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Unkonventionelle geldpolitische Instrumente der Europäischen Zentralbank. Das Corporate Sector Purchase Programme

Eine kritische Analyse

Título: Unkonventionelle geldpolitische Instrumente der Europäischen Zentralbank. Das Corporate Sector Purchase Programme

Tesis (Bachelor) , 2018 , 89 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sylvia Brooks (Autor)

Economía - Teoría y política monetaria
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Es handelt sich um eine Bachelorarbeit, welche die Ankaufprogramme der Europäischen Zentralbank behandelt.
Insbesondere wird das Corporate Sector Purchase Programme betrachtet. Ebenfalls werden die Risiken, die durch das Quantitative Easing entstehen analysiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Wissenschaftliche Motivation

1.2 Forschungsziele

1.3 Methodik und Vorgehensweise

2. Theoretische Grundlagen

2.1 EZB – Entstehung, Ziele, Aufgaben und Organisation

2.1.1 Historie der EZB

2.1.2 Ziele und Aufgaben der EZB

2.1.3 Organe und Besonderheiten der EZB

2.2 Strategie der EZB

2.2.1 Transmission

2.2.2 Kernelemente der Strategie der EZB

2.3 Konventionelle Instrumente der EZB

2.3.1 Offenmarktgeschäfte

2.3.1.1 Hauptrefinanzierungsgeschäfte

2.3.1.2 Längerfristige Refinanzierungsgeschäfte

2.3.1.3 Strukturelle Operationen

2.3.2 Ständige Fazilitäten

2.3.3 Mindestreservepolitik

2.4 Unkonventionelle Instrumente der EZB

2.4.1 Vollzuteilungspolitik

2.4.2 Forward Guidance

2.4.3 Erweiterung der zulässigen Sicherheiten

2.4.4 Ankaufprogramme

2.4.4.1 Inaktive bzw. beendete Programme

2.4.4.1.1 Covered Bond Purchase Programme (CBPP)

2.4.4.1.2 Security Markets Programme (SMP)

2.4.4.1.3 Covered Bond Purchase Programme 2 (CBPP2)

2.4.4.1.4 Outright Monetary Transactions (OMT)

2.4.4.2 Aktive Programme

2.4.4.2.1 Covered Bond Purchase Programme 3 (CBPP3)

2.4.4.2.2 Asset Backed Securities Purchase Programme (ABSPP)

2.4.4.2.3 Public Sector Purchase Programme (PSPP)

2.4.4.2.4 Corporate Sector Purchase Programme (CSPP)

2.4.4.3 Verlauf der Anleihekäufe der EZB

3. Analyse

3.1 Auswirkungen des QE auf die Geldmenge M3

3.2 Auswirkungen des QE auf Investitionen und Konsum

3.2.1 Auswirkungen auf die Investitionsquote

3.2.2 Auswirkungen auf den Konsum der privaten Haushalte

3.3 Erreichung der Preisstabilität

3.4 Analyse des CSPP

3.4.1 Aufschlüsselung nach Unternehmen

3.4.2 Aufschlüsselung nach Branchen und Länder

3.4.3 Kritik am CSPP

3.5 Mögliche Risiken aus dem QE

3.5.1 Ausweitung der TARGET-Salden

3.5.2 Verlustverteilung aus Ankaufprogrammen

3.5.3 Ausweitung der EZB Bilanzsumme

3.5.4 Ausweitung der Staatsverschuldung in der Eurozone

3.5.5 Mögliche Staatsfinanzierung

3.5.6 Beeinflussung der Signalwirkung von Zinsen

3.6 Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit

4. Reflektion und Ausblick

4.1 Überprüfung der Vorgehensweise

4.2 Beantwortung der Forschungsfragen

4.3 Kritische Betrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die unkonventionellen geldpolitischen Instrumente der Europäischen Zentralbank (EZB), insbesondere das Corporate Sector Purchase Programme (CSPP), kritisch zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie diese Maßnahmen die Geldmenge M3, Investitionsentscheidungen von Unternehmen sowie den Konsum privater Haushalte beeinflussen und welche Risiken mit diesen Eingriffen verbunden sind.

  • Analyse der verschiedenen Ankaufprogramme (QE) der EZB.
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Geldmenge, Investitionen und privaten Konsum.
  • Detaillierte Analyse des Corporate Sector Purchase Programmes (CSPP) nach Unternehmen, Branchen und Ländern.
  • Kritische Beleuchtung von Risiken wie TARGET-Salden, Verlustverteilung und möglicher Staatsfinanzierung.

Auszug aus dem Buch

3.4.3 Kritik am CSPP

Die Benachteiligung kleinerer Unternehmen, welche mit großen Unternehmen in Konkurrenz stehen wächst durch das Corporate Sector Purchase Programme. Kleinere Unternehmen nutzen die Option der Fremdfinanzierung über Anleihen deutlich weniger und sie haben ebenfalls mit hohen Kosten zu rechnen, um eine Bonitätsbewertung von einer der großen Ratingagenturen zu erhalten. Daher steigt der Wettbewerbsnachteil durch das Handeln der EZB weiter an.

