Aspekte zur Genese der Minne bei Gottfried von Straßburgs "Tristan"


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

29 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Problem der Minneentstehung in Gottfried von Straßburgs Tristan
2.1 Die magische Wirkung des Minnetranks
2.2 Die Frage nach der Bedeutung des Minnetranks

3. Positionen zum Beginn der Liebe anhand verschiedener Szenen
3.1 Die erste Irlandfahrt
3.1.1 Der Spielmann Tantris und die erste Begegnung
3.1.2 Der Lehrer Tantris/Tristan
3.2 Zurück an Markes Hof
3.2.1 Tristans Lobrede auf Isolde
3.2.2 Derniuborne man
3.2.3 Die Bereitschaft zur Brautwerbung
3.3 Die zweite Irlandfahrt
3.3.1 Der Drachenkampf und die Wiedererkennung
3.3.2 Die Badszene
3.3.3 Die Gerichtsszene
3.3.4 Die Schifffahrt nach Cornwall

4 Fazit

5 Bibliographie
5.1 Primärliteratur
5.2 Sekundärliteratur

1. Einleitung

Die Auffassung, der Mensch sei jederzeit „übernatürlichen“ Kräften ausgesetzt, ist bezeichnend für das Mittelalter.[1]Auch die Minneentstehung wird dabei in Texten der mittelalterlichen Literatur häufig durch übernatürliche Mächte und Faktoren erzeugt, die den Menschen zur Liebe drängen, beziehungsweise zwingen. Nicht der Mensch selbst wirkt, sondern eine transzendente Macht[2]. Diese Ursachen sind dabei entweder religiös, mythologisch, astrologisch oder magisch. In Gottfried von Straßburgs ‚Tristan‘ wird die lebenslange Verbundenheit zwischen Tristan und Isolde durch ein magisches Mittel, den Minnetrank, herbeigeführt. Doch Beginnt mit diesem tatsächlich die Liebe und erschafft somit ein Liebesverhältnis aus dem Nichts, oder kann ein wachsendes Interesse beider schon zuvor an verschiedenen Stellen des Textes nachgewiesen werden? Im Wesentlichen gibt es zwei Meinungen auf diesem Gebiet. I. es gibt eine Liebe vor dem Liebestrank und II. es gibt keine Liebe vor dem Liebestrank. Vertreter der I. Position ist unter anderem Herbert Herzmann, der einen psychologisierenden Ansatz in der Deutung verschiedener Szenen verfolgt und die Meinung vertritt, dass an vielen Stellen des Textes ein Liebesverhältnis zumindest bewusst oder unbewusst angedeutet wird. Allerdings muss hierbei beachtet werden, dass eine solche Forschung auf Spekulationen zum Innenleben der Charaktere basiert und im Zusammenhang mit mittelalterlicher Literatur nur mit Vorsicht zu treffen sind, da die handelnden Charaktere keineswegs Individuen darstellen, sondern Rollenvorbilder für einen bestimmten Typus. So in etwa handelt der höfische Mann, so die höfische Dame. Herzmann selbst geht jedoch auf dieses Problem ein und vertritt die Auffassung, dass ein persönliches und individuelles Eigenleben auch im Minnesang nicht ausgeschlossen werden kann[3], weshalb seine Betrachtung des Tristanstoffes einen interessanten Gegenpart zur II: Position darstellen, welche hauptsächlich von Hans Furstner vertreten wird. Dieser betont ausdrücklich, Gottfried habe alles unterlassen, um ein bereits vorher bestehendes Liebesverhältnis auch nur anzudeuten, was am Text klar nachweisbar sei.[4]

Zunächst soll versucht werden, Gottfrieds besondere Minnekonzeption und das Liebe schaffende Element, den Minnetrank, dessen magische Wirkung und dessen Bedeutung in Zusammenhang mit dem Begriff des Mythos, zu erklären. Anschließend sollen einzelne Auszüge des Textes unter Berücksichtigung verschiedener Vertreter der zuvor genannten unterschiedlichen Positionen betrachtet werden, um im Fazit schließlich, die Forschungsfrage klären zu können, ob es in Gottfried von Straßburgs Tristan eine bereits angedeutete Liebe vor dem Minnetrank gibt und in wie weit das Motiv des Minnetranks wichtig ist für seine Konzeption der Minne bzw. in wie weit die verschiedenen Deutungsmuster in Abhängigkeit zum Begriff des Mythos stehen.

