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Die neue Lernkultur in der beruflichen Weiterbildung. Gesellschaftliche Veränderungen und deren Bedeutung und Auswirkung für Unternehmen, Lehrende und Lernende

Title: Die neue Lernkultur in der beruflichen Weiterbildung. Gesellschaftliche Veränderungen und deren Bedeutung und Auswirkung für Unternehmen, Lehrende und Lernende

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 26 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Adeline Halbing (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Fällt der Begriff des Lernens, wird dieser in der heutigen Gesellschaft als ein aktives und individuelles Wissenskonstrukt verstanden, welches nicht nur mit der eigenen Geschichte, sondern auch mit der eigenen Lernsituation verbunden wird. Dieses Wissenskonstrukt umfasst hierbei sowohl fachlich-inhaltliches, sozial-kommunikatives, methodisch-strategisches, als auch individuelles Lernen. Aus diesem Grund beschränkt sich das Lernen nicht nur auf die schulischen Modelle, welche als gewohnt betitelt werden, sondern es unterliegt einer deutlichen Ausdehnung des Lernbegriffs. Jenes beinhaltet die Weiterentwicklung einer neuen Lernkultur.

Um den Begriff der neuen Lernkultur, auch bezüglich dieser Arbeit verständlich zu gestalten, soll zunächst der Terminus der Lernkultur hinsichtlich der Erwachsenenbildung einer genaueren Definition unterzogen werden. In diesem Bezug gelten Lernkulturen als Kulturen, welche das Lehren und das Lernen, das Planen, das Disponieren sowie das Partizipieren „in Institutionen der Erwachsenenbildung im Modus institutionalformenspezifischer Praktiken, Deutungsmuster, Werte/Normen, Interaktionen/Rituale und Beziehungsstrukturen“ (Fleige, 2011) haben. Des Weiteren haben Lernkulturen nicht nur einen gesellschaftlichen kulturellen Kontext, sie werden auch professionell pädagogisch gestaltet, sowie individuell gesteuert und rekonstruiert. Handelt es sich um partikular-gemeinnützige Institutionen der Erwachsenenbildung, äußert sich die Lernkultur „charakteristisch in balancierten Lernkulturformen von Trägerkulturen, Zivilkulturen, Partizipationskulturen und Verbandskulturen“ (Fleige, 2011).

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Zusammenhang der gesellschaftlichen Entwicklung und der neuen Lernkultur

2.1 Gesellschaftliche Entwicklungen

2.2 Die „neue“ Lernkultur

3. Lernen am Arbeitsplatz – die neue Lernkultur

3.1 Merkmale der neuen Lernkultur in der beruflichen Weiterbildungen

3.2 E-Learning in Unternehmen

3.2.1 Die Vorteile von E-Learning

3.2.2 Die Nachteile von E-Learning

4. Auswirkungen der neuen Lernkultur auf Unternehmen, Lehrende und Lernende

4.1 Bedeutung und Auswirkung der neuen Lernkultur für die Unternehmen

4.2 Bedeutung und Auswirkung der neuen Lernkultur für die Lehrenden

4.3 Bedeutung und Auswirkung der neuen Lernkultur für die Lernenden

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel der Lernkultur in der beruflichen Weiterbildung unter dem Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen. Ziel ist es, die Auswirkungen dieser neuen Anforderungen auf Unternehmen, Lehrende und Lernende zu analysieren und insbesondere die Rolle von E-Learning als Beispiel für diese Entwicklung kritisch zu beleuchten.

  • Gesellschaftlicher Wandel und Entstehung der neuen Lernkultur
  • Merkmale und Charakteristika selbstorganisierten Lernens im Arbeitsumfeld
  • Chancen und Grenzen von E-Learning in der betrieblichen Praxis
  • Neues Rollenverständnis von Führungskräften und Lehrenden
  • Kompetenzanforderungen an Lernende (Selbststeuerung und Eigenverantwortung)

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Die Vorteile von E-Learning

Die Vorteile des E-Learning lassen sich gut mit drei Worten zusammenfassen: Anyone, anytime, anywhere. Räumlich und zeitlich ist der Zugang zu den Kursinhalten nicht beschränkt, was soviel heißt wie: alle Teilnehmer haben die Möglichkeit unabhängig von Ort oder Zeit selbstgesteuert auf die Lerninhalte zugreifen zu können. Die Lernumgebung des Internets ermöglicht es, die Lerninhalte aktuell, flexibel und dynamisch zu veröffentlichen und zu vernetzen. Dadurch wird gewährleistet, dass die passenden Informationen zur richtigen Zeit den richtigen Menschen zur Verfügung stehen (vgl. International Learning Technology Center, S.10).

Effizienz ist eine weitere Stärke des E-Learning, denn aus der Perspektive eines Unternehmens birgt das Prinzip der Orts- und Zeitunabhängigkeit die Chance, ihre Mitarbeiter bedarfsgerecht und zeitnah zu qualifizieren. Diese große Effizienz führt zu einem weiteren Vorteil, und zwar den der Kosteneinsparung bezüglich der Weiterbildung. Mit Lösungen des E-Learning können Ausbildungs- sowie Trainingskosten erheblich gemindert werden. Die Kosten für Reisen, Präsenzseminare, Unterbringung, Trainer, Seminarkosten und das Material sind durch das E-Learning unnötig geworden. Auch die Ausfallzeiten der Mitarbeiter am Arbeitsplatz fallen geringer aus. Trotz dessen ist der Aspekt der Kosten mit Vorsicht zu genießen, denn es sollte nicht unterschätzt werden, welcher finanzielle Aufwand für die Entwicklung, die Pflege und die Implementierung eines E-Learning-Systems anfallen (vgl. International Learning Technology Center, S.10).

