkursen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erstellung einer qualitativ hochwertigen, zielgruppengerechten Kursstunde unter Berücksichtigung trainingswissenschaftlicher Prinzipien und einer effizienten zeitlichen Abfolge.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse theoretischer Grundlagen sowie die methodische Kursplanung unter Anwendung sportwissenschaftlicher Standards für die Gestaltung von Trainingssequenzen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der motorischen Fähigkeiten, die Analyse externer Bedingungen und die detaillierte Ausarbeitung einer Wirbelsäulengymnastik inklusive Stundenverlaufsplan.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gruppentraining, Wirbelsäulengymnastik, Kraftausdauer, Kursplananalyse und Trainingsplanung charakterisiert.
Wie werden die Übungen im Hauptteil didaktisch begründet?
Die Übungsreihenfolge wird so gewählt, dass ein flüssiger Übergang zwischen Stand- und Bodenpositionen gewährleistet ist, wobei Gegenspieler (Antagonisten) gezielt trainiert werden, um Dysbalancen vorzubeugen.
Welche Rolle spielen externe Bedingungen bei der Kursplanung?
Externe Bedingungen wie Raumklima, Tageszeit und Gruppengröße sind entscheidend für die Sicherheit und den Erfolg der Kursstunde, da sie die Wahl der Übungen und die notwendige Betreuungsintensität beeinflussen.
- Citation du texte
- Kristina Gruber (Auteur), 2017, Kursplananalyse für ein Gruppentraining. Planung einer Kurseinheit für Wirbelsäulengymnastik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446037