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Stress und was man dagegen tun kann

Title: Stress und was man dagegen tun kann

Project Report , 2016 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Eduard Schlaffer (Author)

Guidebooks - Self-help and Psychology
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Diese Arbeit soll einen Überblick über die Begriffe Stress, Belastung, Beanspruchung sowie über die Ursachen, Wirkungen und Bewältigungsmöglichkeiten von Stress geben. Es ist beabsichtigt zu zeigen, dass Stress individuell unterschiedlich wahrgenommen wird und dass das Stresserleben nicht nur von äußeren Bedingungen, sondern auch von der Bewertung durch die Person abhängig ist. Es ist daher neben der Beseitigung der stressverursachenden Umgebung wichtig, dass die Person lernt mit Stress besser umzugehen, um gesundheitlichen Schaden von sich fern zu halten oder abzuwenden.

Aus diesem Grund sind am Ende dieser Arbeit einige Wege aufgezeigt, wie mit Stress besser umgegangen werden kann. Es werden Entspannungstechniken vorgestellt, die wirksame Methoden zur präventiven und kurativen Stressbewältigung darstellen. Da im Rahmen dieser Arbeit nur ein kleiner Ausschnitt des Phänomens und der Problematik Stress dargestellt werden kann, zielt die Arbeit darauf ab, einige besonders erfolgversprechende Ansätze im Berufs- und familiären Kontext zu präsentieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil – Sichtung der Literatur

2.1 Begriffliche Klärungen

2.1.1 Der Begriff Stress

2.1.2 Belastung und Beanspruchung

2.2 Ausgangsformen des Stress

2.2.1 Stress als Stimulus (von einer Situation ausgehend)

2.2.2 Stress als Response / Reaktion

2.2.3 Stress als Interaktion bzw. als Person-Umwelt-Transaktion

2.3 Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

2.4 Stressoren und Stresswirkungen

3 Gesundheitsförderliche Maßnahmen gegen krank machenden Stress

3.1 Stressmanagement und Stressbewältigung

3.1.1 Verhältnisprävention

3.1.2 Verhaltensprävention

3.2 Ausgewählte Formen der Entspannung und Stressbewältigung

3.2.1 Autogenes Training (AT)

3.2.2 Progressive Muskelentspannung (PRM)

3.2.3 Biofeedback (BFB)

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen Stress, um dessen Ursachen, Wirkungen und Bewältigungsmöglichkeiten zu erläutern, wobei der Fokus auf der Erkenntnis liegt, dass Stress eine individuelle, bewertungsabhängige Reaktion ist, die präventiv und kurativ durch Entspannungstechniken beeinflusst werden kann.

  • Begriffsdefinitionen von Stress, Belastung und Beanspruchung
  • Analyse theoretischer Stressmodelle (insbesondere das Modell nach Lazarus)
  • Differenzierung zwischen kurzfristigen Erleichterungsstrategien und langfristiger Stressbewältigung
  • Vorstellung von Entspannungsmethoden wie Autogenem Training, Progressiver Muskelentspannung und Biofeedback

Auszug aus dem Buch

Das transaktionale Stressmodell nach Lazarus

Lazarus und seine Mitarbeiter (Lazarus 1966; Lazarus & Launier 1981; Lazarus & Folkman 1984) haben das sogenanntes transaktionales Stressmodell entwickelt, das Stress als Interaktion zwischen Umwelt und Person definiert. Dieses Stressmodell geht davon aus, dass bestimmte Anforderungen aus der Umwelt spezifische Bewältigungsprozesse der Person notwendig machen.

Nach dieser mehrstufigen Theorie erfolgt in einem ersten Bewertungsvorgang („primary appraisal“) die Einschätzung wie hoch die Gefahren oder negativen Erlebnisqualitäten sind. In einem zweiten Bewertungsdurchgang („secondary appraisal“) werden die verfügbaren Bewältigungsfähigkeiten und –möglichkeiten (Ressourcen) eingeschätzt und geprüft, ob sie dem Reiz angemessen eingesetzt werden können. In darauf folgenden Rückkopplungsprozessen wird aufgrund der bisherigen Bewertungsprozesse und der eingeholten Informationen die Gesamtsituation neu bewertet („reappraisal“) und entsprechend dieser letzten Einschätzung gehandelt.

Entsprechend diesem Konzept entsteht Stress dann, wenn die Person den situativen Anforderungen nicht oder nicht erfolgreich begegnen kann und glaubt, über keine adäquaten oder hinreichenden Bewältigungsmöglichkeiten zu verfügen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwart und Ambivalenz des Begriffs Stress und steckt den Rahmen der Arbeit ab, die theoretische Grundlagen sowie praktische Ansätze zur Stressbewältigung bietet.

2 Theoretischer Teil – Sichtung der Literatur: Dieses Kapitel liefert eine wissenschaftliche Fundierung durch die Definition von Stress, Belastung und Beanspruchung sowie die Erläuterung maßgeblicher Stressmodelle, darunter insbesondere das transaktionale Stressmodell nach Lazarus.

3 Gesundheitsförderliche Maßnahmen gegen krank machenden Stress: Der praktische Teil widmet sich den Strategien zur Stressbewältigung durch Unterscheidung von Verhältnis- und Verhaltensprävention sowie der detaillierten Vorstellung spezifischer Entspannungstechniken.

4 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einem Resümee, das unterstreicht, dass eine individuelle Stressbewältigung durch ein Zusammenspiel von Bewertungsprozessen und erlernten Techniken entscheidend für die Erhaltung der Gesundheit ist.

Schlüsselwörter

Stress, Belastung, Beanspruchung, Stressbewältigung, transaktionales Stressmodell, Lazarus, Prävention, Entspannungstechniken, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Biofeedback, Stressmanagement, Gesundheitsförderung, Coping, psychologische Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet einen Überblick über das Phänomen Stress, betrachtet die theoretischen Hintergründe und stellt praxisorientierte Ansätze zur Bewältigung vor.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Stress, theoretische Modelle, die Unterscheidung von Belastung und Beanspruchung sowie Methoden zur Stressreduktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu zeigen, dass Stress individuell wahrgenommen wird und durch gezielte kognitive Bewertung und Entspannungstechniken bewältigt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Sichtung und Analyse relevanter Fachliteratur zu psychologischen Stressmodellen und Interventionsmaßnahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Konzepten, wie dem Modell von Lazarus, praktische Methoden wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Biofeedback vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stressbewältigung, transaktionales Stressmodell, Coping, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention und Entspannungstechniken.

Warum spielt die subjektive Bewertung bei Stress eine Rolle?

Laut Lazarus hängt die Wirkung eines Stressors nicht nur von der äußeren Situation ab, sondern entscheidend von der kognitiven Bewertung der eigenen Ressourcen und Bewältigungsmöglichkeiten.

Was unterscheidet kurzfristige von langfristigen Bewältigungsstrategien?

Kurzfristige Strategien zielen auf die direkte Linderung akuter Stressreaktionen ab, während langfristige Strategien darauf abzielen, die Ursachen zu verändern oder die generelle Stressresistenz zu erhöhen.

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Details

Title
Stress und was man dagegen tun kann
College
Impulse e.V. - Schule für freie Gesundheitsberufe
Grade
1,3
Author
Eduard Schlaffer (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V447082
ISBN (eBook)
9783668841086
ISBN (Book)
9783668841093
Language
German
Tags
Stress Belastung Beanspruchung Bewältigungsstrategien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Eduard Schlaffer (Author), 2016, Stress und was man dagegen tun kann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/447082
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