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Effektive Führung und McClelland's Motivtheorie. Wirkung universeller sowie kulturspezifischer Merkmale

Titel: Effektive Führung und McClelland's Motivtheorie. Wirkung universeller sowie kulturspezifischer Merkmale

Bachelorarbeit , 2015 , 60 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Elisabeth Jung (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde in einem Pilotexperiment untersucht, ob die Ausprägung einer Person auf dem Machtmotiv und dem Affiliationsmotiv eine Auswirkung auf die Präferenz bestimmter kulturspezifischer Führungsdimensionen hat.

Der Ansatz der Führungskraft-Kategorisierung nimmt an, dass Führungsmaßnahmen umso effektiver sind, je stärker Führungskräfte mit den impliziten Vorstellungen ihrer Mitarbeiter über Führung (Führungsprototypen) übereinstimmen. Bekannt ist, dass Führungsprototypen stark kulturell geprägt sind.

Die empirische Untersuchung in dieser Arbeit stützt die Annahme, dass die Ausprägung auf dem expliziten Machtmotiv in einem negativen Zusammenhang mit der Präferenz der partizipativen Führungsdimension steht. Das Ergebnis wird nicht durch kulturelle Einflüsse verzerrt. Die Studie erweitert die gegenwärtige mitarbeiterzentrierte Perspektive auf Führung um einen motivationalen Aspekt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund und aktueller Forschungsstand

2.1 Die GLOBE Studie und die Impliziten Führungstheorien

2.2 McClelland's Motivtheorie und explizite Motive

2.2.1 Definition des Affiliationsmotivs

2.2.2 Definition des Machtmotivs

2.3 Motive und Führung

2.4 Hypothesen

3 Methoden

3.1 Teilnehmer

3.2 Verwendete Fragebögen

3.2.1 UMS-6

3.2.2 GLV/GLOBAL6-FB

3.2.3 Fragebogen zur Akzeptanz von Führungsverhalten

3.3 Aufbau und Durchführung der Befragung

4 Resultate

5 Diskussion

5.1 Theoretische Bedeutung

5.2 Praktische Bedeutung

5.3 Limitationen

6 Conclusio

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern individuelle Ausprägungen expliziter Motive – konkret das Macht- und das Affiliationsmotiv – die Präferenz für bestimmte kulturspezifische Führungsdimensionen beeinflussen. Dabei wird ein Pilotexperiment genutzt, um die mitarbeiterzentrierte Perspektive der Führungskategorisierung um einen motivationalen Aspekt zu erweitern und die psychologischen Voraussetzungen für die Akzeptanz effektiver Führung zu erforschen.

  • Implizite Führungstheorien und Führungsprototypen
  • McClelland's Modell expliziter Motive
  • Zusammenhänge zwischen individueller Motivstruktur und Führungspräferenzen
  • Empirische Analyse mittels Online-Befragung

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Definition des Machtmotivs

Personen mit einem stark ausgeprägten Machtmotiv haben hingegen ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle und Selbstwirksamkeit (Djeriouat & Mullet 2013; Heckhausen & Heckhausen, 2010). Auf andere Personen oder Gruppen Einfluss zu nehmen und gleichzeitig den Einfluss anderer auf sich selbst zu minimieren, befriedigt dieses Motiv (Djeriouat & Mullet 2013; Schultheiss, 2008). Bei einem stark ausgeprägten Machtmotiv besteht eine hohe Tendenz Verhalten zu wiederholen, das dabei geholfen hat, andere zu dominieren (Lang et al., 2012).

In einer Definition, die sich an psychologischen Merkmalen ausrichtet, kann man zusammenfassend festhalten, dass Macht eine bereichsspezifische, asymmetrische, dyadische Beziehung charakterisiert, die in einer Gefällestruktur auf den Dimensionen "soziale Kompetenz", "Zugang zu Ressourcen" und "Statusposition" verläuft und sich in einer einseitig verlaufenden Verhaltenskontrolle zeigt (Heckhausen & Heckhausen, 2010).

