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American Leadership unter Barack Obama. Die amerikanische Außenpolitik zur Lösung des Atomkonfliktes mit dem Iran

Perspektiven des Realismus

Titre: American Leadership unter Barack Obama. Die amerikanische Außenpolitik zur Lösung des Atomkonfliktes mit dem Iran

Dossier / Travail de Séminaire , 2017 , 35 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Helene Dötsch (Auteur)

Politique - Région: Etats-Unis
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Diese Arbeit untersucht die amerikanische Außenpolitik unter der Administration des Präsidenten Barack Obamas. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf der Untersuchung der Vereinigten Staaten als strategisch agierende Hegemonialmacht in Reaktion auf Konstellationen der internationalen Ordnung. Die Arbeit konzentriert sich auf die Strategien gegenüber dem Iran als aufstrebende regionale Macht im Mittleren Osten. Um die regionale Konstellation und den Bedeutungskontext der Region hinreichend zu analysieren und in den außenpolitischen Kontext der USA einzubetten, werden die grundlegenden Erkenntnisse der realistischen Theorie der internationalen Beziehungen angewendet. Die Arbeit basiert auf den wichtigsten Grundannahmen des Realismus und spannt einen Bogen zwischen klassischen Annahmen aus dem Realismus und theoretischen Erkenntnissen aus anderen Strängen des Realismus. Dabei werden die Konzepte von Kenneth Waltz, Stephen Walt und Evan Montgomery miteinander verglichen und als theoretischer Rahmen verwendet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Realismus in den Theorien der Internationalen Beziehungen

1.1 „Balance of power“ Theorie – Die Verteilung von Macht im internationalen System

1.2. Stephen Walt und die Bedrohungsperzeption- „balance of threat“ - Theorie

1.3. Implikationen regionaler Machtverteilung – In the Hegemon’s shadow von Evan Montgomery

2. Die amerikanische Außenpolitik unter der Administration Obamas

2.1. Die USA als Hegemon- Kerninteressen einer führenden Weltmacht

2.2. Amerikanische Außenpolitik: American „grand strategy“ unter Obama

2.4. Die US-amerikanische Strategie zur Lösung des Atomkonfliktes mit dem Iran

2.4.1. American grand strategy im Hinblick auf die regionale Konstellation im Persischen Golf

2.4.2. Das Ziel nuklearer Nonproliferation und der schwelende Atomkonflikt mit dem Iran

2.4.3. Die Genese des Atomkonfliktes und die amerikanischen Instrumente zur Beilegung einer Krise

3. Realismus als Theorie Internationaler Beziehungen- eine kritische Würdigung

4. Neue Herausforderungen für Amerika und Donald Trump

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die US-amerikanische Außenpolitik unter der Administration von Barack Obama im Zeitraum von 2009 bis 2015, wobei der Fokus auf dem Atomkonflikt mit dem Iran liegt. Ziel ist es, das außenpolitische Handeln der Vereinigten Staaten vor dem Hintergrund realistischer Theoriekonzepte zu untersuchen und zu prüfen, ob diese Ansätze eine geeignete Erklärung für die gewählten Strategien gegenüber Teheran bieten.

  • Realistische Theorien der internationalen Beziehungen (Waltz, Walt, Montgomery)
  • Amerikanische "grand strategy" und Kerninteressen unter Obama
  • Die regionale Machtkonstellation im Persischen Golf
  • Das iranische Atomprogramm als strategische Herausforderung
  • Multilaterale Verhandlungsansätze und Sanktionspolitik (JCPOA)

Auszug aus dem Buch

2.4.2. Das Ziel nuklearer Nonproliferation und der schwelende Atomkonflikt mit dem Iran

Durch die geografische Lage am Handelsweg der Seestraße des Hormus, die steigende Bevölkerungszahl und die energiestrategischen Ressourcen kann man von einer hohen Machtkapazität des Irans im Persischen Golf ausgehen. Das Streben des Irans nach Hegemonie innerhalb dieser Konstellation wird vor allem durch dessen offensichtliche Machtambitionen wahrgenommen. Der Iran führt vielerlei bilaterale ökonomische Beziehungen zu Staaten in der Region sowie zu globalen Mächten wie China und Russland. Er gilt als Unterstützer der libanesischen Hisbollah und der palästinensischen Hamas, die als terroristische Gruppierungen eingestuft werden. Durch die großen Vorkommen an Gas- und Öl ist die ökonomische Ausbaufähigkeit Teherans gegeben und ein wirtschaftliches Erstarken kann dem Erweitern der offensiven Kapazitäten entgegenkommen, was zu einer weiteren Machtexpansion im vorderasiatischen Raum führt. Die Beziehungen zwischen Israel und dem Iran sind verfeindet, es herrscht ein ideologisch- religiöser Konflikt, und der Iran sieht Palästina als Verbündeten gegen Israel. Auch die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran sind dauerhaft angespannt und von einer religiös- ideologischen Auseinandersetzung geprägt.

