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Das Hildebrandslied. Altgermanische Sprachen im Vergleich

Título: Das Hildebrandslied. Altgermanische Sprachen im Vergleich

Trabajo Escrito , 2016 , 11 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Christian Schmitt (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Das Hildebrandslied ist die älteste, in althochdeutscher Sprache verfasste, Heldendichtung. Es handelt sich um ein, in kurzer Liedform gestaltetes, Fragment. Ebenso gilt es als das „ältesterhaltene, kennzeichnendste und edelste Stück der völkerwanderungszeitlichen Hochform“, ist in einer Mischung von Hoch- und Niederdeutsch geschrieben und ist das einzige deutsche Heldenlied, da das „Nibelungenlied“, in welchem mehrere ursprünglich getrennte Sagenkreise zu einem großen Werk zusammengeführt wurden, als Epos gilt. Im Rahmen meines Germanistikstudiums habe ich mich bereits umfassend im Bereich der Mediävistik mit der mittelhochdeutschen Sprache und Textpassagen aus dem Nibelungenlied befasst. Anhand dieser Seminararbeit werde ich mich nun erstmals auch der althochdeutschen Sprache zuwenden.

Da der Titel des Seminars „Altgermanische Sprachen im Vergleich“ lautet und der Schwerpunkt des Seminars auf der Betrachtung verschiedener Dialekte und die Entwicklung der deutschen Sprache beruht, werde ich zunächst die Merkmale der „althochdeutschen Sprache“ kurz erläutern und anschließend, die Verortung des Hildebrandliedes sowohl geschichtlich, als auch im Gesamtkontext der Heldensagen, betrachten. Der Hauptteil dieser Arbeit ist eine kommentierte Übersetzung einer Passage des Hildebrandliedes.

Diese Kommentare beziehen sich dabei auf die Wortherkunft, die neuhochdeutschen Entsprechungen der einzelnen Wörter und eventuelle sprachliche und geschichtliche Gegebenheiten, wie Anlehnungen an die englische Sprache, die auch heute noch nachvollziehbar sind. Ein Auszug der Textgrundlage, auf welche ich mich dabei beziehe, ist im Anhang beigefügt. Wichtig festzuhalten ist, dass hierbei keine neuen Erklärungen für unterschiedliche Interpretationsansätze erläutert werden sollen, sondern viel mehr eine Wort-für-Wort-Interpretation der am besten zutreffendsten Wortherkunft kommentiert wird.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Althochdeutsche

3. Das Hildebrandslied

3.1 Allgemeine Informationen

3.2 Kontext der Heldensagen

4. Textpassage und Übersetzung

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das primäre Ziel, eine kommentierte Übersetzung einer ausgewählten Passage des Hildebrandliedes zu erstellen und dabei sprachwissenschaftliche sowie historische Hintergründe zu beleuchten.

  • Merkmale und Einordnung der althochdeutschen Sprache
  • Verortung des Hildebrandliedes im Kontext der Heldensagen
  • Wort-für-Wort-Interpretation ausgewählter Textpassagen
  • Analyse der Wortherkunft und neuhochdeutscher Entsprechungen
  • Untersuchung von sprachlichen und historischen Besonderheiten

Auszug aus dem Buch

4. Textpassage und Übersetzung

Dieses Kapitel der Seminararbeit soll den Hauptteil, mit einer kommentierten Übersetzung einer Passage des Hildebrandliedes, behandeln. Gewählt habe ich dabei die Aventiuren 50 – 68, also bis zum „Ende“. Im Gesamtkontext der Handlung befinden wir uns auf einem Schlachtfeld, auf dem sich Hildebrand und sein Sohn Hadubrand mit zwei Heeren gegenüberstehen. Zunächst erfolgt die Einleitung, in der wieder auf die mündliche Überlieferung eingegangen wird, in dem es heißt ik gihorta dat seggen.. Die beiden Kontrahenten wissen nichts über ihren Verwandtschaftsgrad und rüsten sich für den stellvertretenden Zweikampf. Anschließend erfolgt eine Dialogsequenz in Form eines Schlagabtauschs und schließlich die Übergabe eines Rings von Hildebrand an Hadubrand als letztes Friedensangebot, welches dieser ausschlägt. Hildebrand bemerkt die gute Rüstung seines Gegenübers und dass wohl noch nie mit seinem Herrn aus dem Land verbannt wurde. An dieser Stelle beginne ich mit meiner Übersetzung. Gegend Ende des Monologs beginnt die Kampfbeschreibung, welche jedoch abrupt endet, da das überlieferte Dokument wie schon erwähnt ein Fragment darstellt und der Schreiber die Geschichte nicht zu Ende erzählt hat. Eine Fortsetzung ist ebenfalls nicht überliefert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung des Hildebrandliedes als althochdeutsches Fragment ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen bei der Übersetzung.

