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Zu geschlechtsspezifischen Bildungsunterschieden. Der pädagogische Diskurs über "Jungen als Bildungsverlierer"

Titre: Zu geschlechtsspezifischen Bildungsunterschieden. Der pädagogische Diskurs über "Jungen als Bildungsverlierer"

Thèse de Bachelor , 2018 , 45 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Carmen Monika Demer (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Ziel der Arbeit ist die Darlegung verschiedener Diskursinhalte in Streitschriften, um zuletzt die Fragestellung beantworten zu können, welche sozialwissenschaftlichen Perspektiven sich darin im Diskurs über Jungen als Bildungsverlierer verbergen. Im ersten Teil wird das methodische Vorgehen erläutert und auf die Bedeutung der Diskurse eingegangen. Aus Gründen der Komplexität werden im inhaltlichen Teil ausschließlich die genannten Beiträge auf ihre Erklärungsansätze der Bildungsbenachteiligung der Jungen ergründet und letztlich auf Übereinstimmungen sozialwissenschaftlicher Annahmen untersucht.

Bildungs- und Ungleichheitsforschungen bringen stets wesentliche Erkenntnisse über die erforderlichen Ressourcen für den Erwerb von Bildung. Dahingehend wird der persönliche, soziale, finanzielle oder auch kulturelle Kontext von verschiedenen Gruppen an Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ergründet, der die individuellen Möglichkeiten zur Erreichung von Bildungszielen bestimmen kann.

Bislang beschäftigte man sich dabei mit der Erkenntniserlangung bildungsbenachteiligter Gruppen, worunter beispielsweise in den 1960er Jahren die berüchtigte katholische Arbeitertochter vom Lande fiel. Großen öffentlichen Diskussionsbedarf boten seither Studien der geschlechtlichen Leistungsunterschiede im mathematischen und sprachlichen Kompetenzbereich. Aber was bedeutet das für die Bildungssituation der Jungen? Sind Mädchen heutzutage immer noch bildungsbenachteiligt?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Der pädagogische Diskurs über „Jungen als Bildungsverlierer“
    • 2.1 Diskursanalyse
      • 2.1.1 Bedeutung für die Sozialwissenschaften
      • 2.1.2 Methodisches Vorgehen nach Siegfried Jäger
    • 2.2 Über den pädagogischen Diskurs der „Jungen als Bildungsverlierer“
      • 2.2.1 Ein pädagogischer Diskurs?
      • 2.2.2 Bildungsungleichheit im Interesse öffentlicher Diskurse
    • 2.3 Heike Diefenbach: „Jungen – die „neuen“ Bildungsverlierer“
      • 2.3.1 Datengrundlage und Fakten der Bildungsbenachteiligung
      • 2.3.2 Erklärungsansätze der Bildungsnachteile von Jungen
        • 2.3.2.1 (Sozio-) biologische Geschlechtsunterschiede
        • 2.3.2.2 Geschlechterspezifische Identitäten und Verhaltensweisen
        • 2.3.2.3 Einfluss der Feminisierung schulischer Rahmenbedingungen
        • 2.3.2.4 Diskrepanz von Schulkultur und (typischem) Verhalten von Jungen
    • 2.4 Ursula Kessels: „Sind Jungen die neuen Bildungsverlierer?“
      • 2.4.1 Indikatoren zur Messung der Bildungsbenachteiligung von Jungen
      • 2.4.2 Erklärungsansätze der Bildungsbenachteiligung von Jungen
        • 2.4.2.1 Die Problematik der Formulierung von Forschungsergebnissen
        • 2.4.2.2 Geschlechtstypische Kompetenzzuschreibung und Selbstdisziplin
        • 2.4.2.3 Inszenierung der Geschlechter
        • 2.4.2.4 (Außer-) schulische Einflüsse auf Kompetenzen der Schüler
        • 2.4.2.5 Feminisierung der Schule
    • 2.5 Inhaltliche Diskursverschränkungen
      • 2.5.1 Inwiefern werden Jungen als „Bildungsverlierer“ betitelt?
      • 2.5.2 Perspektiven der Erklärungsansätze
      • 2.5.3 Diskrepanz im Schulsystem bzw. der Schulkultur

    Zielsetzung und Themenschwerpunkte

    Diese Arbeit befasst sich mit dem pädagogischen Diskurs über „Jungen als Bildungsverlierer“ und untersucht die darin enthaltenen sozialwissenschaftlichen Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen zwei Beiträge von Heike Diefenbach und Ursula Kessels, die sich kritisch mit der Bildungssituation von Jungen auseinandersetzen.