2. Das Problem der Minneentstehung in Gottfried von Straßburgs Tristan

Im Prolog der Geschichte gibt der Autor wieder, was er unterMinneverstehe. Liebe sei mit Leid verknüpft und sei:

ein alsô saelic dinc,

ein alsô saeleclîch gerinc,

daz nieman âne ir lêre

noch ttugende hât noch êre.(V. 187-190)[5]

Er macht deutlich, dass dieMinnesich in seinem Text von der zeitgenössischen Literatur abhebt und dem Leben der Menschen, deren Besitz sie ergreift, einen tieferen Sinn gibt.[6]Ebenso stellt er hier die idealen Vertreter seiner Minnekonzeption vor, indem es heißt:

Von diu swerr seneder maere ger,

der’n var niht verrer danne her;

ich will in wol bemaeren

von edelen senedaeren,

die reiner sene wol tâten schîn:

ein senedaere unde ein senedaerîn,

ein man ein wîp, ein wîp ein man,

Tristan Îsolt, Îsolt Tristan.(V. 123-130)

Wann Gottfried die Liebe zwischen beiden beginnen lässt, spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle, denn in seiner Fassung des Tristanstoffes wird die Liebe, zuvor schon angedeutet oder nicht, durch die magische Wirkung des Minnetranks herbeigeführt. Zur Deutung des Trankes haben sich zwei Meinungen gegeneinander abgesetzt. Entweder ist der Trank als tatsächlich magisch wirkendes Mittel zu verstehen oder als Symbol für die zum Vorschein kommende Liebe. Im ersten Fall muss dann davon ausgegangen werden, dass der Trank die Zuneigung quasi aus dem Nichts erschafft unter Voraussetzung, dass die Liebe vorher zwischen Tristan und Isolde noch nicht einmal angedeutet wird. Ob dies den Tatsachen entspricht, soll im späteren Verlauf näher betrachtet werden.

2.1 Die magische Wirkung des Minnetranks

Um feststellen zu können wie es zur magischen Wirkung des Tranks kommt ist es notwendig zunächst zu klären, wie dieser gemäß dem Text hergestellt wird. In Gottfried von Straßburgs Tristan wird er von Isoldes Mutter, der irischen Königin gebraut, um in der Hochzeitsnacht König Marke und ihrer Tochter, der Braut, gereicht zu werden und damit, zwischen den beiden eine innige Liebe zu sichern. Aufgrund eines Versehens wird er jedoch Tristan und Isolde auf der Überfahrt nach Cornwall gereicht, weshalb diese daraufhin durchMinneaneinander gekettet sind. Der Trank hat also offenkundig magische Wirkung. Die Künste der Königin werden hauptsächlich mitarzâtlist(V. 7955) undmeisterschaft(V. 7937) sowiewunderlîche guote craft ir arzenîe(V. 7937 – 7939) bezeichnet, was bedeutet, sie kennt sich mit Arzneien und Kräutern aus. Auch vergiftet sie das Schwert ihres Bruders Morold, wogegen nur sie allein das Gegenmittel kennt. Ob sie aber tatsächlich über magische Künste verfügt, bleibt an dieser Stelle noch unklar. Fragwürdig ist nicht nur die Wirkung des Trankes sondern auch, wie er hergestellt wird, also aus welchen Zutaten er besteht. Da die Königin Isolde, wie im Text steht,erkennet maneger hande / wurze und aller crûte craft / und arzâlîche meisterschaft(V. 6948-6950), kennt sie die Wirkung verschiedener Kräuter, vielleicht sogar besser als viele andere, weshalb auch nur ihr die Zutaten für einen Liebestrank bekannt sind. Mertens geht davon aus, der Trank sei „entweder ein mit Kräutern angesetzter Wein oder ein Destillat aus Wein“[7], und beruft sich dabei auf die Angabe, der Trank wäre gekocht worden[8]. Enthaltene Kräuter könnten, so Mertens, Anis und weißer Senf sein. Ebenso kommt Eisenkraut in Frage. Er beruft sich bei dieser Annahme auf die Angabe in Berouls Fassung[9], die Liebenden hätten den Trank am 23. Juni, dem Johannisabend, zu sich genommen und bei Eisenkraut bestehe ein enger Bezug zur Johannisnacht[10]. Der Trank wird an die Vertraute ihrer Tochter, Brangäne, weitergereicht die ihn verwaren soll. Die Wirkung wird folgendermaßen beschrieben:

