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Gerücht und Social Media. Zur Aktualität einer uralten kollektiven Kommunikationsform. Herausforderung für die Risiko- und Krisenkommunikation

Título: Gerücht und Social Media. Zur Aktualität einer uralten kollektiven Kommunikationsform. Herausforderung für die Risiko- und Krisenkommunikation

Trabajo Escrito , 2015 , 33 Páginas , Calificación: 1

Autor:in: Anonym (Autor)

Medios / Comunicación - Relaciones públicas, publicidad, marketing, medios de Comunicación Social
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Resumen Extracto de texto Detalles

Im ersten Kapitel werden zunächst die theoretische Basis zur Begriffserklärung und Merkmale von Gerüchten festgesetzt. Durch verschiedene Erklärungsansätze wird auf Arten und Motive, sowie die Prozessphasen von Gerüchten eingegangen, um Leistungen und Wirkungen zu erklären. Im zweiten Kapitel wird das Gerücht im Kontext von Social Media positioniert. Die Erkenntnisse zu den Möglichkeiten von Social Media werden das Krisenpotenzial beleuchten und das Medium Gerücht so zeitaktuell verorten. Im dritten Kapitel erfolgt die Ausarbeitung der Herausforderungen vor denen die Unternehmen stehen und benennt die strategischen Möglichkeiten für die Krisenkommunikation. Fokussiert wird zudem das Unternehmen Coca-Cola als Best Practice im letzten Teil dieser Arbeit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikationsform Gerücht

2.1 Begriffserklärung und relevante Merkmale

2.2 Erklärungsansätze: Arten und Motive

2.3 Prozessphasen

2.4 Leistungen und Wirkungen

3. Gerüchte in Social Media – Risiken und Krisenpotenzial

3.1 Das Internet – die größte Gerüchteküche der Welt

3.2 Merkmale des Internets und Social Media in der Krisenkommunikation

3.3 Krisenpotenzial des Social Web

3.4 Prävention als wichtiger Bestandteil der Krisenkommunikation in Social Media

4. Strategien der Krisenkommunikation im Social Web

4.1 Die 3 Phasen des Krisenverlaufs

4.2 Krisenintervention durch Abwehr

4.3 Integration von Social Media und Online-Krisenmanagement

in die Unternehmens PR

5. Praxis Beispiel – Coca Cola

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Gerüchts als uralte, kollektive Kommunikationsform im digitalen Zeitalter. Das primäre Ziel ist es, die Herausforderungen für die Risiko- und Krisenkommunikation von Unternehmen zu beleuchten, die durch die veränderten Bedingungen in sozialen Netzwerken entstehen, und darauf aufbauend strategische Ansätze für das Krisenmanagement abzuleiten.

  • Theoretische Fundierung des Phänomens "Gerücht" und dessen Prozessphasen.
  • Analyse des Krisenpotenzials von Social Media durch Vernetzung und Schnelligkeit.
  • Strategien zur Krisenprävention und Interventionsmöglichkeiten für Unternehmen.
  • Evaluation von Best-Practice-Beispielen im Kontext von Social-Media-Krisen.

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärung und relevante Merkmale

Der Begriff Gerücht leitet sich vom lateinischen „rumor“ ab und kann gleichbedeutend mit Lärm und Unruhe definiert werden. Ein Gerücht ist „etwas, was allgemein gesagt, weitererzählt wird, ohne dass bekannt ist, ob es auch wirklich zutrifft“. Ersichtlich wird, die Funktion des Gerüchts als ein spezielles Mittel zur zwischenmenschlichen Kommunikation. Der benannte Aspekt der Ungewissheit kennzeichnet die Bedeutung des Gerüchts seit jeher und so definieren die Gebrüder Grimm bereits 1897 das Gerücht als „ungewisses gerede, unbestimmte nachricht, rumor incerti autoris“.

Diese Kennzeichnung eines Gerüchts als Lärm mit unsicherem Ursprung wird als zentrales Merkmal auch in weiteren Definitionen aufgegriffen. So definiert Manfred Bruhn das Gerücht, als „... die unbestätigte Nachricht über ein ungewisses Ereignis oder die zweifelhafte Aussage über eine Person, bedient sich seit alters her des Hörensagens, also mündlicher Kommunikation, als eine Form öffentlicher Kommunikation, ohne genaue Kenntnis der Quelle“.