2. Das Althochdeutsche: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Althochdeutsch“ zeitlich und sprachgeographisch und grenzt es von anderen westgermanischen Sprachen sowie dem Altsächsischen ab.

3. Das Hildebrandslied: Es werden allgemeine Informationen zur Handschrift und zur Struktur der Stabreimdichtung gegeben sowie der inhaltliche Kontext der Heldensage und des Vater-Sohn-Konflikts erläutert.

4. Textpassage und Übersetzung: Der Hauptteil enthält eine kommentierte Wort-für-Wort-Übersetzung der Verse 50 bis 68 des Hildebrandliedes inklusive etymologischer Erläuterungen.

5. Schlussbemerkung: Der Verfasser resümiert die Herausforderungen der Übersetzung und reflektiert den Erkenntnisgewinn bei der intensiven Auseinandersetzung mit althochdeutschen Textstrukturen.

Schlüsselwörter

Hildebrandslied, Althochdeutsch, Heldensage, Stabreimdichtung, Sprachgeschichte, Übersetzung, Etymologie, Völkerwanderung, Germanistik, Mittelhochdeutsch, Fragment, Konsonantenverschiebung, Textanalyse, Philologie, Dialektologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Hildebrandslied, dem ältesten in althochdeutscher Sprache verfassten Heldenlied, und untersucht dessen sprachliche Merkmale sowie den narrativen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die sprachwissenschaftliche Einordnung des Althochdeutschen, der historische Kontext der Heldensagen und die detaillierte philologische Analyse einer ausgewählten Textpassage.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kommentierte Übersetzung einer spezifischen Passage des Hildebrandliedes, wobei besonderes Augenmerk auf die Wortherkunft und sprachgeschichtliche Entwicklungen gelegt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Der Autor verwendet eine philologische Methode, die eine wortgetreue Interpretation und Kommentierung des althochdeutschen Originals mit dem Fokus auf Morphologie und Etymologie kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich den Versen 50 bis 68 des Liedes, die einen Dialog zwischen den Kontrahenten und den Beginn der Kampfbeschreibung umfassen, wobei jedes Wort etymologisch aufgeschlüsselt wird.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Schlüsselwörter sind unter anderem Althochdeutsch, Heldensage, Stabreimdichtung, Philologie, Etymologie und das Hildebrandslied selbst.

Wie unterscheidet sich die methodische Herangehensweise des Autors von bestehenden Übersetzungen?

Der Autor grenzt sich von existierenden, oft nur sinngemäßen Übersetzungen ab, indem er eine möglichst direkte, am Text orientierte Übersetzung anstrebt, die philologische Nachvollziehbarkeit garantiert.

Welche Rolle spielt die „Benrather Linie“ im Verständnis des Althochdeutschen in dieser Arbeit?

Die Benrather Linie dient als geographisches und sprachliches Unterscheidungsmerkmal, um die Entwicklung der hochdeutschen Lautverschiebung gegenüber den altsächsischen Dialekten abzugrenzen.

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Detalles

Título
Das Hildebrandslied. Altgermanische Sprachen im Vergleich
Universidad
University of Würzburg
Calificación
2,0
Autor
Christian Schmitt (Autor)
Año de publicación
2016
Páginas
11
No. de catálogo
V448193
ISBN (Ebook)
9783668829428
ISBN (Libro)
9783668829435
Idioma
Alemán
Etiqueta
Hildebrandslied Althochdeutsch
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Schmitt (Autor), 2016, Das Hildebrandslied. Altgermanische Sprachen im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448193
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