Eine Machtkonstellation bekommt ihre motivationspsychologische Orientierung durch die Besetzung der Erfahrung realisierter Kontrolle. Dies sind Emotionen beim Kontrollerlebnis, die selbst zum Objekt von Antizipationen werden können und damit fundamental für einen motivationspsychologisch relevanten Anreizmechanismus sind (Heckhausen & Heckhausen, 2010).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Themenfeld der impliziten Führungstheorien und die wissenschaftliche Relevanz der Untersuchung des Einflusses individueller Motive auf Führungspräferenzen.

2 Theoretischer Hintergrund und aktueller Forschungsstand: Darstellung der GLOBE-Studie sowie McClellands Motivtheorie als theoretische Basis für die Hypothesenbildung bezüglich expliziter Motive und Führungsdimensionen.

3 Methoden: Detaillierte Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobe, der eingesetzten Fragebögen (UMS-6, GLV/GLOBAL6-FB) sowie des Ablaufs der Datenerhebung.

4 Resultate: Präsentation der deskriptiven Statistiken und Ergebnisse der Regressionsanalysen zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen unter Berücksichtigung von Ausreißerwerten.

5 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse, theoretische Einordnung in die mitarbeiterzentrierte Führungsperspektive, praktische Implikationen und kritische Betrachtung der Limitationen der Studie.

6 Conclusio: Zusammenfassende Schlussbetrachtung über die Bedeutung motivationaler Faktoren für die Wirksamkeit von Führung und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Implizite Führungstheorien, explizite Motive, Machtmotiv, Affiliationsmotiv, Führungsprototypen, GLOBE-Studie, Führungsdimensionen, Mitarbeiterzentrierung, Motivationspsychologie, Führungseffektivität, Führungsverhalten, Persönlichkeit, Organisationspsychologie, soziale Kategorisierung, Pilotexperiment.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der individuellen Ausprägung expliziter Motive bei Personen und deren Präferenz für bestimmte Führungsstile (Führungsdimensionen).

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Felder sind die motivationspsychologische Theorie von McClelland, die Theorie der impliziten Führungstheorien sowie die GLOBE-Studie zur Kategorisierung von Führungsverhalten.

Welches primäre Forschungsziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist herauszufinden, ob und wie explizite Motive (speziell Macht- und Affiliationsmotive) die Erwartungen von Individuen an eine ideale Führungskraft beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein Pilotexperiment in Form einer anonymen Querschnittsstudie durchgeführt, bei dem Daten mittels Online-Fragebögen erhoben und statistisch durch Regressionsanalysen ausgewertet wurden.

Welche Inhalte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung der methodischen Durchführung, die statistische Auswertung der Daten sowie eine detaillierte Diskussion der Ergebnisse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Implizite Führungstheorien, explizite Motive, Machtmotiv, Affiliationsmotiv, Führungsprototypen und GLOBE-Studie sind die zentralen Begriffe.

Warum spielt die Unterscheidung von Macht- und Affiliationsmotiven eine Rolle?

Die Autorin argumentiert, dass diese Motive unterschiedliche Bedürfnisse (Kontrolle vs. soziale Verbundenheit) befriedigen und somit differenzierte Auswirkungen auf die Bewertung von Führung haben könnten.

Welche Schlussfolgerung zieht die Studie bezüglich des Machtmotivs?

Die Studie deutet darauf hin, dass ein höheres explizites Machtmotiv mit einer geringeren Präferenz für partizipatives Führungsverhalten korreliert.

Welche Bedeutung haben die Ergebnisse für die praktische Führung?

Die Ergebnisse zeigen, dass Motivation bei der Gestaltung von Führungssituationen eine Rolle spielt, da Führungskräfte die Erwartungen ihrer Mitarbeiter – beeinflusst durch deren Motive – verstehen sollten, um effektiv führen zu können.

Ende der Leseprobe aus 60 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Effektive Führung und McClelland's Motivtheorie. Wirkung universeller sowie kulturspezifischer Merkmale
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Lehrstuhl Wirtschafts- und Organisationspsychologie)
Note
1,3
Autor
Elisabeth Jung (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
60
Katalognummer
V450726
ISBN (eBook)
9783668859296
ISBN (Buch)
9783668859302
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Implizite Führungstheorien explizite Motive
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elisabeth Jung (Autor:in), 2015, Effektive Führung und McClelland's Motivtheorie. Wirkung universeller sowie kulturspezifischer Merkmale, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/450726
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Leseprobe aus  60  Seiten
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