Îsôt die wîse künigin

in ein glasevezzelîn

einen tranc von minnen

mit alsô kleinen sinnen

ûf geleit und vor bedâht,

mit solher krefte vollebrâht,

mit sweme sîn ieman getranc,

den muose er âne sînen danc

vor allen dingen meinen,

und er dâ wider in einen;

in was ein tôt unde ein leben,

ein triure, ein fröude samet gegeben.(V. 11433-11444)

Brangäne soll sicherstellen,daz sîn mit in zwein / ieman enbîze(V. 11464-11465). Wer den Trank mit jemand anderem zusammen nimmt, würde gezwungen sein, den anderen zu lieben. Er ist ausschließlich für Marke und Isolde gedacht und die Königin weist Brangäne nochmals eindringlich darauf hin. Wieder finden sich keine genauen Hinweise auf Zutaten oder Herstellung, noch was für eine magische Kraft dem Trank innewohnt oder wie genau diese wirkt. Gottfried schreibt dazu lediglich, dass erbetihtete(V. 11432) hergestellt undmit solher crefte vollebrâht(V. 11437) war. Dies deutet wie zuvor auf magische Fähigkeiten der älteren Isolde hin, die Beurteilung dessen überlässt Gottfried allerdings, wie später gezeigt werden soll, dem Leser selbst. Auch der, in einer später untersuchten Schlüsselszene, hellseherische Traum der Königin Isolde, welcher den Truchseß als den falschen Drachentöter entlarvt, kann als Indiz für ihre magischen Fähigkeiten gelten.

2.2 Die Frage nach der Bedeutung des Minnetranks

Wie Hans Ulrich Gumbrecht in seinem Text über die Präsenz-Spuren zur Zeitresistenz des Mythos in Texten des Mittelalters und der frühen Neuzeit schreibt, definieren Dinge, die über den eigenen Alltagshorizont hinausgehen, den Begriff des „Mythos“, der durch die Fusion der eigenen Alltagslogiken mit den Erfahrungen über andere kulturelle Logiken erzeugt wird. Im modernen Sinn spricht er in Zusammenhang mit Mythos von ‚special effects‘[11]. Die Wirkung des Liebestrankes und auch verschiedene Elemente des Übernatürlichen, wie hellseherische Träume, werden ob magisch oder nicht, von den handelnden Figuren weder hinterfragt noch angezweifelt. Aus diesem Grund geht Gumbrecht bei diesen Formen von magischem oder mythischem Einwirken, welches in mittelalterlichen Texten als selbstverständlich hingenommen werden, von Präsenz- und Bedeutungskulturen aus. Einem solchen Element kann eine Bedeutung entweder zugeschrieben werden oder tatsächlich innewohnen. Als Beispiel verwendet er die Eucharistie, in der Brot und Wein der Leib und das Brot Christi ‚sind‘ und nicht nur bedeuten[12]. Dieses Beispiel kann besonders gut auf die Wirkung des Liebestranks übertragen werden. In der heutigen Zeit ist es tatsächlich vorstellbar, dass ein Trank ein Leiden heilt, wie in der Medizin, da nachgewiesen ist, dass bestimmte Kräuter eine bestimmte Auswirkung auf den menschlichen Organismus haben. Einen Trank oder eine Medizin die Liebe erschafft, gibt es jedoch nicht. Im Mittelalter ist die Medizin allerdings noch nicht so weit fortgeschritten; magische Fähigkeiten werden als real existent hingenommen und Mythen geglaubt, somit also auch die Existenz eines Liebestranks nicht angezweifelt. Daher ist es ebenso vorstellbar, dass ein Trank aus bestimmten Kräutern die Liebe zwischen zwei Menschen fördert oder auch erst erschafft. Wenn man den vorliegenden Text unter dem Aspekt der Präsenz- und Bedeutungskultur betrachtet wird deutlich, dass der Liebestrank in der Tristanforschung den Gegenstand einer kontroversen Diskussion darstellt, da dessen Wirkung, also die Präsenz des Übernatürlichen, oder Bedeutung und Symbolwert diskutiert werden können je nachdem, in welchem Kontext der Lesende dieses Element bewertet. Auch Mertens vertritt die Auffassung, dass das mittelalterliche Publikum den Minnetrank sicher nicht als reines Symbol verstand, sondern sich unter diesem ein real wirkendes Mittel vorstellen konnte.[13]Die eigentliche Frage die sich in diesem Zusammenhang nun ergibt ist demnach, ob es sein kann, dass eine solche Art der Liebe die die Tristanminne anhand ihrer Stellung in der Literatur aufweist, allein aufgrund der Einnahme eines mythischen Elements wie Zaubertranks quasi aus dem nichts heraufbeschworen wird oder, ob sich Anzeichen einer vorher aufkeimenden Minneentstehung bzw. eines Erwachens von Interesse in der Vorgeschichte nachweisen lassen. Dieser Frage soll in den nachfolgenden Kapiteln nachgegangen werden.