Die Aufrechterhaltung der Beziehungen zu den Partnern in der Region und deren Stabilität sowie Sicherheit beeinflussen US-amerikanische Strategien in der Region, da diese zum Beispiel auch mit Saudi-Arabien eine ökonomische Partnerschaft pflegen. Die militärischen Ambitionen Teherans weisen auf eine klare Absicht nach wachsendem Einfluss in der Region hin und können als expansive und aggressive Intentionen im Sinne Stephen Walts‘ wahrgenommen werden. So sind die balance of threat Bedingungen für die Staaten in der Region rund um den Iran gegeben und erklären, weshalb gerade das Machtstreben des Iran von Saudi-Arabien als Bedrohung wahrgenommen wird. Denn in der balance of power These müssten auch die israelischen Nuklearwaffen und deren militärische Mittel als Bedrohung für Saudi-Arabien wahrgenommen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Realismus in den Theorien der Internationalen Beziehungen: Dieses Kapitel führt in die zentralen Konzepte des Realismus ein, darunter die Machtverteilung und die Bedrohungsperzeption, um einen theoretischen Rahmen für die Analyse zu schaffen.

2. Die amerikanische Außenpolitik unter der Administration Obamas: Dieser Abschnitt untersucht Obamas außenpolitische Strategie und analysiert spezifisch die US-amerikanische Haltung und die eingesetzten Instrumente im Kontext des Atomkonflikts mit dem Iran.

3. Realismus als Theorie Internationaler Beziehungen- eine kritische Würdigung: Das Kapitel reflektiert die Anwendbarkeit der zuvor diskutierten realistischen Theorien auf die amerikanische Außenpolitik und bewertet deren Erklärungskraft im Hinblick auf den Iran-Konflikt.

4. Neue Herausforderungen für Amerika und Donald Trump: Der abschließende Teil betrachtet die Bilanz von Obamas Außenpolitik und diskutiert zukünftige Herausforderungen für die USA unter der neuen Administration von Donald Trump.

Schlüsselwörter

Realismus, Internationale Beziehungen, US-Außenpolitik, Barack Obama, Atomkonflikt, Iran, Nonproliferation, Sicherheitsarchitektur, balance of threat, Hegemon, JCPOA, Sanktionen, Mittlerer Osten, Machtverschiebung, Grand Strategy.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht die US-amerikanische Außenpolitik unter Barack Obama mit einem spezifischen Fokus auf den Atomkonflikt mit dem Iran und bewertet dieses Handeln durch die Linse realistischer Theorien.

Welche sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die amerikanische "grand strategy", die Machtverhältnisse im Persischen Golf, die Theorie der internationalen Beziehungen sowie die Instrumente der Diplomatie und Sanktionen zur Eindämmung nuklearer Proliferation.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt danach, welche Interessen die USA unter Obama gegenüber dem Iran als "core interests" definierten und welche Strategien zur Reaktion auf Bedrohungen dieser Interessen eingesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Studie stützt sich auf eine theoretische Analyse, bei der Konzepte des klassischen, defensiven und neoklassischen Realismus (insbesondere von Waltz, Walt und Montgomery) auf die außenpolitische Praxis angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die realistischen Theorien dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der US-Strategie gegenüber dem Iran, inklusive der Sanktionspolitik, des Verhandlungsverlaufs und der schließlichen Einigung im JCPOA.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Realismus, balance of power, balance of threat, Hegemonie, Nukleare Nonproliferation, JCPOA und strategische Interessen im Nahen Osten.

Warum spielt der Iran eine so wichtige Rolle für die USA im Nahen Osten?

Laut der Arbeit wird der Iran aufgrund seines Strebens nach regionaler Hegemonie, der geografischen Lage am Hormus-Handelsweg und der wahrgenommenen nuklearen Ambitionen als erhebliche Herausforderung für die Interessen der USA und ihrer Bündnispartner wie Israel und Saudi-Arabien angesehen.

Wie bewertet die Autorin den Erfolg des Atomabkommens (JCPOA)?

Das Abkommen wird als ein zweischneidiges Schwert betrachtet: Es stellt zwar einen Erfolg der Diplomatie zur kurzfristigen Eindämmung nuklearer Risiken dar, könnte aber gleichzeitig dem Iran mehr Handlungsspielraum als Regionalmacht ermöglichen.

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Résumé des informations

Titre
American Leadership unter Barack Obama. Die amerikanische Außenpolitik zur Lösung des Atomkonfliktes mit dem Iran
Sous-titre
Perspektiven des Realismus
Université
University of Regensburg  (Institut für Internationale Politik)
Note
1,3
Auteur
Helene Dötsch (Auteur)
Année de publication
2017
Pages
35
N° de catalogue
V450183
ISBN (ebook)
9783668838888
ISBN (Livre)
9783668838895
Langue
allemand
mots-clé
american leadership barack obama außenpolitik lösung atomkonfliktes iran perspektiven realismus
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Helene Dötsch (Auteur), 2017, American Leadership unter Barack Obama. Die amerikanische Außenpolitik zur Lösung des Atomkonfliktes mit dem Iran, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450183
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Extrait de  35  pages
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