Weiterhin positiv betrachtet werden darf die effektive Interaktion, welche durch die modernen Kommunikationsmöglichkeiten, wie Diskussionsforen, Email oder Chats erfolgt und einen Austausch zwischen den Teilnehmern und den Tutoren ermöglicht (vgl. International Learning Technology Center, S.10). Die Kontrolle ist des Weiteren positiv zu benennen, denn der Erfolg des Lernens kann mit Hilfe objektiver Kriterien gemessen werden, zum Beispiel durch Lernzielkontrollen am Ende eines Lernmoduls (vgl. International Learning Technology Center, S.10).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der neuen Lernkultur als aktives Wissenskonstrukt ein und begründet die Relevanz der Untersuchung im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen.

2. Der Zusammenhang der gesellschaftlichen Entwicklung und der neuen Lernkultur: Dieses Kapitel beleuchtet, wie gesellschaftliche Umbrüche und der Wandel zur Wissensgesellschaft die Notwendigkeit für eine neue, reflexive Lernkultur bedingen.

3. Lernen am Arbeitsplatz – die neue Lernkultur: Hier werden die spezifischen Merkmale der neuen Lernkultur im betrieblichen Umfeld erörtert und die Bedeutung sowie Funktionalität von E-Learning kritisch bewertet.

4. Auswirkungen der neuen Lernkultur auf Unternehmen, Lehrende und Lernende: In diesem Teil werden die konkreten Herausforderungen für die verschiedenen Akteure im Unternehmen analysiert, insbesondere hinsichtlich Rollenveränderungen und neuer Kompetenzanforderungen.

5. Resümee: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und wirft einen spekulativen Blick auf die zukünftige Bedeutung der neuen Lernkultur.

Schlüsselwörter

Lernkultur, berufliche Weiterbildung, E-Learning, lebenslanges Lernen, Wissensgesellschaft, Selbstorganisation, betriebliche Weiterbildung, Kompetenzentwicklung, reflexive Modernisierung, Arbeitsprozesse, Weiterbildungsgesellschaft, Selbststeuerung, Didaktik, Lernprozesse, Humankapital.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung einer neuen Lernkultur in der beruflichen Weiterbildung als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel und analysiert deren Auswirkungen auf die betriebliche Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen den gesellschaftlichen Wandel, die Transformation von Lernprozessen im Arbeitsalltag, das Beispiel E-Learning sowie die veränderten Rollenanforderungen für Lehrende und Lernende.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, auf Grundlage bestehender Theorien und neuer Technologien zu verdeutlichen, wie Unternehmen, Lehrende und Lernende auf die Anforderungen einer neuen Lernkultur reagieren und welche Kompetenzen hierfür notwendig sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die verschiedene Ansätze zur Lernkultur und Weiterbildung synthetisiert und auf die betriebliche Praxis anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der neuen Lernkultur, die spezifische Betrachtung von E-Learning sowie die detaillierte Analyse der Auswirkungen auf Unternehmen, Lehrende und Lernende.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Lernkultur, Wissensgesellschaft, E-Learning, Selbststeuerung und betriebliche Weiterbildung beschreiben.

Warum wird E-Learning im Kontext der neuen Lernkultur als ambivalent bewertet?

E-Learning bietet zwar hohe Effizienz, zeitliche Flexibilität und Kostenvorteile, steht jedoch wegen hoher Abbruchquoten, mangelnder sozialer Interaktion und der Notwendigkeit hoher Eigenmotivation der Lernenden in der Kritik.

Welche neuen Rollen übernehmen Lehrende in der neuen Lernkultur?

Lehrende wandeln sich von klassischen Wissensvermittlern hin zu Begleitern, Moderatoren, Mediatoren, Informationsbrokern oder Coaches, die Lernprozesse und Kompetenzentwicklung unterstützen.

Was bedeutet der Begriff „Ich-AG“ im Kontext dieser Arbeit?

Er dient als Metapher für die gestiegenen Anforderungen an das Individuum, eigenständig und aktiv Verantwortung für den eigenen Lebens- und Bildungsweg zu übernehmen.

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Details

Title
Die neue Lernkultur in der beruflichen Weiterbildung. Gesellschaftliche Veränderungen und deren Bedeutung und Auswirkung für Unternehmen, Lehrende und Lernende
College
Technical University of Chemnitz
Grade
1,7
Author
Adeline Halbing (Author)
Publication Year
2015
Pages
26
Catalog Number
V450209
ISBN (eBook)
9783668847842
ISBN (Book)
9783668847859
Language
German
Tags
lernkultur weiterbildung gesellschaftliche veränderungen bedeutung auswirkung unternehmen lehrende lernende
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Adeline Halbing (Author), 2015, Die neue Lernkultur in der beruflichen Weiterbildung. Gesellschaftliche Veränderungen und deren Bedeutung und Auswirkung für Unternehmen, Lehrende und Lernende, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450209
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