3. Positionen zum Beginn der Liebe anhand verschiedener Szenen

Anhand einzelner Schlüsselszenen im Werk von Gottfried von Straßburg, sollen nun verschiedene Positionen über die Möglichkeit einer sich schon vorher andeutenden Zuneigung des späteren Liebespaares, anhand der sprachlichen Verwirklichung der Szenen untersucht werden. Oft steht in diesem Kontext die Frage im Fokus, ob die Handlung den gängigen Minneentstehungsmustern nach zeitgenössischem Schema folgt oder eher untypisch ist. Zunächst werden zwei Begebenheiten während Tristans erster Irlandfahrt und seinem Aufenthalt am irischen Hof analysiert. An dieser Stelle findet auch die erste Begegnung zwischen ihm und Isolde statt. Im weiteren Verlauf der Handlung finden sich nach seiner Rückkehr in Cornwall drei textliche Begebenheiten, die eine konträre Deutung zulassen und somit, ebenso wichtig bei einer Untersuchung hinsichtlich des vorher genannten Schwerpunktes sind. Zum Schluss sollen dann noch die verschiedenen Forschungsmeinungen zu den Ereignissen während Tristans zweiter Irlandfahrt und die, unmittelbar vor Einnahme des Minnetrankes, im Fokus der Betrachtung liegen.

3.1 Die erste Irlandfahrt

Tristan trifft, wie zuvor genannt, im Rahmen der ersten Irlandfahrt auch das erste Mal auf Isolde. Um die sprachliche Verwirklichung der ersten Begegnung genauer betrachten zu können sollen zunächst, die Hintergründe, die dazu führen erläutert werden. Nachdem Tristan mit seinem Ziehvater Rual nach seiner Entführung von Markes Hof zurück nach Parmenien kommt, rächt er sich an Morgan, der für den Tod seines leiblichen Vaters Riwalin verantwortlich ist und tötet ihn. Anschließend überlässt er sein Land Rual und dessen Söhnen und kehrt zurück an Markes Hof, um dort zu leben. In Cornwall steht er jedoch dem nächsten Gegner gegenüber. Der Gesandte von Markes Lehnsherrn aus Irland, Morold, fordert den Zins für seinen Herrn ein. Tristan wehrt sich dagegen und fordert Morold zum Kampf, in dessen Folge er ihn erschlägt, dabei jedoch stark verwundet wird. Morolds Schwert wurde zuvor von seiner Schwester der irischen Königin Isolde vergiftet, weshalb auch nur sie ihn mit ihren Heilkünsten retten kann. Um sich heilen zu lassen fährt Tristan also nach Irland, muss sich jedoch verkleiden, da der irische König einen Bann gegen jeden aus Cornwall ausgesprochen hat. Er gibt sich als spanischer Spielmann aus, nennt sich Tantris und gelangt so an den irischen Hof.

3.1.1 Der Spielmann Tantris und die erste Begegnung

Tristan spielt auf der Harfe, wozu auch die Tochter des irischen Königspaares, die jüngere Isolde, erscheint:

ouch besande man zehant

die jungen küniginne.

daz wâre insigel der minne,

mit dem sîn herze sider wat

versiegelt unde vor verspart

aller der werlt gemeiner

niuwan ir al einer,

diu schoene Isôt si kam ouch dar

unde nam vil vlîzeclîche war,

dâ Tristan harphende saz.(V. 7810-7819)