Ebenfalls finanziert die EZB dadurch nachweislich Unternehmen, welche in der öffentlichen Kritik stehen. Es wurden Anleihen der Firma Bayer erworben, die zum Zweck der Übernahme des Saatgutherstellers Monsanto begeben wurden. Monsanto wird als Firma kontrovers diskutiert, da Vorwürfe laut wurden, dass durch das Düngemittel Glyphosat Krebserkrankungen hervorgerufen werden. Hierzu gab es bereits ein Gerichtsurteil, welches Bayer zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 285 Mio. USD verpflichtet. Zudem wurden Anleihen der Nestlé Tochterfirma Nestlé Finance International Ltd. gekauft. Nestlé steht seit mehreren Jahren aufgrund ihrer Wasserspekulationen in der Kritik. Dem Nahrungsmittelkonzern wird vorgeworfen für ein Absenken des Grundwassersspiegels in verarmten Ländern verantwortlich zu sein. Seit dem Atomunfall im japanischen Fukushima haben sich auch mehrere Länder in Europa für einen Atomausstieg entschieden. Dennoch kauft die EZB Anleihen des Kernkraftunternehmens Teollisuuden Voima Oyj. Somit stellt sich auch hier die Frage ob die EZB durch den Kauf derartiger Anleihen ebenfalls eine Meinung vertritt, oder ob es Teil der Neutralität ist, ebenfalls Unternehmen aus dem Bereich Atomkraft miteinzubeziehen.

Die EZB orientiert sich u.a. daran, welche Volumina an Investment Grade Anleihen verfügbar sind, allerdings hat sie sich diese Einschränkung selbst auferlegt. Es besteht die Tatsache, dass Unternehmen aus dem Bereich Versorger, Infrastruktur und Automobil den höchsten Anteil im EZB Portfolio des CSPP ausmachen. In Bezug auf die Länder fällt auf, dass Frankreich, Deutschland und Italien mit 67 Prozent, einen großen Anteil innehaben. Der wirtschaftspolitische Einfluss der EZB auf diese Länder und Segmente ist zumindest in Bezug auf lange Sicht noch nicht messbar. Jedoch haben die Auswirkungen des CSPP keinen reinen geldpolitischen Effekt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert das Thema der unkonventionellen Geldpolitik der EZB und definiert die Zielsetzung sowie die Forschungsfragen der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, die Ziele, die Organisation sowie die konventionellen und unkonventionellen Instrumente der EZB.

3. Analyse: Der Hauptteil untersucht die Auswirkungen der Kaufprogramme auf die Geldmenge, Investitionen und Konsum sowie das CSPP im Detail, inklusive einer kritischen Risikobetrachtung.

4. Reflektion und Ausblick: Hier werden die Vorgehensweise reflektiert, die Forschungsfragen beantwortet und ein Ausblick auf weitere Forschungsthemen gegeben.

Schlüsselwörter

Europäische Zentralbank, Geldpolitik, Quantitative Easing, Corporate Sector Purchase Programme, CSPP, Preisstabilität, Anleihekäufe, Geldmenge M3, Investitionsquote, TARGET-Salden, Staatsfinanzierung, Investitionsentscheidungen, Risikomanagement, Transmission, Eurosystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen der EZB, mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Corporate Sector Purchase Programme (CSPP) und dessen kritische Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Geldmenge, die Investitionsneigung von Unternehmen, der Konsum der privaten Haushalte sowie die mit dem Quantitative Easing verbundenen Risiken für das Eurosystem.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, die Bestandteile der Sondermaßnahmen der EZB zu erläutern, die Begünstigung spezifischer Unternehmen oder Länder durch das CSPP zu prüfen und die geldpolitische Wirksamkeit in Bezug auf Preisstabilität zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine analytische Vorgehensweise, basierend auf der Auswertung von EZB-Daten, Wirtschaftsindikatoren (wie HVPI, BIP, Investitionsquoten) und einer kritischen Literaturrecherche.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Geldmenge M3, der Investitionen und des Konsums, eine detaillierte Untersuchung des CSPP nach Branchen und Ländern sowie eine umfassende Diskussion potenzieller Risiken wie TARGET-Salden und Bilanzsummenausweitung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Quantitative Easing, EZB, CSPP, Preisstabilität und Staatsfinanzierung charakterisieren.

Wie kritisch steht die Arbeit gegenüber dem Corporate Sector Purchase Programme (CSPP)?

Die Autorin äußert deutliche Kritik, da das Programm Wettbewerbsnachteile für kleinere Unternehmen schafft und die EZB Anleihen von Firmen erwirbt, die aufgrund sozialer oder ökologischer Vorwürfe in der öffentlichen Kritik stehen.

Welche Bedeutung haben TARGET-Salden im Kontext der Analyse?

Die TARGET-Salden werden als ein wesentliches Risiko identifiziert, da sie Forderungen gegenüber dem Eurosystem darstellen, die bei einem möglichen Zerfall des ESZB hohe Abschreibungen für die Deutsche Bundesbank bedeuten könnten.

Final del extracto de 89 páginas  - subir

Detalles

Título
Unkonventionelle geldpolitische Instrumente der Europäischen Zentralbank. Das Corporate Sector Purchase Programme
Subtítulo
Eine kritische Analyse
Universidad
University of Applied Sciences Essen
Calificación
1,3
Autor
Sylvia Brooks (Autor)
Año de publicación
2018
Páginas
89
No. de catálogo
V449082
ISBN (Ebook)
9783668845800
ISBN (Libro)
9783668845817
Idioma
Alemán
Etiqueta
EZB Quantitative Easing Ankaufprogramme Geldpolitik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sylvia Brooks (Autor), 2018, Unkonventionelle geldpolitische Instrumente der Europäischen Zentralbank. Das Corporate Sector Purchase Programme, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/449082
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