Bruhn betont die Inhalte und Situationen in denen Gerüchte entstehen und nimmt Bezug zur Funktion der öffentlichen Kommunikation von Gerüchten. Claudia Mast bezieht in ihre Definition die Rolle des Motivs ein: „Ein Gerücht ist eine unbestätigte Behauptung über ein ungewisses Ereignis, die ohne genaue Kenntnis der Quelle (meist mündlich) verbreitet wird und zur Überwindung von Unsicherheit und Ungewissheit beitragen soll.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Gerüchts als altes Massenmedium ein und stellt die Fragestellung zur Veränderung der Kommunikation durch die Digitalisierung und Social Media dar.

2. Kommunikationsform Gerücht: Das Kapitel definiert den Begriff Gerücht theoretisch, analysiert dessen Arten, Motive und Prozessphasen sowie die Auswirkungen für Individuen und Unternehmen.

3. Gerüchte in Social Media – Risiken und Krisenpotenzial: Hier wird das Internet als Gerüchteküche betrachtet und untersucht, welche spezifischen Merkmale der sozialen Medien das Krisenpotenzial für Unternehmen massiv erhöhen.

4. Strategien der Krisenkommunikation im Social Web: Dieses Kapitel stellt verschiedene Phasen des Krisenverlaufs dar und erläutert konkrete Interventionsstrategien sowie die notwendige Integration in die Unternehmens-PR.

5. Praxis Beispiel – Coca Cola: Anhand einer Fallstudie wird verdeutlicht, wie eine offene Kommunikationskultur und die Vorbereitung auf Krisen zur Deeskalation beitragen können.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Digitalisierung das Gerücht als Herausforderung auf eine neue Stufe gehoben hat und aktive Beziehungspflege sowie Krisenprävention für Unternehmen unerlässlich sind.

Schlüsselwörter

Gerücht, Social Media, Krisenkommunikation, Risikomanagement, Unternehmens-PR, Online-Reputation, Krisenprävention, Shitstorm, Kommunikation, Digitalisierung, Interaktivität, Netzwerke, Krisenmanagement, Unternehmensimage, Stakeholder.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Phänomen des Gerüchts als kollektive Kommunikationsform und dessen veränderte Wirkung durch soziale Medien im Kontext der unternehmerischen Krisenkommunikation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Definition von Gerüchten, die technischen und sozialen Rahmenbedingungen des Internets, das Krisenpotenzial durch User-Generated-Content sowie strategische PR-Maßnahmen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die neuen Herausforderungen durch Social Media für Unternehmen aufzuzeigen und Strategien zu benennen, wie diese Krisenpotenziale proaktiv durch Monitoring und Dialogmanagement bewältigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Literaturrecherche in Kombination mit einer interpretativen Auswertung der Herausforderungen an die moderne Risiko- und Krisenkommunikation durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Merkmalen von Gerüchten, den technologischen Einflüssen des Internets, spezifischen Risikofaktoren wie dem "Shitstorm" und der praktischen Anwendung von Kommunikationsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Gerücht, Krisenkommunikation, Social Media, Online-Reputation und strategisches Krisenmanagement.

Was ist das Besondere an der Krisenprävention im Social Web laut der Arbeit?

Die Arbeit betont, dass Unternehmen den Dialog als Präventionsinstrument nutzen müssen, anstatt nur im akuten Notfall zu reagieren, da das Internet Informationen dauerhaft speichert.

Welche Rolle spielte das Unternehmen Coca-Cola in der Untersuchung?

Coca-Cola dient als erfolgreiches Praxisbeispiel dafür, wie durch vorbereitete Abläufe und einen aktiven Dialog selbst bei kritischen TV-Berichten eine positive Kommunikation aufrechterhalten werden kann.

Final del extracto de 33 páginas  - subir

Detalles

Título
Gerücht und Social Media. Zur Aktualität einer uralten kollektiven Kommunikationsform. Herausforderung für die Risiko- und Krisenkommunikation
Universidad
University of Applied Sciences Berlin
Curso
Schnittstellen-, Komplexitäts- und Risikomanagement.
Calificación
1
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
33
No. de catálogo
V446740
ISBN (Ebook)
9783668826168
ISBN (Libro)
9783668826175
Idioma
Alemán
Etiqueta
Merkmale von Gerüchten Gerüchteküche Krisenkommunikation Krisenpotenzial Strategien der Krisenkommunikation Krisenintervention Online-Krisenmanagement Coca Cola
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2015, Gerücht und Social Media. Zur Aktualität einer uralten kollektiven Kommunikationsform. Herausforderung für die Risiko- und Krisenkommunikation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446740
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