Auffällig ist an dieser Stelle die Verwendung vonvil vlîzeclîche(V: 7818),mit welchem Isolde Tristans Spiel wahrnimmt. Da jedoch zuvor schon immer wieder betont wird, mit welcher Perfektion Tristan sämtliche Künste ausübt, kann an dieser Stelle nicht zwangsläufig davon ausgegangen werden, dass es zu einer Gefühlsregung in Form von aufkeimender Liebe von Seiten der jungen Isolde kommt, da sie ebenso überrascht sein könnte über dieses wunderschöne Harfenspiel, was sie in solch einer Form nie zuvor gehört hatte. Erwähnt werden seine überragenden Künste schon zuvor während seiner Ausbildung, in welcher er exzessiv das Spielen von verschiedenen Instrumenten,biz er es wunder kunde(V. 2099), erlernte. Auch als Tristan an Markes Hof in Tintagel ankommt spielt er nach einer Aufforderung durch den Harfner etwas vor, was den ganzen Hof in Verzückung verfallen lässt. Von Anfang an ist Tristan also ein Held, der sich nicht nur durch Tapferkeit, Schönheit und Tugend auszeichnet, sondern eine bis zur Perfektion ausgestaltete Bewandtnis in sämtlichen Künsten und Fertigkeiten aufweist.[14]Verdeutlicht wird dies durch folgende Verse:

Daz nieman wizzen kunde,

wederez süezer ware

oder baz lobebaere, sîn singen.

sich huop von sînen dingen

und von sîner vuoge

rede unde zal genuoge:

si jâhten al gelîche,

si’n vernaemen in dem rîche

an einem man die vuoge nie. (V. 3630-3639)

[...]


[1]Vgl. Rüdiger Schnell: Causa Amoris. Liebeskonzeption und Liebesdarstellung in der mittelalterlichen Literatur. Bern 1985, S. 345.

[2]Vgl. Schnell, S. 345.

[3]Vgl. Herbert Herzmann: Nochmals zum Minnetrank in GottfriedsTristan. Anmerkungen zum Problem der psychologischen Entwicklung in der mittelhochdeutschen Epik, in: Euphorion 70 (1976), S. 73-94, hier S. 77.

[4]Vgl. Hans Furstner: Der Beginn der Liebe bei Tristan und Isolde in Gottfrieds Epos, in: Neophilologus 41 (1957), S. 26-38.

[5]Zitiert wird im Folgenden nach der Ausgabe Gottfried von Straßburg: Tristan und Isold. Band I und II. Mit dem Text des Thomas, hg. v. Walter Haug und Manfred Günter Scholz, übersetzt und kommentiert von Walter Haug, Berlin 2012. Zitate aus der Primärquelle werden im Folgenden direkt nach der zitierten Stelle angegeben und mit V. für den jeweiligen Vers abgekürzt, da der Text in der vorliegenden Fassung in durchgängigen Zeilen und nicht in abgegrenzten Strophen geschrieben ist.

[6]Vgl. Thomas Tomasek: Gottfried von Straßburg 2007, S.195-204.

[7]Volker Mertens: Bildersaal – Minnegrotte – Liebestrank. Zu Symbol, Allegorie und Mythos im Tristanroman, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 117 (1995), S. 40-64, hier S. 53.

[8]Vgl. Mertens, S. 53

[9]Zu den verschiedenen Fassungen der Tristansage vgl. Christoph Huber: Gottfried von Straßburg: Tristan, 3., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Berlin 2013, S. 17-27.

[10]Vgl. Mertens S. 53. Mertens beruft sich dabei hauptsächlich auf das >Buch der Natur< von Konrad von Megenberg von 1348/1350 (hg. v. F. Pfeiffer, Stuttgart 1861, Neudruck 1962) in welchem verschiedene Pflanzen und Kräuter und deren Wirkung erläutert werden.

[11]Hans Ulrich Gumbrecht: Präsenz-Spuren. Über Gebäreden in der Mythographie und die Zeitresistenz des Mythos, in: Präsenz des Mythos. Konfigurationen einer Denkform in Mittelalter und früher Neuzeit, hg. v. Udo Friedrich und Bruno Quast, Berlin 2004, S. 1-15, hier S. 1.

[12]Vgl. Gumbrecht, S. 1

[13]Vgl. Mertens, S. 54

[14]Vgl. Werner J. Schröder: Der Liebestrank in Gottfrieds Tristan und Isolt, in: Euphorion 61 (1967), S. 22-35, hier S. 29f.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten

Details

Titel
Aspekte zur Genese der Minne bei Gottfried von Straßburgs "Tristan"
Hochschule
Universität Stuttgart
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
29
Katalognummer
V448195
ISBN (eBook)
9783668828667
ISBN (Buch)
9783668828674
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aspekte, genese, minne, gottfried, straßburgs, tristan
Arbeit zitieren
Christian Schmitt (Autor), 2018, Aspekte zur Genese der Minne bei Gottfried von Straßburgs "Tristan", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/448195

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