    • Analyse des pädagogischen Diskurses über „Jungen als Bildungsverlierer“
    • Bedeutung und Methodologie der Diskursanalyse nach Siegfried Jäger
    • Erklärungsansätze für die Bildungsbenachteiligung von Jungen
    • Einfluss von Geschlechterrollen und -stereotypen auf Bildungschancen
    • Diskrepanzen zwischen Schulkultur und typischem Verhalten von Jungen

    Zusammenfassung der Kapitel

    • Kapitel 1: Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der Bildungsungleichheit ein und stellt den aktuellen Diskurs über „Jungen als Bildungsverlierer“ vor. Die Arbeit soll verschiedene Diskursinhalte der genannten Streitschriften darlegen und die Frage beantworten, welche sozialwissenschaftlichen Perspektiven sich im Diskurs über Jungen als Bildungsverlierer verbergen.
    • Kapitel 2.1: Diskursanalyse: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung der Diskursanalyse für die Sozialwissenschaften und erläutert das methodische Vorgehen nach Siegfried Jäger.
    • Kapitel 2.2: Über den pädagogischen Diskurs der „Jungen als Bildungsverlierer“: Hier werden die verschiedenen Aspekte des pädagogischen Diskurses über Jungen als Bildungsverlierer beleuchtet und die Rolle von Bildungsungleichheit im öffentlichen Diskurs erläutert.
    • Kapitel 2.3: Heike Diefenbach: „Jungen – die „neuen“ Bildungsverlierer“: Dieses Kapitel untersucht die Arbeit von Heike Diefenbach und beleuchtet ihre Erklärungsansätze für die Bildungsbenachteiligung von Jungen.
    • Kapitel 2.4: Ursula Kessels: „Sind Jungen die neuen Bildungsverlierer?“: In diesem Kapitel wird die Argumentation von Ursula Kessels analysiert.
    • Kapitel 2.5: Inhaltliche Diskursverschränkungen: Der Fokus dieses Kapitels liegt auf den Gemeinsamkeiten und Überschneidungen der verschiedenen Diskursstränge.

    Schlüsselwörter

    Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Begriffen und Themen der Bildungssoziologie, insbesondere mit dem Diskurs über Bildungsungleichheit, Geschlechterrollen, Schulkultur und den Erklärungsansätzen für die vermeintliche Bildungsbenachteiligung von Jungen.

    Häufig gestellte Fragen

    Warum werden Jungen im pädagogischen Diskurs als „Bildungsverlierer“ bezeichnet?

    Statistiken zeigen, dass Jungen häufiger schlechtere Noten haben, seltener das Gymnasium besuchen und öfter ohne Abschluss von der Schule gehen als Mädchen.

    Was versteht man unter der „Feminisierung“ der Schule?

    Dieser Erklärungsansatz vermutet, dass die Dominanz weiblicher Lehrkräfte und eher „weiblich“ konnotierte Lernformen (z. B. Fleiß, Stillsitzen) Jungen benachteiligen könnten.

    Spielen sozio-biologische Unterschiede eine Rolle?

    In der Forschung wird diskutiert, inwiefern biologische Entwicklungsunterschiede oder hormonelle Einflüsse das Lernverhalten von Jungen beeinflussen, wobei dies oft umstritten ist.

    Wie beeinflussen Geschlechterstereotype die Schulleistung?

    Stereotype Zuschreibungen (z. B. „Jungen sind schlecht in Sprachen“) können dazu führen, dass Jungen weniger Selbstvertrauen in diesen Bereichen entwickeln und entsprechend schlechter abschneiden.

    Was ist das Ziel einer Diskursanalyse in diesem Bereich?

    Die Analyse untersucht, welche sozialwissenschaftlichen Annahmen hinter den öffentlichen Streitschriften stehen und wie das Bild der „neuen Bildungsverlierer“ konstruiert wird.

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Résumé des informations

Titre
Zu geschlechtsspezifischen Bildungsunterschieden. Der pädagogische Diskurs über "Jungen als Bildungsverlierer"
Université
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Note
2,0
Auteur
Carmen Monika Demer (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
45
N° de catalogue
V446158
ISBN (ebook)
9783668836624
ISBN (Livre)
9783668836631
Langue
allemand
mots-clé
Jungenpädagogik Bildungsbenachteiligung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carmen Monika Demer (Auteur), 2018, Zu geschlechtsspezifischen Bildungsunterschieden. Der pädagogische Diskurs über "Jungen als Bildungsverlierer", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446158
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Extrait de  45  pages
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