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Die Schachsprache und ihr Gebrauch im Alltag

Title: Die Schachsprache und ihr Gebrauch im Alltag

Elaboration , 2017 , 15 Pages

Autor:in: Gregor Wolfsberger (Author)

German Studies - Linguistics
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Schachsprache, genauer mit Begrifflichkeiten des Schachspiels, ihrer Bedeutung und deren Anwendung im alltäglichen Sprachgebrauch. Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser/der Leserin einen Überblick über den alltagssprachlichen Gebrauch einiger schachsprachlicher Begriffe zu geben.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fachsprachen

3 Sondersprachen

4 Die Geschichte des Schachspiels

5 Die Schachsprache

5.1 Schachbegriffe der Theorie

5.2 Schachbegriffe der Praxis

6 Schlussbemerkung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Schachsprache und analysiert, wie spezifische Fachbegriffe des Schachspiels in den allgemeinen alltagssprachlichen Gebrauch übergegangen sind und dort metaphorisch verwendet werden.

  • Grundlagen von Fach- und Sondersprachen
  • Historische Entwicklung des Schachspiels
  • Struktur der Schachsprache (Theorie, Praxis, Notation)
  • Analyse ausgewählter Begriffe (z.B. Rochade, Fesselung, Bauernopfer)
  • Metaphorische Übertragung schachspezifischer Ausdrücke in den Alltag

Auszug aus dem Buch

5.1. Schachbegriffe der Theorie

Schachfiguren (Bauern sind von dieser Bezeichnung ausgenommen, da diese als Steine bezeichnet werden.) unterliegen in der Schachsprache diverser Begrifflichkeiten, wie z.B. der der Majestäten. In der Gegenwartssprache oder Gemeinsprache wird unter dem Begriff „Majestät“ die Anrede von Kaisern und Königen verstanden, wobei sich das Wort „Majestät“ vom Lateinischen maiestas, was zu Deutsch „Größe“ bzw. „Erhabenheit“ bedeutet, ableiten lässt. Folglich kann man daraus schließen, dass unter dem Begriff „Majestäten“ im Schach die wertvollsten Figuren, nämlich König und Dame, bezeichnet werden. Der Begriff Offiziere bezeichnet die Figuren Dame und Turm sowie Läufer und Springer, wobei hierum wieder zwischen leichten und schweren Offizieren unterschieden werden muss. Zu den leichten Offizieren, den sog. Leichtfiguren, zählen Springer und Läufer. Zu den vorhin erwähnten schweren Offizieren (Schwerfiguren) Dame und Turm. Der Begriff Offiziere im Schachspiel lässt somit durchaus an eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen zwei Parteien denken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Faszination des Schachspiels und definiert das Ziel der Arbeit, den alltagssprachlichen Gebrauch von Schachbegriffen zu beleuchten.

2 Fachsprachen: Dieses Kapitel definiert Fachsprachen als Gruppensprachen von Experten und erläutert deren Funktion für eine effiziente und präzise Kommunikation.

3 Sondersprachen: Hier wird der Begriff der Sondersprachen als Mittel zur sprachlichen Absonderung innerhalb sozialer Gruppen eingeführt und von sachbezogenen Fachsprachen abgegrenzt.

4 Die Geschichte des Schachspiels: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss über die Ursprünge des Schachs, von Chaturanga in Indien bis zur Verbreitung in Europa und der Etablierung moderner Regeln.

5 Die Schachsprache: Dieses Hauptkapitel gliedert die Schachsprache in vier Bereiche: Spieltheorie, Spielpraxis, Notation und Kommentierung.

5.1 Schachbegriffe der Theorie: Eine detaillierte Analyse der theoretischen Begrifflichkeiten im Schach, wie „Majestäten“ oder „Offiziere“, und deren metaphorische Bedeutung im Alltag.

5.2 Schachbegriffe der Praxis: Dieses Kapitel behandelt praxisnahe Begriffe wie „Schachmatt“, „Patt“, „en passant“ und „Bauernopfer“ sowie deren Anwendung im täglichen Sprachgebrauch.

6 Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert, wie tiefgreifend schachsprachliche Begriffe als Metaphern in den alltäglichen Wortschatz eingebettet sind.

Schlüsselwörter

Schachsprache, Fachsprache, Sondersprache, Metapher, Alltagssprache, Schachmatt, Patt, Bauernopfer, Rochade, Fesselung, Notation, Spieltheorie, Sprachgebrauch, Linguistik, Schachgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Schachsprache und analysiert, wie schachspezifische Fachbegriffe und Redewendungen in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zu den Themen zählen Grundlagen der Fach- und Sondersprachenlinguistik, die historische Entwicklung des Schachspiels sowie eine detaillierte Analyse schachsprachlicher Begriffe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die Bedeutung und die metaphorische Verwendung schachsprachlicher Begriffe im Alltag zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analysierende Herangehensweise, um Begriffe sowohl in ihrem schachspezifischen Kontext als auch in ihrer alltagssprachlichen Verwendung zu erläutern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil unterteilt die Schachsprache in Kategorien wie Theorie (Figurenbezeichnungen) und Praxis (Regeln wie Patt oder Bauernopfer) und hinterfragt deren Übertragbarkeit auf gesellschaftliche Situationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Schachsprache, Fachsprache, Metaphorik, Sprachgebrauch und spezifische Schachausdrücke wie Fesselung, Rochade und Matt.

Was bedeutet der Begriff „Majestäten“ im Kontext des Schachs?

Im Schach werden damit die wertvollsten Figuren, also König und Dame, bezeichnet, was an eine militärische Rangstruktur erinnert.

Wie unterscheidet sich ein „Bauernopfer“ im Schach von der Verwendung im Alltag?

Im Schach ist es eine strategische Abgabe zur Erlangung eines Stellungsvorteils, während es im Alltag oft synonym für die Benennung eines Sündenbocks gebraucht wird.

Was ist die „Fesselung“ und wie wird sie metaphorisch genutzt?

Eine Fesselung schränkt die Bewegungsfähigkeit einer Schachfigur ein; metaphorisch wird dies für Personen verwendet, deren Handlungsspielraum physisch oder psychisch stark begrenzt ist.

Warum ist das „Patt“ ein wichtiger Begriff in der Politik?

In der Politik beschreibt eine „Pattsituation“ ein ebenbürtiges Gleichgewicht, bei dem sich keine der beteiligten Parteien durchsetzen kann und eine Handlungsunfähigkeit entsteht.

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Details

Title
Die Schachsprache und ihr Gebrauch im Alltag
Author
Gregor Wolfsberger (Author)
Publication Year
2017
Pages
15
Catalog Number
V446872
ISBN (eBook)
9783668840850
ISBN (Book)
9783668840867
Language
German
Tags
schachsprache gebrauch alltag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gregor Wolfsberger (Author), 2017, Die Schachsprache und ihr Gebrauch im Alltag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/446872
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